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Ginnie Springs Florida Nestle

Kristallklares Wasser: Die Ginnie Springs in Nordflorida. Bild: shutterstock

Nestlé will Wasser aus Naturparadies in Florida abpumpen – Umweltschützer laufen Sturm

Im Norden Floridas will Nestlé Wasser aus dem einzigartigen Ökosystems des Santa Fe River entnehmen und in Flaschen abfüllen. Umweltschützer laufen Sturm. Der Konzern betont, sich an die geltenden Gesetze halten zu wollen – doch die lokalen Behörden haben Fragen.



Die Ginnie Springs sind ein beliebter Ausflugsort entlang des Santa Fe Rivers. Familien verbringen hier ihre Tage mit Schnorcheln, Grillieren und Schwimmen und Instagramer posieren auf dem kristallklaren Wasser der kleinen Seen, die von unterirdischen Quellen gespeist werden.

Doch nun stehen die idyllischen Quellen im Zentrum einer Kontroverse. Ausgelöst wurde diese von Plänen des Schweizer Lebensmittel-Multis Nestlé. Dieser will das Quellwasser in PET-Flaschen abfüllen und an den Mann bringen. Geplant ist eine Entnahme von 4.1 Millionen Liter – pro Tag.

Lokale Umweltschützer befürchten nun, dass dies zu irreparablen Schäden am Ökosystem des Santa Fe River führen wird. Dieser befindet sich wegen zu grosser Wasserentnahme bereits in einem kritischen Zustand und die Behörden haben 2014 eine Strategie zur Regenerierung verabschiedet.

Besonders gross ist bei den Umweltschützern die Sorge um die 11 einheimischen Schildkrötenarten, welche besonders sensibel auf Veränderungen in der Wasserhöhe und der Fliessstärke von Flüssen reagieren. Diese Artenvielfalt an Schildkröten ist in Nordamerika einzigartig.

Wie der Guardian berichtet, stützt sich Nestlé bei seinen Plänen auf die lokale Firma Seven Springs, die bereits über eine Lizenz für die Ginnie Springs verfügt. Doch die durch Nestlé geplante Wasserentnahme ist mehr als vier Mal grösser als die Menge, die Seven Springs bisher abgepumpt hat.

Damit Nestlé seine Pläne umsetzen kann, muss zuerst die Lizenz des lokalen Partner Seven Springs verlängert werden. Mit Online-Petitionen versuchen Umweltschützer, die Pläne zu stoppen. Sie haben sich an die zuständige Behörde «Suwannee River Water Management» gewandt.

Noch ist dort keine Entscheidung gefallen. Eine Sprecherin sagte gegenüber dem Guardian, die Behörden habe Bedenken bezüglich der ökologischen Auswirkungen. Eine erste Antwort von Seven Springs auf offene Fragen der Behörden ist offenbar ungenügend ausgefallen. Jetzt müssen Nestlé und Seven Springs ausführlichere Berichte zu den Folgen für das Ökosystems des Santa Fe River nachliefern.

Doch Nestlé meint es ernst mit seinen Plänen und hat bereits eine Fabrik in unmittelbarer Nähe zur Quelle gekauft. Dort soll das Wasser in Plastikflaschen abgefüllt werden. Ein Sprecher sagte gegenüber dem Guardian, die Sorge der Umweltschützer und Behörden seien unbegründet. Nestlé werde sich an alle Vorschriften halten und habe ein ureigenes Interesse daran, nachhaltig mit dem Quellwasser umzugehen. (cbe)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Another-truther 01.09.2019 14:34
    Highlight Highlight Wann wird man entlich Nestlé einen Riegel vorschieben?! Wasser ist ein Grundrecht und dürfte NIEMALS verkauft werden!!!
    So eine Verbrecherfirma sollte man endlich dies bezüglich stoppen!!
  • Lukas Fierz 01.09.2019 12:09
    Highlight Highlight Das Wasser ist das nächste Geschäft: https://lukasfierz.blogspot.com/2019/08/wassermangel.html
  • Trouble 31.08.2019 22:29
    Highlight Highlight Einfach nur noch krank.
  • fools garden 31.08.2019 15:09
    Highlight Highlight nur ein Wenig Profitoptimierung nichts weiter👎
  • mischi5481 31.08.2019 13:28
    Highlight Highlight Wir haben es in der Hand.Wir kaufen aus Prinzip keine Nestle Produkte.
    • Erbschleicher 31.08.2019 14:37
      Highlight Highlight Hahaha, das bezweifle ich. Dann gehst Du wohl auch in kein einziges Schweizer Restaurant.
  • derEchteElch 31.08.2019 10:51
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht, wer - insbesondere in Europa - Wasser aus der PET-Flasche kauft! Das verstehe ich bis heute nicht!

    🤬

    Wir haben so sau gutes Leitungswasser in perfekter Trinkwasserqualität! Sodastream und Co. helfen sogar noch, Mineralwasser daraus zu machen!

    Ich zitiere Dominic Greene;
    „..es ist die wertvollste Ressource auf der Erde überhaupt. Wir müssen möglichst viel davon kontrollieren.“
    • Mr.President 31.08.2019 12:13
      Highlight Highlight 1.es ist einfach praktisch

      2. im Koop / Migros sind alle Wasserflaschen (500ml) nur aus Plastic!
      Es gibt dort keine Glas Wasser Flaschen!

