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Der vom Balkan stammende Boss der kaum bekannten Verbrecherorganisation lebt in New York, und das völlig unbehelligt. bild: unsplash

«Group America» – das ist die gefährlichste Verbrecherbande, die niemand kennt

Investigativjournalisten haben eine einflussreiche Verbrecherorganisation unter die Lupe genommen, die seit über zwei Jahrzehnten global tätig, aber kaum bekannt ist. Die Recherchen führen bis zum US-Geheimdienst.



«Ich glaube, die CIA steht hinter ihnen, deshalb haben wir sie ‹Group America› genannt.»

Ehemaliger Belgrader Polizist

«Jemand in den USA schützt sie.»

Hochrangiger italienischer Polizeibeamter

Der Drogenboss von nebenan

Alle kennen Pablo Escobar. Und natürlich auch den mexikanischen Drogenboss Joaquín Guzmán Loera, wenn vielleicht auch nur unter seinem Spitznamen El Chapo.

Als der Anführer des Sinaloa-Kartells verhaftet und an die USA ausgeliefert wurde, gingen die Bilder um die Welt. Längst sind die «Narcos» zum Massenphänomen geworden. Netflix widmet dem Kokainhandel aufwändige Produktionen, das Sinaloa-Kartell ist (fast) so bekannt wie Coca-Cola.

Aber was ist mit ihm hier?

Im Video sehen wir einen gesuchten Straftäter und mutmasslichen Boss einer internationalen Verbrecherbande. Seine Organisation soll beachtliche Teile von Europas Kokainkonsumenten mit «Stoff» versorgen. Dies geht aus einer umfangreichen Artikel-Serie hervor, die das Recherche-Netzwerk OCCRP im September publiziert hat (siehe Quellen).

Doch zurück zum Video.

Nach einem Brand in der Sankt-Sava-Kathedrale, Manhattans Wahrzeichen der serbisch-orthodoxen Kirche, im Mai 2016, flog der serbische Aussenminister Ivica Dačić nach New York, um den Schaden zu begutachten. Während er mit Fernsehreportern sprach, entdeckten die Zuschauer in Belgrad ein bekanntes Gesicht in seiner Entourage.

Gemeint ist der Mann in der Trainerjacke, rechts im Hintergrund. Sein Name: Mileta Miljanić.

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screenshot: youtube/watson

Wie die Bosse traditioneller amerikanischer Mafia-Familien führt Miljanić mitten in New York ein friedliches Leben. Laut Berichten lebt er unbehelligt in einem Backsteinhaus in Ridgewood, einem Arbeiterviertel von Queens.

Seine Organisation operiert derweil in Dutzenden Ländern und gilt als grosse Nummer im globalen Drogenhandel. Seit zwei Jahrzehnten bringt die Bande Tonnen und Abertonnen von Kokain aus Südamerika auf den Kontinent.

Die erstaunliche Geschichte der Group America basiert auf der serbisch-amerikanischen Einwanderergemeinschaft in New York City und der Geschichte Serbiens. Und lange wussten die Behörden nichts von den weltweiten Operationen. Bis 2001, als sich ein Gang-Insider mit Codenamen Srećko (auf Englisch «Lucky») bei der Polizei meldete.

Wie alles anfing – oder «Pate» trifft «Sopranos»

Die Geschichte der Group America beginnt in den 1970er-Jahren, als ein junger Serbe namens Boško Radonjić aus dem damaligen Jugoslawien in die USA auswanderte.

Radonjić war Berufsverbrecher und fanatischer Nationalist. Als Gegner des damals regierenden kommunistischen Regimes in Jugoslawien beteiligte er sich in seiner neuen Heimat an terroristischen Aktionen gegen diplomatische Vertretungen und wurde schliesslich deswegen auch verurteilt.

In den 1980ern begann Radonjic für den Anführer einer extrem gewalttätigen irisch-amerikanischen Bande in New York zu arbeiten. Die zum organisierten Verbrechen gehörende Gruppierung The Westis, auch als West Side Irish Mob bekannt, dominierte das Stadtviertel Hell's Kitchen.

