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epa07827071 Prevfogo firefighters, an Ibama forest brigade formed by indigenous people of the Tenhari ethnic group, participate in fire fighting efforts fire in an indigenous reserve located in Humaita, state of Amazonas, Brazil, 07 September 2019.  EPA/FERNANDO BIZERRA JR

Ein Feuerwehrmann bekämpft einen Brandherd in Humaita, Brasilien. Bild: EPA

Bolsonaro befeuert Waldbrände: 2020 könnte zerstörerischstes Jahr für Amazonas werden

Franziska Türk / watson.de



Flammen, die sich durch den dichten Busch fressen, jahrhundertealte Urwaldriesen, die umknicken wie Streichhölzer, Rauchschaden über nacktem, ausgebranntem Land: Brasilien steht in Flammen – schon wieder. Nachdem im vergangenen Jahr die heftigsten Waldbrände der vergangenen 20 Jahren im brasilianischen Amazonasgebiet gewütet hatten, steuert dieses Jahr auf einen neuen traurigen Rekord zu. Schon im Juni hat das Nationale Institut für Weltraumforschung (Inpe) anhand von Satellitenbildern 2200 Brände identifiziert. Insgesamt, heisst es von der Inpe, wurden in der ersten Jahreshälfte 25 Prozent mehr Wald zerstört als im Vorjahreszeitraum.

Umweltschützer warnen: 2020 könnte das zerstörerischste Jahr für den grössten Regenwald des Planeten werden. Denn zum einen werden während der Corona-Pandemie die ohnehin laxen Kontrollen ausgesetzt. Und zum anderen sitzt mit Jair Bolsonaro noch immer ein Präsident an der Spitze des Landes, der den menschengemachten Klimawandel leugnet – und dessen Macht durch die Agrarlobby gesichert wird.

Land recently burned and deforested by cattle farmers stands empty near Canutama in Amazonas state, Brazil, Monday, Sept. 2, 2019. The Brazilian Amazon saw 30,901 fires in August, the highest for the month since 2010, according to Brazil’s National Institute for Space Research, drawing international criticism over the government’s approach to environmental issues and its pro-business agenda. (AP Photo/Andre Penner)

Brandrodung in Canutama, Brasilien. Bild: AP

«Bolsonaros politische Rhetorik befeuert die Waldrodung», sagt Daniel Flemes vom Giga Institut für Lateinamerika-Studien gegenüber watson:

«Er bestreitet ja nicht nur den Klimawandel, sondern ermutigt auch diejenigen, die das Amazonas-Gebiet wirtschaftlich ausbeuten, in ihrem Handeln fortzuschreiten und die Gesetze zu ignorieren – ob es um das Roden von Regenwald geht oder darum, in die Indigenen-Schutzgebiete vorzudringen und sie sich anzueignen. Er kündigt sogar an, dass das hinterher gesetzlich legitimiert wird.»

Denn auch in diesem Jahr geht man davon aus, dass die meisten Brände von Menschen gelegt werden. Weil sie landwirtschaftliche Nutzfläche gewinnen wollen. Weil sie Soja anbauen oder Weideland für Rinder schaffen wollen.

Investoren machen Druck

Fakt ist: Seit dem Amtsantritt von Bolsonaro zu Beginn des vergangenen Jahres explodierten die durch Brandrodung ausgelösten Feuer im Amazonaswald geradezu, mehr als 90'000 Brände wurden damals gezählt. Nicht verwunderlich, wenn Bergbau und Landwirtschaft gefördert und gleichzeitig Projekte zum Schutz des Regenwalds zurückgefahren und Umweltbehörden entmachtet werden.

Die Corona-Pandemie scheint da gerade recht zu kommen. Angesichts von 1.8 Millionen Infizierten gibt es schliesslich andere Sorgen als den Schutz des Regenwalds. «Jetzt, wo die mediale Aufmerksamkeit fast ausschliesslich auf Corona liegt, wird das genutzt, um Umweltgesetze zu deregulieren und Dinge mit geringem öffentlichem Widerstand durchzusetzen», sagt Flemes. «Zuletzt hat Bolsonaro sein Veto eingesetzt gegen ein Gesetz der Oppositionspartei, das Trinkwasser und Beatmungsgeräte für die indigene Bevölkerung sicherstellen sollte.»