      3. unzerbrechlich beim runterfallen und jonglieren

      4. Bequemlichkeit: man müsste Wasser aus Leitung / die Glasflasche hin zur Arbeit und zurückschleppen

      5. es gibt manchmal koole sprüche auf diesen plastic flaschen oder sogar namen wie Greta oder Kevin! ( s.Koka—Kola Dosen)
    • Supermonkey 31.08.2019 13:22
      Highlight Highlight Nur in der Schweiz haben wir das! Warst Du schon mal m Ausland? Hast dort ab dem Wasserhahn getrunken?
    • Tschaesu 31.08.2019 13:53
      Highlight Highlight @Supermonkey:
      Es sind doch noch ein paar Länder mehr..
    Weitere Antworten anzeigen
  • Erbschleicher 31.08.2019 09:25
    Highlight Highlight Das aus 11 Quellen bestehende Quellsystem, zu dem die Ginnie Springs (welche übrigens in Privatbesitz sind) gehören, "produziert" täglich mehr als 950 Millionen Liter Wasser (Median), wovon Nestlé gerade einmal 4 Millionen Liter (0.4%) abfüllen will. Mega schlimm...

    Quelle: Florida's Springs - Strategies for Protection & Restoration - The Florida Springs Task Force
    • Erbschleicher 31.08.2019 12:34
      Highlight Highlight Ja, blitzen können die Sozialromantiker, aber Argumente haben sie keine.
    • lilie 31.08.2019 19:41
      Highlight Highlight @Erbschleicher: Hier kommen die Argumente: Es ist völlig egal, wieviel Wasser jeden Tag aus den Quellen kommt, ob ein 1 Liter oder 1 Milliarde.

      Das, was zählt, ist die Bilanz. Also, was kommt raus, was geht weg.

      Wenn nun das ganze Wasser, was da jeden Tag runterkommt, durch Verdunstung, Wasserversorgung, Landwirtschaft, Industrie etc. bereits aufgebraucht wird, kannst du dir eben nicht leisten, auch nur 1 weiteren Liter Wasser täglich abzuführen, weil du so ins Minus gerätst und das System langrfristig austrocknet.

      Dieser Punkt ist bereits ohne Nestlé überschritten ist.

      Klar jetzt?
    • Erbschleicher 01.09.2019 10:24
      Highlight Highlight Wie soll man aus einer Quelle mehr Wasser beziehen, als sie hergibt? Lächerlich. Und warum sollte Nestlé Millionen investieren, wenn die Quelle nicht langfristig genutzt werden kann? Das is alles ein bisschen viel Spakulation und mal wieder keine Fakten...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Blitzesammler 31.08.2019 09:19
    Highlight Highlight Zum Glück bin ich schon alt werde bald sterben. Solche Grosskonzerne (und ihre Lobbyierten Politiker) sind nicht zu stoppen und sind der Grund das die Erde stirbt.
  • Dynamischer-Muzzi 31.08.2019 07:58
    Highlight Highlight Der Konzern betont, sich an die geltenden Gesetze halten zu wollen......


    Weiter muss man eigentlich gar nicht lesen. Ich kenne nicht viele andere Unternehmen, welchen das Leben der Menschen dort und das Ökosystem der Orte an denen sie Wasser abpumpen und schweineteuer im Flaschen verkaufen, so egal ist wie der Firma Nestlé.
    Leute, kauft keine Nestlé Produkte. Es gibt preiswerte Vergleichsprodukte, wo bei der Herstellung und Beschaffung "nicht über Leichen" gegangen wird!
  • Töfflifahrer 31.08.2019 07:27
    Highlight Highlight Hallo Amis, ein Tip, stellt die Quelle unter Naturschutz und verbietet die kommerzielle Nutzung einfach, Basta!
    • Erbschleicher 31.08.2019 14:40
      Highlight Highlight Die Quelle ist in Privatbesitz. Aber Enteignung war ja schon immer das Mittel der Wahl bei den Roten.
  • Jurasteidieb 31.08.2019 05:42
    Highlight Highlight Die Schweizer trinken pro Jahr 977 Millionen Liter Mineralwasser , abgepumpt von diversen nicht-Nestle Firmen. aber sobald Nestle irgenwo
    TV abpumt sind sie die bösen. Aus der besagten Quelle will Nestle ca 3% abpumpen und das wird absolut keinen Einfluss auf das Ökosytem haben.
    • karl_e 31.08.2019 17:12
      Highlight Highlight Henniez, San Pellegrino, Vittel, Perrier, Cristalp und wohl noch zahllose weitere gehören der Nestlé
  • Der müde Joe 31.08.2019 04:50
    Highlight Highlight Wie kann man eigentlich nachhaltig mit Quellwasser umgehen, wenn man täglich 4,1 Millionen Liter Wasser abpumpt?
    Das sind 1496,5 MILLIONEN Liter im JAHR!!!
    Was verdammt nochmal ist daran nachhaltig?!
    Produzieren die dann Regenwolken dort? Oder stellen die ein paar Indianer (denen man ja eh schon das ganze Land geraubt hat!) an, um irgendwelche Regentänze aufzuführen?
    Aber am Ende gewinnt ja eh der Kapitalismus - drauf geschissen!😏
    • Berner 31.08.2019 11:54
      Highlight Highlight Lieber Joe, vielleicht liegts ja an deiner Müdigkeit... aber du scheinst wie viele andere Kommentierende hier ein Problem mit grossen Zahlen zu haben. Erbschleicher liefert oben die relevanten Zusammenhänge: die 4.1 Mio. Liter entsprechen 0.4% der täglichen Fördermenge der betreffenden Quellen. Die Entnahme wird das Ökosystem also kaum belasten.
  • Der müde Joe 31.08.2019 03:11
    Highlight Highlight
    Play Icon
  • Toerpe Zwerg 31.08.2019 02:44
    Highlight Highlight In diesem Bericht fehlen wichtige Informationen um einigermassen beurteilen zu können, ob das nun schlimm ist oder nicht.

