Leben
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Hinter jeder lustigen Frau steckt eine lustige Frau! Diese 8 machen Hits für Netflix & Co.

Komische Filmstoffe für Frauen, die auch von einer Frau geschrieben wurden? Und bei denen eine Frau Regie führt? Sowas fand sich früher alle paar Schaltjahre. Und jetzt? Eine Flut an guten Stoffen, Rollen und Macherinnen! Hier sind ... noch lang nicht alle!



Phoebe Waller-Bridge

Shows, Serien, Filme: «Fleabag», «Killing Eve», «No Time to Die»
Job: Drehbuchautorin, Regisseurin, Schauspielerin, Ideen-in-die-Welt-Setzerin
Nationalität: Britin
Familiärer Hintergrund: Britischer Landadel mit Bohème-Connections
Alter: 34
Zitat: «Anständig, süss, nett und gefällig zu sein, ist ein verdammter Albtraum.»

This image released by Amazon shows Phoebe Waller-Bridge in a scene from,

Bild: AP/Amazon

Ihr Markenzeichen: Erwachsene Frauenrollen, die derart verrückt sind, dass sich jede Schauspielerin danach die Finger schleckt. Alle wollen Phoebe und ihre Ware. Egal ob auf der Bühne, am Fernsehen oder als Retterin des Drehbuchs für den nächsten Bond-Film «No Time to Die». Da war es Daniel Craig höchstpersönlich, der forderte, dass Waller-Bridge den humorlos abgesackten Bond wieder mit verschrobener Britishness reanimiere.

Trailer zu «Fleabag»

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Video: YouTube/Guia del Ocio

Ihre beiden Serien «Fleabag» (sie selbst als erotomane Loserin und Cafébesitzerin mit Meerschweinchentick) und «Killing Eve» (eine modesüchtige, komplett unberechenbare und ultrabrutale Auftragskillerin und ihre ebenso aus dem Lot geratene Jägerin) rocken gerade die Welt. Zusammen sind sie für sagenhafte 20 Emmys nominiert. Einer davon könnte am 15. September an die Zürcherin Lisa Brühlmann gehen für herausragende Regie in einer Serienfolge.

Jetzt auf Amazon und ... hmmm ... irgendwo im Internet eben.

Natascha Beller

Shows, Serien, Filme: «Deville Late Night», «Die fruchtbaren Jahre sind vorbei»
Job: Drehbuchautorin, Gagschreiberin, Regisseurin
Nationalität: Schweizerin mit chinesischen Wurzeln mütterlicherseits
Familiärer Hintergrund: Tochter eines Bauunternehmers
Alter: 37
Zitat: «Ein Apéro ist auch Arbeit!»

epa07768097 Swiss director Natascha Beller poses during the photocall for the film 'Die fruchtbaren Jahre sind vorbei' at the 72nd Locarno International Film Festival, in Locarno, Switzerland, 11 August 2019. The Festival del film Locarno runs from 07 to 17 August.  EPA/URS FLUEELER

Bild: EPA

Wer aus dem Kino kommt, wo jetzt endlich Natascha Bellers Regiecoup «Die fruchtbaren Jahre sind vorbei» läuft, ist über allem Amüsement schon wieder leicht depressiv. Weil man sich angesichts dieses Films ganz drastisch seiner eigenen Beschränktheit bewusst wird. Derart verschwenderisch schüttet diese Beller ein Füllhorn krauser, krasser Kreativität über uns aus. Dreist!

Die fiese Biologie hat es ja so eingerichtet, dass die Frau ein lebenslanger Krisenherd ist. Sie menstruiert, ist schwanger, gebiert, ist postnatal depressiv und schwups gerät sie auch schon in die Wechseljahre, schwitzt und leidet wie ein Schwein und dann ist sie auch schon tot.

Trailer zu «Die fruchtbaren Jahre ...»