Bolsonaro ist mit dieser Taktik nicht allein. Erst kürzlich tauchte eine brisante Videoaufnahme aus einer Kabinettssitzung auf. Darin zu sehen: Umweltminister Ricardo Salles, der vorschlägt, die Corona-Pandemie zu nutzen, um Umweltauflagen zugunsten von Bergbau und Landwirtschaft zu umgehen. Weil Salles zudem das Budget des Umweltministeriums um 25 Prozent kürzte und einen Fonds für die Bekämpfung der Abholzung im Regenwald einfror, forderten in der vergangenen Woche zwölf Staatsanwälte öffentlich Salles Entlassung. Dass sie damit Erfolg haben, ist unwahrscheinlich.

Zwar gab es zuletzt selbst seitens grosser Firmen und internationaler Investoren Druck – und daraus resultierend das Versprechen der Regierung, die Abholzung zu bremsen. Salles kündigte laut Nachrichtenportal G1 sogar an, Brandrodungen für 120 Tage zu verbieten. Flemes sagt trotzdem:

«Es gibt seitens der brasilianischen Regierung keinerlei Interesse, Umwelt- und Indigenenschutzpolitik zu betreiben. Das Amazonasgebiet wird ausschliesslich als Territorium zur wirtschaftlichen Ausbeutung begriffen.»

Grossgrundbesitzer stützen Bolsonaro

Denn die Landwirtschaft ist für Brasilien von enormer Bedeutung, nicht nur für den Export. Neben einem immensen Einfluss über die Steuergelder gibt es auch massive Überschneidungen zwischen wirtschaftlichen und politischen Eliten. «Grossgrundbesitzer auf dem Land haben traditionell auch grossen politischen Einfluss. Das ist eine der Lobbys, die Bolsonaro von Anfang an stark unterstützt haben und die jetzt auch in der Regierung sitzt», so der Wissenschaftler.

Ein Beispiel: Die heutige Landwirtschaftsministerin Tereza Cristina war früher Agrarlobbyistin. «Sie hat ihre Positionen eins zu eins in die Regierung getragen», sagt Flemes.

FILE - In this May 18, 2020, file photo, Brazilian President Jair Bolsonaro wears a mask due to the coronavirus pandemic as he talks with supporters upon departure from his official residence, Alvorada palace, in Brasilia, Brazil. The logo on the mask reads

Bolsonaro hat die Unterstützung der Grossgrundbesitzer. Bild: keystone

Zum enormen Einfluss der Agrarlobby kommt, dass viele Brasilianer ganz andere Probleme als Umweltschutz haben, nicht erst seit der Corona-Pandemie. «Ein Grossteil der Bevölkerung Brasiliens ist weiterhin arm und hat andere Sorgen als Umweltschutz, nur etwa zehn Prozent geht es wirtschaftlich gut», sagt Flemes:

«In Industrieländern fangen die Mittelschichten auch erst an, sich mit moralisch motivierten Themen zu befassen, sobald ihre Grundbedürfnisse gesichert sind. Deshalb gibt es in Entwicklungs- und Schwellenländern kaum Umweltbewegungen mit dem Einfluss und der Durchschlagskraft auf politischer Ebene wie bei uns.»

Dabei haben auch wir durchaus Grund, uns für den Erhalt des Amazonas-Regenwaldes einzusetzen. Denn der gilt als der grösste CO2-Speicher der Welt, mehr als 20 Prozent des globalen C02-Ausstosses werden hier gebunden. Der Regenwald wird deshalb auch die «grüne Lunge der Welt» genannt. Und ohne Lunge überlebt es sich schwer. Zudem ist die Artenvielfalt im Amazonasgebiet enorm.

Auch das Ausland ist nicht ganz unschuldig an der Amazonas-Abholzung – Stichwort Fleischkonsum. Denn in Brasilien wird vor allem deshalb gerodet, um Weideflächen für Rinder oder Anbaufläche für Sojapflanzen zu schaffen. Letztere gelten wiederum als Futtermittel für Rinder, Schweine oder Puten.

Fleischkonsum befeuert Waldbrände

Weltweit ist Brasilien der grösste Rindfleischproduzent. Deutschland bezieht zwar nur drei Prozent seines Rindfleisches von dort. Dafür kommt laut WWF aber 80 Prozent des deutschen Sojas aus Südamerika. Das wird wiederum hauptsächlich als Kraftfutter in der Massentierhaltung genutzt. «Indirekt haben wir eine Mitverantwortung für die Waldbrände. Wenn wir diese Waren nicht konsumieren und kaufen würden, würde der Wirtschaftszweig nicht weiter expandieren und grössere Landflächen einnehmen», sagt Flemes. Allerdings sei das nur eine indirekte Verbindung – man könnte das Fleisch in Brasilien ja auch anders produzieren.

