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Italien
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Unwetter halten Norditalien in Atem

«Es gibt keine Strasse, die nicht mit Schlamm bedeckt ist»



Nach den verheerenden Überschwemmungen in Genua kommt der Norden Italiens weiter nicht zur Ruhe. Schwere Unwetter und Regenfälle richteten in mehreren Regionen und Städten Schäden an, wie die Nachrichtenagentur Ansa am Dienstag berichtete.

Besonders stark betroffen waren die Gemeinden Gavi und Arquata im Piemont. Dutzende Menschen mussten die Nacht in Notunterkünften verbringen, nachdem Regenmassen die Orte überschwemmt hatten. «Es gibt keine Strasse, die nicht mit Schlamm bedeckt ist», sagte Gavis Bürgermeisterin Nicoletta Albano der Ansa. Auch die Gefahr von Erdrutschen war gross.

Etwas entspannt hatte sich die Lage am Dienstag in Parma, wo zuvor ein Fluss über die Ufer getreten war und Teile der Stadt in der Emilia Romagna überschwemmt hatte. Zahlreiche Haushalte waren ohne Strom, auch Internet- und Telefonverbindungen brachen zusammen, Strassen mussten gesperrt werden. Einige Schulen in der Stadt blieben deshalb geschlossen, wie die Ansa berichtete.

Auch in Genua regnete es weiter, die Lage blieb jedoch unter Kontrolle. In den vergangenen Tagen hatten Unwetter in der ligurischen Hafenstadt einen Schaden in Höhe von Hunderten Millionen Euro verursacht, ein Mensch war ums Leben gekommen. (wst/sda/dpa)

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