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No Time To Die: James Bond ist bald heiratet – ver-heiratet

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James Bond ist bald heiratet – ver-heiratet

Es scheint, als wäre der ewige Junggeselle mit den ständig wechselnden Frauen an seiner Seite bald tatsächlich vom Markt.
29.10.2019, 11:0129.10.2019, 13:01
British actor Daniel Craig and French actress Lea Seydoux pose for photographers before a press conference for the movie "Spectre" in Beijing, Tuesday, Nov. 10, 2015. The film, the latest in ...
Craig und Seydoux.Bild: AP/AP

James Bond – der wohl bekannteste Agent der Filmgeschichte – ist nicht nur für seine spektakulären Fälle und seine geschüttelten Martinis bekannt, sondern auch für seine zahlreichen Affären mit den sogenannten Bond–Girls.

Doch traut man den Insider–Quellen der britischen Boulevardmedien «Daily Mail» und Metro, kann man demnächst Letztere von der Liste streichen. Denn 007 soll im neusten Film «No Time To Die» angeblich den Bund der Ehe eingehen und seine Junggesellen–Tage damit hinter sich lassen.

Die glückliche Auserwählte ist demnach die aus dem letzten Film bereits bekannte Dr. Madeleine Swann. Angeblich ist Bonds Ehe ein Versuch, die Filmreihe ins 21. Jahrhundert zu hieven. Frauen sind mehr als nur kurzfristige hübsche Anhängsel. Dazu passt auch, dass laut den Quellen die Zukünftige ihren Mädchennamen beibehält, es also keine Mrs. Bond geben wird.

Auch ein erster Dialog zwischen dem Geheimagenten und seiner frisch Angetrauten sickerte bereits durch:

«Bond: ‹Guten Morgen, Mrs. Bond!› Swann: ‹Meinst du nicht Ms. Swann?›»
Angeblicher Dialog aus dem Film

Der Insider sagt weiter:

«Nach Madeleines Antwort schaut Bond sie bewundernd an. Das ist der Grund, warum er sie geheiratet hat. Sie ist wie er, tough und unabhängig. Die Tochter eines Gangsters.»
Angebliche Szene aus dem Film.quelle: «dailymail»
French actress Lea Seydoux, center, arrives at a red carpet event for the China premiere of the movie "Spectre" in Beijing, China, Thursday, Nov. 12, 2015. The film, the latest in the James  ...
Bild: AP/AP

Was wird jetzt aus den Bond–Girls?

Doch was bedeutet diese Ehe für das Bond–Girl, eine ikonische Figur fast schon, die in jedem Film vorkommt und ein etablierter Teil der Reihe ist?

Die Kulturwissenschaftlerin Elisabeth Bronfen beschreibt im Rolling Stone die Figur als:

«Frauen, die Bond im Laufe seiner Missionen trifft, [die] sich ihm stets willig hingeben– selbst wenn sie den Auftrag haben, ihn zu töten. Oder eben gerade deshalb.»
Elisabeth BronfenRolling stone

Sowohl Freund als auch Feind konnten diese Frauen in den verschiedenen Filmen sein, aber sie alle haben gemeinsam, dass sie die klassische Rolle der Femme Fatale einnehmen, die als «funkelndes Lustobjekt» allerhand erotische Spannungen kreieren. Doch dies wird wohl kaum beibehalten, wenn wir davon ausgehen, dass James Bond ein liebender und auch treuer Ehemann sein wird... oder?

ZUM 1. TODESTAG DES BRITISCHEN SCHAUSPIELERS ROGER MOORE AM MITTWOCH, 23. MAI 2018, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - In this Aug. 17, 1984 photo, actor Roger Moore, alias Brit ...
Bild: AP

Ist die Ehe zum Scheitern verurteilt?

Tatsächlich ist es trotz der omnipräsenten Bond–Girls nicht die erste Hochzeit für den Agenten: Bereits 1969 ging 007 im Film «Im Geheimdienst seiner Majestät» den Bund der Ehe ein – nur um kurze Zeit später vom Bösewicht mit einem Maschinengewehr attackiert zu werden, durch dessen Kugeln seine Braut sofort getötet wird.

Und so besann sich Bond in der Film-Geschichte zurück zu den kurzen Affären, die zu seinem Markenzeichen wurden, denn immer, wenn es ernst zu werden schien, gab es fatale Konsequenzen – zumindest für die Frau an seiner Seite.

Es bleibt abzuwarten, ob knapp 50 Jahre später eine erneute Hochzeit zu einem ähnlichen Schicksalsschlag für Bond führen wird. Oder ob mit dem Film tatsächlich das Ende der Bond–Girl-Ära eingeläutet wird.

(ks)

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