International
WhatsApp

Ehefrau sucht auf WhatsApp nach Nebenbuhlerin: Abgeschoben

Auf WhatsApp nach Beweisen für eine Affäre des Partners suchen: In den Vereinigten Arabischen Emiraten kein Bagatelldelikt (Symbolbild). 
Auf WhatsApp nach Beweisen für eine Affäre des Partners suchen: In den Vereinigten Arabischen Emiraten kein Bagatelldelikt (Symbolbild). bild: shutterstock

Misstrauische Gattin sucht nach Affäre auf Handy des Ehemanns – und wird des Landes verwiesen

19.05.2016, 03:3319.05.2016, 06:08

Weil sie im Handy ihres Mannes nach Beweisen für eine aussereheliche Affäre suchte, ist eine Frau in den Vereinigten Arabischen Emiraten zu einer hohen Geldstrafe und zur Abschiebung aus dem Land verurteilt worden.

Der Mann habe seine Frau wegen der Verletzung seiner Privatsphäre angezeigt, berichtete die Zeitung «Gulf News» am Mittwoch. Im Prozess habe die Frau arabischer Nationalität gestanden, Fotos der mutmasslichen Geliebten vom Handy ihres Mannes per WhatsApp an ihr eigenes Handy geschickt zu haben. Anschliessend soll sie ihrem Gatten die Affäre vorgeworfen haben.

Verurteilt wurde sie dem Bericht zufolge auf Grundlage der Gesetze zur Cyberkriminalität – zu einer Geldstrafe von 150'000 Dirham (umgerechnet rund 40'300 Franken) und zur Ausweisung in ihr nicht genanntes Herkunftsland. (cma/sda/afp)

Hast du auch schon im Handy deines Partners geschnüffelt?
An dieser Umfrage haben insgesamt 881 Personen teilgenommen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Putin verteilt Staatsbudget neu und deutet so neue Mobilisierung an
Kiew warnt seit Wochen vor einer neuen Mobilisierung. Nun will Russland seine Militärausgaben 2027 deutlich stärker erhöhen als bisher geplant. Gleichzeitig hebt Putin erneut die vorgesehene Truppenstärke an.
Russland hat seine geplanten Militärausgaben für das kommende Jahr drastisch nach oben gesetzt. Für 2027 sollen 17,1 Billionen Rubel in die Verteidigung fliessen, umgerechnet etwa 178 Milliarden Euro. Das geht aus russischen Haushaltsunterlagen hervor, die der Nachrichtenagentur Reuters vorliegen. Noch im vergangenen Jahr waren für 2027 lediglich 13,5 Billionen Rubel vorgesehen. Die neue Planung liegt damit rund 27 Prozent darüber und auf dem höchsten Stand seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine.
Zur Story