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Video: YouTube/Apéro Film

Aber das Schlimmste? Sie will Kinder! Ums Verrecken! Mit oder ohne Mann! Weil die sogenannte biologische Uhr tickt! Single-Frau Leila verwandelt sich deshalb in eine irrationale Furie, in eine Art Alice, die durch ein surreales Albtraum-Wunderwald tobt und wütet und jede Sozialverträglichkeit zusammenschrottet. Hormone sind der Horror. Die Rettung liegt einzig im Humor. Natascha Beller schafft das. Mit Leichtigkeit.

Jetzt im Kino.

Mindy Kaling

Shows, Serien, Filme: «The Office», «The Mindy Project», «Late Night»
Job: Schauspielerin, Autorin, Comedienne
Nationalität: Amerikanerin mit tamilisch-bengalischen Wurzeln
Familiärer Hintergrund: Tochter eines Architekten und einer Ärztin
Alter: 40
Zitat: «Wenn du etwas liebst, stecke es in einen kleinen Käfig, belästige und ersticke es so lang mit Liebe, bis es dich entweder zurückliebt oder stirbt.»

FILE - In this March 13, 2018, file photo, actress Mindy Kaling poses for photographers upon arrival at the premiere of the film 'A Wrinkle In Time' in London. Kaling gave the commencement address to Dartmouth College graduates on Sunday, June 10. (Photo by Joel C Ryan/Invision/AP, File)

Bild: Joel C Ryan/Invision/AP/Invision

Kann man mit Emma Thompson etwas falsch machen? Nein, natürlich nicht. Emma Thompson ist ja auch einfach sowas wie die britische Meryl Streep. Eine souveräne Alleskönnerin. Jetzt hat ihr Mindy Kaling eine Traumrolle geschrieben.

Katherine Newbury (Thompson) hat seit 1991 eine Late-Night-Show und damit 43 Emmys gewonnen. Ihre Mitarbeiter sind allesamt Männer und tragen keine Namen, nur Nummern, denn Katherine hasst. Alle. Ganz besonders Influencer, neue und soziale Medien und überhaupt junge Menschen. Dazu hat sie auch noch einen kranken Mann (der grosse John Lithgow) und – Breitband-Despotin, die sie ist – einen MeToo-Fall am Hals.

Trailer zu «Late Night»

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Video: YouTube/Amazon Studios

Und dann kommt Molly Patel (Kaling) als Quoten-Frau und Quoten-Nichtweisse ins Team, wird erst ganz grässlich instrumentalisiert und schikaniert, aber irgendwann ziehen die Frauen am gleichen Strick und tricksen sich einem gemeinsamen Höhepunkt entgegen. Das ist lustig und dirty – soweit es der US-Mainstream erlaubt – und natürlich ein überaus kenntnisreicher Blick hinter die Kulissen der Late-Night-Branche. Regie führt Nisha Ganatra.

Jetzt im Kino.

Jenji Kohan

Serien: «Weeds», «Orange Is the New Black», «GLOW»
Job: Autorin, Produzentin, Regisseurin
Nationalität: Amerikanerin
Familiärer Hintergrund: Showbiz-Mittelstand
Alter: 50
Zitat: «Wenn du zu einem Netzwerk gehst und sagst: ‹Ich will Gefängnisgeschichten über schwarze Frauen und Latino-Frauen und alte Frauen machen›, wirst du nichts verkaufen. Aber wenn du ein blondes Mädchen ins Gefängnis bringst, kannst du alles machen. Für mich war das eine grossartige Einstiegsdroge.»

Jenji Kohan attends the LA Premiere of

Bild: Richard Shotwell/Invision/AP/Invision

Bevor Jenji Kohan zur Schöpferin von Damen mit kriminellen Energien, die sich gerne prügeln wurde, arbeitete sie bei vielen bekannten Serien als Autorin und Produzentin, etwa bei den «Gilmore Girls», wo sie studieren konnte, wie das geht, wenn zwei Frauen enorm schnell, enorm viel auf Pointe zugespitzt reden.