    - Wie gross ist die Abflussmenge dieses Flusses?
    - Wie viel Wasser wird diesem System für andere Zwecke entnommen? Bsp. Landwirtschaft.

    4mio Liter klingt erstmal nach viel. Aber ist es das?

    Die Limmat - ein eher kleiner Fluss - führt zum Beispiel aktuell in der Stadt Zürich gut 100m3 pro Sekunde. Das sind 100'000 Liter. In 40 Sekunden wäre diese Entnahme erledigt bzw das wāren 0.05% der Abflussmenge.
    • Toerpe Zwerg 31.08.2019 02:59
      Highlight Highlight Ok, Ich hab was gefunden. Die Quelle liefert 142Millionen Liter Wasser am Tag, also nich extrem viel. Bin aber ziemlich sicher, dass die Landwirtschaft ein Vielfaches von Nestle entnimmt ...
    • bcZcity 31.08.2019 03:06
      Highlight Highlight Sauberes Wasser sollte allen gehören und nicht an alle in Flaschen verkauft werden. Néstle weis genau dass Wasser in der Zukunft wertvoller als Gold werden könnte, daher werden Quellen gekauft und dadurch privatisiert. Wasser und Lebensmittel Multis, das stinkt immer!
    • RicoH 31.08.2019 08:29
      Highlight Highlight Es gibt bereits Hinweise darauf, dass die in den Quellen (Grundwasser) und im Fluss fliessende Wassermenge aufgrund anderer konkurrierender Nutzungen(Landwirtschaft, verdichtete Wohnüberbauung) abgenommen hat.

      Gerade deshalb stellt eine erhöhte Nutzung des Quellwassers durch Nestlé einen direkten Eingriff in das Ökosystem dar.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Supermonkey 31.08.2019 02:06
    Highlight Highlight Jetzt fängt auch watson mit dem Nestle-Bashing an. Gebasht werden müssten die lokalen Regierungen und Gemeinden. Diese erteilen Genehmigungen. Nestle
    kauft marode Firmen auf und hilft diesen wirtschaftlich und sichert Arbeitsplätze und wird dafür an den Pranger gestellt. Dass davor eine andere Firma schon seit x Jahren Wasser produzierte ist egal. Das wichtgste was dabei nicht beachtet wird: Bei uns kommt das Trinkwasser aus dem Waserhahn. Ich kenne nur sehr wenige Länder weltweit, welche dieses privileg haben. Trinkwasser muss oft aufwändig produziert werden, ansonsten nichts trinki trinki!
    • Niknaim 01.09.2019 00:25
      Highlight Highlight Nach dieser Logik darf ich Leute überfahren, was kann ich schon dafür wenn die mir einen Führerschein geben...
  • fritzfisch 31.08.2019 01:34
    Highlight Highlight Nestlé ist einfach nur ein widerlicher Konzern!
  • Sherlock_Holmes 31.08.2019 01:03
    Highlight Highlight Um Wasser werden in absehbarer Zeit Kriege geführt werden.

    Flüsse werden schon heute umgeleitet oder drohen trocken gelegt zu werden.

    Siehe «4 Konflikte um Wasser, die du unbedingt kennen musst» Watson 23.1.19

    Es geht dabei letztlich um die Verteilung von existenziellen Ressourcen – beziehungsweise um reine Macht.

    Hier steht Nestlé in einer Reihe globaler Konzerne und Regierungen.

    Sie sind es auch, welche bestimmen, nach welchen Regeln gespielt wird.