Als die wichtigsten Köpfe der Bande im Gefängnis landeten, wurde Radonjić ihr neuer Anführer. Mit ihm an der Spitze näherten sich die Westies der italienischen Mafia an. Dem Cosa-Nostra-Clan der Gambinos, um genau zu sein, angeführt vom berühmt-berüchtigten John Gotti.

Zwei junge Serben in Radonjićs Gefolge sollten die Group Amerika schliesslich zu dem machen, was sie heute ist.

Mileta Miljanić wurde 1960 in Gacko geboren, einer trostlosen Stadt im Südosten Bosniens. Es ist unklar, wann er den Balkan verliess, aber zwischen 1982 und 1984 wurde ihm eine US-Sozialversicherungsnummer ausgestellt.

Er und sein bester Freund, Zoran Jakšić, wahrscheinlich ein Emigrant aus einer kleinen Stadt in der Nähe von Belgrad, arbeiteten als Leibwächter von Radonjić in New York. In den 1980er-Jahren wurden beide wegen Verbrechen im Zusammenhang mit Kreditkartenbetrug verurteilt und verbrachten einige Zeit in US-Bundesgefängnissen.

In den 90ern, als Jugoslawien auseinanderfiel und unter der Führung von Slobodan Milosevic Korruption und Nationalismus neu aufflammten, kehrten die ausgewanderten Kriminellen auf den Balkan zurück. Serbien zog in den Krieg gegen seine Nachbarn und daraufhin wurden von der internationalen Gemeinschaft Sanktionen verhängt. Diese Massnahmen bildeten den Grundstein für die Erstarken mehrerer krimineller Organisationen, darunter die Group America.

Lokaler Terror und globale Reichweite

Der serbische Präsident Slobodan Milošević wurde im Oktober 2000 nach Massenprotesten aus dem Amt vertrieben. Die neue Regierung, die seinem Sturz folgte, öffnete sich unter dem Premierminister Zoran Đinđić vorsichtig gegenüber dem Westen. Sie leitete demokratische Reformen ein und wurde – im Gegensatz zu Milošević – als feindlich gegenüber dem Organisierten Verbrechen angesehen. Die Group America reagierte mit innerstaatlichem Terror.

2002 wurde die Gruppe beschuldigt, die nächtliche Ermordung eines Generals am Ufer der Donau organisiert zu haben. Bei nachfolgenden Überfällen holte die Polizei eine Reihe von Waffen, darunter zwei Pistolen und ein Sturmgewehr, das beim serbischen Sicherheitsdienst registriert war, aus der Wohnung eines Bandenmitglieds.

In der Anklageschrift beschuldigten die Staatsanwälte fünf Badenmitglieder, geplant zu haben, hochrangige Regierungsbeamte zu töten, um «Angst unter den Bürgern und eine Atmosphäre unantastbarer Macht zu erzeugen».

Zu den hochkarätigen Zielen der Group America gehörte laut Staatsanwaltschaft der Premierminister selbst. Nur Monate später, im März 2003, wurde Đinđić von einem Scharfschützen ermordet.

Radonjić, der bereits nicht mehr aktiv als Bandenchef tätig war, wurde mehrere Wochen lang von der Polizei festgehalten, jedoch nur wegen illegalen Munitionsbesitzes angeklagt. Die Tötung von Đinđić wurde schliesslich einer rivalisierenden Bande, dem Zemun-Clan, zugeschrieben.

People march down a street toward a memorial service marking the 16th anniversary of the assassination of the first democratic prime minister Zoran Djindjic, in Belgrade, Serbia, Tuesday, March 12, 2019. Djindjic was killed by a sniper shot in March 12, 2003 in front of the government headquarters in central Belgrade. (AP Photo/Darko Vojinovic)

Ein Gedenkmarsch am 12. März 2019, anlässlich des 16. Jahrestages der Ermordung des ersten demokratischen Ministerpräsidenten Zoran Djindjic in Belgrad. Bild: AP

Und was wurde aus Radonjić? Der serbisch-amerikanische Gangsterboss sollte 2011 in seiner alten Heimat eines natürlichen Todes sterben. An seiner Beerdigung nahmen bekannte Persönlichkeiten, Politiker und Diplomaten teil.