Trailer zu «GLOW»

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Video: YouTube/Netflix

Wie studiert, so probiert. Zuerst schuf Kohan «Weeds», die Serie über eine mittellose Mutter, die zur munteren Marihuana-Queen mutiert. Dann «Orange Is The New Black» – Frauen hinter Gitter haben Spass, Sex und grausame Probleme. Und jetzt ist die knallbunte Fun-Factory «GLOW» über eine Frauen-Show-Wrestling-Truppe in den Achtzigern auch schon in der dritten Staffel.

Jetzt auf Netflix.

Ali Wong

Shows und Filme: «Ali Wong: Hard Knocked Wife», «Always Be My Maybe»
Job: Schauspielerin, Komikerin, Autorin, Produzentin
Nationalität: Amerikanerin mit chinesischen und vietnamesischen Wurzeln
Familiärer Hintergrund: Arzttochter
Alter: 37
Zitat: «Wenn eine Frau sofort mit einem Mann schläft? Ist das nicht, weil wir uns nicht respektieren. Sondern weil wir euch nicht respektieren!»

Ali Wong arrives at the GQ Men of the Year Party at Chateau Marmont on Thursday, Dec. 7, 2017, in Los Angeles. (Photo by Chris Pizzello/Invision/AP)

Bild: Chris Pizzello/Invision/AP/Invision

Hat es vor Ali Wong schon eine Komikerin gegeben, die sich vollschwanger auf die Bühne stellte und sich über sich selbst und alles was mit Babys zu tun hat, lustig machte? Sie selbst behauptet: Nein, hat es nicht. Und so dermassen mitten aus dem miesen Leben ist das, dass unser Bitcoin-Redaktor und Experte für Muskelmasse, Patrick Toggweiler, ein echter Ali-Wong-Fanboy ist.

DIE Szene mit Keanu Reeves

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Video: YouTube/Netflix

In «Always Be My Maybe» spielt sie (nach eigenem Drehbuch) eine Celebrity-Köchin, die immer mal wieder ihrem Kindheitsfreund und erstem Küsser Marcus (Co-Autor Randall Park) begegnet. So richtig zum Schiessen ist allerdings, wie die beiden Keanu Reeves zu einem empfindsamen Übermenschen-Softie-Mann zurecht geschrieben haben. Regie führt Nahnatchka Khan.

Jetzt auf Netflix.

Natasha Lyonne

Filme und Serien: «American Pie», «Orange Is the New Black», «Russian Doll»
Job: Schauspielerin, Kreateurin, Produzentin, Regisseurin
Nationalität: Amerikanerin
Familiärer Hintergrund: Rennfahrer-/Radiomoderator-/Boxpromoter-Tochter mit ungarischen Wurzeln
Alter: 40
Zitat: «Es gibt diesen besonderen magischen Ort, der existiert, wenn man alles andere vergisst, weil man hysterisch lacht. Es ist der einzige wirklich sichere Ort und es kann mit einem Fremden oder einem besten Freund passieren.»

Natasha Lyonne arrives at the Women in Film Annual Gala on Wednesday, June 12, 2019, at the Beverly Hilton Hotel in Beverly Hills, Calif. (Photo by Chris Pizzello/Invision/AP)

Bild: Chris Pizzello/Invision/AP/Invision

Natascha Lyonne ist die Einzige in diesem Reigen, die sich nicht mit der Relaxtheit einer Tochter aus finanziell gut gepolstertem Hintergrund kreativ austoben konnte oder von Showbiz-Connections ihrer Eltern die Windeln gewechselt kriegte. Als Sechsjährige stand sie zum ersten Mal vor der Kamera und spielte sich innerhalb von 33 Jahren hoch und höher, wurde von Netflix ins «Orange Is The New Black»-Team engagiert – und dann geschah das Wunder und Netflix vertraute ihr eine eigene Serie an.

