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8 unglaubliche Geschichten von Menschen, die Gutes getan haben

02.12.2021, 10:5202.12.2021, 13:59
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Wer ist eigentlich ein Held oder eine Heldin? FĂŒr die einen ist es ein Elternteil, fĂŒr manche eine Sportlerin oder ein Sportler und fĂŒr manche sind sie es selber. Das definiert jeder anders.

Wo wir uns aber alle einig sein dĂŒrften, ist, dass die folgenden Menschen diesem Status schon ziemlich nahekommen. Sie haben zum Teil Unglaubliches geleistet und dabei ihr eigenes Leben unter das von Fremden gestellt. Aber damit ihr wisst, wovon wir reden, lest ihr am besten einfach die folgenden acht Geschichten.

Scharwasch Karapetjan

Zum einen war Scharwasch Karapetjan ein erfolgreicher Schwimmer (11 Weltrekorde, 17-maliger Weltmeister, 13-maliger Europameister und 7-maliger UdSSR-Meister), zum anderen ist er ein mehrfacher Lebensretter.

Bild: imgur

Im September 1976 rettete der damals 23-JĂ€hrige 20 Menschen das Leben. Sie waren in einem Bus eingesperrt, welcher von der Strasse abkam und in einen See stĂŒrzte. Scharwasch tauchte 10 Meter tief und konnte trotz der schlechten Sicht ein Fenster finden, welches er mit den Beinen eintrat – zur Erinnerung: 10 Meter unter Wasser (!). Ach ja, und das alles nach einer 20 Kilometer langen Trainings-Laufeinheit.

Die Kehrseite der Medaille: Nach seiner Rettungsaktion fiel er fĂŒr 45 Tage ins Koma. Seine erlittenen Schnittverletzungen fĂŒhrten aufgrund des schmutzigen Wassers im See zu einer Sepsis sowie zu Lungenkomplikationen. Dies bedeutete das Ende seiner sportlichen Karriere ... jedoch nicht derer als Held.

1985 rettete er mehrere Menschen aus einem brennenden GebĂ€ude. Er selber zog sich dabei schwere Verletzungen zu und war wieder fĂŒr lange Zeit im Krankenhaus. Heute lebt er in Moskau.

Quelle: Wikipedia.

Amanda Hess

Amanda Hess, eine Ärztin aus Kentucky, war im Krankenhaus, um ihre eigene Entbindung einzuleiten. Dabei hörte sie, dass das Kind der Frau, die gerade im Nebenzimmer gebar, in Not geraten war. Sie war kurz davor, ihre eigenen Wehen einzuleiten, als sie sich in das andere Zimmer begab, um nach dem Rechten zu sehen.

Bild: imgur

Dort traf sie auf die Frau, welche zufĂ€llig eine ihrer Patientinnen war. Eine Woche zuvor hatten sich die beiden noch zum letzten vorgeburtlichen Termin getroffen. Hess erkannte im Zimmer sofort, dass das Baby ihrer Patientin viel schneller als erwartet kam. Zudem hatte sich die Nabelschnur um den Hals des Kindes gewickelt – die Patientin benötigte also sofort Hilfe. Der diensthabende Arzt des Krankenhauses hatte das Zimmer fĂŒr eine Pause verlassen.

Hess reagierte und half der Patientin mit der Geburt und sorgte fĂŒr das Wohl des Kindes, solange bis der Bereitschaftsarzt eintraf, um die Behandlung zu Ende zu fĂŒhren. Danach begab sie sich wieder in ihr Zimmer und brachte kurze Zeit spĂ€ter ihr eigenes Kind zur Welt.

Quelle: Washingtonpost

Gleich geht es weiter mit unseren Helden, aber vorab eine kurze Werbeunterbrechung:

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Und nun zurĂŒck zur Story...

Tiernan McCready

bild: imgur

Das ist Tiernan McCready, damals 9 Jahre alt, aus Bogside, Grossbritannien. Als er sah, wie drei MĂ€nner ein 18-jĂ€hriges MĂ€dchen packten und versuchten, sie in ihren Lieferwagen zu bekommen, reagierte er sofort. Er fing an, die MĂ€nner anzuschreien. Diese wurden dadurch so verunsichert, dass sie von der Frau abliessen. Tiernan brachte das MĂ€dchen in Sicherheit und bat seine Mutter, die Polizei zu rufen. Von der Polizei wurde er fĂŒr seine Heldentat ausgezeichnet.

Quelle: Irish Post.

Hideaki Akaiwa

Am 11. MĂ€rz 2011 war Hideaki Akaiwa auf der Arbeit, als sich in der Tƍhoku Region ein Erdbeben und daraus resultierend ein Tsunami ereignete. Er verliess daraufhin sofort seinen Arbeitsort und begab sich auf den Heimweg. Auf diesem musste er feststellen, dass sein gesamtes Wohnquartier bis zu drei Meter unter Wasser stand. Er konnte einen Neoprenanzug organisieren und schwamm, tauchte und watete rund 200 Meter weit durch das zerstörte Viertel, bis er zu seinem ĂŒberfluteten Haus kam. Dort fand er seine Frau, welche sich im Obergeschoss in Sicherheit bringen konnte. Er schaffte es, sie sicher aus den TrĂŒmmern zu befreien.

