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Michael Wendler meldet sich auf Instagram mit einem Statement zurück. Bild: bild: screenshot instagram.com/wendler.michael

People-News

Michael Wendler entschuldigt sich bei RTL und kündigt Rückkehr nach Deutschland an

Janna Eiserbeck / watson.de



Vergangene Woche meldete sich Michael Wendler mit einem Pärchen-Foto auf Instagram zurück und kündigte gleichzeitig in seiner Story eine Rückkehr für den 3. November an. Wie dieses Comeback aussehen sollte? Unklar. Die einen rechneten mit neuen Verschwörungserzählungen, die anderen mit neuer Musik und die nächsten mit einer Kehrtwende. Und tatsächlich: Der Wendler will den Rückzug vom Rückzug – zumindest auf einer Ebene.

In seinem pünktlich am 3. November, dem Tag der US-Wahl, auf Instagram veröffentlichten Video sprach Wendler (übrigens in Trump-rot gekleidet) über den Tag der Wahl und die vorherrschende euphorische «Aufbruchsstimmung», die, wie er behauptet, Trump zu verdanken sei. Er glaubt, dass gerade das, was in den vergangenen Tagen über Joe Biden und dessen Familie in den Medien diskutiert wurde, Auswirkungen auf den Wahlausgang haben wird. Doch das ist wohl nicht das, was die Fans tatsächlich interessiert. Und so kommt der Wendler nach seiner kurzen Wahl-Analyse prompt auf das wirklich wichtige zu sprechen: seine Zukunft.

Michael Wendler: «Ich bin kein Aluhutträger»

Der Wendler räumt bezüglich seines damaligen Videos ein: «Ich habe bemerkt, dass das, was ich gepostet habe, wohl nicht richtig wahrgenommen wurde.» Es sei absurd, was er teilweise in den deutschen Medien über sich lesen muss, sagt er weiter und schwächt auch seine bisher geäusserten Corona-Äusserungen ab. Oder versucht das zumindest: «Ich bin überhaupt kein Verschwörungstheoretiker oder Corona-Leugner. [...] Das Virus gibt es, das gibt es schon viele, viele Jahre. Ich werde es nicht leugnen, das habe ich auch übrigens nie getan. Aber ihr könnt mich auf jeden Fall einen Corona-Realist nennen oder einen Corona-Massnahmen-Skeptiker. Aber auf jeden Fall bin ich kein Aluhutträger oder Verschwörungstheoretiker.»

Als Realisten beschreiben sich allerdings viele Verschwörungsmythiker. Festgehalten werden muss also, dass seine zuletzt getätigten Aussagen ganz und gar nicht der Realität entsprechen, sondern schlicht Verschwörungserzählungen sind.

Wendler nimmt Laura in Schutz

Am meisten zu schaffen mache ihm allerdings die Art und Weise, wie mit seiner Frau in dieser Zeit umgegangen wurde. Sie habe nahezu alle ihre Werbepartner verloren – als Selbstständige natürlich fatal. Er zieht einen gewagten Vergleich: «Wenn der Mann eine Bank ausraubt, muss die Ehefrau ja auch nicht in den Knast?»

Er könne es nicht verstehen, dass sich die Firmen abgewendet haben, denn Laura denke nicht wie er. Sie sei ein «eigenständiger Mensch». «Sie hat zu den Massnahmen der Regierung und auch zu Corona keine grosse eigene Meinung», sagt er, ihr sei es vielmehr egal. Ausserdem habe sich Laura immer an die Massnahmen gehalten.

Er selbst habe zum Thema Corona auch lediglich seine Meinung geäussert, wie er sagt. Er habe «die Massnahmen der Regierung zur Corona-Pandemie infrage gestellt. Jeder von uns sollte das Recht haben, das zu tun, ohne in irgendeiner Weise dafür belangt oder bestraft zu werden».

Wendler entschuldigt sich bei RTL

Der Wendler räumt in seiner Story sogar ein, Fehler gemacht zu haben – etwas, was man vom immer von sich überzeugten Wendler gar nicht kennt. Vor allem in Bezug auf seinen einstigen Haus- und Hofsender RTL rudert er zurück und entschuldigt sich sogar:

«Ich habe mich zu den Medien geäussert und habe Gleichschaltung vorgeworfen. Ich muss das ein bisschen relativieren. [...] Ich muss mich bei RTL entschuldigen. Ich habe RTL da Unrecht getan, in dem ich es mit in dieses Boot gezogen habe. RTL war der einzige Sender, der sich um ein Interview mit mir bemüht hat. Das ist sehr lobenswert. [...] Es tut mir leid an dieser Stelle. Gleichschaltung war der falsche Ausdruck. Dafür möchte ich mich in aller Form entschuldigen.»

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Bild: bild: screenshot instagram.com/wendler.michael

Der Wendler spricht in seinem Video auch noch einmal das Thema «DSDS» an und erklärt, dass er schon vor Wochen einen zweiten Lockdown befürchtet habe und darüber auch offen mit den Verantwortlichen des Formats gesprochen habe. Warum ihn ausgerechnet die Sorge um einen zweiten Lockdown so sehr beschäftigt hat? Daran sind die Erfahrungen aus der Zeit der diesjährigen «Let's Dance»-Staffel schuld. Denn damals trat der erste Lockdown in Kraft und von jetzt auf gleich habe man ihn und Laura «wie einen Hund auf die Strasse» gesetzt. Hotels wurden geschlossen und ohne eine feste Bleibe in Deutschland habe das Paar es schwer gehabt. Das habe er nicht ein zweites Mal erleben wollen. Das Gefühl habe ihn «zerstört».

Michael Wendler kündigt Deutschland-Rückkehr an

Vielleicht hätte er den Streit mit RTL umgehen können, wenn er mit dem Sender geredet hätte, aber das habe er versäumt, betont er und entschuldigt sich erneut. Und dann kommt der Wendler noch mit einer grossen Ankündigung um die Ecke:

«Ich komme natürlich zurück nach Deutschland, ich bin auch nicht auf der Flucht. Ich bin vielleicht noch dieses Jahr, sonst im nächsten Jahr zurück in Deutschland. So Gott will, wird es dann auch wieder Konzerte geben. Ich arbeite auf jeden Fall weiter und mache Musik für euch. Wenn die Zeiten es hergeben, vielleicht auch nur noch das. Es ist ja schlimm genug, dass ich mich als Schlagersänger um Pandemie-Massnahmen kümmern muss.»

Wie ernst man diese Kehrtwende Light nehmen kann, ist ungewiss. Vielleicht hat der Wendler auch schlichtweg gemerkt, dass er irgendeine Einnahmequelle braucht und sich deshalb zu diesem Video durchgerungen. Denn von seinem Telegram-Kanal hat er sich noch nicht verabschiedet. Stattdessen teilte er da sogar nach einer kurzen Pause wieder Beiträge anderer fragwürdiger Corona-Kritiker.

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Michael Wendler über die «angebliche Pandemie» Corona

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