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Samy Chaar, Chefökonom bei der Privatbank Lombard Odier.

«Ich mache mir mehr Sorgen um Deutschland als um Italien»

Handelskriege, Irankrise, Brexit und eine sich abschwächende Weltwirtschaft. Steuern wir auf eine Rezession zu? Nein, sagt Samy Chaar, Chefökonom der renommierten Privatbank Lombard Odier. Aber die Deutschen müssen umdenken.



Facebook hat Libra lanciert. Brauchen wir wirklich eine neue Weltwährung?
Samy Chaar: Als Ökonom interessiert mich der Ausgang dieses Experiments, speziell ob man die disruptiven Qualitäten der Technologie für eine gute Sache einsetzen kann.

Haben wir das nicht schon mit den Kryptowährungen?
Das Problem mit Bitcoin & Co. ist die extrem schwankende Bewertung. Wie viel ist ein Bitcoin nun wert? 2000 Dollar? 10’000 Dollar? Oder gar 20’000 Dollar? Libra hingegen ist an einen Korb von relativ beständigen Währungen wie dem Dollar, dem Euro oder dem Schweizer Franken gebunden. Das garantiert eine gewisse Stabilität.

Aber wie steht es mit dem Vertrauen?
Facebook hat sich mit sehr renommierten Unternehmen zusammengetan. Wenn sie einen guten Job machen, dann werden sie auch Marktanteile gewinnen. Mit den Kryptowährungen kann der normale Bürger ja praktisch nichts anfangen. Selbst wenn Libra konsumentenfreundlich werden sollte, wird sich tatsächlich die Frage stellen: Wem vertrauen Sie mehr, Mark Zuckerberg oder der Schweizerischen Nationalbank?

«Zentralbanken können helfen, Probleme zu lösen, aber sie können nicht die Ursache dieser Probleme aus der Welt schaffen.»

Samy Chaar

Nationalbanken haben eine grossen Einfluss auf die Volkswirtschaft. Wirkt eine Weltwährung wie Libra nicht als Störfaktor?
Dieses Problem wird sich noch lange nicht stellen. Sollte es Libra gelingen, einen signifikanten Marktanteil zu erobern, dann werden mit Sicherheit regulatorische Massnahmen ergriffen werden. Ob es je so weit kommen wird, bezweifle ich, denn ich glaube nicht, dass die Menschen Zuckerberg mehr Vertrauen schenken werden als ihren Nationalbanken.

Da wir von Nationalbanken sprechen: Es gibt eine Tendenz, dass Politiker zunehmend versuchen, sich in die Geldpolitik einzumischen. Macht Ihnen das Sorge?
Das ist eine Gefahr, aber nicht die grösste Gefahr, der die Nationalbanken ausgesetzt sind.

Sondern?
Als Zentralbanker müssen Sie sich damit auseinandersetzen, dass das Wirtschaftswachstum sehr unsicher geworden ist. Die Bevölkerung wird immer älter, die Produktivität wächst nicht mehr und es gibt sehr viele Schulden im Finanzsystem. Dazu kommen Handelskriege und andere geopolitische Unsicherheiten. Was also ist in diesem Umfeld das richtige Zinsniveau? Das sind diese Dinge, die Zentralbanker schlecht schlafen lassen.

Können diese Herausforderungen mit den traditionellen Instrumenten einer Zentralbank bewältigt werden?
Es sind in den letzten Jahren viele neue Instrumente geschaffen worden. Das Quantitative Easing beispielsweise, oder die Art und Weise, wie die Schweizerische Nationalbank heute die Negativzinsen einsetzt.

epa07662692 European Central Bank (ECB) President Mario Draghi arrives during the second day of a European Council Summit in Brussels, Belgium, 21 June 2019. European leaders take the relevant decisions on appointments for the next institutional cycle and adopt the EU's strategic agenda for 2019-2024.  EPA/VIGINIA MAYO / POOL

Unfair kritisiert: EZB-Präsident Mario Draghi. Bild: EPA/AP POOL

Diese Instrumente sind jedoch umstritten. Die Deutschen laufen heute noch Sturm gegen EZB-Präsident Mario Draghi, weil er sie eingesetzt hat.
Die Kritik an Draghi ist sehr unfair. Zentralbanken können helfen, Probleme zu lösen, aber sie können nicht die Ursache dieser Probleme aus der Welt schaffen.

Woran denken Sie?
Zentralbanker können weder die Demographie ändern noch das Wachstum der Produktivität beeinflussen. Sie können auch die Schulden nicht restrukturieren.

Als möglicher Nachfolger von Mario Draghi steht der ehemalige Präsident der deutschen Bundesbank, Jens Weidmann, zur Diskussion. Er gilt als sehr traditioneller Zentralbanker. Besteht die Gefahr, dass Draghis Modernisierung wieder rückgängig gemacht wird?
Selbst die Deutschen und auch Jens Weidmann haben inzwischen eingesehen, dass sie sich geirrt haben. Wir leben heute in einer anderen Welt. Das durchschnittliche Wirtschaftswachstum liegt heute nicht mehr bei 3 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP), sondern bei 1 Prozent. Da macht es keinen Sinn, die Leitzinsen auf 2 Prozent zu erhöhen.