Das bleibt allerdings Theorie. In der Praxis wird weiter gerodet, Tag für Tag, Woche für Woche. Rindfleisch und Soja aus Brasilien zu boykottieren ist aber auch gar nicht so einfach. Können wir doch kaum nachvollziehen, woher das Soja stammt, das ein europäisches Rind oder Schwein im Laufe seines Lebens verdrückt hat. «Dafür bräuchte es den politischen Willen, das nachvollziehbar zu machen», sagt Flemes.

Momentan gibt es den nicht, im Gegenteil: Die brasilianische Regierung hat kürzlich sogar durchgesetzt, dass Tropenholz nicht mehr kennzeichnungspflichtig ist. Und Landwirte und Holzindustrie entwickelten für Soja und Holz einfach ein Siegel, das garantieren soll, dass die Produkte entwaldungsfrei sind, also nicht aus dem Amazonasgebiet stammen. Wirklich glaubwürdig ist das nicht, sagt Flemes, schliesslich habe die Lobby das Siegel selbst entwickelt: «Und grosse Unternehmen haben sowohl Standorte im Amazonas als auch ausserhalb und können jederzeit selbst bestimmen, welche Herkunft sie bei einem Produkt angeben.»

Und so haben bislang weder der öffentliche Disput zwischen Frankreichs Präsident Emmanuel Macron im vergangenen Jahr noch der Hashtag #prayforamazonas nachhaltig etwas verändert. «Immerhin war die brasilianische Regierung durch den Druck der Weltöffentlichkeit im vergangenen Jahr gezwungen, Militär in das Amazonasgebiet zu entsenden, um gegen die Waldbrände und illegale Waldrodung vorzugehen», sagt Flemes.

EU könnte über Mercosur-Abkommen Druck machen

Und auf politischer Ebene gibt es noch ein Druckmittel für den Schutz des Amazonas-Waldes: das Mercosur-Freihandelsabkommen zwischen der EU und Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay. «Wenn man verifizierbare Regeln aufstellt, dass etwa die Rechte von Indigenen eingehalten werden müssen, dann würde das schon Wirkung zeigen», sagt Flemes.

epa08046992 Argentine President Mauricio Macri (2-L), Brazilian President Jair Bolsonaro (3-L), Paraguayan President Mario Abdo (4-R) and Uruguayan Vice President Lucia Topolansky (2-R), plant trees at the beginning of the Mercosur summit at the Spa de Vinho Hotel in Bento Goncalves, Brazil, 05 December 2019. Bolsonaro opened the semi-annual summit of Mercosur and reaffirmed the liberal course adopted by the block, on which he warned that 'it cannot accept ideological setbacks'. The summit, in which Paraguay will receive from Brazil the temporary presidency of the block, is held in Bento Goncalvez, in the southern state of Rio Grande do Sul, and has been preceded by technical meetings and foreign ministers.  EPA/JOEDSON ALVES

Bolsonaro hat die südamerikanischen Mitglieder des Mercosur-Abkommens nach Brasilien eingeladen, (Archivbild 2019). Bild: EPA

«Denn dann wäre die Konsequenz bei Nichteinhaltung der direkte Einfuhrstopp von Soja und Rindfleisch aus Brasilien in die EU, und das würde schon eine Drohkulisse aufbauen.»

Bislang ist aber wenig passiert. Aktuell hat die EU-Bürgerbeauftragte eine Untersuchung gegen das Abkommen eingeleitet. Der Vorwurf: Die EU sei bei Umweltfragen nachlässig gewesen.

Bis sich hier etwas tut, lodern die Flammen im Amazonas weiter, und nicht nur dort. Auch in Australien und selbst in den Polargebieten in Alaska und Russland brannte es im vergangenen Jahr heftig. Dem WWF zufolge setzten Waldbrände 2019 weltweit etwa 7.8 Milliarden Tonnen CO2 frei. Das ist ungefähr ein Viertel der Emissionen, die die gesamte Menschheit bei der Energiegewinnung freisetzt.