Tailer zu «Russian Doll»

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Video: YouTube/Netflix

Gemeinsam mit Amy Poehler schrieb sie «Russian Doll», sowas wie die Punkrock-Hymne unserer Auswahl. Es ist ein «Groundhog Day» mit Lerneffekt: Die durchgeknallte Nadia stirbt und kommt an ihrer eigenen Geburtstagsparty wieder zur Welt. Immer wieder. Sie erinnert sich an ihre Todesarten und den Menschen, denen sie davor begegnete. Mal für Mal versucht sie, dem Tod durch immer komplexere Tricksereien zu entgehen, Zeitebenen verschieben sich, Identitäten verdoppeln sich. Ein cleverer, kunstvoller, komischer, crazy Tripp, der jetzt für 11 Emmys nominiert wurde.

Jetzt auf Netflix.

Lisa McGee

Serie: «Derry Girls»
Job: Autorin, Produzentin
Nationalität: Nordirin
Familiärer Hintergrund: Unbekannt
Alter: 39
Zitat: «Ich erinnere mich, dass es früher regelmässig hiess, Frauen seien nicht lustig. Lange Zeit waren Frauen in Komödien bloss Freundinnen, die Männer zurechtgewiesen haben.»

Lisa McGee

Bild: channel 4

Über Lisa McGee ist fast nichts bekannt. Sie arbeitete lange als Dramatikerin, sie arbeitete für mehrere TV-Produktionen. Und dann knackte sie den berühmten Jackpot: 2018 waren ihre «Derry Girls» zum ersten Mal auf Channel4 zu sehen und stellten einen einzigartigen Rekord auf. Noch nichts in der ganzen TV-Geschichte von Nordirland hatte derartige Einschaltquoten erreicht. Gar nichts.

Trailer zu «Derry Girls»

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Video: YouTube/Channel 4

Und das schreibt «Derry Girls»-Fan Anna Rothenfluh: «Es sind die 90er, wir befinden uns in Derry, Nordirland – mitten in den ‹Troubles›. Und was macht Lisa McGee draus? Eine ungeheuer lustige, lüpfige Teeniegeschichte, die den gewalttätigen Identitätskampf ihrer Heimatstadt Derry mit der Selbstfindung von vier komplett durchgeknallten katholischen Mädchen zusammenführt. Und irgendwann taucht da noch ein englischer Junge auf, der, weil er sonst auf der Stelle von seinen katholischen Mitschülern vermöbelt würde, kurzerhand in die Mädchenschule gesteckt wird.»

Jetzt auf Netflix.

Amy Sherman-Palladino

Serien: «Gilmore Girls», «The Marvelous Mrs. Maisel»
Job: Autorin, Produzentin, Regisseurin
Nationalität: Amerikanerin
Familiärer Hintergrund: Tochter eines Komikers und einer Tänzerin
Alter: 51
Zitat: «Wer Drehbücher schreibt, muss auch Regie führen. Wenn du nicht Regie führst, kannst du dein Werk nicht beschützen».

Amy Sherman-Palladino accepts the award for outstanding directing for a comedy series for

Bild: Chris Pizzello/Invision/AP/Invision

Was sagt man dazu? Sie hat «Gilmore Girls» und «Marvelous Mrs. Maisel» erfunden. Sie ist die Meisterin des pointierten Dialog-Sperrfeuers. Als sie sehr jung war hatte sie die Wahl: Entweder wurde sie Tänzerin im Musical «Cats» und machte selbst eine Broadwaykarriere – oder sie schloss sich dem Drehbuchteam der Sitcom «Roseanne» an. Sie wählte den unglamourösen Schreibjob und bereute ihn zu unserem Glück nie.