Das heisst auch, dass wir unsere Sparkultur verändern müssen.
Na und? Die Japaner leben seit mehr als 20 Jahren in einer Null-Zinsen-Welt, und sie leben gut damit. Auch wir leben nicht mehr in den Sechzigerjahren, als 5 oder gar 6 Prozent BIP-Wachstum normal war, und auch wir werden uns an Niedrigzinsen gewöhnen.

Die Negativzinsen werden uns noch Jahre lang erhalten bleiben. «Frühestens im Jahr 2021 wird die Nationalbank die Leitzinsen erhöhen können», sagt Thomas Stucki, Chief Investment Officer der St. Galler Kantonalbank.
Seine Bank hat die Auswirkungen der Negativzinsen auf Unternehmen und Konsumenten untersucht. Hier die wichtigsten Erkenntnisse:
Die Investitionstätigkeit der Unternehmen hängt nur bedingt vom Zinsniveau ab.
Tiefe Zinsen haben keinen grossen Effekt auf das Wirtschaftswachstum.
Private Anleger haben sich mehr oder weniger von den sicheren Obligationen verabschiedet.
Wegen billigen Hypotheken haben sich die Schweizer Haushalte sehr hoch verschuldet. Die Hypothekarschulden sind inzwischen doppelt so hoch wie das Bruttoinlandprodukt, also mehr als 1000 Milliarden Franken. «Bei einer hohen Arbeitslosigkeit hätte dies gravierende Folgen», warnt Stucki.
Generell sind die Anleger durch ihre Risikobereitschaft anfälliger für Konjunkturzyklen geworden.

Am kommenden Wochenende wird es zu einem schicksalsträchtigen Treffen zwischen dem US-Präsidenten Donald Trump und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping kommen. Werden sich die beiden einigen können?
Ich denke, die beiden werden nicht im Streit auseinandergehen. Das könnte dazu führen, dass die Verhandlungen wieder aufgenommen werden. In den letzten drei Wochen ist gar nichts mehr gelaufen.

Erwarten Sie einen Deal?
Vielleicht schaut ein konkreter Zeitplan heraus, vielleicht bleibt es auch bei blumigen Versprechen. Das wäre ein schlechtes Omen. Es würde zu mehr Unsicherheit führen und damit den ohnehin schon kränkelnden Welthandel weiter schwächen.

Wie beurteilen Sie die Chancen, dass es zu konkreten Lösungen kommt?
50:50. Doch eine seriöse Prognose ist nicht möglich.

US-Konzerne warnen erneut vor US-Strafzöllen: Alle Hoffnung für eine Lösung im Handelsstreit liegt nun auf einem Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Chinas Präsident Xi Jinping am Ende des Monats. (Archivbild)

Werden sie sich einigen können? Xi und Trump. Bild: AP

Der andere grosse geopolitische Brennpunkt ist derzeit der Iran. Wie beurteilen Sie die wirtschaftlichen Folgen dieses Konflikts?
Im Nahen Osten herrscht seit 20 Jahren Chaos. Eigentlich hätte man erwarten müssen, dass der Ölpreis längst bei 200 Dollar pro Fass liegen würde. Das ist nicht geschehen. Daran wird auch die Irankrise nichts ändern. Ich sehe derzeit im Nahen Osten keinen Weg, der aus dem Chaos führen würde.

Und was bedeutet das für den Rest der Welt?
Hinter dem Iran stehen Russland und China. Es gibt daher eine Schmerzgrenze, die man besser nicht überschreiten sollte. Zynisch ausgedrückt kann man jedoch sagen, dass die wirtschaftlichen Auswirkungen für uns sich in Schranken halten werden.

Wie kommen Sie zu dieser Einschätzung?
Die drei wichtigen Wirtschaftsblöcke sind die USA, Asien und Europa. Läuft da was schief, dann wird sofort nach einer Lösung gesucht. Im Nahen Osten oder in Südamerika lässt man die Probleme links liegen. Wäre beispielsweise Venezuela ein europäisches Land, dann hätten wir längst eine Lösung gefunden.

epa07671411 A handout photo made available by the Iranian Supreme Leader Office shows, Iranian supreme leader Ayatollah Ali Khamenei speaks during a meeting in Tehran, Iran, 19 June 2019 (issued 24 June 2019). Media reports state that US President Donald J. Trump announced and signed executive order for additional sanctions against Iran and its leadership, targeting Iran's supreme leader and his associates with financial sanctions.  EPA/IRANIAN SUPREME LEADERS OFFICE HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Von Trump nicht beeindruckt: Irans oberster Führer Ayatollah Ali Khamenei. Bild: EPA/IRANIAN SUPREME LEADERS OFFICE

