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An diesen 8 Orten würden die watsons nie wieder Ferien machen. Nie, nie, nie mehr

05.08.2019, 20:0006.08.2019, 14:21
Team watson
Team watson
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Ferienerlebnisse, die man nicht so schnell vergisst – wer wünscht sich das nicht?! Auch unsere watsons wissen davon zu berichten, aber anders, als du denkst.

PS: Um dem womöglich folgenden Lynchmob zu entgehen, sind die Berichte anonym verfasst.

Neapel, Italien

bild: shutterstock

«Ich war in Neapel. Das war etwa 2011/2012. Zu dieser Zeit war das DIE Mafia-Stadt. Meine damalige Freundin und ich schlenderten durch das Städtchen und wunderten uns noch, weshalb alles so verschlossen und leer war. Nach und nach wurden wir auf die schwer bewaffneten Militärs und Polizisten aufmerksam.

Als sogar im Kleiderladen eine Sicherheitskraft mit der Waffe neben uns stand und auch im McDonalds mehr Waffen als Gäste dort waren, wurde uns klar, dass in dieser Stadt wohl etwas nicht stimmt. Wir waren mitten in einen Mafiakrieg geraten. Ob das heute noch so ist, weiss ich nicht – aber ich will es nicht herausfinden.»

Ganz Dänemark

Bild: Shutterstock

«Wer als Ausländer in einer dänischen Beiz anständig bedient werden will, legt vor dem Bestellen den Reisepass auf den Tisch. Es sollte kein Bundesadler darauf prangen. Hingegen ist man mit weissem Kreuz auf rotem Grund fein raus. Wobei auch dann keine kulinarischen Höhenflüge zu erwarten sind.

Auf dem Land gibt es mit etwas Glück geniessbares Fastfood, mehr ist nicht drin. Auch keinen Seafood, obwohl doch gefühlt alles von Salzwasser umspült wird. Immerhin in Kopenhagen lässt es sich dank internationaler Küche leben.

Gut zu wissen: Die Dänen erachten Bargeld als mühsam, Kreditkarten sind Pflicht. Das hat den Vorteil, dass man die finanziellen Folgen eines Dänemark-Trips verdrängen kann. Es winkt eine gesalzene Überraschung!»

Ascona, Schweiz

Bild: Shutterstock

«Ich gehöre wohl zu den wenigen Schweizern, die nicht an jedem verlängerten Wochenende ins Tessin fahren. Eigentlich war ich seit meiner Kindheit nie mehr im Tessin in den Ferien. Trotzdem habe ich mich überzeugen lassen, nach Ascona zu gehen. Die Altstadt und die Strandpromenade haben auf den Fotos im Internet auch wirklich hübsch ausgesehen.

Das Problem ist, dass dieser hübsche Teil von Ascona verschwindend klein ist. Die schöne Strandpromenade hat man in zehn Minuten hinter sich. Und die Altstadt geht sehr schnell in ein übliches 08/15-Dorf mit modernen Bauten über. Im Prinzip hat man Ascona an einem Tag gesehen, danach muss man raus, sonst fällt einem die Decke auf den Kopf. Allerdings ist Ascona jetzt nicht unbedingt der ideale Ausgangspunkt für Tagesausflüge. Ich hab dann irgendwann auch gemerkt, dass in Ascona vor allem Pensionäre sind, die den ganzen Tag hauptsächlich spazieren und ‹käffeled›.»

Ganz Griechenland

bild: shutterstock
«Griechenland. Es ist wie ein Minenfeld. Man kann Glück haben, oder absolutes Pech.»

Follonica, Italien

Bild: Shutterstock

«Wir waren in der Toscana und uns wurde dort der Strandort Follonica empfohlen. Also sind wir drei Jungs dahin gefahren. Die Probleme liessen nicht lange auf sich warten. Zuerst haben wir uns in der brütenden Hitze einen Parkplatz gesucht. Es ist nur unserem italienischen Fahrer zu verdanken, dass der Tag nicht zur grossen Parkplatzsuche ausartete. Danach das Gleiche am Strand. Der gesamte Küstenstreifen war von Privatstränden von irgendwelchen Hotels reserviert.

Wir haben dann irgendwo eingequetscht zwischen Paraden von hässlichen weissen Liegestühlen noch einen Platz ergattert. Wirklich dort bleiben wollte dann aber niemand. Als wir uns dann endlich durchringen konnten, unser Versagen einzugestehen und uns auf den Heimweg machten, suchten wir einen Ort, um zu duschen. Öffentliche Anlagen? Fehlanzeige. Überteuerte Hotelduschen? Bingo. Ein schrecklicher Abschluss eines schrecklichen Ausflugs.»

Mailand, Italien

Bild: Shutterstock

«Vor drei Jahren war ich das erste Mal in Mailand mit einer Freundin. Es war eigentlich ganz nett, doch ein Erlebnis auf dem Platz vor dem Mailänder Dom hat mich derart verstört, dass ich wahrscheinlich nicht wieder nach Mailand gehen werde.

Es war so: Wir schlenderten über den Piazza del Duomo, wo zahlreiche Strassenverkäufer warteten. Bei jedem Versuch, mir etwas zu verkaufen, sagte ich freundlich «Nein danke», und ging weiter.

Einer von ihnen schnürte mir das Armkettchen, das er mir verkaufen wollte, ohne zu fragen um das Handgelenk. Ich gab es ihm zurück, weil ich es nicht kaufen wollte. Er verschränkte die Arme, damit ich es ihm nicht zurückgeben konnte. Als ich es dann nach langem Hin und Her genervt auf den Boden schmiss, beschimpfte er mich als Hure, fluchte laut und gestikulierte wild.

Die weiteren Tage mied ich den Platz vor dem Dom, weil ich keine Lust mehr auf diese Szene hatte. Mit aufdringlichen, unanständigen Strassenverkäufern kann ich nicht umgehen. Sorry, Milano.»

Masca, Teneriffa

Bild: Shutterstock

«Wir waren mal in Teneriffa, als uns das traditionelle Bergdörfchen Masca empfohlen wurde. Es gäbe ein paar wunderschöne Häuser und spektakuläre Wasserfälle zu sehen dort, also fuhren wir die schier endlose Strasse (mit gefühlt 300'000 Kurven) nach Masca.

Gefunden haben wir eine von Touristencars zugeparkte Strasse mit ein paar Souvenirshops, die billiges Zeug verkauften, und Restaurants mit schlechter Paella im Angebot. Ach ja, und in Bezug auf die Wasserfälle: In der Schweiz findest du wohl in jedem Bergdorf einen eindrücklicheren Wasserfall. Teneriffa ist eine wunderschöne Insel – aber Masca kann man sich sparen.»

San Francisco, USA

Bild: Shutterstock

«Zu bieten hat San Francisco eine rote Brücke und ein Zügli, das durch die Strassen fährt.

Wow!

Sobald man etwas von den Touri-Spots abweicht, erkennt man aber die vorgespielten Tatsachen. Eine schöne Fassade und dahinter viel Elend – was natürlich in vielen Grossstädten so ist, in San Francisco ist es mir aber extrem aufgefallen. Tatsächlich bin ich in San Francisco vor allem Obdachlosen, Drogensüchtigen und Alkoholikern begegnet.

Und es windet. Immer!»

(pls)

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Andrea hasst Wind

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