Sorry, Melania! Michelle Obamas Doku verzeichnet einen Anstieg von 13'000 Prozent
Michelle Obamas Dokumentarfilm «Becoming» aus dem Jahr 2020 verzeichnete am selben Wochenende, an dem «Melania» in die Kinos kam, einen deutlichen Anstieg der Zuschauerzahlen.
Der Film, der die ehemalige First Lady begleitet und auf dem gleichnamigen Hit-Buch folgte, verzeichnet laut The Hollywood Reporter am vergangenen Wochenende einen Anstieg der Aufrufe um mehr als 13'000 Prozent. Insgesamt schauten Netflix-Benutzerinnen und -Benutzer den Film 47,5 Millionen Minuten lang. Am Wochenende zuvor waren es lediglich 354'000 Minuten.
«Melania», der von Amazon für 40 Millionen Dollar produziert wurde, und wofür sie 35 Millionen Dollar an Werbekosten ausgegeben hatten, spielte am ersten Wochenende an den US-Kinokassen 7 Millionen Dollar (5.4 Millionen Franken) ein. Das ist das beste Ergebnis für einen Dokumentarfilm seit mehr als einem Jahrzehnt in den USA. In England und Australien hatte der Film mehr Mühe – in London wurde genau ein Ticket für die Premiere vergangenen Freitag verkauft.
Auch wenn es nicht ganz fair ist, Kinokassenumsätze mit Streaming-Zuschauerzahlen zu vergleichen, geben die beiden Dokumentarfilme über die First Ladys einen guten Einblick in die derzeitige politische Polarisierung der USA.
«Melania» hat derzeit eine Bewertung von 5 % auf Rotten Tomatoes, verglichen mit «Becoming», der bei 93 % liegt. Mittlerweile hat «Melania» eine Bewertung von 1,3/10 aus mehr als 32'000 Stimmen auf IMDb – eine Verbesserung gegenüber seiner früheren Bewertung von 1,0. Damit wäre er der Film mit der niedrigsten Bewertung aller Zeiten auf IMDb gewesen.
(cmu)