In Europa haben wir jedoch auch ein ungelöstes Problem, den Brexit.
Europa ist die grösste Handelsplattform auf dieser Welt. Es gibt für das Vereinigte Königreich keine glaubwürdige Alternative zur EU. Weder die USA noch China können die Lücke füllen, die ein Ausfall der EU für Grossbritannien bedeuten würde. Die Briten können mit China Handel betreiben. Aber was ist, wenn ihre Patente nicht anerkannt werden? Sie können mit den USA Handel betreiben. Aber was ist, wenn Trump wieder einmal eine schlechte Laune hat und einen Strafzoll verhängt?

Was bedeutet das nun?
Entweder wird der Brexit verschoben oder die Briten stimmen einer Zollgemeinschaft zu.

Rational gesehen liegt das auf der Hand. Doch die Briten leben derzeit geistig im Zweiten Weltkrieg und beschwören den «Spirit of Dunkirk».
Schlussendlich können sie sich den wirtschaftlichen Gegebenheiten nicht entziehen. Man kann nicht ohne schwerwiegende Folgen seinen besten Kunden verlieren – und Europa ist für Grossbritannien bei weitem der grösste Kunde. Daher wird es zu einem EU-Austritt kommen, aber einem sanften mit einer Zollgemeinschaft.

Italien entwickelt sich immer mehr zu einer Zeitbombe innerhalb der EU, oder nicht?
Ehrlich gesagt, ich mache mir mehr Sorgen um Deutschland als um Italien.

Wie bitte? Die deutsche Wirtschaft brummt und die Staatsfinanzen sind gesund.
Europa braucht Deutschland mehr denn je, und zwar ein starkes Deutschland, und ein Deutschland, das bereit ist, Reformen durchzuführen. Die Franzosen wollen das, die Deutschen zeigen ihnen die kalte Schulter. Wenn wir Europa nicht reformieren, werden die Euroskeptiker übernehmen – und die EU zerstören.

epa07478088 (FILE) - A view of the production of different sports cars at an assembly line at the German car manufacturer Porsche in Stuttgart, Germany, 19 February 2019 (reissued 01 April 2019). Reports on 01 April 2019 state the IHS Markit institute reporting German purchasing manager index has fallen 3,5 points to 44,1 points, an 80-month low and its lowest figure since 2012. The incoming orders and orders for export have both suffered from a decline not seen since the global financial crisis, the institute said. For the Eurozone, IHS Markit's final Eurozone manufacturing PMI stood at 47,5 points in March, down from February's final figure 49,3 points, marking its biggest monthly decline in new orders since the end of 2012.  EPA/RONALD WITTEK

Förderband bei Porsche. Die deutsche Autoindustrie ist verwundbar geworden. Bild: EPA/EPA

Aber nochmals: Die deutsche Wirtschaft brummt.
Die deutsche Wirtschaft ist sehr verletzlich. Sie hat von der Globalisierung profitiert, aber die Globalisierung befindet sich auf dem Rückzug.

Was bedeutet das konkret?
Die Autoindustrie ist der entscheidende Teil des deutschen Wirtschaftswunders. Sie ist jedoch sehr preisempfindlich. Deshalb brauchen die Deutschen Alternativen. Sie müssen den Dienstleistungssektor ausbauen, und sie müssen die Binnenwirtschaft ankurbeln.

Das predigen Ökonomen rund um den Globus seit Jahrzehnten, bisher ohne Erfolg.
Leider sind die Deutschen felsenfest davon überzeugt, dass sie das richtige Wirtschaftsmodell gefunden haben. Und sie sind auch felsenfest davon überzeugt, dass jedermann in Europa ihnen nacheifern sollte. Aber im letzten Jahr ist die deutsche Wirtschaft beinahe in eine Rezession geschlittert. Und nach wie vor hängt das Damoklesschwert von Strafzöllen über der Autoindustrie. Irgendwann werden auch die Deutschen einsehen müssen, dass sie etwas ändern müssen.

Ebenfalls zynisch gesagt: Müssen wir hoffen, dass Trump die Strafzölle tatsächlich verhängt, damit die Deutschen zur Vernunft kommen?
Vielleicht. Die Deutschen haben alle anderen zu Reformen gedrängt. Sie selbst haben seit den Hartz-Reformen zu Beginn dieses Jahrhunderts nichts mehr unternommen. Nochmals: Wir brauchen ein starkes Deutschland mit einem Wirtschaftsmodell, das bereit ist, sich zu reformieren.

Und was, wenn dies nicht geschehen sollte?
Dann haben wir ein grosses Problem. Wir können ein schwaches Italien mitschleppen, wenn Deutschland stark ist. Italien ist seit 30 Jahren schwach. Daran hat sich nichts geändert. Was im Begriff ist, sich zu ändern, ist, dass Deutschland schwach wird. Für mich ist Deutschland derzeit das schwächste Glied in der europäischen Kette.