    Es gibt nur eine Chance, diese Regeln zu beeinflussen, indem sich die Mehrheit im Kampf um mehr Gerechtigkeit zusammen schliesst.
    • Toerpe Zwerg 31.08.2019 12:20
      Highlight Highlight Ach was. Fläschliwasser ist sicher nicht die Ursache für austrocknen oder umleiten von Flüssen.
  • hasenschwarte 30.08.2019 23:20
    Highlight Highlight Den Luxus, das ich die Flasche in den Rucksack nehmen kann kostet. Diesen bin ich bereit zu zahlen. Andere Menschen auch. Dadurch entsteht eine Nachfrage, die einen Wirtschaftszweig ermöglicht. Ich bin kein Befürworter vom abpumpen, aber das ganze ist doch irgendwie Paradox. Wasser durch Leitungen fördern ist i.O. Cola und Rivella (was zu über 99% aus Wasser besteht) ist i.O. aber Wasser in PET geht nicht. Müsste man nicht das ganze Prinzip hinterfragen? Ich weiss es nicht...
  • Paddiesli 30.08.2019 23:14
    Highlight Highlight Konzernverantwortungsinitiative:
    Ja
    Hängt Alles zusammen.
  • Kong 30.08.2019 23:06
    Highlight Highlight Nestlé ist schon lange keine CH Firma mehr sondern ein Multi der nur nach mehr Gewinn strebt. Ohne Rücksicht auf Verluste. Aber marketingtechnisch schön verpackt und schlau gemacht...
  • Füürtüfäli 30.08.2019 21:57
    Highlight Highlight Nestle -und auch alle anderen Unternehmen die Wasser privatisieren & den Zugang zu Quellen verbieten- sind in meinen Augen, mitunter die größten Verbrecher dieser Welt.
  • paule 30.08.2019 20:46
    Highlight Highlight Für Geld tun diese Firmen alles, selbst die Behauptung aufstellen, sie hätten Interesse am Ökosystem.
    Es gibt bereits genug schlechte Beispiele dieser und anderer ähnlich gelagerter Firmen.
    Wir sollten endlich Wasser zu einem Menschenrecht erklären und den Handel damit soweit einschränken, dass jeder Mensch Kostenlos mindestens zum Kochen und Konsum genug erhalten muss.
    • Supermonkey 31.08.2019 02:11
      Highlight Highlight Und wer bezahlt die Leute welche das Wasser produzieren, verpacken, liefern, bereitstellen, etc Infrastrukturen, Pumpen, Leitungen? Die allermeisten Menschen auf dieser Erde haben nicht das privileg, dass einfach Wasser aus der Küche aus dem Wasserhahn kommt. Nicht mal in Europa... Nicht mal in unseren Nac barländern.
    • Berner 31.08.2019 11:41
      Highlight Highlight Tja paule, da bist du schlecht informiert. Der Zugang zu sauberem Wasser ist bereits seit 9 Jahren ein Menschenrecht, allerdings ist dieses Recht schwierig durchzusetzen bzw. einzufordern. In erster Linie wären die lokalen Behörden gefordert, eine funktionierende und kostengünstige Wasserver- und Abwassertentsorgung sicherzustellen.
      Die Idee, den Handel mit Wasser einzuschränken und dadurch das Problem zu lösen, scheint mir reichlich naiv. Man sollte ganz im Gegenteil die Firmen stärker in die Pflicht nehmen und die Konzessionen mit Pflichten (z.B Bau öffentlicher Brunnen) verbinden.
  • BratmirnenStorch 30.08.2019 20:44
    Highlight Highlight Nestlé verhält sich in Punkto Trinkwasser wie die Sau im Wohnzimmer. Höchst unethisch, absolut kaltblütig und kein bisschen nachhaltig. Ich rufe zum Boykott von Nestlé-Produkten auf!!!
    • MeinAluhutBrennt 30.08.2019 21:34
      Highlight Highlight nur ein konsequentes Handeln von uns Konsumenten könnte effektiv was bewirken. wir wissen alle das wir viel zu bequem gebettet sind um wirklich aufzustehen.

      Solange das System der geldschöpfung aus dem Nichts weiterlebt, wird der Raubbau an Mensch und Natur weitergehen.
    • Eisvogel 30.08.2019 21:57
      Highlight Highlight @BratmirnenStorch: ich konsumiere schon lange keine Nestlé-Produkte mehr und mir mangelt es an nichts. Und by the way: bitte keine Beleidigungen von Säuen, diesen charmanten, intelligenten und und sauberen Tieren 🐷
    • Stoufel 30.08.2019 22:48
      Highlight Highlight Ich mache mit👍🏼
  • Tom Scherrer (1) 30.08.2019 20:37
    Highlight Highlight Wiso denn? Ahhh. Das gibts doch nicht! Alle 10 Jahre ein wasserskandal.

    Ob nestle oder Unilever, an einem von beiden komme ich nicht vorbei. Da ist mir als Schweizer Nestle lieber.

    Aber wiso denn immer dieses Wasser abpumpen? Das Thema ist zu heikel, sorry. Lasst die Finger davon und macht den Rest dafür besser.

    Bouillons nur mit natürlichen Zutaten, nachhaltige Produktionen usw.

    Aber dieses Wasser abpumpen muss nicht sein. ich bekomme immer das Gefühl, als nächstes verkaufes sie mir frische Luft aus der Dose für Millionen von Euronen.

    Lasst es doch.



    • nick11 30.08.2019 21:21
      Highlight Highlight Such mal nach "Pure Swiss Air" 😉
    • Tom Scherrer (1) 30.08.2019 21:43
      Highlight Highlight Ein findiges Jungunternehmen aus Zug verkauft Schweizer Alpenluft an smoggeplagte Chinesen, in Dosen.

      und immer, wenn du denkst, es geht nicht dümmer... kommt en Kapitalist oder ein Nationalist und beweist dir das Gegenteil 🤓
    • Ichiban 30.08.2019 22:18
      Highlight Highlight Wieso sollte dir als schweizer nestle lieber sein? Weil du dann indirekt auch profitierst?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Denk-mal 30.08.2019 20:33
    Highlight Highlight @Provinzprinz...und ich verkaufe meine Aktien
    111.00 CHF +0.70 (0.63%)
    30. Aug., 17:31 MESZ · Haftungsausschluss
    Bin gespannt wieviele dabei sind.
  • Beat-Galli 30.08.2019 20:30
    Highlight Highlight Ich nehme an, die örtlichen Behörden werden sicher nicht so dumm sein, mehr Wasserentnahme zuzustimmen, das der Zu oder Abfluss sein würde.

    Wenn doch wäre es ein weiterer trauriger Beleg für sie Dummheit der Menschen.

    Aber Nestle dafür die Schuld zu geben?
    Billig sau billig.

    Aber bevor wir weiterhin diese billige Polemik um die Entnahme von Trinkwasser verursachen, wäre das Reinschütten von Dreck in das Trinkwasser immer noch besser zu diskutieren.

    Aber das wäre halt nich so Medientauglich!