Was macht die Gruppe so erfolgreich?

Schätzungen zufolge hat der Clan nur etwa 15 Schlüsselmitglieder und wahrscheinlich hundert reguläre «Mitarbeiter», verstreut auf mehreren Kontinenten, die bei Bedarf von einem Ende der Welt zum anderen reisen. Die Gruppe habe keine feste Struktur und wachse häufig durch die Zusammenarbeit mit anderen Clans und die Einstellung von Einzelpersonen – «Freiberuflern» – für kurzfristige Jobs.

Während Miljanić als Stratege gilt und in der Nähe seiner Heimat bleibt, übernahm Jakšić, sein Jugendfreund, das Einfädlen der kriminellen Deals vor Ort. Als Vielflieger wechselte er häufig zwischen 40 bekannten falschen Identitäten und trat überall auf der ganzen Welt in Erscheinung. Zu verschiedenen Zeiten hatten Behörden in Italien, Griechenland, Deutschland und Argentinien Haftbefehle gegen ihn erlassen, bis er schliesslich in Peru gefasst und verurteilt wurde.

Mitglieder der Bande sind durch verschiedene kriminelle Aktivitäten aktenkundig geworden. Das Kerngeschäft ist der internationale Drogenhandel, respektive der Import von illegalen Rauschmitteln nach Europa, wobei die Organisation auch häufig im Auftrag Dritter arbeitet. Die Spezialität sind transatlantische Transportrouten per Schiff.

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Von den Drogenhändlern bezahlte Seeleute laufen auf ihren Handels- und Kreuzfahrtschiffen südamerikanische Häfen an. Von dort bringen sie das Kokain in alle Welt. bild: wikimedia commons / CC BY-SA 3.0

Das Hauptmerkmal der «Group America» und ihr Erfolgsgeheimnis sind kleinere, aber häufige Lieferungen von Drogen. Sie versenden normalerweise etwa 100 Kilogramm Kokain und nicht ganze Tonnen wie andere Gruppen.

Dies erwies sich als gute Strategie. Wenn die Polizei Drogen entdeckt und beschlagnahmt, verliert die Bande nicht viel Geld. Auf der anderen Seite ziehen kleinere Sendungen bei der Polizei und der Staatsanwaltschaft nicht so viel Aufmerksamkeit auf sich. Dies, da es nicht den Anschein hat, dass die Ermittlungen zur Festnahme von Personen in höheren Positionen im globalen Drogenhandel führen können.

In einem Bericht der italienischen Strafverfolgungsbehörden aus dem Jahr 2010 hiess es:

«Vor kurzem wurde die Gruppe zu einem führenden Akteur im Kokainhandel zwischen Südamerika und Europa. In nur wenigen Jahren gelang es ihr, ein Monopol über fast alle maritimen Drogenrouten zu schaffen, den europäischen Markt zu versorgen und enge Geschäftsbeziehungen zur italienischen und europäischen organisierten Kriminalität aufrechtzuerhalten.»

Die italienischen Ermittler bezeichneten die Group America als eine «Dienstleistungs-Agentur» für den internationalen Drogenhandel – sie kaufe Kokain von südamerikanischen Produzenten und verkaufe es an europäische Grosshändler, um die riskanteren Strassenverkäufe zu vermeiden.