Der Welthandel hat sich abgeschwächt, wir befinden uns am Ende eines Wirtschaftszyklus, die Zinskurven sind flach oder gar invers. Steuern wir auf eine Rezession zu?
Nicht zwingend. Wir befinden uns zwar spät in einem Wachstumszyklus, doch wir können das noch lange bleiben. Das Wirtschaftswachstum wird bescheiden bleiben, wenn wir es gleichmässiger verteilen, dann sollte es reichen. Denn es gibt auch positive Aspekte: Die Arbeitslosigkeit ist derzeit sehr tief. Das bedeutet, dass die Binnenwirtschaft als Polster wirken kann.

Was macht Ihnen also Bauchweh?
Der Handel. Bricht der Welthandel weiter ein, dann haben wir ein Problem.

Chinas Staatschef zu Besuch bei Putin

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    Alle Leser-Kommentare
  • landre 27.06.2019 15:55
    Highlight Highlight Eine Lektion die ich in den letzten 20-30 Jahren gelernt habe:
    Höre stets zu, aber vertraue niemals einer aktiven Vertretung der Finanzwirtschaft (welche offensichtlich leider von der "Realwirtschaft" bzw. "Realpolitik" abgedriftet ist...)

    Immerhin, manche dieser Akteure...https://www.nytimes.com/2019/06/24/business/economy/wealth-tax-letter.html
    • TheRealSnakePlissken 28.06.2019 01:51
      Highlight Highlight Was soll jetzt diese "Weisheit"? Der Interviewte beschäftigt sich tagtäglich mit der Realwirtschaft. Was du meinst ist der Unterschied zwischen Betriebs- und Volkswirtschaft, letztere ist halt ein bisschen komplizierter als erstere. Wer sich nicht dazu aufraffen mag, komplizierten Gedankengängen zu folgen, sollte das nicht noch zu einer Tugend verklären.
    • landre 28.06.2019 11:12
      Highlight Highlight @TheRealS
      Per Definition (Duden).
      Realwirtschaft:
      "Teil der Gesamtwirtschaft, der nicht zur Finanzwirtschaft, zum Finanzmarkt gehört, sondern sich mit realen Dingen wie Waren und Dienstleistungen befasst."
      Finanzwirtschaft:
      "Wirtschaft der öffentlichen Körperschaften, die alle Einrichtungen und Tätigkeiten umfasst, die auf die Beschaffung und Verwendung von Mitteln für öffentliche Zwecke gerichtet sind."

      In einer gesunden Marktwirtschaft dominiert die Realwirtschaft ("Produzentin") über die Finanzwirtschaft ("Dienstleisterin") und nicht umgekehrt so wie es heutzutage leider der Fall ist...
    • TheRealSnakePlissken 28.06.2019 16:55
      Highlight Highlight Ok, geb dir insofern recht, weil es wegen der aktuellen Niedrigstzinspolitik zu massiven Fehlalloktionen von Kapital kommt, d.h. , es werden Unternehmen und ganze Industriezweige am Leben erhalten, die eigentlich unrentabel sind, während andere vergeblich auf Kapitalsuche sind ....
  • DocShi 27.06.2019 14:55
    Highlight Highlight Zitat: denn ich glaube nicht, dass die Menschen Zuckerberg mehr Vertrauen schenken werden als ihren Nationalbanken.

    Als ob der noch irgendwelche gerechtfertigte Vertrauen hätte.
    Und Nationalbanken. Der schweizerischen vertraue ich jetzt mehr als den anderen. Aber nicht viel.
  • JoeMuc 27.06.2019 13:53
    Highlight Highlight Soll ich den "Experten nun ernst nehmen?
    "Leider sind die Deutschen felsenfest davon überzeugt, dass sie das richtige Wirtschaftsmodell gefunden haben"

    Leider ist der Experte felsenfest davon überzeugt, dass er das richtige Wirtschaftsmodell gefunden hat. ??

    Die Chinesen leben 20 Jahre bei 0% Zins...

    China hat ein Punktesystem für brave Bürger. Überall Kameras. Zuletzt wurde die ARD in China abgeschlatet. Es gibt Umerziehungslager.. Soll ich weiter machen?

    Ja Herr Experte, Sie wollen unser Geld, klar...
    Haften Sie voll falls ihre Meinung falsch ist, mit ihren Privatvermögen?

