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Warum sich der grosse Philosoph Zizek Trump als Sieger wünscht



Er wirkt fast ein bisschen verrückt, dieser slowenische Philosoph, wenn man ihm so beim Reden zuschaut. 

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Slavoj Zizek im Schuss. gif: watson

Man muss nicht Slavoj Zizeks Meinung sein, wenn er sagt, dass ihm vor Trump zwar grause, aber Hillary Clinton die eigentliche Gefahr sei. Seine Argumentation ist dennoch interessant:

«In jeder Gesellschaft gibt es ein ganzes Netzwerk an ungeschriebenen Regeln, wie die Politik funktioniert und wie man Einigkeit erreicht. Trump hat das alles zerstört. Und wenn er gewinnt, müssen beide grossen Parteien – die Republikaner genauso wie die Demokraten – zu den Grundlagen zurückkehren, sie müssen sich selbst überdenken und vielleicht geschieht dann etwas. Das ist meine sehr verzweifelte Hoffnung. Amerika ist noch immer kein diktatorisch regierter Staat. Trump wird nicht den Faschismus einführen. Aber es wird ein grosses Erwachen geben. Neue politische Prozesse werden in Bewegung gesetzt.»

Er sei sich der Gefahren, die von den rechtsradikalen Gruppen ausgingen, sehr wohl bewusst, führt der Philosoph näher aus. Doch Hillary stehe ihrerseits für eine bedrohliche Trägheit: 

«Sie ist eine Kalte Kriegerin, die Verbindungen zu Banken hat und vorgibt, sozial fortschrittlich zu sein.»

Slavoj Zizek

Das ganze Video findest du hier:

(rof)

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