In einem Bericht von insightcrime.org von 2016 wird diese Position relativiert. Dies nachdem die Nummer 2 der Organisation in Peru verhaftet wurde. Zwar hätten serbisch-montenegrinische Drogenhändler ihren Status in Südamerika in den letzten zehn Jahren aufgewertet. Es sei aber unwahrscheinlich, dass sie die lokalen Operationen der italienischen Mafia in Lateinamerika und der Karibik verdrängt hätten.

epa08389912 View of the Miguel Castro prison during a riot that broke out due to lack of resources to avoid the spread of COVID-19, east of Lima, Peru, 27 April 2020 (Issued 28 April 2020). The riot left nine people dead and two wounded, according to the latest official report, after the inmates protested the lack of resources to avoid the spread of COVID-19, which has allegedly already claimed the lives of two inmates. EPA/Sergi Rugrand

Von diesem Gefängnis in Peru aus organisierte Zoran Jaksić, der Jugendfreund des Anführers, gemäss den Recherchen weiterhin die internationalen Drogengeschäfte der Bande. Nach einer vereitelten Flucht 2019 wurde er in ein Hochsicherheitsgefängnis verlegt. Bild: EPA EFE

Die Untersuchungen der italienischen Polizei ergaben allerdings auch, dass sich die «Group America» im Gegensatz zu anderen mafiösen Organisationen nicht auf ein kleines Netzwerk vertrauenswürdiger Personen beschränkte. Man zögere nicht, sich mit anderen Gruppen in Verbindung zu setzen, vor allem bei der Lösung dringender Probleme.

Dies habe sich beispielhaft im Januar 2009 gezeigt, als es darum ging, 230 Kilogramm Kokain von einem Frachtschiff zu holen, das in Durban, Südafrika, feststeckte.

In der Hafenstadt mussten die Besatzungsmitglieder, die die Drogen bewachten, von Bord gehen und die Gruppe musste einen Weg finden, um Kokain zu «extrahieren».

Zoran Jaksić, die umtriebige Nummer 2 der Bande, wandte sich an einen bekannten serbischen Drogendealer, der in Brasilien lebte. Und dieser empfahl, sich an einen Verbrecher aus Nigerias Unterwelt zu wenden.

Fast wäre der Coup der Gangster gelungen, vom anderen Ende der Welt aus den Abtransport der versteckten Drogen zu organisieren. Doch die Polizei in Südafrika war schneller.

Die Gruppe sei wirtschaftlich sehr stark und könne in jeder Stadt eine Operationsbasis schaffen, aber auch in Notsituationen schnell verschwinden oder sich auflösen, hielten italienische Ermittler nach Untersuchungen fest.

Der Staatsanwalt, der die Untersuchung geleitet hatte, gab 2016 gegenüber OCCRP eine Einschätzung ab:

«Das sind Hardcore-Kriminelle, sehr gefährliche. Sie haben ihre eigene paramilitärische Struktur mit einer klaren Befehlskette und vielen Waffen. Sie wechselten leicht die Wohnungen, Orte, an denen sie lebten, Telefonnummern. Sie haben sich wie die Polizei verhalten, was die Ermittlungen erheblich erschwert hat.»

Wer schützt sie?

Der italienischen Polizei war es 2009 gelungen, eine Drogenlieferung der Group America zu stoppen, aber die beiden führenden Köpfe der Bande, Miljanić und Jakšić, schafften es, das Land zu verlassen, bevor sie verhaftet werden konnten.

Aus Angst, dass die Verbindungen der Bande zu Geheimdiensten und der US-Administration die internationale Zusammenarbeit verhindern könnten, beschlossen die italienischen Behörden, auf ihre Rückkehr zu warten.

Miljanic stehe in Italien immer noch auf der Fahndungsliste, halten die Journalisten von OCCRP fest. Aber es sei offensichtlich, dass er, ausser im Falle seiner Rückkehr in dieses Land, nirgendwo anders mit Verhaftung bedroht sei.

Und als der serbische Aussenminister für den gemeinsamen Auftritt mit dem Gangsterboss 2016 in New York kritisiert wurde, sagte er, Miljanić sei ein Wohltäter der Kirche, «der mehr Geld gab als alle anderen Spender zusammen».

