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Hunde qualvoll ertränkt: Ehepaar steht vor Bezirksgericht Zofingen AG



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Der Tatort an der Aare. Bild: TeleM1

Ein Ehepaar muss sich vor dem Bezirksgericht Zofingen AG am (heutigen) Donnerstagnachmittag wegen zwei in der Aare ertränkter Hunde verantworten. Der Tod der beiden Rehpinscher im September 2016 erregte viel Aufmerksamkeit.

Vor Gericht antraben müssen ein 38-jähriger Portugiese und eine 34-jährige Portugiesin. Das Ehepaar ist unter anderem wegen mehrfacher Tierquälerei und falscher Anschuldigung angeklagt.

Der Mann soll gemäss Anklageschrift die beiden Rehpinscher seiner Frau am Abend des 18. September 2016 an der Aare zunächst mit ihren Hundeleinen an je ein Stahlrohr gebunden haben.

Das Ganze soll er mit Kabelbindern fixiert haben, damit sich die Leinen nicht von den Halsbändern lösen konnten. Anschliessend warf er die Hunde gemäss Anklage nacheinander in die Aare.

Durch die Stahlrohre wurden die Hunde unter Wasser gezogen. Die Rehpinscher ertranken qualvoll. Ein Spaziergänger fand die toten Hunde sechs Tage nach der Tat. Der Angeklagte sass vorübergehend in Untersuchungshaft.

Verschiedene Versionen

Die Staatsanwaltschaft wirf der Frau vor, ihren Ehemann zur Tat angestiftet zu haben. Sie soll ihn in den Wochen und Tagen zuvor massiv unter Druck gesetzt haben. Er solle die Hunde wegschaffen, weil sie deren Gestank und deren Gebell nicht mehr ertrage.

Die Staatsanwaltschaft erhob gegen das Ehepaar auch Anklage wegen falscher Anschuldigung. Der Mann hatte anfänglich behauptet, sein Schwager habe die Hunde abgeholt und in der Aare ertränkt. Die Frau soll zu Beginn der Strafuntersuchung ausgesagt haben, ihr Bruder habe die Hunde abgeholt und wahrscheinlich ertränkt.

Für die Frau beantragt die Staatsanwaltschaft eine bedingte Freiheitsstrafe von zwölf Monaten und eine Busse von 2000 Franken. Die Anträge für den Portugiesen wird die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm erst an der Hauptverhandlung bekanntgeben.

Die Tierschutzgruppierungen «Animalrights» und «Animal Trust» lancierten Online-Petitionen. Sie fordern die «Höchststrafe für den Hundemörder». Mehr als 13'000 Personen unterschrieben die Online-Petitionen, die den Justizbehörden übergeben wurden. (sda)

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