    • DanCooper 31.08.2019 07:14
      Highlight Highlight Was? Ich verstehe nicht mal annähernd, was du eigentlich sagen willst.
    • Trollgeflüster 31.08.2019 07:40
      Highlight Highlight Du erwartest von US Behörden, dass sie Weitsicht haben und nicht so dumm sind? Leider kannst du diese Hoffnung gleich begraben... Die Spitze der Dummheit befindet sich ennet dem Teich!!
  • Kaspar Floigen 30.08.2019 20:26
    Highlight Highlight Solange damit meine Pensionskasse gesichert ist. Von mir aus.
    • nöd ganz. klar #161! 31.08.2019 07:20
      Highlight Highlight Ich mag deine Ironie!
    • Lamino 420 31.08.2019 09:50
      Highlight Highlight Deine Empathie ist jedenfalls nicht gesichert.
  • Jungleböy 30.08.2019 20:16
    Highlight Highlight Letztens habe ich ausnahmweise einen interessanten werbespruch gelesen.

    Jeder einkauf ist eine stimme.

    In dem man nestle produkte kauft, sagt man ja zu diesen geschäftspraktiken. So einfach ist das.
    • Erbschleicher 31.08.2019 09:28
      Highlight Highlight Blödsinn. Wenn ich Zweifel Chips oder Daylong kaufe, muss ich noch lange nicht ja zu Henniez oder Perrier sagen...
    • Jungleböy 31.08.2019 12:53
      Highlight Highlight Ihn wirds freuen, dass du so denkst.
      Benutzer Bild
    • Erbschleicher 31.08.2019 13:01
      Highlight Highlight 1. hat er nicht mehr viel zu sagen, Schneider hat die meisten seiner Entscheidungen zurückgenommen (siehe NSH).
      2. zeugt es von Deinem Niveau sich mit so einem Foto über seine Krebserkrankung lustig zu machen, ganz toll!!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jesses! 30.08.2019 19:32
    Highlight Highlight Grundsätzlich sollte, zumindest für uns, gelten: Kein in Flaschen abgefülltes Wasser kaufen. Ich verstehe nicht, weshalb wir fortschrittlichen Länder teures Geld für abgefülltes Wasser bezahlen, wo doch unser Wasser aus dem Hahn, zumindest bis jetzt, einwandfrei trinkbar ist.
    • Maya Eldorado 30.08.2019 22:54
      Highlight Highlight Jesses
      Ich trinke grundsätzlich Hahnenburger.
      Aber ...... im Sommer genehmige ich mir ab und zu eine Flasche Schweizer Blöterliwasser, abgefüllt in Glasflaschen. In Plastikflaschen schmeckt es mir nicht. Da ist ein gut spürbarer Unterschied.
    • illoOminated 31.08.2019 01:25
      Highlight Highlight @Maya Eldorado
      Soda Stream mit Glasflaschen - spülmaschinen-fest (sprich dieselbe Flasche kann im Vergleich zur Plastikalternative schier unendlich wiederverwendet werden) und genauso lecker. Mit ein bisschen Übung findet man auch die richtige "Sprudel-Technik" (Intensität und Intervalle des Knopf-Drückens) für die persönlich gewünschte Perlage. Schmeckt mir mittlerweile besser als jedes gekaufte Mineralwasser, kann sehr empfehlen es mal auszuprobieren. :)
    • Kilgore 31.08.2019 11:43
      Highlight Highlight @Maya: weisst du dass Evian rückwärts buchstabiert Naive heisst?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Coffeetime 30.08.2019 19:27
    Highlight Highlight 🤬 mir fehlen die Worte...
  • nöd ganz. klar #161! 30.08.2019 19:25
    Highlight Highlight ein klassischer Nestle-Move.
  • Maya Eldorado 30.08.2019 19:21
    Highlight Highlight Es sollte allgemein verboten werden aus Wasser Gewinn zu hiehen, egal aus was für Gründen.
    • Jurasteidieb 31.08.2019 05:44
      Highlight Highlight Das heisst man müsste Mineralwasser verbieten und jeder müsste das Wasser immer von Zuhause mitnehmen
    • Maya Eldorado 31.08.2019 11:42
      Highlight Highlight Da hast meinen Beitrag nicht richtig gelesen. Ich habe geschrieben, dass es verboten sein soll aus Wasser Gewinn zu ziehen.
      Die Wasserabfüllung, soweit nötig, sollte non profit Organisationen übergeben werden.
      Hast Du noch nie öffentliche Brunnen gesehen? Das ist meist Trinkwasser und alle können sich da gratis bedienen. usw.
    • Supermonkey 31.08.2019 13:35
      Highlight Highlight Öffentliche Brunnen? Zb In Millionenstädten? Jeder läuft da hin mit einem 20l Kanister oder wie? Das soll besser sein als es sich nach hause zu liefern oder im Supermarkt zu kaufen? Und Leute sollen Mil ionen Litern pro Tag kostenlos produzieren? Ojee... 🤦
    Weitere Antworten anzeigen
  • michirueegger 30.08.2019 19:16
    Highlight Highlight Das Wasser abfüllen in Flaschen muss gestoppt werden was ist allgemein gut es sollte niemandem gehören und jeder Statt muss dazu verpflichtet werden seinen Bewohnern gutes reines gesundes Trinkwasser zur Verfügung zu stellen.falls in einigen Jahrtausenden ambrosia erfunden wird sollen die Konzerne sich dann darum kümmern
    • Johnny Marroni 31.08.2019 11:24
      Highlight Highlight Bitte was?
  • Chiubi 30.08.2019 18:56
    Highlight Highlight Um die Ökobilanz auszugleichen wird Nestlé bestimmt pro Tag eine Million Liter von diesem Wasser, abgefüllt in 0.25 Liter PET-Flaschen, vom Flugzeug, über dem brennenden Urwald abwerfen.
    Da kann niemand mehr motzen.
  • zimtlisme 30.08.2019 18:30
    Highlight Highlight Das erinnert ein wenig an die I drink your Milkshake Szene aus There Will Be Blood. (Kontext: ein verwahnsinnigter gieriger Ölbaron erklärt einem jungen Mann, wie er Öl aus dessen Gebiet ohne Absprache & Erlaubnis zapfen konnte.)
    Lässt sich einfach finden auf YT, etwa viereinhalb Minuten lang.
  • Streuner 30.08.2019 18:28
    Highlight Highlight Keine Worte.... dieser Konzern ist einfach nur... widerlich
  • sirloydd 30.08.2019 18:27
    Highlight Highlight Welche Deppen, würde Nestlé die Lizenz dazu geben? Gewählte (sic!) Politiker, wieso der Aufruhr? Pass auf beim wählen!
  • Katzenseekatze 30.08.2019 18:15
    Highlight Highlight Der grosse Wasserklau geht weiter. Schande.
  • mond 48 30.08.2019 18:10
    Highlight Highlight Okay... Wozu soll das gut sein, Wasser von dort abzupumpen? Ich mein, klar, jedes Wasser schmeckt anders aber... Wenn die ja schon hören, dass da Tiere sind, die extrem sensibel sind, muss man da doch nicht noch Wasser wegnehmen?! Es gibt genug kaputte Ökoorte. Da muss nicht mehr wegen n bisschen Wasser zukommen. Und ganz ehrlich: tut es das gute alte Wasser aus dem Hahn oder wenn halt "nötig" aus Umgebung nicht auch? Warum von so weit rankarren? Da ist es mir wichtiger, bleibt die Natur schön. Je weniger Menschen rundherum und mehr Natur umso besser (jup, viele Leute um mich is nich meins)
    • Stolperstein777 30.08.2019 23:28
      Highlight Highlight Das Problem ist leider, dass die Verantwortlichen dieses abscheulichen Konzernes nie auf so einen Gedankengang kommen würden. Es ist ihnen nämlich sch....egal. Macht und Profit ist das einzige Ziel von Néstle. Ich meine der Oberpalöri von Néstle ist ja auch der Meinung, dass Wasser kein Menschenrecht sei! Sagt doch eigentlich alles.....
  • El Vals del Obrero 30.08.2019 18:08
    Highlight Highlight Mich würde es ernsthaft mal von einem Flaschenwasser-Käufer (in Ländern mit funktionierender Wasserversorgung) Wunder nehmen, was den der Grund dafür ist, dieses zu kaufen?

