Gen Z bringt Frisuren-Trend aus 2000ern zurück
Es ist wieder einmal so weit. Die Gen-Z hat sich inspirieren lassen und bringt einen Trend aus den 2000ern zurück, auf den einige Millennials direkt mit «einfach nein» reagieren dürften.
Dieses Mal geht es allerdings nicht um Modetrends wie die nächste Low-Rise-Jeans mit sichtbarer Unterwäsche oder Velours-Trainingsanzüge von Juicy Couture. Auch nicht um Beautytrends wie schmale Augenbrauen oder Ultra-Glossy-Lips. Nein, jetzt wird sich endlich wieder den Haartrends der frühen Nullerjahre gewidmet, denn: Chunky-Highlights trenden aktuell bei Instagram und TikTok.
Haare und Frisuren: Gen-Z setzt erneut auf Y2K-Trend
Hinter Chunky Highlights verbirgt sich nichts anderes als der altbekannte Blocksträhnen-Look unter neuem englischen Namen. Während Generation Z den Look gerade feiert, weckt er bei Millennials eher ungeliebte Erinnerungen.
Viele fühlen sich an Zeiten erinnert, in denen Stars wie Christina Aguilera oder Kelly Clarkson sie dazu verleitet haben (oder auch die Strähnenhaube von Schlecker), auf den Trend aufzuspringen. Oder daran, dass sie die Highlights schon damals spöttisch «Streifenhörnchen» genannt haben.
Das zeigt sich auch in den Kommentaren unter einem Instagram-Reel des Berliner Friseursalons Nuubou, das den neuen Haarfarbentrend zelebriert. Dort warnt Gen Y die Gen Z bereits davor, denselben Fehler bitte nicht noch einmal zu machen. Ob es sie davon abhalten wird?
Streifenhörnchen? Blocksträhnen sind zurück
Chunky-Highlights könnten einen seit Jahren (man könnte fast sagen, seit einem Jahrzehnt) anhaltenden Haarfarbentrend ablösen: die Balayage. Eine Färbetechnik, bei der die Farbe so in die Haare «gefegt» (französisch balayer) wird, dass weder Übergänge sichtbar sind, noch ein wirklicher Ansatz.
Es sollte natürlich aussehen, als wäre man von der Sonne geküsst worden, während man den Winter auf Bali verbracht hat. Nun kommt das Kontrastprogramm und das im wahrsten Sinne des Wortes.
Auch wenn einige Hairstylisten in den Kommentaren unter dem Instagram-Reel bereits deutlich machen, keine Fans des Zebra-Look-Revivals zu sein, dürfte schon bald die erste Kundin (der erste Kunde) mit genau diesem Haarfarbenwunsch im Salon sitzen.
Der Vorteil: Für den Look braucht es keinen Besuch im High-End-Salon wie bei einer Balayage, die schnell mehrere Hundert Euro kosten kann. Denn die Färbetechnik war in vielen Kleinstadtsalons, die oftmals viel günstiger sind, ohnehin nie wirklich verschwunden.
Und was kostet der Trend? Beim Thema Geld erinnern sich Millennials in den Kommentaren jedenfalls direkt daran, dass früher noch nach Strähnenanzahl abgerechnet wurde.
Trendprognose: Welche Haarfarbe feiert als nächstes ihr Comeback?
Die Chunky-Highlights läuten den Anfang einer neuen Y2K-Haarfarben-Ära ein und wer sich einmal die Trends in Sachen Haaren aus den 2000ern anschaut, wird erkennen, dass damit der Haarfarbentrend, bei dem die Kontur an der Stirn und der Nacken in einer Kontrastfarbe eingefärbt werden, nicht mehr weit weg ist.
Einen neuen, englischen Namen gibt es für diesen Haarfarbentrend noch nicht (selbst der alte hatte keinen), aber Christina Aguilera hat sich sicherlich schon einen Friseurtermin gemacht.