    • Beat_ 27.06.2019 15:14
      Highlight Highlight Im Interview ist von den Japanern die Rede, nicht von den Chinesen (bezüglich 20 Jahre 0% Zins).
    • Kaspar Floigen 27.06.2019 15:39
      Highlight Highlight "Chinesen" leben seit 20 Jahren bei 0% Zins? Autsch.
    • ujay 27.06.2019 17:56
      Highlight Highlight @JoeMuc🙄🙄🙄
  • Markus Casmark 27.06.2019 13:11
    Highlight Highlight "Selbst die Deutschen und auch Jens Weidmann haben inzwischen eingesehen, dass sie sich geirrt haben"

    Eine überraschende Aussage….würde mich interessieren, wie er zu diesem Schluss kommt.
    • Philipp Löpfe 27.06.2019 14:26
      Highlight Highlight #markus Casmark: Weidmann hat sich kürzlich zu den OMT bekannt. Früher hatte er sich gerichtlich anfechten wollen.
    • Markus Casmark 27.06.2019 15:39
      Highlight Highlight @Philip Löpfe....danke für die Info...ein politisches Manöver? ….dachte schon, er meint, dass Deutschland sein Inflationstrauma überwunden hat ;-)
  • Lightning makes you Impotent (LMYI) 27.06.2019 13:11
    Highlight Highlight Ökonomen haben doch schon zu allem eine Meinung... bisserl wie zu Delphi... Aber da frag ich lieber meinen Coiffeur. Der hat auch eine Meinung. Was den nahen Osten betrifft eine mindestens so fundierte wie Herr Chaar(t)... 🤔😳🙉
    • TheRealSnakePlissken 28.06.2019 02:04
      Highlight Highlight Gerade was Herr Chaar zur Bedeutung von Nahost - und Lateinamerika - zu sagen hat, ist Klartex, wie man ihn leider allzu selten liest: dem irrationalen Treiben in diesen Weltregionen wird übermässig Aufmerksamkeit geschenkt. Aus diesen Gegenden kommt weder Inspiration noch irgendwelche Resultate aus Transpiration. Sie werden gerade vom dynamischen Schwarzafrija überholt.
  • WHYNOT 27.06.2019 13:08
    Highlight Highlight Gute Antworten auf relevante Fragen, sehr interessant.
  • Mutbürgerin 27.06.2019 12:55
    Highlight Highlight Die Nationalbank bestiehlt das Volk mit Negativzinsen. Facebook gebe ich Geld aus freiem Willen. Ich vertraue Zuckerberg mehr, als einer politisch motivierten Regierung, die das Land an die EU verschachern will.
    • Peter R. 27.06.2019 13:45
      Highlight Highlight Da steht Ihnen frei, wenn Sie mehr Vertrauen zu Zuckerberg haben als in unsere Nationalbank.
    • kelu77 27.06.2019 14:16
      Highlight Highlight Beides nicht wirklich vertrauenswürdig... Warum Libra? Ein zentralisierter Stablecoin von einer privaten Firma, die mit Daten sammeln Geld verdient.

      Noch einmal: Bitcoin = Dezentralisiert, transparentes Orderbook, auf 21. Mio begrenzt

      Wer sagt Bitcoin sei Betrug, Ponzi, whatever.. denkt mal dran, dass jede Fiatwärung (beliebig) nachgedruckt werden kann ;-)
    • pontian 27.06.2019 14:28
      Highlight Highlight Die Nationalbank hat die Negativzinsen nicht aus Spass an der Freude eingeführt, sondern weil sie den Franken gegenüber dem Euro stützen musste. Sonst hätten wir unseren Laden hier zumachen können. Dann hätten wir wohl bald wirklich bei der EU anklopfen müssen, oder unabhängig davon den Euro einführen um die Wirtschaft zu stabilisieren! Aber Sie sind sicher Volkswirtschafterin. Teilen Sie uns doch mit, was Sie an Stelle der Negativzinsen gemacht hätten, um den Franken zu retten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • FrancoL 27.06.2019 12:54
    Highlight Highlight Ein gutes und gut verständliches Interview, das es auch wagt einmal etwas an Deutschland zu rütteln und auch die Globalisierung dort hin setzt wo sie hingehört und Europa nicht als Minderware darstellt.

    Danke!
  • neutrino 27.06.2019 12:41
    Highlight Highlight Auch wenn es gegen alle Wachstumsfanatiker ist - ich finde Japans Modell aus eigener Erfahrung durchaus eine Alternative. Klar, durch das fehlende Wachstum hat man keine Lohnerhöhungen mehr, die Infrastruktur wird weniger erneuert, ev. verzichtet man auf ein Auto, etc.

    Aber Japan hat sich so entschieden (u.a. gegen Migration, welche Wachstum generieren könnte, etc.) und die Vorteile sind halt, dass man auch weniger Hektik, weniger Dichte, etc. als in Boomzeiten in den 80ern hat. Zudem wird zu Infrastruktur Sorge getragen, es gibt kaum Alltagskriminalität, etc.
    • MacB 27.06.2019 15:33
      Highlight Highlight Das Wachstum in Japan wird zu Lasten der Arbeitnehmer erzielt, die inzwischen locker 15 Stunden arbeiten dürfen (siehe auch Kommentar von der GrosseSee)
    • neutrino 27.06.2019 15:45
      Highlight Highlight @MacB: normalerweise bedeutet weniger Wachstum, weniger Arbeit - warum ist dies in Japan anders? Quelle?

