International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Versteckter Hilferuf von Arbeitssklaven: Supermarkt stoppt Produktion von Karten in China



Nach der Entdeckung einer mutmasslich von Gefangenen verfassten Botschaft hat die britische Supermarktkette Tesco ihre Weihnachtskartenproduktion in einer chinesischen Fabrik gestoppt. Wie die «Sunday Times» berichtete, fand ein Londoner Mädchen am vergangenen Wochenende in einer von Tesco vertriebenen Weihnachtskarte einen Hilferuf mutmasslicher chinesischer Zwangsarbeiter.

Eine Unternehmenssprecherin zeigte sich am Sonntag «schockiert» über den Medienbericht – die Produktion in der betroffenen Fabrik in Shanghai werde «sofort gestoppt» und die Karten vorerst aus dem Verkauf genommen.

«Wir sind ausländische Gefangene im chinesischen Gefängnis Qingpu in Shanghai», soll laut «Sunday Times» in der Weihnachtskarte gestanden haben, die von Tesco für wohltätige Zwecke vertrieben wurde. «Wir werden gegen unseren Willen zur Arbeit gezwungen. Bitte helfen Sie uns und verständigen Sie Hilfsorganisationen.»

Die Tesco-Sprecherin sagte, das Unternehmen würde «niemals Gefangenenarbeit» in ihren Lieferketten akzeptieren. Die Karte sei von einer chinesischen Firma hergestellt worden, wo im November eine unabhängige Untersuchung der Produktionsbedingungen stattgefunden habe. «Es wurden keine Beweise gefunden, die darauf hindeuten, dass sie gegen unsere Regel, die den Einsatz von Gefängnisarbeit verbietet, verstossen haben», sagte die Sprecherin.

Untersuchung eingeleitet

Eine Untersuchung des Falls sei aber eingeleitet worden. Falls sich der Verdacht über die Zwangsarbeit bestätigen sollte, werde Tesco die Zusammenarbeit mit dem Zulieferer aufkündigen, sagte die Sprecherin.

(FILE) Tesco has posted a loss of almost £6.4bn for 2014, the biggest loss in its trading history. GLASGOW, SCOTLAND - OCTOBER 23:  A general view of a Tesco supermarket on October 23, 2014 in Glasgow, Scotland.Tesco one of Britains biggest supermarkets has announced a 91.9% plunge in pre-tax profits to £112 million for the first half of the year.  (Photo by Jeff J Mitchell/Getty Images)

Bild: Getty Images Europe

Wie aus dem Bericht der «Sunday Times» weiter hervorgeht, bat der Verfasser des Hilferufs darum, «Mr. Peter Humphrey» zu kontaktieren. Nach einer Internet-Recherche habe sich dieser als ein ehemaliger Journalist herausgestellt, der neun Monate im chinesischen Qingpu verbracht hatte. Der Vater des Londoner Mädchens, das den Hilferuf entdeckt hatte, nahm demnach Kontakt mit Humphrey auf, der die Geschichte schliesslich für die Zeitung aufschrieb.

Humphrey, der dem Bericht zufolge früher einmal für die Nachrichtenagentur Reuters gearbeitet hatte, habe ehemalige Häftlinge kontaktiert, die bestätigt hätten, dass ausländische Häftlinge an der Produktion von Tesco-Weihnachtskarten beteiligt waren.

Im Zusammenhang mit einer Korruptionsaffäre um das britische Pharmaunternehmen GlaxoSmithKline (GSK) waren Humphrey und seine Frau 2013 von chinesischen Behörden festgenommen worden. Beide arbeiteten damals für eine Firma, die multinationale Konzerne bei der Untersuchung von Korruptionsvorwürfen in China unterstützte. Im darauffolgenden Jahr wurden sie verurteilt und des Landes verwiesen.

