Leben
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Die finale Staffel «Game of Thrones» wird für Fans immer mehr zum Debakel



Das Kulturphänomen «Game of Thrones» macht gerade eine harte Zeit durch. Waren die Begeisterungsstürme der Zuschauer bis Staffel sieben kaum zu bremsen, verkehrt sich seit Staffel acht alles ins Gegenteil.

Immer mehr Fans kritisieren die finale Staffel und ihre teilweise fast schon lächerlichen Handlungsbögen. Im Netz machen die Zuschauer ihrem Ärger bereits lautstark Luft. Der allgemeine Tenor: Anscheinend habe man sich für die letzte Staffel nicht mehr wirklich Mühe gegeben. Da hilft es natürlich nicht, dass HBO in der letzten Staffel gleich drei – in den Augen der Fans – peinliche Fehler unterlaufen sind.

Allein diese Staffel «Game of Thrones» hat

1. zwei unterschiedliche Dany-Perücken für dieselbe Szene verwendet.
2. einen Starbucks-Becher auf dem Tisch vergessen.
3. Gendrys Bastard-Nachnamen als Fluss anstatt Wasser bezeichnet.

Mit Abstand die schlechteste Bewertung

Spätestens nach der vierten Folge – «Die letzten Starks» – haben selbst eingefleischte Fans angefangen, die Qualität zumindest etwas in Frage zu stellen. Das zeigt sich auch beim Rating auf der Website Internet Movie Database (IMDb), auf welcher User jede Folge bewerten können. Basierend auf aktuell 61'351 Bewertungen hält die Folge gerade mal einen Schnitt von 6,7 Punkten. Für «Game of Thrones» ist das ein katastrophaler Wert, denn vor Staffel acht konnte die mit Abstand schlechteste Episode noch immer eine Bewertung von 8,5 aufweisen.

Wie drastisch die Qualität der Serie gesunken ist, zeigt sich, wenn man alle Bewertungen der einzelnen Folgen miteinander vergleicht. Von den 67 Episoden der ersten sieben Staffeln hatten 38 Folgen eine Wertung von 9,0 oder höher. Die restlichen Episoden lagen oft nur knapp darunter. Bei Staffel acht hält die bisher beste Bewertung die zweite Folge mit einem Rating von 8,6.

Die fehlende Vorlage soll der Grund sein

Sucht man nach den Gründen für diesen Qualitätsrückgang, scheint er schnell gefunden: Seit die Serie die Buchvorlage überholt habe, wüssten die Macher der Serie nicht mehr, wie sie die Erzählstränge sinnvoll zu Ende bringen sollen. Dies ist zumindest die breite Meinung in den sozialen Medien.

Zumindest der Schluss der Serie soll aber so sein, wie Autor George R. R. Martin das vorgesehen hat. Martin selbst hat gesagt, dass er das Ende der Geschichte mit den Serienmachern besprochen habe. Nur den Weg dahin hat er ihnen mehr oder weniger selbst überlassen.

Author George R.R. Martin waves to photographers at the premiere of the film

Schreibt noch am sechsten Teil – theoretisch. Bild: Chris Pizzello/Invision/AP/Invision

Martin selbst schreibt noch immer am sechsten Buch seiner Romanreihe. Obwohl die Fans nun schon etliche Jahre auf die Fortsetzung warten, sollte man mit dieser noch immer nicht so schnell rechnen. Martin hat bereits zugegeben, dass er an einer Schreibblockade leide und selbst nicht weiss, wann das Buch fertig werde. Aktuell ist er aber sowieso mit der Entwicklung der nächsten «Game of Thrones»-Serie beschäftigt. Für das Spin-off «The Long Night» arbeitet er beim Drehbuch im Bereich der Charakterentwicklung mit. (pls)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Erkennst du alle Bücher an nur einem Bild?

«Filme sind eine Verblödung der Gesellschaft!»

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

15 überragende Filme mit hochkarätigem Cast, die kaum jemand kennt

Die Gesichter der ersten Garde Hollywoods sind uns allen aus zahlreichen, üppigen Blockbustern geläufig. Umso erfrischender ist es, diese omnipräsenten Antlitze in teils überraschend kleinen Produktionen zu sehen.

Wenn das Wetter draussen wieder mal nichts anderes macht, als zum Filmeschauen einzuladen, muss man sich diesem Umstand hie und da einfach auch mal beugen. Die Frage ist dann bekanntlich selten, ob man einen Film schaut, sondern welchen.

Da hätten wir diese, die wir schon ein paar Mal gesehen haben, jene die interessant klingen, aber irgendwie doch nicht triggern und dann noch all die Filme, die uns von Freunden vorgeschlagen und angepriesen wurden. Wir sind in diesem Falle dein Freund – und …

Artikel lesen
Link zum Artikel