    Einzig drei Punkte fallen mir ein:
    - Kohlensäure. Da gäbe es aber auch Geräte für zuhause. Und wenn das nicht geht, könnte man immer noch das regional nächste Flaschenwasser kaufen.
    - Unterwegs ohne Zugriff auf Hahnen oder Brunnen oder Gefäss. Aber auch da könnte man das nächste regionale kaufen
    - Gäste beeindrucken: Dafür könnte man auch extra teuer-elegante Gläser nehmen

    Ich würde mich einfach als Marketingopfer fühlen.
    • maylander 30.08.2019 18:31
      Highlight Highlight Das Wasser ab Hahn in Florida ist nach unserem Standard untrinkbar. Wenn nicht Nestlé wird einfach ein anderes Wasser gekauft.
    • Elephant Soup slow cooker recipes 30.08.2019 18:32
      Highlight Highlight El Vals: Du hast Recht. Mein Lebenspartner trinkt das (stille!!) Wasser mit Vorliebe aus der Flasche. Aus dem Grund habe ich nun einen Lieferdienst, welcher das Wasser in Glasflaschen liefert und das Leergut holt. Passt. Und ich kann mir das mit Kohlensäure mitbestellen eh besser. Weil so ein SodaStream made in Israel möcht ich auch nicht zuhause haben. ;)
    • Elephant Soup slow cooker recipes 30.08.2019 18:34
      Highlight Highlight Ah, vergessen: Ich habe keine Ahnung warum mein Freund nicht einfach das Wasser aus dem Hahn trinken kann. Ich verstehe es echt auch nicht...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wurstbrot 30.08.2019 18:05
    Highlight Highlight Ich probiere seit Jahren Nestle Produkte zu vermeiden. Das ist fast überall möglich. Diesen Drecksladen muss man nicht unterstützen.
  • anundpfirsich 30.08.2019 17:56
    Highlight Highlight Wenn es nicht Nestle ist dann macht es Perrier 😔
    • Wurstbrot 30.08.2019 18:06
      Highlight Highlight Perrier gehört Nestle.
    • reactor 30.08.2019 19:05
      Highlight Highlight und wem gehört Perrier? Google mal....
    • Stinkmuff 30.08.2019 19:58
      Highlight Highlight Perrier gehört auch Nestle.
  • Chrisiboy 30.08.2019 17:52
    Highlight Highlight Ich weiss, warum es in unserem Haushalt kein Flaschenwasser gibt, wem Hahnenburger nicht reicht, muss nicht zu uns auf Besuch kommen.