Weihnachtskarten, deren Erlöse für gemeinnützige Zwecke gespendet werden, sind in Grossbritannien sehr beliebt und werden in Supermärkten zu niedrigen Preisen verkauft. Nach Angaben von Tesco spendet das Unternehmen jährlich rund 300'000 Pfund (383'000 Franken) seiner Erlöse aus dem Kartenverkauf an Wohltätigkeitsorganisationen. (aeg/sda/afp)

70. Jahrestag der Volksrepublik China

Internierung von Uiguren

Play Icon

Das könnte dich auch interessieren:

Siehst du öfters diesen Vogel? Das hat einen bestimmten Grund

Link zum Artikel

Teenie-Idol Billie Eilish (18!) macht Bond-Song. And WHY NOT? Könnte geil werden

Link zum Artikel

Weshalb sich Experten nach dem Freispruch der Klimaaktivisten an den Kopf fassen

Link zum Artikel

Der lange Weg des Daniele Sette zu seinen ersten Weltcup-Punkten – mit 27 Jahren

Link zum Artikel

Eine Untergrund-Industrie plündert Kreditkarten – so schützen uns die Karten-Detektive

Link zum Artikel

5 idiotische Menschentypen, die es im Leben einfacher haben als du

Link zum Artikel

Das Wahljahr hat begonnen und Donald Trump steht ziemlich gut da

Link zum Artikel

«Warum können viele Männer nicht mit einem Korb umgehen?»

Link zum Artikel

Grün wie die Hoffnung – hier kommt das erste Quizz den Huber im 2020!

Link zum Artikel

Déjà-vu für die Queen: Als eine geschiedene Amerikanerin den Briten ihren König stahl

Link zum Artikel

So viele Ordnungsbussen werden in Basel verteilt – und das sind die häufigsten Vergehen

Link zum Artikel

17 neue Fälle mysteriöser Lungenkrankheit in China

Link zum Artikel

«Habe versucht, so cool wie möglich zu tun» – die Stimmen zu Rinnes rarem Goalie-Goal

Link zum Artikel

Sie war Junkie, Kult und Bitch – jetzt ist Elizabeth Wurtzel gestorben

Link zum Artikel

Ulrich Tilgner: «Die Amerikaner schiessen im Nahen Osten gerade Eigentor um Eigentor»

Link zum Artikel

Ein Shitstorm entlädt sich über Roger Federer – und Greta Thunberg ist mitschuldig

Link zum Artikel

Besser extra zu spät als nie: PICDUMP!

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Siehst du öfters diesen Vogel? Das hat einen bestimmten Grund

75
Link zum Artikel

Teenie-Idol Billie Eilish (18!) macht Bond-Song. And WHY NOT? Könnte geil werden

73
Link zum Artikel

Weshalb sich Experten nach dem Freispruch der Klimaaktivisten an den Kopf fassen

470
Link zum Artikel

Der lange Weg des Daniele Sette zu seinen ersten Weltcup-Punkten – mit 27 Jahren

3
Link zum Artikel

Eine Untergrund-Industrie plündert Kreditkarten – so schützen uns die Karten-Detektive

30
Link zum Artikel

5 idiotische Menschentypen, die es im Leben einfacher haben als du

60
Link zum Artikel

Das Wahljahr hat begonnen und Donald Trump steht ziemlich gut da

90
Link zum Artikel

«Warum können viele Männer nicht mit einem Korb umgehen?»

326
Link zum Artikel

Grün wie die Hoffnung – hier kommt das erste Quizz den Huber im 2020!

71
Link zum Artikel

Déjà-vu für die Queen: Als eine geschiedene Amerikanerin den Briten ihren König stahl

28
Link zum Artikel

So viele Ordnungsbussen werden in Basel verteilt – und das sind die häufigsten Vergehen

171
Link zum Artikel

17 neue Fälle mysteriöser Lungenkrankheit in China

20
Link zum Artikel

«Habe versucht, so cool wie möglich zu tun» – die Stimmen zu Rinnes rarem Goalie-Goal

7
Link zum Artikel

Sie war Junkie, Kult und Bitch – jetzt ist Elizabeth Wurtzel gestorben

9
Link zum Artikel

Ulrich Tilgner: «Die Amerikaner schiessen im Nahen Osten gerade Eigentor um Eigentor»

102
Link zum Artikel

Ein Shitstorm entlädt sich über Roger Federer – und Greta Thunberg ist mitschuldig

363
Link zum Artikel

Besser extra zu spät als nie: PICDUMP!

