Wirtschaft
Digital

Tesla rutscht wieder tief in die rote Zahlen

Will vor der Konkurrenz starten: Tesla-Chef Elon Musk (Archivbild)
Tesla-Chef Elon Musk.Bild: EPA

Tesla rutscht wieder tief in die roten Zahlen

25.04.2019, 01:3125.04.2019, 07:35

Der Elektroauto-Hersteller Tesla ist nach einem halben Jahr mit Gewinnen wieder tief in die roten Zahlen gerutscht. Im vergangenen Quartal gab es einen Verlust von gut 702 Millionen Dollar, wie das US-Unternehmen nach US-Börsenschluss am Mittwoch mitteilte.

Im Vorjahresquartal hatte Tesla 709.5 Millionen Dollar verloren. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich von 3.4 auf 4.54 Milliarden Dollar.

Tesla verwies darauf, dass mit Beginn der Auslieferungen des aktuellen Hoffnungsträgers Model 3 in Europa und Asien viele Fahrzeuge zum Ende des Quartals noch auf dem Weg zu den Kunden gewesen seien. Diese Verkäufe würden damit erst im laufenden Vierteljahr verbucht.

Allerdings halbierten sich auch die Auslieferungen der älteren Modelle S und X auf 12'100 Fahrzeuge. Tesla erklärte das unter anderem damit, dass einige Kunden ihre Käufe auf das Vorquartal vorgezogen hätten, um noch von höheren Elektroauto-Vergünstigungen in den USA zu profitieren.

Die Tesla-Aktie tauchte nach Vorlage der Zahlen zunächst in die Verlustzone ab, notierte dann aber rund ein Prozent im Plus.

(sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Tesla präsentiert E-Brummi auf Steroiden
1 / 13
Tesla präsentiert E-Brummi auf Steroiden
Der feuchte Traum jedes Brummifahrers?
quelle: tesla
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Das ist Elon Musk, einer der erfolgreichsten Unternehmer
Video: srf
Schwere PHP-Sicherheitslücken: Darum gibt der Bund keine Entwarnung
Dem Bundesamt für Cybersicherheit sind bislang keine Details zu Angriffen wegen der Schwachstelle bei der Programmiersprache PHP in der Schweiz bekannt. Ausgeschlossen werden können sie aber nicht.
Noch lassen sich die Auswirkungen der am Dienstag geleakten Informationen zu Schwachstellen in der Programmiersprache PHP auf den Schweizer Cyberraum nicht abschätzen.
Zur Story