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Trumps «Kriegsminister» Hegseth will Veteran Mark Kelly degradieren

Sen. Mark Kelly, D-Ariz., refutes efforts by President Donald Trump and Defense Secretary Pete Hegseth to intimidate him and other lawmakers after expressing concerns over U.S. military strikes agains ...
Mark Kelly ist Senator in Arizona.Bild: keystone

Trumps «Kriegsminister» Hegseth will ihn degradieren – jetzt gibt Veteran Kelly zurück

Weil er die Politik der Trump-Regierung scharf kritisierte, soll der demokratische Senator Mark Kelly degradiert werden. Der verdiente Soldat und Astronaut wehrt sich.
06.01.2026, 05:4806.01.2026, 20:45
Ein Artikel von
t-online

Nach seiner Kritik an Einsätzen des US-Militärs ist gegen den pensionierten Marineoffizier und demokratischen Senator Mark Kelly ein Verfahren zur Überprüfung seines Ruhestandsdienstgrades eingeleitet worden. Anlass seien öffentliche Äusserungen Kellys aus den vergangenen Monaten, in denen er Einsätze kritisiert und Soldaten zur Befehlsverweigerung aufgerufen habe, schrieb Verteidigungsminister Pete Hegseth in einem Beitrag in sozialen Medien.

Hintergrund ist ein von sechs demokratischen Kongressmitgliedern veröffentlichtes Video, in dem Angehörige des US-Militärs dazu aufgerufen werden, aus ihrer Sicht illegale Befehle im Zusammenhang mit international umstrittenen US-Militäroperationen gegen mutmassliche Drogenschmuggler in der Karibik nicht zu befolgen. Bei diesen Einsätzen wurden seit September nach Angaben der US-Regierung mehr als 100 Menschen getötet. Kelly soll an dem Video beteiligt gewesen sein. Er hatte eine Untersuchung der Einsätze gefordert und Hegseth öffentlich kritisiert.

US-Präsident Donald Trump warf der Gruppe zunächst «aufständisches Verhalten» vor und relativierte diese Aussagen später.

Senator kündigt entschiedene Gegenwehr an

Hegseth zufolge prüft das Verteidigungsministerium nun eine Herabsetzung von Kellys Dienstgrad im Ruhestand, was mit einer entsprechenden Kürzung seiner Pensionsbezüge verbunden wäre. Zudem sei ein formeller Tadel ausgesprochen worden, der dauerhaft in Kellys militärischer Personalakte vermerkt werden solle. Kelly sei über die Vorwürfe informiert worden und habe 30 Tage Zeit für eine Stellungnahme.

Defense Secretary Pete Hegseth listens during a news conference with President Donald Trump at Mar-a-Lago, Saturday, Jan. 3, 2026, in Palm Beach, Fla. (AP Photo/Alex Brandon)
Trump US Venezuela
Ex-Fox-Moderator Pete Hegseth ist heute «Kriegsminister».Bild: keystone

Kelly wies die Vorwürfe zurück. In einem Post in sozialen Medien sprach der Senator von einem «politisch motivierten Angriff» und betonte, er habe niemals zur Missachtung rechtmässiger Befehle aufgerufen. Sein Anliegen sei es gewesen, Soldatinnen und Soldaten an ihre Pflicht zu erinnern, das Völkerrecht einzuhalten. Kritik an Militäreinsätzen und an der Führung des Verteidigungsministeriums sei durch die Verfassung gedeckt, schrieb Kelly. Er kündigte an, sich gegen die Vorwürfe zu verteidigen, der «unqualifizierteste Verteidigungsminister in der Geschichte unseres Landes» könne ihn nicht einschüchtern.

Verwendete Quellen:

  • Nachrichtenagentur AFP
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35 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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ELMatador
06.01.2026 06:19registriert Februar 2020
Und ich dachte immer, die Republikaner würden für den ersten Zusatzartikel und die freie Meinungsäusserung einstehen.
In diesem Fall handelt es sich jedoch nicht einmal um eine eigene Meinung, sondern um eine wortwörtliche Wiedergabe des Gesetzes – etwas, das Don und seinen Schergen offenbar nicht passt.

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

PS: Parteien wie der FN, die AfD, aber auch die SVP bei uns wünschen sich genau solche Zustände, in denen sie entscheiden können, was richtig ist und was falsch.
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Gina3
06.01.2026 06:28registriert September 2023
Trump und seine Anhänger?
Jähzornig, rabiat und rachsüchtig.
Habe ich etwas vergessen?
Ach ja: inkompetent.
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Chrisbe
06.01.2026 06:46registriert Oktober 2019
Hegseth ist wie ein wasserscheuer Nichtschwimmer, der zum Rettungsschwimmer ernannt wurde. Von so einer tauben Nuss Befehle zu empfangen oder als verdienter, langjähriger Soldat unberechtigt kritisiert zu werden, ist mehr als ein schlechter Witz.
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