131
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Siehst du öfters diesen Vogel? Das hat einen bestimmten Grund

75
Link zum Artikel

Teenie-Idol Billie Eilish (18!) macht Bond-Song. And WHY NOT? Könnte geil werden

73
Link zum Artikel

Weshalb sich Experten nach dem Freispruch der Klimaaktivisten an den Kopf fassen

470
Link zum Artikel

Der lange Weg des Daniele Sette zu seinen ersten Weltcup-Punkten – mit 27 Jahren

3
Link zum Artikel

Eine Untergrund-Industrie plündert Kreditkarten – so schützen uns die Karten-Detektive

30
Link zum Artikel

5 idiotische Menschentypen, die es im Leben einfacher haben als du

60
Link zum Artikel

Das Wahljahr hat begonnen und Donald Trump steht ziemlich gut da

90
Link zum Artikel

«Warum können viele Männer nicht mit einem Korb umgehen?»

326
Link zum Artikel

Grün wie die Hoffnung – hier kommt das erste Quizz den Huber im 2020!

71
Link zum Artikel

Déjà-vu für die Queen: Als eine geschiedene Amerikanerin den Briten ihren König stahl

28
Link zum Artikel

So viele Ordnungsbussen werden in Basel verteilt – und das sind die häufigsten Vergehen

171
Link zum Artikel

17 neue Fälle mysteriöser Lungenkrankheit in China

20
Link zum Artikel

«Habe versucht, so cool wie möglich zu tun» – die Stimmen zu Rinnes rarem Goalie-Goal

7
Link zum Artikel

Sie war Junkie, Kult und Bitch – jetzt ist Elizabeth Wurtzel gestorben

9
Link zum Artikel

Ulrich Tilgner: «Die Amerikaner schiessen im Nahen Osten gerade Eigentor um Eigentor»

102
Link zum Artikel

Ein Shitstorm entlädt sich über Roger Federer – und Greta Thunberg ist mitschuldig

363
Link zum Artikel

Besser extra zu spät als nie: PICDUMP!

131
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

37
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
37Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Linus Luchs 22.12.2019 22:53
    Highlight Highlight Wer Aufträge an eine Diktatur vergibt, muss damit rechnen, dass der Auftrag unter diktatorischen Bedingungen ausgeführt wird. Die Empörung bei Tesco ist lächerlich und heuchlerisch.
    • Hoci 23.12.2019 21:03
      Highlight Highlight Oder naiv, uninformiert, hoffnungsvoll.
  • Chääschueche 22.12.2019 22:24
    Highlight Highlight Liebe Leser: (Ein Grossteil)

    Regt euch nicht auf. Ihr kauft auch Massenhaft Chinaschrott da euch die EU sowie Schweizerware zu teuer ist.

    Und ja: Ich kauf sehr viel Made in Switzerland oder EU.

    Nur Chinazeugs wenns halt nicht anders geht wie meistens bei Elekronik...
  • Tom Scherrer (1) 22.12.2019 22:05
    Highlight Highlight Knoblauch im Glas, mit baren Händen geschält von Zwangsarbeitern in Chinesischen Gefängnissen. Die Fingerkuppen weichen auf und schälen sich teilweise ab. DieFinger bluten.

    Kommt ein westliches Unternehmen vorbei. Natürlich nur mit Voranmeldung. Es wird nur noch teilweise produziert. Und die, die am produzieren sind, sind Top ausgestattet und wunderbar zufrieden.

    Danach: Same shitt as usual - blutige Finger, Kuppen lösen sich.

    Und der Hammer: der geschälte Knoblauch ist nicht deklariert "aus China" - nein, er wird in den Diskountern verhökert.

    Und das ist nur 1 Beispiel.

    En Guete!
    • Tom Scherrer (1) 23.12.2019 14:36
      Highlight Highlight Diskounter Eigenmarken sind nicht sauber deklariert.

      - Mandarinen eingelegt im Glas.

      - Knoblauch eingelegt im Glas

      - Tomatensauce, geschälte Tomaten, Pelaties

      die von Italien aus China importiert wird, einzig zum Zweck, sie als Original Sugo aus Italien um zu etikettieren und mehr dafür verlangen zu können.

      Die Importeure und Exporteure freust. Alles ohne Hinweis oder Pflicht zur Warenursprungsangabe.

      Dieses fehlen der Warenursprungsangaben ist das eigentliche übel.

