Drittschlechteste «Game of Thrones»-Staffel: Das neue Spin-off spaltet Fans
Am Sonntag hat ein neues «Game of Thrones»-Spin-off Premiere gefeiert. «A Knight of the Seven Kingdoms» erzählt die Geschichte von dem Ritter Ser Duncan the Tall (gespielt von Peter Claffey) und seinem Knappen Egg (gespielt von Dexter Sol Ansell). Sie basiert auf George R. R. Martins Reihe «Tales of Dunk and Egg», wobei die erste Staffel «The Hedge Knight» adaptiert.
Die Meinungen zur ersten Folge gehen auseinander: Für die einen übertrifft sie «Game of Thrones», für die anderen ist sie schlicht langweilig.
Auf der Bewertungsplattform Rotten Tomatoes erhält die Serie von Kritikern eine Bewertung von 88 Prozent. Zuschauer hingegen sind ein bisschen weniger begeistert, und die aktuelle Bewertung liegt bei 77 von 100 Prozent.
Das ist die drittschlechteste Bewertung bisher für eine GoT-Staffel. Weniger gut bewertet wurden nur die finale Staffel von GoT und die zweite Staffel «House of the Dragon».
Einer der Hauptgründe für diese Wahrnehmung ist, wie sehr sich die neue Serie von ihren Vorgängern unterscheidet. Es handelt sich um eine leichtere Geschichte, in der die Figuren nicht um den Eisernen Thron kämpfen. Ein Targaryen ist immer noch König, und die königliche Familie ist nicht in einen Bürgerkrieg verwickelt oder wird von anderen Häusern bedroht.
Stattdessen ist Dunkein einfacher fahrender Ritter, der versucht, seinen Lebensunterhalt mit Turnieren zu verdienen, während der junge Egg sein Knappe wird.
«In ‹A Knight of the Seven Kingdoms› gibt es keine Drachen. Keine Weissen Wanderer. Keine grossen Schlachten um den Thron. Nur ein junger Ritter, der versucht, bei einem Turnier sein Können unter Beweis zu stellen. Manchmal sind es die kleinsten Geschichten, die am meisten berühren.»
«So weit, so gut. Es ist erfrischend, sich auf einen gutherzigen Protagonisten zu konzentrieren, der moralisch nicht zwielichtig ist. Geringerer Einsatz und mehr Fokus auf Humor. Es ist schade, dass es nur 6 Folgen gibt, die jeweils nur 30 Minuten lang sind. Das ist wirklich ärgerlich.»
Fans der neuen Show feiern, dass sie im Vergleich zu ihrem Vorgänger «Game of Thrones» keinerlei gewalttätig ist. Einige schreiben sogar, dass sie keine Lust mehr auf Drachen haben.
Kritisiert wird, dass in der ersten Folge absolut nichts passiere und die Serie zu sehr versuche, eine Komödie zu sein. Die Witze kommen also nicht bei allen gut an.
«Ich fand es ehrlich gesagt recht langweilig. Langweilige Dialogszenen, die sich in die Länge zogen, in Kulissen und Kostümen, die bestenfalls mittelmässig waren. Ich fand es auch schade, dass die Folge so kurz war... Ich hoffe, das ändert sich noch.»
«Ehrlich gesagt war es ziemlich langweilig. Die erste Folge hat mich nicht wirklich gepackt, und ich habe mich die meiste Zeit gefragt, wen oder was ich eigentlich interessant finden sollte. Die ekelerregenden, abstossenden Szenen haben auch nicht gerade geholfen.»
Jeden Sonntag erscheint eine neue Folge «A Knight of the Seven Kingdoms» auf HBO Max. Insgesamt gibt es sechs Episoden, die zwischen 30 und 40 Minuten dauern.
Trailer:
(cmu)
