Ihre Gage ist zu gering: Schauspielerin steigt bei «Star Wars»-Serie aus
Die Dreharbeiten zur zweiten Staffel der «Star Wars»-Serie «Ahsoka» stehen kurz bevor, doch eine Schauspielerin wird darin nicht mehr zu sehen sein. Claudia Black, die in Staffel eins als Hexe Klothow aus der düsteren Dathomir-Sippe auftrat, zieht sich aus der Produktion zurück.
Der Grund: finanzielle Bedingungen, die sich für sie als alleinerziehende Mutter nicht mit einem Dreh in London vereinbaren lassen.
Gegenüber dem Portal «Bleeding Cool» sprach die Australierin über ihre Entscheidung. Sie habe zwar eine Zusage für Staffel zwei erhalten, doch die angebotene Bezahlung reiche nicht aus, um ihre Verpflichtungen in Los Angeles abzudecken, während sie in London dreht.
Disney produziere derzeit unter veränderten Bedingungen, für Black sei die Situation letztlich nicht tragbar gewesen. Lucasfilm äusserte sich auf Nachfrage von «Deadline» nicht dazu.
Der Rückzug sei ihr schwergefallen, betont sie. In einer Mail habe sie sich bei Showrunner Dave Filoni bedankt. Das «Star Wars»-Universum habe sie seit ihrer Kindheit begleitet, die Arbeit an «Ahsoka» sei eine besondere Erfahrung gewesen – mit einem kreativen Team, spannender Technologie und einer Rolle, die sogar in ihrem familiären Umfeld Begeisterung auslöste.
Claudia Black liebte ihre «Star Wars»-Rolle
Besonders gefreut habe sie sich darüber, dass ihr jüngerer Sohn, ein Fan der Animationsserie «The Clone Wars», sofort erkannt habe, um welche Figur es sich bei ihrer Rolle handelt.
Die Zusammenarbeit habe beiden Freude bereitet. Umso bedauerlicher sei es, das Projekt nicht fortsetzen zu können.
Black verkörperte eine der drei Dathomiri-Nachtschwestern, die in Staffel eins den zurückgekehrten Grossadmiral Thrawn (Lars Mikkelsen) unterstützten. Gemeinsam mit Jeryl Prescott Gallien und Jane Edwina Seymour bildete sie ein mächtiges Trio, das über dunkle Kräfte verfügt. Die Serie lief erstmals 2023 auf Disney+.
Black beschreibt ihre Entscheidung als eine Abwägung zwischen Kreativität und Lebensrealität. Die Produktionsbedingungen hätten für sie als Mutter nicht funktioniert. In der Branche entscheide oft das Finanzielle, gibt sie zu bedenken – und manchmal müsse man einfach loslassen und weiterziehen.