      Mit meiner Erfahrung stimmt das nicht überein - in Zeiten des Wachstums wurde in Japan mehr gearbeitet. Heute ist Japan eine gesättigte, eher undynamische Wirtschaft.
  • mrmikech 27.06.2019 12:02
    Highlight Highlight An null (oder negativ) zinsen sollen wir uns gewöhnen? Wann man viel geld hat ist das einfach oder sogar von vorteil (gratis geld!), für normalos eher ein desaster. Unsere rente ist jetzt schon mehrheitlig abhängig vom aktiencasino, sparen bringt nichts.

    Vertraue nie einen banker....
    • FrancoL 27.06.2019 12:50
      Highlight Highlight Ja diese Sprüche kennen wir, aber weit sind wir mit diesen Sprüchen nicht gekommen. Die Renten sind nicht nur schief unterwegs weil die Zinsen tief sind, sondern weil wir den Fünfer und das Weggli wollen. Höhere Zinsen bedingen auch höhere Produktkosten, höhere Mieten, höhere Leasings etc. Das Problem ist, dass das was wir einsparen weitgehend ausgegeben wird und nicht in die Renten fliesst. Natürlich ist das bei tiefen Löhnen nicht möglich, aber bei 70 % der Arbeiterschaft liesse sich mehr für das Alter machen. Noch besser wäre es wenn die Gewinner etwas mehr für das Alter machen würden.
    • D(r)ummer 27.06.2019 13:20
      Highlight Highlight Die Oberstudierten sind meistens die Engstirnigsten.

      Und verteidigen ihr Umfeld, damit es nicht zusammenbricht.

      Wenn man will, dass es nicht "Chlöpft" muss man die Engstirnigkeit loslassen, was jedoch heisst, aus seinem Film auszusteigen.
    • FrancoL 27.06.2019 14:30
      Highlight Highlight @Drummer; Aus welchem Film aussteigen? Wenn jemand engstirnig ist dann sind es die Wähler (die bestehen nicht nur aus Akademiker) die den Banken und teilweise auch der Wirtschaft all diese Macht gegeben haben.
      Diese Echt haben sich die Finanzplayer nicht einfach gestohlen, man hat sie ihnen gegeben.
      Verstehst Du das auch ohne oberstudiert zu sein?
      Wenn wir also wollen, dass es nicht chlöpft müssen wir auf unserem Weg zurück und nicht die die diese Macht bekommen haben aussteigen.
      Wir müssen Wege gehen, die uns womöglich we tun und das wollen die wenigsten, vermutlich auch Du nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sisiphos 27.06.2019 11:42
    Highlight Highlight Ich bin beruhigt-der Mann hat keine Ahnung, was da gerade läuft🥴. Business as usual: wir müssen die Wirtschaft ankurbeln vor allem in Deutschland, dann wird es schon werden. Und das dauert bis die Facebook Bank das Finanzsystem ändert. Das was da gerade geschieht wird innert weniger Jahre das weltweite Banken System komplett verändern. Nicht weil das irgendjemand bewusst will, sondern weil es Vorteile hat, die jeder spürt: weltweit eine Währung, keine Transaktionskosten, Geschwindigkeit, weniger! Zentralität etc. Wirtschaftswachstum durch Klima schonende Technologien, nicht noch mehr Autos
    • aglio e olio 27.06.2019 12:42
      Highlight Highlight "keine Transaktionskosten"
      Gratisdiensteistung? Hmm, ich glaube nicht. 😀
    • hopplaschorsch12 27.06.2019 13:12
      Highlight Highlight Gratis ist auch dein Facebook nicht... du bezahlst mit deinen Daten und diese sind viel Wert. Wenn du deine Daten diesem Unternehmen zur Verfügung stellen willst, ist das deine Sache.
    • Sisiphos 27.06.2019 13:42
      Highlight Highlight @hopplaschorsch12: leider hast du nicht begriffen, was ich meine: es ist nicht das, was ich will, aber es wird sich durchsetzen, weil es besser ist als ein teures Banken System, das uns vielfach abzockt. Facebook, uber, PayPal, Amazon haben gar kein Interesse uns durch Gebühren abzuzocken. Sie tun es durch den Verkauf ihrer Dienstleistungen und Produkte. Das ist ein erheblicher,doch noch unzureichender Fortschritt von einer zentralen (Bank) hin zu einer Dezentralen Einrichtung (Blockchain)
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  • TWilli 27.06.2019 11:28
    Highlight Highlight "Wenn der Welthandel zusammenbricht, haben wir ein Problem"
    Der Welthandel wird irgendeinmal zusammen brechen. Spätenstens wenn kein Öl mehr da ist. Aber bis dann wollen alle Wachstum. Tja, dann wird halt der Fall umso härter.
    • Bowell 27.06.2019 11:59
      Highlight Highlight Aber dann haben wir ja Stromlastwagen, Stromschiffe und Stromervelos. Den Strom nehmen wir dann von der Sonne die nicht immer scheint und dem Wind der nicht immer bläst. Checksch?
    • petrolleis 27.06.2019 12:30
      Highlight Highlight @bowell
      Also weiter wie bisher?
      Wenn sie es so meinen, können sie es auch gleich so schreiben... 😉
    • Liselote Meier 27.06.2019 12:43
      Highlight Highlight Der Welthandel nach heutiger Form und Akteuren evtl. per se nein. Wenn man die Transportschiffe nicht mehr mit Öl antreiben kann nimmt man wieder Kohle, geht die aus baut man wieder grosse Segelschiffe, falls es keine Alternativen gibt.

