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Die aktuellen Wettquoten für den ESC-Sieg vor dem Finale am Samstag

Die Schweizer Saengerin Veronica Fusaro praesentiert ihren Song "Alice" fuer den 70. "Eurovision Song Contest", am Mittwoch, 11. Maerz 2026 in Zuerich. (KEYSTONE/Andreas Becker)
Die Schweizerin Veronica Fusaro ist mit ihrem Song «Alice» beim ESC in Wien leider ausgeschieden.Bild: keystone
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Es gibt einen Senkrechtstarter: Das sind die ESC-Wettquoten vor dem Final

Am Samstag endet der 70. Eurovision Song Contest, denn dann findet der Final statt. Wer nach den beiden Halbfinals laut Wettquoten die Nase vorn hat und wer auf ein Wiener Wunder hoffen muss, erfährst du hier.
15.05.2026, 11:3517.05.2026, 01:30

Am Donnerstag platzte der Traum vom vierten Schweizer Sieg nach Lys Assia (1956), Céline Dion (1988) und Nemo (2024) – Veronica Fusaro schied beim Eurovision Song Contest in Wien im zweiten Halbfinal aus. Die internationalen Wettquoten, welche eurovisionworld.com täglich analysiert, sahen die Schweiz aber bereits von Beginn weg als Aussenseiter an.

Lediglich 0,2 Prozent betrug demnach die Gewinnchance von Fusaro, womit sie stets auf den hinteren Rängen blieb. Doch welche Länder dürfen weiterhin von einem Sieg träumen? Das sagen die Wettquoten:

Haushoher Favorit ist auch nach den Halbfinals Finnland. Die Gewinnchance liegt gemäss den Buchmachern bei über 40 Prozent. Mit ihrem Song «Liekinheitin», was so viel wie «Flammenwerfer» heisst, liegt das Duo Linda Lampenius und Pete Parkkonen deutlich vor Australien, Griechenland und Israel.

Titelverteidiger und Gastgeber Österreich, das mit dem Song «Tanzschein» von Cosmo an den Start geht, scheint ebenso chancenlos zu sein wie die Schweiz. Auch Cosmo kommt nicht über eine Gewinnchance von 0,2 Prozent hinaus. Düster sieht es auch für Deutschland aus: Die Siegchance von Sarah Engels mit ihrem Song «Fire» ist mit 0,3 Prozent zwar minim höher, doch nach ihrem emotionalen Halbfinal-Auftritt hatte sich die 33-jährige Deutsche sicher mehr erhofft.

Grosser Verlierer der ersten der drei ESC-Shows ist Griechenland. Vor dem ersten Halbfinal kletterten die Siegchancen von Akylas mit seinem Lied «Ferto» auf über 21 Prozent, nach seiner Darbietung sind sie wieder unter 14 Prozent gesunken. Nur leicht bergauf ging es für Israel, das mit einer 6-prozentigen Gewinnchance neu auf Rang 4 liegt. Australien hingegen legte nach dem zweiten Halbfinal einen Senkrechtstart hin und liegt plötzlich auf Platz 2:

Die Wettquoten der Buchmacher entscheiden zwar nicht den Wettbewerb, doch sie gelten als aussagekräftiges Stimmungsbarometer: Sie spiegeln wider, welche Länder als aussichtsreich und welche Länder als Aussenseiter gehandelt werden – und gelten als Anzeichen für das internationale Vertrauen in den jeweiligen Beitrag. (leo/pre/jes)

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1956: Premiere in Lugano! Lys Assia gewinnt mit «Refrain» den allerersten Eurovision Song Contest für die Schweiz.
quelle: hulton archive / keystone
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Veronika Fusaro über ihren ESC-Song «Alice»
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