Die sich zuspitzende Klimakrise könnte solche heftigen Waldbrände zur «neuen Normalität» machen, warnt der WWF. Denn Hitzewellen und Dürren führen in Verbindung mit leicht entzündlicher Vegetation zu «Megafeuern», die kaum noch zu löschen sind. Dabei werden gigantische Mengen CO2 freigesetzt, die wiederum das Klima aufheizen – ein Teufelskreis. Auch ohne eine Politik, die Brandrodungen antreibt, gibt es also eine Menge zu tun.

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32Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ricardo Santiago 15.07.2020 11:40
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte bleibe beim Thema und beachte die Kommentarregeln.
  • Gunther 14.07.2020 17:41
    Highlight Highlight Amazonas & Bolsonaro => traurig . . . zum weinen & die Welt schaut zu . . .
  • Dave1974 14.07.2020 14:48
    Highlight Highlight - Abholzungen
    - Monokulturen
    - Die Ausnützung bis hin zur Ausrottung von Flora und Fauna hinnehmen

    Das geschieht auf der ganzen Welt und fast überall heisst es: "Das bringt den Leuten Jobs"
    Und damit legitimieren die Gierigen dann ihr Vorgehen. Die, welche den Leuten alleine schon mit ihren Vermögen sinnvollere Jobs schaffen könnten.

    Was mich sehr nachdenklich stimmt, sind auch die Label, welche einen auf Fairtrade und Nachhaltigkeit machen, aber dann beim genauen Hinsehen diese Beschriftungen oft nicht (mehr) verdienen.

    Auch der besonnene Konsument wird so getäuscht.
    Die Gier regiert.
  • Paolo Pinkel 14.07.2020 12:27
    Highlight Highlight Hatte gehofft, dass Bolsonaro's Coronainfektion das Alles regelt... 🙄
  • Metaler 14.07.2020 11:35
    Highlight Highlight Ach ja der si Intelligente Mensch wes Corona nicht schaft, dann rottet sich der Mensch halt selbst aus, indem er das wichtigste auf diesem Planeten zerstört UNSERE LUNGE!!!
  • Emil Eugster 14.07.2020 11:04
    Highlight Highlight Das und seine Reaktion auf das Corona Virus sind Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Der Kerl gehört nach Den Haag vors Gericht.
  • Randen 14.07.2020 10:45
    Highlight Highlight Und die mit dem auf ehemaligem Regenwaldgelände gewachsenen Soja werden die Rinder gemästet die wir bei uns auf dem Kohle oder Gas Grill Braten.
  • Linus Luchs 14.07.2020 10:45
    Highlight Highlight Leider wird Mercosur immer weniger ein Druckmittel gegen Brasilien sein können, denn mächtige Staaten, die Menschenrechte und Ökologie nicht ernst nehmen, bilden ihren eigenen Wirtschaftsraum. Ich zitiere Philipp Löpfe:

    "[...] die BRICS-Gruppe, ein loser Zusammenschluss der Länder Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika. Ihr angeschlossen ist die New Development Bank, eine Konkurrenz zur Weltbank. Weiter gibt es die Asian Infrastructure Bank, die Eurasian Economic Union und die leicht geheimnisumwobene Shanghai Cooperation Organization."