      Die Karthager lebten schliesslich in der Antike und machten schon Welthandel ohne Verbrennungsmotoren und Erdöl.

      Ergo ist Erdöl keine Bedinung für einen Welthandel. Solange Menschen untereinander Gegenstände Tauschen gibt es auch einen Welhandel.

      Gibt nur Unterschiede in Form, Qualität und Quantität.

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  • Keller101 27.06.2019 11:21
    Highlight Highlight Schon vor Jahrzehnten würde geraten, D solle den Dienstleistungssektor ausbauen, um konkurrenzfähig zu bleiben. D hat es nicht gemacht und ist gut damit gefahren, irgendjemand muss ja die Gegenstände, die man so braucht (nicht nur Autos) herstellen und das werden die Hidden Champions v.a. in Süddeutschland auch weiterhin tun. Dienstleistungen sind sicher wichtig aber wenn man sich GB anschaut, Industrie im Eimer dafür Geld „verdienen“ in dem man in der City auf Währungen wettet oder strukturierte Derivate verkauft...Lieber anständige Schrauben und Dübel herstellen!
    • Peter R. 27.06.2019 11:53
      Highlight Highlight Das Problem in Deutschland ist das die Autoindustrie mit Zulieferfirmen ein starkes Gewicht in der Wirtschaft ist.
      Die deutsche Autoindustrie hat den Zug verpasst punkto E-Autos. Man hat jahrelang auf Benziner und Diesel gesetzt während derzeit die Chinesen die Produktion von Elektroautos massiv steigern und Milliardenbeträge in die Robotertechnik stecken.

      VW und Konsorten kündigen neu massive Investitionen in die Elektrofahrzeugsparte an - ist jedoch zu spät. Man kann nicht morgens traditionelle Autos bauen und in Massen verkaufen und nachmittags Elektroautos entwickeln.
    • bebby 27.06.2019 13:59
      Highlight Highlight Die Maschinen für die Produktion kommen dann doch aus Deutschland und Japan.
      Und was die Dienstleistungen betrifft: irgendjemand muss ja noch das Geld für die Dienstleistungen verdienen. Exportieren kann man die schlecht.
  • D(r)ummer 27.06.2019 11:01
    Highlight Highlight Das lasse ich hier mal so stehen.

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  • henkos 27.06.2019 10:59
    Highlight Highlight An Arroganz nicht zu überbieten - man stelle sich vor, ein deutscher Ökonom sagte dies über die Schweiz.
    • manhunt 27.06.2019 11:40
      Highlight Highlight wieso arrogant? weil er das kind beim namen nennt?
      es ist unbestreitbar, dass deutschland alle anderen stets zu reformen drängt, selbst die eigenen probleme jedoch vor sich her schiebt. die wirkliche arroganz liegt bei deutschland, welches anderen eu-staaten ständig sagt, was sie zu tun und zu lassen haben.
    • FrancoL 27.06.2019 12:52
      Highlight Highlight Sorry was ist an der Wahrheit arrogant?
  • lilie 27.06.2019 10:58
    Highlight Highlight Ein interessantes Interview, danke dafür! 👍

    @Redaktion: Ich fände es hilfreich, wenn der Artikel als "Interview" gekennzeichnet würde. So ohne Hinweis sind Titel und Anfangsbild sonst eher verwirrlich.
  • The Destiny // Team Telegram 27.06.2019 10:50
    Highlight Highlight Und der japanischen Wirtschaft geht es prächtig /s
    • neutrino 27.06.2019 12:46
      Highlight Highlight Der Wirtschaft nicht, aber der Gesellschaft als Ganzes geht es besser als in Wachstumszeiten. Weniger Hektik, weniger Dichtestress, keine Teuerung, keine Immobilienblasen, wenig Alltagskriminalität, einzigartig sozialer Zusammenhalt, etc. Dafür halt nicht jedes Jahr eine Lohnerhöhung und nicht jedes Jahr das neueste Auto.

