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Venezuela

Maduro: «Energie darf nicht zur Kriegswaffe werden»

President Nicolas Maduro addresses supporters during a rally marking the anniversary of the Battle of Santa Isabel, which took place during Venezuela's 19th-century Federal War, in Caracas, Venez ...
Präsident Nicolas Maduro spricht am Mittwoch, dem 10. Dezember 2025, in Caracas, Venezuela.Bild: keystone

Maduro: «Energie darf nicht zur Kriegswaffe werden»

22.12.2025, 20:3022.12.2025, 20:35

Angesichts der massiven Militärpräsenz der Vereinigten Staaten in der Karibik und Einsätzen der US-Küstenwache gegen mit Sanktionen belegte Öltanker in der Region hat der venezolanische Präsident Nicolás Maduro vor Konsequenzen für die internationalen Märkte gewarnt. «Energie darf nicht zu einer Kriegswaffe werden», hiess es in einem Brief Maduros an die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen, den Aussenminister Yván Gil auf einer Pressekonferenz vorlas.

«Wenn die einseitige Anwendung von Gewalt, die Hinrichtung von Zivilisten, Piraterie und die Plünderung der Ressourcen souveräner Staaten toleriert werden, steuert die Welt auf eine globale Konfrontation von unvorhersehbarem Ausmass zu.»
Nicolás Maduro in seinem Schreiben

Der autoritäre Staatschef verurteilte darin die US-Angriffe auf mutmassliche Drogenschmuggler-Boote, bei denen in den vergangenen Monaten über 100 Menschen ums Leben kamen, und die Blockade von Öltankern auf dem Weg nach oder von Venezuela. «Wenn die einseitige Anwendung von Gewalt, die Hinrichtung von Zivilisten, Piraterie und die Plünderung der Ressourcen souveräner Staaten toleriert werden, steuert die Welt auf eine globale Konfrontation von unvorhersehbarem Ausmass zu», hiess es in dem Schreiben.

Die US-Küstenwache beschlagnahmte kürzlich zwei Öltanker in der Karibik. Seit Sonntag verfolgt sie Medienberichten zudem ein drittes Schiff, das zu der sogenannten Schattenflotte gehören soll, mit der Venezuela Sanktionen umgehen wolle. US-Präsident Donald Trump hatte zuletzt angekündigt, eine «vollständige und komplette Blockade aller sanktionierter Öltanker auf dem Weg von und nach Venezuela» zu verhängen. (sda/dpa)

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