International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Deshalb sind die Panama Papers so wichtig: Video zeigt Opfer des Offshore-Business



Es sind nicht einfach nur undurchsichtige Steuergeschäfte, die die Panama Papers enttarnen. Das Offshore-Business fordert reale Opfer, Menschenleben, die im Halbschatten der Legalität gelassen werden.

Ein Video des Journalistennetzwerks ICIJ, das an der Analyse beteiligt war, zeigt, welchen Schaden Offshore-Geschäfte anrichten können. Drei Beispiele werden im knapp fünfminütigen Video aufgeführt.

Firmen wie Mossack Fonseca helfen Kunden, kriminelle Machenschaften zu verschleiern, heisst es am Ende des Videos. So lange das nicht aufgedeckt und verhindert werde, würden internationale Verbrechen weiterhin begangen werden. «Bomben werden fallen. Steuern werden nicht bezahlt werden.» (dwi)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

17
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
17Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Beobachter24 04.04.2016 20:57
    Highlight Highlight Prinzipiell finde ich gut, dass "ge-leakt" wird. Die Frage ist dann halt, wer das Material danach "mänätscht".

    Gemäss Craig Murray werden die Daten verwaltet vom sog. "International Consortium of Investigative Journalists". Zu den Gründern dieses Konsortium gehören u.a.:
    - Ford Foundation
    - Carnegie Endowment
    - Rockefeller Family Fund
    - W K Kellogg Foundation
    - Open Society Foundation (Soros)

    (vgl. https://goo.gl/QJHPpa)

    Liebe "Leakers" ... das nächste mal bitte wieder an wikileaks.org.
  • Minoe McLee 04.04.2016 12:35
    Highlight Highlight Das ist der tägliche, systematische kriminelle und bürokratisch abgewickelte, Terrorismus unserer "Führungskräfte"
    empört euch!
  • pamayer 04.04.2016 11:40
    Highlight Highlight alles hinterzogene kürzt und die mittel für den service public. jeder franken, der feht, muss - in der regel bei den schwächsten - eingespart werden!
  • pamayer 04.04.2016 11:37
    Highlight Highlight eben: die "grossen" geschäfte sind für völlig unbeteiligte tödlich.

    ebenso wie die Privatisierung des wassers (nestlé).

    meine made-in-bangladesh jeans vielleicht leider auch...
  • Scaros_2 04.04.2016 10:35
    Highlight Highlight Und menschen die glauben, Serien wie The Blacklist und die darin thematisierten Inhalte wie die Fulcrum usw. Sind bloss hirngespinnte irgendwelcher creative director - hier bitteschön, die realität davon
  • keplan 04.04.2016 10:29
    Highlight Highlight Und wieder einmal wird nur über die anderen berichtet. Kein Wort darüber welche Europäischen Politiker usw. In diesen Schrott involviert sind oder höchsten am Rande erwähnt
    • demokrit 04.04.2016 10:59
      Highlight Highlight Demokratien sollten auch weniger anfällig dafür sein.
    • Miss_Ann_Thropist 04.04.2016 11:27
      Highlight Highlight Der Isländische Premier und die Schwester des ehemaligen spanischen Königs sind auch dabei.
    • demokrit 04.04.2016 11:31
      Highlight Highlight Das oben überlesene Stichwort ist "sollten". Demokratie beinhaltet Transparenz.

      https://lobbywatch.ch/de
    Weitere Antworten anzeigen
  • suchwow 04.04.2016 10:15
    Highlight Highlight War klar, dass so was früher oder später rauskommt. Ist ja nichts anderes als Dark Pooling, jedoch ein gigantisches Netzwerk.
    Freue mich, dies bald näher anschauen zu können. Ich hoffe sehr, dass die Schweiz so sauber als möglich rauskommt. Im Interesse aller.
    • icarius 04.04.2016 13:27
      Highlight Highlight Wird leider nicht so sein. Vier der sechs grössten Auftraggeber von fonseca sind aus der CH resp. hier niedergelassen.
  • demokrit 04.04.2016 10:12
    Highlight Highlight Man darf gespannt sei, das mit Putins Dirigent passieren wird. Michail Lessin der eine nun in den Papers stehende Offshore-Gesellschaft für ihn gegründet hat ist ja bereits 5. November 2015 mit einem eingeschlagenen Kopf in der Suite eines Luxushotels gefunden worden, während seine russische Familie verlauten liess, er sei an einem Herzinfakt dahin geschieden. Die Panama Papers werfen nun ein neues Licht auf diesen plötzlichen Todesfall.
  • YesImAMillenial 04.04.2016 09:50
    Highlight Highlight "Man wisse um die Bomben, die auf Syrien niederregnen, heisst es in der Einführung zum Video. Staaten wie die USA oder England hätten Sanktionen gegenüber Unternehmen ausgesprochen, die in Kriegsverbrechen verwickelt seien"

    ist das schon wieder Realsatire?
  • Driver7 04.04.2016 09:40
    Highlight Highlight Traurig.. und ich bin überzeugt das das auch die Panama Papers nichts dabei ändern können. Es wird ein paar Politiker geben die "Empört" sind, vielleicht wird es 2,3 neue Gesetze geben, der eine oder andere wird ein Bauernopfer, das wars das, die Mächtigen schützen sich und verstecken sich hintern anderen. Passieren wird nichts, wie immer.
    • glüngi 04.04.2016 09:50
      Highlight Highlight Traurig aber wahr :-(
    • Backgammon 04.04.2016 09:53
      Highlight Highlight @Driver: aber ganz sicher werden die Panama Papers Konsequenzen habe; und zwar für denjenigen der die Daten öffentlich gemacht hat. Er kommt in den Kerker! Wetten?

Offen gesagt

«Liebes Coronavirus, lass uns den Tanz beginnen ...»

Ab heute sind weitestgehende Lockerungen der Anti-Corona-Massnahmen in Kraft. Es beginnt der Tanz mit dem Virus. Für die Schweiz wird der bevorzugte Stil der Eiertanz sein.

Liebes Coronavirus

Wir haben Sie ganz schön plattgemacht. Von 1500 täglichen Ansteckungen runter auf 28 haben wir Ihren exponentiellen Infektionsfuror gehämmert. Und das in nur acht Wochen! Das ist wohl nicht so gelaufen, wie Sie sich das vorgestellt haben. Haha!

Nehmen Sie uns ein wenig Triumphgeheul nicht übel, aber wir hatten schon ein bisschen Schiss nach den Szenen, die Sie in Bergamo veranstaltet hatten. Und jetzt sind wir ein bisschen stolz. Gleichzeitig aber auch beunruhigt, und wir …

Artikel lesen
Link zum Artikel