      Ich vermute, auch in Schweizer Discountern finden sich solche Artikel unter den Discounter Eigenmarken.

      Übel.
    • Hoci 23.12.2019 21:05
      Highlight Highlight Und die meisten Konsumenten wissen das nicht (selbst recht gut informierte achtsame) oder wissen nicht wie schlimm es in China abgeht.
  • Swen Goldpreis 22.12.2019 20:15
    Highlight Highlight Bleibt zu hoffen, dass der Supermarkt das Geld wenigstens an eine Organisation überweist, die sich für die Opfer des chinesischen Regimes einsetzt.
  • Lebenundlebenlassen 22.12.2019 17:31
    Highlight Highlight Ein Denkanstoss.. welcher mich beschäftigt.. als erster wird oft mit dem Finger auf diejenigen gezeigt, welche die Ware verkaufen... die eigentlichen Täter sind diejenigen welche die Mitarbeiter am Arbeitsort "versklaven". Die sollte man festnehmen und aus dem Verkehr ziehen... ich weiss wer bei solchen Herstellern bestellt macht sich auch nicht beliebt und sie können Alternativen suchen... aber mich stört es,dass immer zuerst der Retailer angeprangert und beim Namen genannt wird und nicht die eigentlichen Täter mit Namen und Foto im Fokus stehen..
    • Magnum 22.12.2019 18:35
      Highlight Highlight Die Supply Chain sollte nun einmal keine Blackbox sein. Nicht, wenn Social Corporate Responsibility mehr als nur Etikettenschwindel sein soll, sondern gelebt wird.
      Auch dieser Fall ist ein Argument für die Konzernverantwortungsinitiative, denn ein Mindestmass an Anstand scheint in Wirtschaftskreisen heute nur als naïv und als Kostenfaktor gesehen zu werden.
  • Ökonometriker 22.12.2019 17:14
    Highlight Highlight Aber die Lederwaren die von Zwangsarbeitern in den US-Gefängnissen hergestellt werden, vertreibt TESCO munter weiter. Nur, dass die USA trotz der viel kleineren Population doppelt so viele Gefängnisinsassen wie China haben.

    Klar, was China tut ist sicher nicht recht. Zwangsarbeit gehört weltweit verboten. Aber wenn man die USA etwas im grösseren Stil machen lässt und für dasselbe Problem viel ärmere Entwicklungsländer boykottiert, habe ich auch meine Mühe.
    • TingelTangel 22.12.2019 18:36
      Highlight Highlight Wissen sie denn wie viele Menschen in China im Gefängnisse hocken ? und ist China ein viel ärmeres Entwicklungsland ? Bei uns ist es übrigens auch nicht viel anders.
    • Coffeetime 22.12.2019 18:42
      Highlight Highlight Ich gehe aber mal davon aus, dass in den USA +/- ein fairer Prozess stattgefunden hat.... ?
    • Ökonometriker 22.12.2019 19:52
      Highlight Highlight @TingelTangel: 1,65 Mio. Leute hocken in chinesischen Gefängnissen - das ist relativ gut etabliert. Mit einem Nettoeinkommen von durchschnittlich 308 Franken pro Monat kann man China durchaus noch lange als arm bezeichnen. Auch wenn die Regierungspropaganda das Land gern als reich zeichnet und viel Bilder von Glitzertürmen zeigt.
      @Coffee: In Shanghai sind die Prozesse auch fair, Korruption gibt es an dortigen Gerichten kaum mehr. Ob die Gesetze aus europäischer Perspektive fair sind, ist eine andere Frage. Schon der Besitz von ein bisschen Gras kann einem ein paar Jahre Gefängnis einbringen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • My Senf 22.12.2019 16:31
    Highlight Highlight Tja kommt drauf an wen man fragt.

    Für China sind die uiguren z. B. Auch keine Gefangenen. Die haben viel Auslauf

    Und ja nicht auf dumme Gedanken kommen, huawei hat nichts damit zu tun
  • MeinSenf 22.12.2019 16:19
    Highlight Highlight Die Gefangenen rufen "helft uns", und Tesco... kündigt die Zusammenarbeit auf...