Trailer zu

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Video: YouTube/Amazon Prime Video

Mrs. Maisel ist eine junge Ehefrau im New York der späten 50er-Jahre, die ihr Talent als Stand-up-Komödiantin entdeckt. Was zu einer schizophrenen, vor ihrer Familie geheim gehaltenen Doppelexistenz führt: Normal bei Tag, lustig bei Nacht. Und ganz organisch eine smarte Analyse von allem, was es über Frauen, Männer, Humor und dessen unterschiedliche Wahrnehmung beim andern Geschlecht zu sagen gibt. Die dritte Staffel ist für 20 Emmys nominiert.

Jetzt auf Amazon Prime.

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19
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19Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Fumia Canero 08.09.2019 17:43
    Highlight Highlight Ich wollte erst noch Jill Soloway (Transparent) vorschlagen, aber da die sich als Non-Binär versteht, ist die ja nicht als Frau zu bezeichnen.
  • Findolfin 08.09.2019 17:41
    Highlight Highlight Schade ist Tina Fey nicht in der Liste. 30 Rock war wirklich grossartig und ich glaube, dass sie als erste weibliche Chefautorin von SNL sicher einiges geleistet hat.
  • Carlo Ranoldi 08.09.2019 09:14
    Highlight Highlight Rachel Brosnahan im Thumbnail aber nicht im Artikel erwähnt..?😅
  • Waldeslust 07.09.2019 23:49
    Highlight Highlight Phoebe Waller-Bridge 😍😍😍 In Fleabag musste ich mich erst reinfinden, aber dann hat's gezündet, und wie! Allein die Schwester-Vater-Stiefmutter-Konstellation, die Dialoge 😂.
    Killing Eve mit Sandra Oh (Greys Anatomy) in love mit einer stilsicheren, psychopathischen Killerin ist ebenfalls großartig.
  • lily.mcbean 07.09.2019 19:26
    Highlight Highlight Gilmore Girls und Mrs Maisel gehören zu meinen absoluten Lieblingsserien! Bei der ersten Folge von Mrs Maisel hab ich trääänen gelacht.

    Derry Girls hat mich extrem positiv überrascht. Kann die 3 Staffel kaum erwarten! Weiss jemand wann die kommt?
  • Ihre Dudeigkeit 07.09.2019 15:27
    Highlight Highlight Russian Doll, etwas vom besten was ich je gesehen habe. Sound, Kamera, Story einfach alles passt. 😎... Und die Natasha Lionne musst sich glaub kaum verstellen, füllte die Rolle perfekt aus.
  • WerWillSchonStringenzUndSachkenntnis 07.09.2019 15:09
    Highlight Highlight 2019 und es gibt immer noch Menschen, die die Welt durch die Geschlechterbrille sehen... 🤔
    Sexismus in Reinkultur.
    • Citation Needed 08.09.2019 18:12
      Highlight Highlight Ist doch nicht Sexismus, schon gar nicht Reinkultur. Wenn Du Dich dafür entscheidest, aus dem grossen Pool der vielen Männer und Frauen, die gute Serien schreiben, eine Auswahl von Frauen rauszupicken (weil Du z.B. findest, das die bis nicht genug Aufmerksamkeit bekommen haben oder eben einige besonders coole Frauenrollen schreiben), dann darfst Du das. Es ist doch nicht sexistisch, Männer und Frauen als verschieden anzuschauen. So zu tun, als gäbe es keine Unterschiede (historisch, die Rollen betreffend, etc.) ist m.E. viel problematischer.
    • Citation Needed 08.09.2019 18:15
      Highlight Highlight PS: wenn Du in der Weltliteratur nachliest, dann wirst Du sehen, dass Frauenfiguren oft weniger glaubwürdig oder komplex ausgearbeitet sind. Shakespeare beispielsweise wird nachgesagt, seine Frauenrollen oft nicht sehr tiefgründig angelegt zu haben. Auch verdienen Hollywood-Schauspielerinnen der Topklasse auch 2016 noch weniger als ihre männlichen Kollegen (auch weil ein männlicher Headliner mehr zieht). Also kann man doch ein Auge drauf werfen, wo diese Unterschiede aufbrechen. Finde ich sehr 2016, by the way.
    • Citation Needed 08.09.2019 21:28
      Highlight Highlight Äh, 2019, nicht 2016 🤨
  • Der Rückbauer 07.09.2019 14:39
    Highlight Highlight Hinter jeder lustigen Hetäre steckt eine Mata Hari.
  • 155West 07.09.2019 14:33
    Highlight Highlight Interessant. Wer einen asiatisches Hintergrund hat ist nicht Amerikannerin, sondern "Amerikanerin mit XY Wurzeln". Wer einfach nur weiss ausschaut ist hingegen einfach bloss "Amerikanerin". Obwohl Jenji Johan, Natasha Loynne und Amy Sherman-Palladino ungarische, französische und allesamt jüdische Wurzeln haben. Was will man mir jetzt also mit dem Hinweis auf die "Wurzeln" bei Asiaten sagen? Oder was impliziert der fehlende Hinweis auf ungarische (oder jüdische) Wurzeln?
  • Buff Rogene 07.09.2019 14:23
    Highlight Highlight Ali Wong: «Wenn eine Frau sofort mit einem Mann schläft? Ist das nicht, weil wir uns nicht respektieren. Sondern weil wir euch nicht respektieren!»

