Leben
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

People-News

Model Emily Ratajkowski zeigt ihre Achselhaare



Ein Artikel von

T-Online

Emily Ratajkowski präsentiert sich gerne sexy und verführerisch und will dafür nicht verurteilt oder abgestempelt werden. Deswegen setzt sie jetzt mit einem unrasierten Foto ein Zeichen.

Auf ihrem Instagram-Profil zeigt sich Emily Ratajkowski jetzt in schwarzer Spitzen-Unterwäsche. Die Arme verschränkt sie verführerisch über dem Kopf, der Blick des Betrachters stoppt unweigerlich an einer bestimmten Körperstelle des Models. Es ist die Achselhöhle von Ratajkowski. Denn das perfekte Supermodel zeigt einen langen Haarbüschel unter ihren Armen.

«Macht euer Ding, Ladys, was immer das auch sein mag»

Es ist ein ungewohnter Anblick, den die 28-Jährige ihren fast 24 Millionen Followern auf Instagram da bietet. Die US-Amerikanerin zeigt unrasierte Achseln und genau da fängt ihre Botschaft auch schon an. «Gib Frauen die Chance, zu sein, was sie wollen und dabei so vielfältig wie möglich zu sein», kommentiert Ratakowski unter dem Foto und zitiert sich dabei selbst aus einem Essay, das sie für die Zeitschrift «Harpers Bazaar» geschrieben hat.

Emily RatajkowskiVerifizierter Account

In dem Text gehe es um die Wichtigkeit von Frauenrechten. Jede Frau solle die Wahl haben, zu entscheiden, wie sie sich kleidet, was sie postet oder eben, ob sie sich rasiert oder nicht, ohne dabei in bestimmte Schubladen gesteckt zu werden. «Macht euer Ding, Ladys, was immer das auch sein mag», schreibt das Supermodel. 

«Ich bin nach wie vor schockiert, wie wir 2019 auf Frauen herabblicken»

In dem Essay erklärt die gebürtige Londonerin ausführlich, was ihr Anliegen ist. Sie sei sich durchaus darüber im Klaren, dass sie als weisse Frau, die im richtigen Körper geboren wurde und heteronormativ ist, einige Privilegien geniesse. Sie sei sich auch bewusst, dass sie es in manchen Situationen sehr leicht habe. Dennoch habe sie das Recht dazu, sich über bestimmte gesellschaftliche Verhältnisse kritisch zu äussern. «Als erwachsene Frau bin ich nach wie vor schockiert, wie wir 2019 so sehr auf Frauen herabblicken, die gerne damit spielen, sexy zu sein», schreibt Ratajkowski.

Sie beschreibt mehrere Situation, die ihr im Leben bereits begegnet seien. Bemerkungen von Freunden, Fremden oder auch Lehrern haben sie zum Nachdenken gebracht. Eine Bemerkung ihres Gymnasiallehrers gehe ihr beispielsweise nicht aus dem Kopf: «Du kannst nicht erwarten, dass dich jemand respektiert», habe er ihr gesagt. Das Model sei schon oft mit so einer Einstellung konfrontiert worden. Ihr sei häufiger bescheinigt worden, dass sie mit ihrer Art sich zu kleiden nicht ernst genommen werden könne oder sich sogar in Gefahr begeben würde. 

«Ich denke oft darüber nach», schriebt Ratajkowski. «Warum bestehen wir als Kultur darauf, smart und seriös von sexy zu trennen?», fragt sie sich. In ihrem Essay plädiert sie dafür, dass Frauen das Recht bekommen sollten, sich so zu zeigen, wie sie möchten, ohne vorverurteilt zu werden. 

(JSp/t-online.de)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Von Miley Cyrus bis Donald Trump – der Künstler Jon Burgerman hat viele berühmte Freunde. Voll echt jetzt

Wer nicht den Schönheitsidealen entspricht, wird gemobbt

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Er war da: Vieles, was wir über Johnny Depp geschrieben haben, war wahrscheinlich deppert

Der Schauspieler redete am ZFF eine Stunde vor und mit dem Zürcher Publikum und war dabei so liebenswürdig, dass wir uns ein bisschen schämen.

Manchmal muss man selbstkritisch sein. Manchmal muss man sich die Dinge mit eigenen Augen ansehen und vor allem mit eigenen Ohren anschauen und nicht nur zusammenschreiben, was andere so finden. Egal, ob es um Menschen, Orte, Ereignisse oder Kunstwerke geht. Manchmal wäre nämlich genau das Journalismus. Das andere nicht. Und es tut auch gar nicht weh, dies zuzugeben. Ausser man hält seine eigenen Grenzen für unüberwindbar.

Gehen wir also zu Johnny Depp. Wörtlich, nicht sinnbildlich. Denn Johnny …

Artikel lesen
Link zum Artikel