Miljanić scheint in seiner Wahlheimat mächtige Freunde zu haben, die ihre Hand schützend über ihn halten. Jedenfalls stiessen die Journalisten bei ihren Recherchen auf einen ungeklärten Fall, der unbequeme Fragen aufwirft. Demnach wurde Miljanić zwar wegen Drogenhandel vor einem US-Gericht angeklagt, doch dann verlief alles im Sand. Der zuständige Staatsanwalt behauptete gegenüber den Journalisten, er könne sich nicht mehr an die Details erinnern.

«Mächtige serbisch-amerikanische Drogenhändler haben möglicherweise Verbindungen zu Geheimdiensten.»

Titel zu einer aktuellen Story des journalistischen Recherche-Netzwerks KIRK in Belgrad

Es sei nicht ungewöhnlich, dass Verdächtige des Drogenhandels Informationen im Austausch gegen Immunität offenlegen, halten die Investigativjournalisten des Crime and Corruption Reporting Network (KIRK) in Belgrad fest.

So habe beispielsweise die mexikanische Zeitung «El Universal» 2014 berichtet, dass die US-Behörden dem Sinaloa-Kartell gestattet hätten, im Austausch gegen Informationen weiterhin Betäubungsmittel zu schmuggeln.

Agenten der US-Drogenbekämpfungsbehörde DEA hätten sich über 50 Mal mit Mitgliedern des Kartells in Mexiko getroffen, um Informationen über ihre Rivalen zu erhalten und gleichzeitig ein Netzwerk von Informanten aufzubauen.

Das US-Aussenministerium antwortete gemäss den recherchierenden Journalisten nicht auf schriftliche Auskunftsersuchen über Miljanić und die Group America. Es gebe jedoch klare Hinweise darauf, dass die Bande mit US-Geheimdiensten oder Strafverfolgungsbehörden zu tun hatte.

Ein Hinweis sei die enge Verbindung der Gruppe mit der serbischen Geheimpolizei in den 90er-Jahren.

Durch offizielle Dokumente belegt ist, dass die italienische Polizei 2009 bei Abhöraktionen feststellte, dass die Gruppe Verbindungen zum serbischen Geheimdienst hatte. Und dieser wiederum unterhielt enge Kontakte zum berüchtigten amerikanischen Auslandgeheimdienst, der CIA.

In Italien, wo die Ermittler die Gruppe aggressiv verfolgten, sagten die Behörden, dass sie ständig durch die Verbindungen der Bande zu den serbischen Strafverfolgungsbehörden behindert wurden – und vielleicht darüber hinaus.

CIA-Beamte lehnten einen Kommentar ab, ebenso wie alle anderen US-Strafverfolgungsbehörden und Geheimdienste, die im Zuge der Recherchen kontaktiert wurden.

Über die Autoren

Alle Fakten zum vorliegenden Artikel stammen von Investigativjournalisten aus Serbien und Tschechien. Es handelt sich um Mitglieder des Organized Crime and Corruption Reporting Project (OCCRP), einer internationalen Non-Profit-Organisation. Deren Ziel ist es, die Berichterstattung über Organisierte Kriminalität (OK) und Korruption zu fördern, die Journalisten der nationalen Recherche-Netzwerke in ihrer Arbeit zu unterstützen und für ihre Sicherheit zu sorgen.

Angesichts steigender Kosten und wachsender Bedrohungen für unabhängige Medien stelle das OCCRP eine Reihe kritischer Ressourcen und Werkzeuge zur Verfügung, etwa für die digitale und physische Sicherheit. Und man ermögliche denjenigen, die «über die heikelsten Themen berichten», in Teams mit vertrauenswürdigen Redaktoren zu arbeiten.

«Wir sehen eine Zukunft, in der Korruption und organisierte Kriminalität drastisch reduziert werden und die Demokratie durch besser informierte Bürger, erhöhte Rechenschaftspflicht und stark gestiegene Kosten für kriminelle Aktivitäten gestärkt wird.»

quelle: occrp.org

Quellen

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