    Haha, scheint mir eine Gute zu sein - danke für den Tipp! :)
    • DerTaran 07.09.2019 17:23
      Highlight Highlight Ich finde den Spruch nicht gut, denn ich will nur mit einer Frau schlafen, wenn ich sie respektiere! Das gilt für einen ONS genauso wie für eine Beziehung und beruht hoffentlich auf Gegenseitigkeit.
      Den Respekt für jemandem zu verlieren, weil man Sex gehabt hat ist für beide Geschlechter menschlich erbärmlich.
    • Buff Rogene 08.09.2019 09:59
      Highlight Highlight Der Spruch gefällt mir deswegen gut, weil mir persönlich die weibliche Selbstkasteiung auf die Nerven geht und ich es mag, wenn Frau (und Mann) sich als aktiven Part anerkennt - im Guten wie im Schlechten.
      Beide Geschlechter sind im Umgang miteinander durchzogen und unperfekt.
    • DerTaran 08.09.2019 18:45
      Highlight Highlight @Buff Rogene, der Spruch reagiert auf den leider immer noch aktuelle Umgang der Geschlechter miteinander (50 Jahre Moral) und negiert ihn, das habe ich auch verstanden, aber es ist eine Gegenthese, die zwar amüsant, aber genauso schlimm ist wie das Original. Die Lösung kann eigentlich nur sein, dass man Sexualiät als etwas positives akzeptiert.
  • Triple A 07.09.2019 14:00
    Highlight Highlight Wenn nun im Komödiantenfach nicht nur Männer sondern gleichermassen auch Frauen mitmischen, sollte es auf der Welt doppelt so lustig werden wie heute. Good news!
  • DerTaran 07.09.2019 13:33
    Highlight Highlight Russian Doll, so gut! Einfach nicht nach der ersten Episode aufgeben.
    • Simone M. 07.09.2019 14:53
      Highlight Highlight Genau, durchhalten bis zur dritten! Dann – ein Traum.

Wenn Frauen über Autoren schreiben, wie sonst nur Männer über Autorinnen schreiben

Alles fing damit an, dass sich eine Journalistin über eine Rezension im «Tages-Anzeiger» aufregte. Darin schrieb ein älterer Mann über das Buch einer sehr jungen Frau. Vor allem aber schrieb er darüber, wie er das Aussehen besagter sehr junger Frau auf dem Foto im «New Yorker» empfand. Sie sehe darauf aus «wie ein aufgeschrecktes Reh mit sinnlichen Lippen».

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