      Ich glaube die Zeiten wie in den 90er-Jahren in der Schweiz sind für immer vorbei - wo man einfach alles hatte (Jobsicherheit, Zinsen, kein Dichtestress, etc.)
    • Liselote Meier 27.06.2019 13:27
      Highlight Highlight Der Vergleich mit der Schweiz ist ziemlich Unsinng. Schau dir eine Karte des Bevölkerungswachstums und des Wirtschaftswachstum der letzten 100 Jahre an, das sind beides Steile Kurven nach oben.

      In den 90er gab es ja ziemlich Zins.

      Was du dir wünscht das gab es aber in Europa schon, in der DDR wenn man sich mit dem System arangiert hatte. Das war ein solch „gemütliches Leben unter der Gartenlaube“, will man das, dann gibt es halt nicht jeden Tag Bananen zu kaufen, neue Autos usw. Viele wollten das bekanntlich aber nicht, darum konnte es sich nur mittels Dikatur so lange halten.









    • neutrino 27.06.2019 13:57
      Highlight Highlight In den letzten 20 Jahren zeigte die Wachstums- und Bevölkerungskurve nicht mehr nach oben in Japan. Und der Artikel spricht von 20 Jahren, nicht von 100.

      DDR mit Japan zu vergleichen ist ein Witz. Habe ich auch nicht getan.
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  • Evan 27.06.2019 10:43
    Highlight Highlight Auf jeden Fall eine sehr interessante Analyse, die das Problem Deutschlands und Europa einmal von einer neuen Perspektive beleuchtet. Die Zukunft wird auf jeden Fall interessant.
  • Raphael Stein 27.06.2019 10:42
    Highlight Highlight Und der Unsinn basiert nur auf Wachstum.
  • Thinkdeeper 27.06.2019 10:42
    Highlight Highlight Italien ist nicht per se schwach.
    Es kämpft mit, von der Wirtschaft geprägten liberalen, mafiosen und korrupten Strukturen, in Politik und Gesellschaft.
    Es trägt weitgehen vorbildlich und humanitär die Last der verfehlten Wirtschafts- und Migrationpolitik der EU.

    • Peter R. 27.06.2019 11:20
      Highlight Highlight Das unterstütze ich. Italien ist ein wunderbares Land - vielleicht etwas zu wenig konservativ und bieder für uns Schweizer - aber sie halten sich dauern über Wasser mit wechselnden Regierungen und vor allem mit enormem Aufwand was die Migration betrifft. Jahrelang von Brüssel im Stich gelassen ohne Unterstützung für die Welle von Flüchtlingen. Zudem hat Italien ein Flair für alles Schöne - Autos, Mode, Kleider, Design etc.
  • Hier Name einfügen 27.06.2019 10:38
    Highlight Highlight "Doch die Briten leben derzeit geistig im Zweiten Weltkrieg und beschwören den «Spirit of Dunkirk»"
    Sehr geehrter Herr Löpfe, sind Sie eigentlich nicht fähig ein normales Interview zu führen, ohne ständig Ihre eigene Meinung in den Vordergrund zu rücken?
    • MacB 27.06.2019 15:38
      Highlight Highlight ich fand den Vergleich passend und humorvoll. Danke @Löpfe :)
  • Evan 27.06.2019 10:38
    Highlight Highlight "die Globalisierung befindet sich auf dem Rückzug"

    Wie nachhaltig ist so eine Entwicklung? Kurzfristig gibt es da eventuell einen gewissen Dämpfer, aber ich denke, die Globalisierung lässt sich nicht aufhalten. Sie entwickelt sich höchstens anders, da sich die Machtverhältnisse verschieben. Beispielsweise nach China und später nach Afrika, dort wo am meisten Potenzial vorhanden ist.
    • gjonkastrioti 27.06.2019 10:48
      Highlight Highlight Inwiefern in Afrika Potenzial vorhanden ist (ohne europäische und asiatische Hilfe), wird sich noch zeigen. Nur weil es viele Menschen hat, heisst das noch nicht, dass es auch viel Potenzial gibt.
    • bebby 27.06.2019 11:08
      Highlight Highlight Die Transaktionskosten des Welthandels steigen. Je mehr Sand im Getriebe ist, desto teurer wird die Supply Chain.
      Primär sollte dies meiner Meinung nach zu Inflation führen.
      Selbst China ist daran, sich von Importen unabhängiger zu machen und die USA zwingen sie dazu, hier noch mehr Gas zu geben.
    • Peter R. 27.06.2019 11:13
      Highlight Highlight Richtig die Globalisierung ist nicht vorbei - im Gegenteil, siehe China's Bemühungen die "Belt and Road-Initiative" aufzubauen.
      Ueberhaupt wird das Potential von China zu wenig in Betracht gezogen, und meistens Europa ins "Schaufenster" gestellt. Europa wird sich abschwächen, weil die einzelnen Mitgliedstaaten nicht zusammenpassen.
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