Bis da stand ihm das Wasser.
Bis da stand ihm das Wasser.bild: imgur

Damit jedoch nicht genug: Da seine Mutter Tage nach dem Beben immer noch vermisst war, begab er sich selber auf die Suche nach ihr. Tagelang kĂ€mpfte er sich durch die Gegend, in welcher sie zuletzt gesehen worden war, als er sie schliesslich am 15. MĂ€rz – vier Tage nach der Katastrophe – fand. Sie befand sich im zweiten Stock eines ĂŒberfluteten Hauses, in welchem sie auf Hilfe gewartet hatte. WĂ€hrend der Suche nach seiner Mutter konnte er vielen weiteren Menschen helfen, welche ebenfalls in der Nachbarschaft wohnten.

Quelle: Wikipedia.

Iranischer Lehrer

Bild: reddit

Was an diesem Bild speziell ist? Es soll einen iranischen Lehrer zeigen, der mit seinem Auto zu einem MÀdchen fÀhrt, welches zu weit entfernt von der Schule wohnt. Um ihr das Wichtigste beizubringen, benutzt er sein Auto als Whiteboard.

Jim Rice

Jim Rice ist ein amerikanischer Baseball-Spieler, der mittlerweile im Ruhestand ist. Neben seinen sportlichen FĂ€higkeiten bleibt er aber auch mit einer anderen Aktion in Erinnerung.

WĂ€hrend eines Spiels im August 1982, welches landesweit im Fernsehen ĂŒbertragen wurde, wurde ein kleiner Junge von einem Ball am Kopf getroffen. WĂ€hrend Spieler und Fans geschockt waren, reagierte Rice am schnellsten. Er sprintete von der Spielerbank auf die TribĂŒne zu dem blutĂŒberströmten Jungen. Er hob ihn hoch und trug ihn durch den Unterstand der Spieler in das Clubhaus. Dort konnte das Ärzteteam der Mannschaft den Jungen sofort medizinisch behandeln.

bild: imgur

Da die SanitĂ€ter vermutlich nicht rechtzeitig im Stadion eingetroffen wĂ€ren, rettete Rice mit seiner Aktion dem Jungen das Leben. Und als ob das nicht bereits genug wĂ€re, ĂŒbernahm Rice auch noch die Krankenhausrechnung. Der Junge konnte sich von dem Vorfall komplett erholen.

Quelle: Wikipedia.

Rachel Tullet

Als es in Nepal zu einem Erdbeben kam, löste dieses eine Lawine aus, welche das Everest-Basislager und deren Bewohner und Bewohnerinnen verschĂŒttete. Darunter befand sich auch Dr. Rachel Tullet, welche im Lager fĂŒr die medizinische Versorgung zustĂ€ndig war.

Bild: imgur

Die damals 34-jĂ€hrige EnglĂ€nderin wurde dabei an einen Felsen gedrĂŒckt, wodurch sie sich schwer am Bein verletzte. Dennoch schaffte sie es, sich nach einigen Minuten aus den Schneemassen zu befreien. Sie leitete sofort die Rettungsaktion fĂŒr die anderen VerschĂŒtteten ein. Es gelang ihr, 25 Menschen zu bergen. Damit nicht genug: Die Ärztin hielt die Schwerverletzten zusammen mit weiteren Helferinnen fĂŒr weitere 24 Stunden am Leben, bis endlich ein Hubschrauber fĂŒr die Evakuierung eintraf. Sie leitete sogleich die Organisation der Abtransporte.

Zwischen der Bergung der VerschĂŒtteten und deren Evakuierung kĂŒmmerte Tullet sich um ihre eigenen Verletzungen: einen BĂ€nderriss, einen Bruch der Kniescheibe und eine klaffende Wunde am Bein, welche sie sich selbst ohne BetĂ€ubung nĂ€hte.

Von den 25 geborgenen Menschen ĂŒberlebten 23, zwei erlagen spĂ€ter ihren Verletzungen.

Quelle: The Guardian.

Om Prakash Yadav

Der damals 10-jÀhrige Om Prakash Yadav (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen indischen Politiker, den du ja bestimmt kennst) war auf dem Weg zur Schule, als er einen brennenden Schulbus bemerkte. Er stellte fest, dass sich der Fahrer nicht mehr im Fahrzeug befand, jedoch noch acht seiner Schulfreunde und -freundinnen darin eingeklemmt waren.

Der Junge lief ohne zu zögern zum Schulbus, riss die TĂŒr auf und rettete die Acht einzeln aus den Flammen. Dabei zog er sich schwere Verbrennungen im Gesicht, am RĂŒcken, an den Ohren und seinen Armen zu. Er war rund zwei Monate im Krankenhaus, bevor er entlassen werden konnte.

Bild: imgur

FĂŒr seine Taten wurde Prakash 2012 vom damaligen Premierminister mit dem «Indian Council for Child Welfare National Bravery Award» ausgezeichnet. Zudem erhielt er von der damaligen PrĂ€sidentin Indiens eine Urkunde, die sagt: «Die Nation ist stolz auf dich».

Quelle: Indianexpress.

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