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FILE - In this Sept. 15, 2015 file photo, marijuana grows at the Ataraxia medical marijuana cultivation center in Albion, Ill. The Obama administration will keep marijuana on the list of the most dangerous drugs, despite growing popular support for legalization, but will allow more research into its possible medical benefits, the Drug Enforcement Administration announced Thursday, Aug. 11, 2016. (AP Photo/Seth Perlman, File)

Bild: Seth Perlman/AP/KEYSTONE

Marihuana-Boom in Nordamerika geht ununterbrochen weiter



Die Geschäfte mit legalem Marihuana brummen. 2016 hat das starke Wachstum in Nordamerika nach einer breit angelegten Marktstudie weiter zugelegt. Ein Ende des Booms ist demnach nicht in Sicht.

In Nordamerika wächst der legale Handel mit Marihuana weiter rasant. Im vergangenen Jahr legte der Markt um 34 Prozent zu, so das Ergebnis einer am Donnerstag veröffentlichten Studie des Analysehauses Arcview Market Research. Konsumenten gaben demnach 2016 über 6.7 Milliarden Dollar für Cannabis-Produkte aus. Im Vorjahr hatte die Wachstumsrate bei 17 Prozent gelegen.

Mehr als die Hälfte der US-Bundesstaaten lässt inzwischen den Gebrauch von Marihuana zu medizinischen Zwecken oder ganz zu. Das florierende Geschäft zieht Investoren und Unternehmer an und hat eine Vielzahl von Produkten rund um Cannabis hervorgebracht.

Gebäck und Drinks

Die sogenannten Edibles reichen von Gebäck und Drinks über Tinkturen, Lotionen oder Entspannungspillen bis hin zu Beruhigungsmitteln oder Appetitmachern – sogar für Haustiere.

Marijuana-based products are seen at the

Bild: STEVE DIPAOLA/REUTERS

In Colorado, der US-Hochburg der Branche, wo Marihuana schon länger nicht nur als Medikament erlaubt ist, entfallen laut Arcview inzwischen nur noch 56 Prozent des Cannabis-Geschäfts auf den klassischen Verkauf von «Gras».

Unsicherheit für die Branche bringt allerdings der Regierungswechsel in den USA. Nach Bundesgesetz ist Marihuana weiter verboten, die Administration von Barack Obama hielt sich aber zurück und überliess die Regulierung den Bundesstaaten.

Trump als Gefahr

Das könnte sich unter US-Präsident Donald Trump ändern. Vor allem dessen Justizminister Jeff Sessions hatte sich in der Vergangenheit kritisch zu Marihuana geäussert.

Der Arcview-Analyse nach hält sich die Gefahr jedoch in Grenzen. Umfragen zeigten, dass 80 Prozent der US-Bürger legales Marihuana befürworteten und sich 60 Prozent für eine komplette Erlaubnis der Droge für Erwachsene aussprächen.

Auch sonst kommt die Studie zu dem Schluss, dass die Trump-Administration die Branche nicht ausbremsen könnte. Die Forscher sagen jährliche Wachstumsraten von 27 Prozent und ein Marktvolumen von 22.6 Milliarden Dollar bis 2021 voraus.

Zum Internationalen Marihuana-Tag: Das sind die schönsten Joints der Welt

Schwarzmarkt bleibt wichtig

Die Branche setzt auf die voranschreitende Legalisierung etwa in Kalifornien und im Nachbarland Kanada, durch die der Markt erheblich grösser wird. Die Studie zeigt indes auch, dass der weitaus grössere Anteil der Cannabis-Geschäfte weiterhin im Schwarzmarkt stattfindet.

Insgesamt wurden in Nordamerika 2016 demnach 56.1 Milliarden Dollar für Marihuana-Produkte ausgegeben. Damit hätten die Erlöse etwa der Hälfte des jährlichen Bierabsatzes entsprochen. (nfr/sda/dpa)

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11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Datsyuk * 25.03.2017 00:43
    Highlight Highlight LEGALIZE IT!

    Benutzer Bild
    • citizen of de uold 25.03.2017 20:42
      Highlight Highlight Marihuana Death statistisch wird esrst verfügbar, wenn die Droge legalisiert wird , dann ist es leider zu spät. Um zu so einer Schlussfolgerung zu kommen , in Absenz von Statistik , muss man schon unter Folgen des Drogemussbrauchs Leiden. Die Folgen sind völlige Gleichgültigkeit und Verantwortungslosigkeit zum eigenen Volk zu eigenen Kindern. Opium Krieg in China 1839 bis 1860 hat gerade durch die von England eingeschmuggelt Drogen in Shanghai, Millionen Menschenopfer gefordert und China mit Jahrtausend alter Zivilisation beinahe zerstört. Geschweige denn von Schweiz.
    • Datsyuk * 26.03.2017 11:12
      Highlight Highlight Was weisst du sonst noch über Marihuana?
  • Wehrli 24.03.2017 16:20
    Highlight Highlight Colorado ist der "Highest State", nicht wegen den Rockies ...
  • Lord-Alain 24.03.2017 16:14
    Highlight Highlight Legalize it🍁 420
  • Olmabrotwurst 24.03.2017 16:11
    Highlight Highlight Wird Zit das CBD abgschaffe wird und de richtig Hanf legalisiert wird.. will endloch min Coffeshop ufmache, selbstverständlich ohni Alkoholverkauf aber däfür mit voelne geile Saftgetränke
    • Bruno S.1988 24.03.2017 18:28
      Highlight Highlight Warum kein coffeeshop für cbd Gras?
    • TheCrazyCatLady 24.03.2017 18:28
      Highlight Highlight Es gibt Leute die möchten lieber CBD als THC rauchen. Beides legalisieren und gut ist.
    • Olmabrotwurst 24.03.2017 19:17
      Highlight Highlight Wer CBD momentan kauft greift tief in die Tasche.. für ein paar g.. wäre das Gras legal würde ich persönlich das Adamerprinzip wählen: Wöchentliche Mindestmenge Ankauf und 50% der Einnahmen an den Staat. Keine Alkoholverkäufe, wegen Mischkonsum und Fehlverhalten der Kunden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pana 24.03.2017 16:09
    Highlight Highlight Trump's Justizminister hat Marihuana mit Heroin verglichen. Wie Bill Maher sagte:

    “Don’t piss off your old dealer. You know the guy you had to go and talk to before you got the weed and kinda deal with his skanky girlfriend and pretend you’re interested in his stories? You might have to do that again.”

Hat Trump 40'000 Tote in Venezuela auf dem Gewissen?

Der renommierte Entwicklungsökonom Jeffrey Sachs hat die Folgen der US-Sanktionspolitik gegen Venezuela untersucht. Er spricht von 40’000 Toten, darunter viele Kinder. Weitere 300’000 Leben sind in Gefahr.

Vorbemerkung: Dieser Artikel ist keine Rechtfertigung der Politik von Nicolas Maduro. Er fasst lediglich die Ergebnisse einer Studie zusammen, die ein anderes Bild von der aktuellen Situation in Venezuela zeigt.

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