    Bravo🤔
    • Alnothur 22.12.2019 17:25
      Highlight Highlight Was soll Tesco denn, weitermachen mit dem Vertrag?
    • MeinSenf 23.12.2019 13:25
      Highlight Highlight Haben sie sonst noch was gemacht ausser den eigenen Namem reinzuwaschen?
  • MartinZH 22.12.2019 15:58
    Highlight Highlight Der Bericht lässt m.E. viele Fragen offen und lässt mich etwas ratlos zurück... Ich frage mich u.a., was an "Gefängnisarbeit" so verwerflich sein soll? Ist doch immer noch besser als nur vor dem TV zu sitzen und im Fitnessraum die Muskeln zu trainieren.

    Es sind ja "ausländische Häftlinge", nicht Uiguren oder Tibeter in einem Umerziehungslager.

    Würde jetzt ein Ausländer aus einer Schweizer Justizvollzugsanstalt so ein versteckter Hilferuf versenden, worin er sich darüber beklagt, dass er in der Haftanstalt arbeiten muss (vielleicht in der Küche oder Reinigung), wäre das auch ein Skandal? 🤔
    • Saraina 22.12.2019 16:06
      Highlight Highlight In der Schweiz arbeiten Gefangene. Es sind rechtsmässig verurteile Leute, die einen Lohn für ihre Arbeit bekommen, geregelte Arbeitszeit haben, anständig behandelt werden, und nach Verbüssung ihrer Strafe entlassen werden.

      All das dürfte hier nicht der Fall sein.
    • MartinZH 22.12.2019 16:33
      Highlight Highlight @Saraina: Das mit der Schweiz ist klar... Aber Du schreibst ja auch "dürfte" und nicht "ist so": Also reine Mutmassung... 😉
      In China gibt es doch auch Kriminalität. Die Häftlinge sind doch nicht alles "politisch Gefangene"... Warum sollen die in der Haftanstalt nicht arbeiten müssen? Vielleicht werden sie auch anständig behandelt? Ist das nicht ein Kurzschluss, wenn man einfach denkt: China + Häftling = unanständige Menschenrechtsverletzungen? Das ist mir einfach zu bequem, die Realität/Welt so zu interpretieren. Da braucht es schon ein paar Fakten mehr, um sich ein valides Bild zu machen..!
    • TingelTangel 22.12.2019 18:45
      Highlight Highlight Bei uns in der Schweiz Bekommt ein von Geburt an Geistig Behinderter eine IV und weil es nicht Reicht noch EL. Er geht in eine Geschützte Werkstatt arbeiten und verdient dort 2.- die Stunde - es gibt Standortbestimmungen mal 1/2 jährlich mal ganz Jährlich wo Arbeitsleistung, Lernfähigkeit, Sozialverhalten - Verhalten gegenüber Vorgesetzten usw. beurteilt werden und er vielleicht auf 2.20 die Stunde kommt was ihm aber dann wieder bei der EL abgezogen wird - zum Teil legen sie auch noch drauf.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mügäli 22.12.2019 15:46
    Highlight Highlight Wie grotesk ist den das .. Weihnachtskarten deren Erlös für einen guten Zweck sein sollen, werden Hergestellt in sklavenähnlichen Zuständen. Aber natürlich wusste Tesco nichts davon, sie sind davon ausgegangen, dass dort vorbildliche Arbeitsbedingungen herrschen. Es gibt sowieso immer weniger Menschen welche für gute Zwecke etwas spenden, dies ist einerseits auf die zunehmende Gleichgültigkeit gegenüber Anderen zurück zuführen aber sicher auch auf die miesen Machenschaften Vieler, welche sich noch am Elend Bedürftiger bereichern wollen. Darum spende ich nur an Institutionen direkt vor Ort ...
    • MartinZH 22.12.2019 16:16
      Highlight Highlight ...sorry, wo steht: "werden Hergestellt in sklavenähnlichen Zuständen"? 🤔

      Warst Du vor Ort? Kennst Du dieses Gefängnis? Die genauen Umstände der Häftlinge? Oder interpretierst Du das einfach mal so in diese Geschichte hinein? 🤔

      Einfach zu Hause in der Schweiz, in der warmen Stube, gemütlich auf dem Sofa sitzend, ein "Gutmensch" zu sein, über die "Machenschaften" in der gesamten bösen Welt zu lamentieren, ohne kritisch die Medienberichte und Darstellungen zu hinterfragen, finde ich einfach zu bequem... Oder wird die Welt damit besser? 🤔
    • Mügäli 22.12.2019 16:48
      Highlight Highlight @MartinZH - Lesen kann von Vorteil sein .. die restliche Aussagen brauch ich nicht zu Kommentieren ausser vielleicht mit 🤔🤔🤔 ...
    • Magnum 22.12.2019 18:41
      Highlight Highlight @ MartinZH
      Na, gerät das vom gekauften Köppelkurier gemalte, idyllische Bild von China ins Wanken?