    Quelle: https://www.watson.ch/!398266151
  • Notabik 14.07.2020 09:27
    Highlight Highlight In Deutschland beziehen wir zwar nur drei Prozent unseres Rindfleisches von dort. Dafür kommt laut WWF aber 80 Prozent unseres Sojas aus Südamerika. Das wird wiederum hauptsächlich als Kraftfutter in der Massentierhaltung genutzt.
    Und ich dachte immer, Watson gehöre zur zur Schweizerischen Medienlandschaft. Oder kaufen die geschätzten Redakteure bloss ihr Rindfleisch ausschliesslich in Deutschland? 😉
    • Julian Wermuth 14.07.2020 13:12
      Highlight Highlight Hey Notabik. Ups, das hab ich beim Übernehmen wohl übersehen. Der Artikel stammt nämlich von unseren deutschen Kollegen von watson.de. Ich pass' es gleich an, danke für den Hinweis!
  • Capslock 14.07.2020 09:08
    Highlight Highlight Bei Bolsonaro muss das Covit 19 Virus aber unheimlich eingefahren sein und die Hirnzellen nun gänzlich zerstört haben, sonst würde er wohl nicht noch mehr Brandrodungen anordnen
  • Gustav.s 14.07.2020 08:34
    Highlight Highlight Bolsonaro ist nur der Ausführer, wir sind die Auftraggeber.
    Nichts gegen ein sehr sehr selten genossenes Stück Südamerikanisches Rindfleisch.
    Aber Futtermittel von weit her importieren muss wirklich nicht sein.
    • Notabik 14.07.2020 09:35
      Highlight Highlight Nichts gegen ein sehr selten genossenes Stück Südamerikanisches Rindfleisch? Doch, da muss ich sehr dagegen halten! Sie argumentieren gerade so, als hätten wir kein ausgezeichnetes Rindfleisch hier in der CH! Doch wir haben die Alternative, vorwiegend BIO Fleisch zu kaufen, ohne dass deswegen nur ein einziger Baum im Amazonas Regenwald gefällt werden muss! Von schlechten Haltungsbedingungen der Rinder in Brasilien abgesehen.
    • Loreley 14.07.2020 09:48
      Highlight Highlight Südamerikanisches Fleisch habe ich vor vielen vielen Jahren von meiner Liste gestrichen. Es gibt super feines Schweizer Fleisch. Und auch wenn es schwarze Schafe betr. Tierhaltung gibt, sind die Gesetze hier um einiges besser als im nahen und fernen Ausland. Wenn aber eben der Preis das Hauptkriterium ist, hört es bei vielen Leuten auf. Ich sage: Lieber ganz wenig Fleisch essen (oder gar keins), als solche Bedingungen akzeptieren. Jeder kann dazu beitragen. Schlussendlich schafft sich der Mensch einfach selbst ab und Mutter Natur kann aufatmen. Ich weine um den Amazonas! 😭
    • Walter Sahli 14.07.2020 11:17
      Highlight Highlight Ich wüsste nicht, was an einem Stück Rindfleisch aus Südamerika besser ist, als an einem Stück von einer alten Schweizer Kuh.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dreamtraveller 14.07.2020 07:43
    Highlight Highlight Die Menscheit schaufelt sich mit seiner Gier und seinem Konsumverhalten so langsam aber sicher ihr eigenes Grab. Corona ist nur der noch harmlose Anfang.
  • De-Saint-Ex 14.07.2020 07:40
    Highlight Highlight Nicht nur, dass die Welt dem Amazonas wohl bald „auf nimmer Wiedersehen“ sagen kann, dem Genozid an der indigenen Bevölkerung schaut sie offenbar auch noch taten- und kommentarlos zu... it‘s all about money... Menschheit schafft sich ab... wer braucht da schon Corona.
  • Füürtüfäli 14.07.2020 07:24
    Highlight Highlight Ein trauriges Exemplar der Gattung Mensch dieser Bolsonaro.
  • Tschowanni 14.07.2020 07:21
    Highlight Highlight Einfach nur traurig. Anstatt das reagiert wird und Embargos auferlegt werden, sieht die ganze Welt zu wie die Lunge unseres Planeten zerstört wird. Dafür können sie dann Scheinheilig wieder CO2 Abgaben erheben und einen auf Umweltschutz machen. Mir blutet das Herz
    • PVJ 14.07.2020 08:27
      Highlight Highlight Netter Versuch, andy y. Ist doch bequem, wenn man auf die anderen zeigen kann, die auch nichts tun, statt selbst Verantwortung zu übernehmen, nicht wahr?
    • Tschowanni 14.07.2020 08:51
      Highlight Highlight Fahren sie ein KFZ? Essen sie Fleisch? Ich nicht. Erst vor der eigenen Haustür wischen bevor sie hier etwas interpretieren
    • Ian Cognito 14.07.2020 10:17
      Highlight Highlight Ähm exgüse lieber PVJ, das ist absoluter Quatsch!
      1. Weisst Du was andy y genau macht? Nicht, oder? Dann ist das reine Mutmassung!
      2. Die "anderen" in andy ys Kommentar sind keine Ottonormalbürger, er richtet sich an Politiker und Regierung ("Embargo"). Somit uA an die Leute, die ihn politisch Vertreten, womit es sehr viel Sinn macht, dass diese etwas unternehmen, das er nicht kann.
      Dein Kommentar nimmt die Mächtigen aus der Verantwortung und beschuldigt einfache Leute. Sehr Schwach!
    Weitere Antworten anzeigen
  • cool zurich boy 14.07.2020 07:18
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • De-Saint-Ex 14.07.2020 07:57
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Samurai Gra 14.07.2020 08:58
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.

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