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11 Dinge, die du bisher nicht über «Kevin – Allein zu Haus» wusstest

Vor 30 Jahren kam der Film «Kevin – Allein zu Haus» das erste Mal ins Kino. Zu diesem Zeitpunkt konnte niemand ahnen, dass der Film Kult wird. Doch er wurde es!



Eigentlich wäre eine Erklärung der Handlung doch gar nicht nötig. Denn wer kennt ihn nicht – Kevin, den 8-jährigen Jungen, der von seiner Familie über Weihnachten allein zu Hause vergessen wird? Statt in tiefe Trauer zu verfallen, muss Kevin, gespielt von Macaulay Culkin, gezwungenermassen das Haus seiner Familie gegen zwei Einbrecher verteidigen.

Heute, vor genau 30 Jahren feierte der Film seine Premiere. Seit diesem Tag erscheint der Film in der Vorweihnachtszeit Jahr für Jahr auf unzähligen TV-Sendern und begeistert wieder und wieder aufs Neue.

Für viele ist der Film zum Liebhaberstück geworden. Die Gags und Szenen kennen sie längst auswendig, doch die Reise in das so weihnachtliche und abenteuerliche Haus der McCallisters wollen sich dennoch die wenigstens entgehen lassen.

Guinessbuch der Rekorde

Für alle, die den Film für überschätzt halten, hier etwas, dass für sich spricht: «Kevin – Allein zu Haus» hielt über 25 Jahre den Rekord für die erfolgreichste nicht-animierte Komödie und stand damit sogar im Guinnessbuch der Rekorde. Zudem war der Film zwölf Wochen lang auf Platz 1 der Kinocharts. So schlecht kann er also nicht gewesen sein.

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bild: printerest

Das Stunt-Double

Natürlich wäre es viel zu riskant gewesen, hätte Macaulay Culkin seine Stunts selbst gedreht. Also ist es nicht verwunderlich, dass er ein Stunt-Double hatte. Und wie wir alle wissen, muss das Double dem Schauspieler besonders von der Statur her ähnlich sein – in diesem Fall jener eines 8-jährigen Jungen. Die Produktion fand dies in Form von Larry Nicolas, der zum Zeitpunkt der Dreharbeiten zwar bereits 30 Jahre alt, zu seinem Glück aber verhältnismässig sehr klein war.

Einer der Stunts ab Sekunde 55.

Nur einer kann Kevin sein

Obwohl Macaulay Culkin in den Augen von John Hughes, dem Drehbuchautor des Films, von Anfang an der Favorit für die Rolle des Kevin war, wollte Regisseur Chris Columbus auch anderen Kindern eine Chance geben. In einem Interview mit dem «Chicao Mag» verriet dieser, dass rund 200 andere Kinder angehört wurden. Als Macaulay dann sein Vorsprechen hatte, waren alle Zweifel beseitigt und Drehbuchautor und Regisseur waren sich einig.

Jede Rolle ist eine gute Rolle

Bleiben wir gleich bei dem Vorsprechen für die Rolle des Kevin. Bei diesem war auch ein Junge, der die Rolle unbedingt haben wollte, aber schliesslich an Macaulay scheiterte. Dennoch wurde sein Ehrgeiz sehr geschätzt, sodass er es als Mitch Murphy in den Film schaffte. «Mitch Murphy» fragt ihr euch jetzt? Mitch ist der etwas nervige Nachbarsjunge, der vor der Abfahrt fälschlicherweise als Kevin mitgezählt wird.

Der junge Schauspieler lernte offensichtlich nicht nur seinen Text, sondern auch den seiner Komparsen. Besonders gut ersichtlich ist in der englischen Fassung, wie er deren Text mitspricht:

Ein Film im Film

Mit dieser Szene ergaunert sich Kevin im Film eine Pizza. Der Film «Engel mit schmutzigen Seelen» existiert jedoch überhaupt nicht. Zwar ist die Schwarz-Weiss-Szene eine Anlehnung an den Film «Engel mit schmutzigen Gesichter» aus dem Jahr 1938, jedoch wurde diese Szene explizit für den Film «Kevin – Allein zu Haus» gedreht.