      China ist KEIN Rechtsstaat, Angeklagte haben dort KEINE Rechte, Gewerkschaften gibt es nur im Sinne der politischen Kontrolle und Nichtregierungsorganisationen (für Sie wohl "Gutmenschen") dürfen im finsteren Reich von Xi Jinping NICHT operieren.

      Wenn Sie dennoch darauf bestehen, Äpfel mit Birnen zu vergleichen: Nur zu, aber mit den Reaktionen werden Sie leben müssen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • _kokolorix 22.12.2019 15:25
    Highlight Highlight Was für ein offensichtlicher Fall von Socialwashing.
    Statt die Karten so billig wie möglich in China zu produzieren und einen Teil des Gewinns zu spenden, könnte Tesco ja die Karten im gebeutelten Grossbritannien, zu fairen Arbeitsbedingungen, herstellen lassen. Die lächerliche Spende, welche zudem zur Hälfte von der Verwaltung verschwendet wird, wäre dann überflüssig.
    • Mrlukluk 22.12.2019 15:48
      Highlight Highlight Aber gibt keine so tolle PR.

      SPENDEN wuhuuuu.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 22.12.2019 21:29
      Highlight Highlight @Kokolorix
      1/2
      Wie überall wenn es Weihnachten ist.
      Alle tun so, als ob sie den armen und bedürftigen helfen. Nur um den eigenen Konsum oder Verkauf von billig im Ausland hergestellten Mist vor sich selbst rechtfertigen zu können.
      Wann kommt mal was, was gut für alle wäre?
      Es ist wie du sagst, kokolorix. Alles nur Show für den eigenen Gewinn.
      Wie ich diesen Konsumexzess mittlerweile hasse.
      Und wer jetzt denkt, bei normalen Bürgern sei es schlimm, der hat noch nie in den "erlauchten" Kreisen der Millionäre Weihnachten gefeiert.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 22.12.2019 21:39
      Highlight Highlight 2/2
      Das schaffte es, dass ich Weihnachten endgültig hasse.
      Teure Weine und edle Speisen. Jeder versucht den anderen mit teureren Geschenken zu übertrumpfen.
      Skulpturen für mehrere tausend Franken, Uhren für rund 10000 Franken.
      Als Kind liebte ich es noch. Da war es einfach. Das Zusammensein mit der Familie war schön. Das bedeutete mir unglaublich viel. Aber es zerfiel.
      Ich brauch keine teuren Geschenke.
      Ich habe lieber kleine Dinge, die einem Erinnerungen an schöne Momenten bewahren, vielleicht ein oder zwei Bücher. Wenn überhaupt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • w'ever 22.12.2019 15:12
    Highlight Highlight uffff... nochmal glück gehabt dass nur die weihnachtskarten von arbeitssklaven hergestellt worden sind.

Die deutsche Energiewende ist besser als ihr Ruf

Dreckige Kohlekraftwerke und hohe Strompreise: Die Energiewende in Deutschland steht in der Kritik. Ein Faktencheck zeigt: Nicht alles, aber vieles läuft in die richtige Richtung.

Die Klimakrise schärft das Bewusstsein für die Notwendigkeit des Ausstiegs aus den fossilen Energiesystemen. Eine Vorreiterrolle bei dieser Energiewende spielt Deutschland. Ihre Anfänge reichen zurück bis in die 1970er Jahre. Richtig Fahrt auf nahm sie ab 2000 mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) der rotgrünen Regierung von Gerhard Schröder.

Mit dem Atomausstieg, der 2011 nach Fukushima von der Regierung Merkel definitiv beschlossen wurde, setzten die Deutschen erst recht auf erneuerbare …

Artikel lesen
Link zum Artikel