International
USA

US-Senat bestätigt Trumps Kandidaten als neuen FBI-Chef

US-Senat bestätigt Trumps Kandidaten als neuen FBI-Chef

02.08.2017, 01:1602.08.2017, 01:54

Mit überwältigender Mehrheit hat der US-Senat den Juristen Christopher Wray als neuen FBI-Chef bestätigt. Wray folgt auf James Comey, den Präsident Donald Trump im Mai überraschend gefeuert hatte. Die Personalie passierte den Senat mit einer Mehrheit von 92 zu 5.

epa06120444 (FILE) - Christopher Wray appears before the Senate Judiciary Committee hearing on his nomination to be Director of the FBI, on Capitol Hill in Washington, DC, USA, 12 July 2017. Media rep ...
Der neue FBI-Chef Christopher Wray.Bild: EPA/EPA

Wray hatte in einer Anhörung vor drei Wochen betont, er werde das Amt unabhängig führen und sich jeglicher politischer Einflussnahme verwehren. Der 50-Jährige arbeitete zuletzt als Anwalt in Washington. Unter George W. Bush war er einige Jahre für das Justizministerium tätig.

Trump weiter unter Druck

Trump sieht sich wegen der Entlassung Comeys Vorwürfen ausgesetzt, er habe die Justiz behindern wollen. Das FBI untersucht, ob es bei der mutmasslich russischen Einmischung in die US-Präsidentschaftswahl 2016 Absprachen zwischen Trumps Wahlkampflager und Moskau gab. Trump nannte für den Rauswurf zunächst verschiedene Gründe. Später sagte er, er habe dabei auch an die Vorwürfe in Sachen Russland gedacht.

Comey erklärte im Juni in einer Anhörung vor dem Kongress, Trump habe ihn um eine Einstellung der Ermittlungen gegen den damaligen Nationalen Sicherheitsberater Michael Flynn gebeten. Eine solche Einmischung in ein laufendes Verfahren kann als Behinderung der Justiz gewertet werden.

Das Justizministerium hat mittlerweile einen Sonderermittler eingesetzt, der die FBI-Untersuchungen leitet. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
3 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3
Von 1.21 bis 2.40 Franken pro Liter: Warum die Preise pro Tankstelle so stark variieren
Die Preise an den Tankstellen steigen weiter an, viele Autofahrerinnen und Autofahrer machen sich derweil auf die Suche nach der günstigsten Zapfsäule in der Region. Weshalb schwanken die Preise regional so stark und wann lohnt es sich überhaupt, einen Umweg für günstigen Sprit in Kauf zu nehmen?
Der Krieg im Nahen Osten hat starke Auswirkungen auf den Benzin- und Dieselpreis, auch in der Schweiz. Eine Auswertung des Preisradars des Touring Clubs Schweiz (TCS) zeigt: Neun von zehn Schweizer Tankstellen haben ihre Preise bereits erhöht. Steigen die Spritkosten, begeben sich viele Autofahrerinnen und Autofahrer auf die Suche nach den günstigsten Tankstellen in der Region.
Zur Story