Die Tarantel ist echt

Okay, dass die Tarantel, welche Kevin dem Einbrecher Marv auf sein Gesicht legt, echt ist, mag vielleicht niemanden zu verwundern. Interessant ist aber, dass die Szene nur einmal gedreht werden konnte. Daniel Stern war von der Idee einer echten Tarantel auf seinem Gesicht erst gar nicht überzeugt. Er willigte schliesslich ein. Jedoch nur unter der Bedingung, dass er dies nur einmal mit sich machen lassen würde. Somit konnte die Szene nur ein einziges Mal gedreht werden. Das Ergebnis hat sich dennoch gelohnt:

Marvs Schrei ist übrigens nicht echt, dieser musste im Nachhinein hinzugefügt werden. Ein echter Schrei hätte die Tarantel verschreckt.

Familiärer Cast

Bestimmt erinnert ihr euch noch an Fuller, Kevins Cousin, der immer ins Bett macht. Falls nicht, das ist er:

Im wahren Leben sind die beiden nicht Cousins, sondern Brüder. Kieran Kyle Culkin, der Fuller spielt, ist zwei Jahre jünger als sein Bruder Macaulay. Die Familie hat das Schauspielern im Blut – fünf der sechs Geschwister sind vor der Kamera tätig.

Kieran und Macaulay

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bild: wikipedia/keystone

Wir haben uns bereits für 5 Jahren gefragt, was eigentlich aus dem Cast des Films wurde:

Kein Freund von Kindern

Joe Pesci spielte den bösen Einbrecher «Harry». Joe schien jedoch nicht nur im Film, sondern auch am Set nicht gerade der freundlichste zu sein. Der Film war eine seiner ersten Familienfilme. Er wurde darum gebeten, am Set auf das Fluchwort «Fuck» zu verzichten und stattdessen doch «Fridge» zu verwenden (Englisch für Kühlschrank). Die Kinderohren würden es ihm danken.

Zudem ging er Macaulay Culkin absichtlich aus dem Weg, damit dieser ihn für gemein hielt. Dies sollte die Beziehung zwischen ihnen im Film authentischer wirken lassen.

Joe Pesci spielte «Harry» den Einbrecher

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bild: keystone

Robert De Niro

Bleiben wir gleich bei Harry. Joe Pesci verkörpert die Rolle des Einbrechers extrem fesselnd und authentisch. Tatsache ist aber, dass er nicht die erste Wahl für diese Rolle war. Er rückte nur nach, weil ein gewisser Robert De Niro das Rollenangebot ablehnte.

Er hätte sich bestimmt auch gut gemacht.

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Oscar Nominierung

«Kevin – Allein zu Haus» war tatsächlich für einen Oscar nominiert. Der Film erhielt die Nomination in der Kategorie «Filmmusik». Zwar ging das berühmte Goldmännchen an einen anderen Film, dennoch war es für den US-amerikanischen Komponisten John Williams eine grosse Ehre.

Wie der Name «Somewhere In My Memory» schon verspricht, weckt dieser wirklich Erinnerungen.

Die «aussergewöhnliche» Freundin von Buzz

Kevin nutzte die Gelegenheit der Einsamkeit, um die privaten Dinge von seinem Bruder Buzz zu durchwühlen. Dabei entdeckt er das Foto von dessen Freundin.

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bild: screenshot youtube / 20th Century Fox

In Wahrheit handelt es sich bei der Person auf dem Foto um einen Jungen. Damit kein Mädchen dafür herhalten musste, um als «hässlich» zu gelten, wurde der Sohn des Art Directos in ein Mädchen verwandelt. Er hatte sich freiwillig dafür gemeldet. Ob er dies nach dem grossen Erfolg des Filmes wohl bereut hat?!

Für alle, die sich fragen, wie Kevin allein zu Hause heute aussehne würde:

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