    Die Wasserentnahme für solche Sachen sollte zumindest eingeschränkt werden, soll Nestle doch Meerwasser aufbereiten um es in Flaschen zu füllen.
    • Firefly 30.08.2019 21:03
      Highlight Highlight Na dann sollten wir zummindest mal dazu schauen, dass unser Grundwasser unbelastet bleibt. Das ist nämlich gar nicht mal mehr so klar.
  • Mr. Spock 30.08.2019 17:46
    Highlight Highlight "Jetzt müssen Nestlé und Seven Springs ausführlichere Berichte zu den Folgen für das Ökosystems des Santa Fe River nachliefern." und diese Berichte werden durch die lokalen Behörden wissenschaftlich geprüft? Bitte bitte einfach Lizenz nicht verlängern und diesen Ort erhalten!
  • Cirrum 30.08.2019 17:42
    Highlight Highlight Das ist Kapitalismus, zerstört Leben und Umwelt nicht aus Hass sondern schlimmer, aus Gleichgültigkeit. Hauptsache das Konto stimmt.
    • AdvocatusDiaboli 31.08.2019 00:55
      Highlight Highlight Die eigne Dummheit, nicht der Kapitalismus, ist daran Schuld das Menschen sich nicht nachhaltige Güter/Dienste erwerben.
  • öpfeli 30.08.2019 17:35
    Highlight Highlight Und einmal mehr bin ich stolz auf unseren Nestlé- freien Haushalt.
    • Feuerblümchen 30.08.2019 18:48
      Highlight Highlight Aus ehrlichem Interesse:

      Haben Sie wirklich keine Nestlé-Produkte, kein Mövenpick, kein Garnier, kein Beneful oder Vichy (etc.)? Oder heisst Nestlé-frei einfach ohne Nespresso und Nestae?

      Ich persönlich finde es schwierig bis unmöglich, den Überblick darüber zu behalten, welche Produkte tatsächlich nicht von Nestlé kontrolliert werden.
    • iisprinzässin 30.08.2019 19:35
      Highlight Highlight Jetzt mal ernsthaft: wie macht ihr das?
    • Team Insomnia 30.08.2019 20:29
      Highlight Highlight Das nüzt den Schildkrötli aber nicht...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Heinzbond 30.08.2019 17:34
    Highlight Highlight Die geltenden Gesetze, klar, dieselben die man grosszügig mit geschrieben hat. Können die sich eigentlich alles erlauben bis der swiss Bonus im eigenen Land fällt und die Leute den Schrott mal einen Monat lang nicht kaufen...
  • michiOW 30.08.2019 17:33
    Highlight Highlight The dollar gets what the dollar wants.
  • Auric 30.08.2019 17:26
    Highlight Highlight Liebe Firma Nestle

    Es gibt/gab bei vielen Firmen eine Philosophie

    Don’t be evil

    evtl. solltet Ihr euer Tun mal hinterfragen
    • Firefly 30.08.2019 21:04
      Highlight Highlight Philosophie? Opium fürs Volk war das.
    • Kilgore 31.08.2019 11:48
      Highlight Highlight Don't be evil war doch einfach der Leitspruch von Google? Und die haben das "don't" irgendwann aus ihrem kredo gelöscht...
  • RicoH 30.08.2019 17:25
    Highlight Highlight Ein Sprecher sagte gegenüber dem Guardian, die Sorge der Umweltschützer und Behörden seien unbegründet.

    Auf diesen Grundsatz sollte man Nestlé festnageln. Im Vertrag sollte eine Busse von 100 Mia. Dollar vorgesehen werden, falls auch nur die geringste Veränderung des Ökosystems festgestellt werden sollte.

    Bin sicher, dass sich Nestlé auf einen solchen Deal nie einlassen würde.
    • Mr. Spock 30.08.2019 17:43
      Highlight Highlight Doch, da ein Beleg über direkten Einfluss durch Nestlé auf das System schwierig ist und vermutlich durch den Kläger erfolgen muss. Nestlé hat genug Mittel um einen Anwalt anzuheuern um aus so einem Deal unbeschadet raus zu kommen. Hat mutternatur leider nicht...
    • Statler 30.08.2019 18:41
      Highlight Highlight Man könnte eine Klausel einbauen, mit der Nestlé beweisen muss, dass sie NICHT für die (natürlich zu erwartenden) Veränderungen verantwortlich sind.

      Die Firma k*** mich an.
    • RicoH 30.08.2019 20:53
      Highlight Highlight Ich verstehe deine Argumentation zu hundert Prozent. Nestlé argumentiert mit bla bla bla... und falls doch "Kollateralschäden" auftauchen sollten, kümmern sich die Anwälte darum.

