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Leben
Gesellschaft & Politik

J.K. Rowling kritisiert Gesetzesänderung für Transmenschen

«Nein zur Selbst-Identifizierung»: Rowling kritisiert Gesetzesänderung für Transmenschen

06.10.2022, 18:58

In der Debatte um die Rechte von Transmenschen hat die Harry-Potter-Autorin Joanne K. Rowling erneut für Aufsehen gesorgt. «Nein zur Selbst-Identifizierung», schrieb die Autorin am Donnerstag auf Twitter. Dabei geht es um eine Gesetzesänderung, nach der Transmenschen in Schottland künftig ohne medizinisches Gutachten ihren Geschlechtseintrag ändern können. Auch die Beantragungsfrist dafür soll deutlich verkürzt werden.

Rowling ist bereits in der Vergangenheit häufiger mit Äusserungen aufgefallen, die als feindlich gegenüber Transmenschen kritisiert wurden. Als Transmenschen oder Transgender werden Personen bezeichnet, die sich dem Geschlecht, das ihnen bei Geburt zugeschrieben wurde, nicht zugehörig fühlen.

Zu ihrem Statement, in dem sie den gegen die Änderung protestierenden Demonstranten vor dem schottischen Parlament ihre Solidarität aussprach, veröffentlichte Rowling ein Foto von sich. Sie trägt darauf ein T-Shirt, auf dem die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon mutmasslich als «Zerstörerin von Frauenrechten» bezeichnet wird. Das Wort «Frauen» ist auf dem von Rowling geteilten Foto abgeschnitten, allerdings findet sich auf anderen Bildern von Demonstrationen das gleiche Shirt-Motiv mit diesem Text. (sda/dpa)

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210 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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CaduceusClay
06.10.2022 20:01registriert Mai 2022
Im UK brodelt es generell aktuell, weil die Mermaids -Charity sich vor Gericht verantworten darf (zuletzt kam raus dass Leute aus dem Vorstand doch etwas sehr pädophilie-freundlich sind). JK Rowling und andere Frauen stellen meiner Meinung nach zu Recht die Frage wo Frauen bleiben, wenn zukünftigt untenrum intakte Männer per Sprechakt in jeden Frauenraum dürfen. Sich der Diskussion komplett zu verweigern hilft doch auch niemandem weiter. Frauenhaus, Frauengefängnis, Umkleiden... Viel Spass wenn man sich dann wehren will.
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John Henry Eden
06.10.2022 20:45registriert Januar 2014
Rowlings Kampf ist logisch. Sie ist eine Frau und Transrechte bedrohen Frauen weitaus mehr als Männer.

Im Sport wird kein Mann durch Transmänner konkurriert. Bei den Frauen sind Transfrauen hingegen Game Changer. Und Sport ist eine Riesensache, sowohl wirtschaftlich als auch kulturell. Auch im Knast muss sich kein Mann von Transmännern bedroht fühlen. Vergewaltigt wird er viel eher von anderen Männern. Im Frauenknast sind Transfrauen hingegen wieder Game Changer. Gleiches gilt auf öffentlichen Toiletten.

Usw. usf., es gibt unzählige Beispiele. Den Preis für Transrechte bezahlen Frauen.
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Tabeah
07.10.2022 08:25registriert September 2019
Ich finde den Artikel einseitig. Es fehlt, WARUM sich J.K. Rowling dafür (oder dagegen) einsetzt. Wie in vielen Kommentaren aufgeführt, geht es darum, dass es für Frauen zu gefährlichen Situationen kommen kann. Dann bspw., wenn ein Vergewaltiger entscheidet, dass er nun eine Frau ist, und in das Frauengefängnis kommen darf. Bei allem Respekt für Transgender - so ein Gesetz kann auch missbraucht werden!
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