International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Wirtschaftsjournalisten sind die besseren Ermittler: Schon am Tag nach dem Anschlag berichtete das ARD-Börsenmagazin von einer «kleinen Auffälligkeit aus Börsensicht».

Die ARD war dem Borussen-Bomber schon nach wenigen Stunden auf der Spur



Laut heutigen Ermittlungsergebnissen ist klar, dass der BVB-Bomber am 11. April in Dortmund aus reiner Geldgier gehandelt hatte. Sein einziges Ziel war, den Kurs der BVB-Aktie in den Keller stürzen zu lassen und mit zuvor gekauften Put-Optionen gross abzukassieren.

Bereits wenige Stunden nach dem Anschlag kamen aufmerksame Wirtschaftsjournalisten dem Täter auf die Schliche. Die ARD-Börsenredaktion schrieb am nächsten Tag, dass der Kurs der BVB-Aktie dem Anschlag weitgehend getrotzt habe, erwähnte aber eine kleine Auffälligkeit im Handel: 

«Es gibt verschiedene Derivate, mit denen auf fallende Kurse der BVB-Aktie gewettet werden kann. Auffällig ist, dass gestern vor dem Zeitpunkt des Anschlags mindestens zwei Put-Optionsscheine im Frankfurter Handel gekauft wurden, die sonst nur an der auf Privatanleger spezialisierten Stuttgarter Handelsplattform Euwax gehandelt werden. […] Die betroffenen Optionsscheine sind so sehr ‹aus dem Geld› und weisen einen derart hohen Spread auf, dass der oder die Käufer entweder extrem unerfahren sind oder aber einen extremen Kursabsturz erwartet haben.»

Damit ist klar, dass die ARD-Journalisten schon kurz nach dem Anschlag auf einer brandheissen Spur waren.

Ob die Ermittler künftig Journalisten vermehrt in ihre Arbeit einbeziehen werden, wird sich zeigen.

Ausriss aus dem Artikel der ARD-Börsenredaktion:

Bild

Bereits wenige Stunden nach der Tat, veröffentlichte Börse.ARD dei ungewöhnlichen Bewegungen.

(nfr)

Explosionen vor dem Champions-League-Spiel Dortmund – Monaco

Anschlag auf BVB-Bus

Kein Beweis auf Beteiligung an BVB-Anschlag beim verhafteten Iraker

Link zum Artikel

Kein Eid, kein Logo, Amaq schweigt – was das BVB- Bekennerschreiben so seltsam macht

Link zum Artikel

«Wir wurden wie Tiere behandelt» – der grosse Frust der BVB-Spieler nach dem Terrorspiel

Link zum Artikel

«You'll never walk alone!» – Vereine, Spieler und Reporter stehen für den BVB zusammen

Link zum Artikel

Rätselhafte Schreiben – noch ist völlig unklar, wer hinter dem Angriff auf den BVB steckt

Link zum Artikel

Fan-Solidarität nach Spielabsage in Dortmund: «Das ist Fussball!»

Link zum Artikel

BVB-Sahin im bewegenden Interview: «Alles im Kopf, nur kein Fussball»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

13
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • DonPedro 22.04.2017 09:26
    Highlight Highlight Erinnert ich Euch an den James Bond Klassiker "Goldfinger" in welchem Bösewicht "Gerd Fröbe"
    eine ähnlich geldgierige menschenverachtende Idee gekommen war.
    Das Böse lässt sich leider nicht ausrotten!
  • ströfzgi 21.04.2017 20:31
    Highlight Highlight Meine mich zu erinnern dass damals, am 11.9.2001 eben solche Papiere der AA geschrieben wurden. Was wurde eigentlich daraus? 🤔
  • dan2016 21.04.2017 19:30
    Highlight Highlight Was meinen Russischen Fernsehsender/die deutschen Neonazis dazu? Raus mit dem Russenpack? Oder funktioniert der Reflex nur bei Fake-news wie bei Lisa?
  • riqqo 21.04.2017 18:34
    Highlight Highlight naja: der journalist veröffentlicht und die polizei arbeitet eher verdeckt. ein journalist kann (einfach gesagt) schreiben und publizieren. die polizei hat bei ihrer arbeit einige «hürden» und so wissen wir nicht, ob die polizei dies auch früh herausfand/erfuhr.
  • Sharkdiver 21.04.2017 17:18
    Highlight Highlight Wie krank, abgebrüht und emotional Tod ja sogar soziopatisch muss man für sowas sein
  • John Smith (2) 21.04.2017 16:49
    Highlight Highlight Der Unterschied ist halt, dass die Polizei nicht jeden vagen Verdacht sofort rausposaunt, sondern erst mal sorgfältig ermittelt. Schliesslich geht es der Polizei nicht um einen Primeur, sondern darum, den richtigen Täter zu ermitteln und gerichtsfeste Beweise zu sichern. Ob das jetzt zwei Tage früher oder später geschieht, ist unerheblich, es ist ja schliesslich kein Tatort, bei dem nach spätestens 60 Minuten der Täter ermittelt und verurteilt sein muss, weil anschliessend der Samstagsjass folgt.
  • Mr. Malik 21.04.2017 15:21
    Highlight Highlight Wo bleiben die panischen schreier, die hier wären, hätte der täter mohammed geheissen?
    Keine kollektivverurteilung aller europäer?
    • Pitsch Matter 21.04.2017 20:12
      Highlight Highlight Da hast du dich im URL vertippt, korrekt wäre www.20min.ch, dort findest du diese panischen Schreier.
    • Mr. Malik 21.04.2017 23:33
      Highlight Highlight Schön wärs..
    • Roterriese 22.04.2017 08:54
      Highlight Highlight Weil es sich hier tatsächlich einmal um einen Einzelfall handelt. Beim islamischen Terror kann man schon lange nicht mehr von Einzelfall sprechen.
    Weitere Antworten anzeigen

2,1 Prozent besitzen so viel wie 97.9 – willkommen im Ungleichheitsland Schweiz

Acht Menschen besitzen soviel wie die ärmste Hälfte der Welt. Und wie sieht es in der Schweiz mit der Ungleichheit aus?

Gemäss einer neuen Studie besitzen die reichsten acht Menschen so viel wie die halbe Welt. In der Schweiz sieht die Situation nicht viel besser aus. Die Schweizer Ungleichheit in 11 Punkten.

* In einer vorangegangenen Version dieses Artikels stand, die 300 reichsten Menschen in der Schweiz würden so viel besitzen, wie die restlichen Einwohner. Es handelt sich aber um so viel, wie die Schweiz in einem Jahr erwirtschaftet. Wir entschuldigen uns für den Fehler. 

** In einer vorangegangenen …

Artikel lesen
Link zum Artikel