      Der Witz an der Klausel wäre ja, solche Szenarien zu umgehen, indem eben keine Kausalität hergestellt werden müsste. Einfach, wenn sich von Tag X bis Jahr X das Ökosystem ändert, wird gebüsst.
  • Albert Stpeck 30.08.2019 17:22
    Highlight Highlight Rami Malek ist ja schon als nächster Bond-Bösewicht bestätigt. Um zusätzlichen Realismus in die übernächste Nummer - Bond #26 - beizufügen, schlage ich den Nestlé-Konzern als Antagonisten vor.
    #nestleforbondvillain
  • Elephant Soup slow cooker recipes 30.08.2019 17:17
    Highlight Highlight Tolles Schweizer Traditionsunternehmen. Hui sind wir alle stolz.
    • michirueegger 30.08.2019 18:07
      Highlight Highlight Ich bin ganz deiner Meinung es war mir eine Ehre für die Firma gearbeitet zu haben die schafft es tatsächlich die Welt ist massiv zu verbessern. (Ironie)
  • Projektionsfläche 30.08.2019 17:16
    Highlight Highlight Geht das nur mir so? Ich lese diesen Artikel und denke: Ja, das ist in der Tat empörend. Handkehrum handelt der Konzern nach rein kapitalistischer Logik und, wenn ich das richtig verstehe, innerhalb der gesetzlichen Schranken. Fazit: Die noblen Bekenntnisse der Wirtschaft taugen rein gar nichts. Es braucht endlich schärfere Gesetze zum Schutz der Umwelt. Und womöglich sogar eine komplette Verstaatlichung von Trinkwasser inkl. Quellen. Wollen wir wirklich unser Lebenselixier dem profitstrebenden Wettbewerb anvertrauen?
    • CaptainLonestarr 31.08.2019 07:12
      Highlight Highlight Nun in Südamerika haben die Staaten komplett versagt und die Infrastruktur derart zerfallen lassen, das kein Wasser mehr ankam oder es ungeniessbar war. Ohne Nestle und Cola würden sie verdursten.
    • Projektionsfläche 31.08.2019 08:00
      Highlight Highlight Captain, mit Verlaub: Ich wage stark zu bezweifeln, dass sich Südamerika still vor sich hin verdurstend entvölkern würde, wenn nicht die edlen Heilsbringer Nestle und Cola zur Rettung herbeigeeilt wären.
    • Johnny Marroni 31.08.2019 11:45
      Highlight Highlight Ihr habt beide recht. Es braucht eine Mischung zwischen Kapitalismus und staatlicher Kontrolle, aber eine allgemein gültige und umsetzbare Theorie will mir einfach nicht einfallen. Es gibt diverse Probleme, die mit einer solchen gelöst werden könnten. Auf jeden Fall braucht es für den Unternehmer einen kapitalistischen Anreiz, gute Qualität sicherzustellen. Jedoch braucht es zwingend auch direkte Mechanismen, die negative Effekte auf Umwelt, Bevölkerung, etc. strafen. Wenn jemand eine valable Idee hat, bringt sie an die Öffentlichkeit. Auf meine Unterstützung könnt ihr zählen!
  • SIEGLINDE 30.08.2019 17:15
    Highlight Highlight Ja die Industrie darf alles nur weil die Politik vor lauter Gier den Hals nicht vollkriegen kann macht ja nichts wenn kein Wasser mehr da ist dann trinkt eben Bier 😭
  • Provinzprinz 30.08.2019 17:15
    Highlight Highlight "Nestlé werde sich an alle Vorschriften halten und habe ein ureigenes Interesse daran, nachhaltig mit dem Quellwasser umzugehen" ... ich sagen nur Stichwort Vittel und div. Afrikanische Quellen ... Nachhaltig sieht anders aus! Ich versuche deshalb möglichst keine Nestle Produkte zu kaufen...
    • supremewash 30.08.2019 18:48
      Highlight Highlight Möchte Nestlé keinesfalls verteidigen (die würden uns auch die Luft zum atmen verkaufen), aber es überrascht und befremdet mich einfach auch immer wieder, wie die verantwortlichen Staaten diesen Absichten begegnen.
    • next_chris 30.08.2019 18:52
      Highlight Highlight Ich bin froh gibt es Wasser in Flaschen und ja ich habe mehr Vertrauen in Nestle oder Coca-Cola wasser als in lokale halblusche Abfueller
    • Florotor 30.08.2019 20:12
      Highlight Highlight Die lügen nicht: Es ist ihr ureigenes Interesse, die Quellen nachhaltig trocken zu legen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rémy Zenger 30.08.2019 17:10
    Highlight Highlight Nestlé werde sich an alle Vorschriften halten und habe ein ureigenes Interesse daran, nachhaltig mit dem Quellwasser umzugehen.

    Wers glaubt wird selig.
  • Clife 30.08.2019 17:06
    Highlight Highlight Gesetz einhalten ist etwas, moralisch bleiben etwas anderes. Leider kann nicht jedes Gesetz moralisch korrekt sein (vgl. Strafe bei Vergewaltigung, „nur“ psychiatrische Klinik bei Morden etc)
  • Käpt'n Hinkebein 30.08.2019 17:05
    Highlight Highlight "Nestlé werde sich an alle Vorschriften halten und habe ein ureigenes Interesse daran, nachhaltig mit dem Quellwasser umzugehen."

    Genau, wie in Vittel. Ich weiss nicht, ob ich ob der Geldgeilheit lachen oder kotzen soll.
  • karl_e 30.08.2019 17:05
    Highlight Highlight Nestlé. Wen wundert's?
  • hopplaschorsch12 30.08.2019 17:04
    Highlight Highlight bei nestlé wundert mich gar nichts mehr! die manager dort würden glaub auch ihre mütter verkaufen, wenn der preis stimmt!

22 Touristen aus der Hölle, die Respekt vor gar nichts haben

Massentourismus und Lokalkultur vertragen sich per se nicht. Doch dann gibt es noch vereinzelte Vollidioten (und nein, für dieses Wort muss man sich in diesem Kontext nicht entschuldigen), welche diese Divergenz auf die Spitze treiben.

Das Phänomen ist definitiv kein Novum: Touristen kommen in Massen, reissen sich alles unter den Nagel, was als «authentisch» gilt, glauben für ein paar Tage (oder Stunden) wie locals zu leben, steigen in ihre Cars und hinterlassen eine malträtierte Lokalkultur, geschunden von ihrer Ignoranz.

Ein Beispiel hierfür lieferte letztens eine Influencerin, die sich in Bali mit heiligem Wasser bespritzen liess – ein Affront erster Güte für die lokale Bevölkerung. Auch in Europa fürchten sich immer …

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