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Kassensturz testet Staubsaugroboter: Das sind die Ergebnisse

Staub auf Boden
Wer beim Putzen nicht mehr selbst Hand anlegen will, kann auf einen Staubsaugroboter zurückgreifen.Bild: Shutterstock

Kassensturz testet Saug-Wisch-Roboter: An diesem Punkt scheitern alle

10.12.2025, 10:0210.12.2025, 13:12

Staubsaugroboter werden immer besser. Kleinere Schwellen sind längst kein Problem mehr. Und: Mittlerweile können sie nicht nur saugen, sondern nehmen den Boden auch gleich noch feucht auf. Doch so wirklich überzeugen kann keines der vom Kassensturz getesteten Modelle.

Auch beim Reinigen von Teppichen stossen viele Modelle auf Probleme. «Die meisten Roboter saugen um die 60 Prozent der Verschmutzung vom Teppich weg, der schlechteste nur 38 Prozent (Hobot)», schreibt das SRF. Dabei wurden unterschiedlich teure Modelle getestet, sie kosteten 200 bis über 500 Franken. Hier die Ergebnisse des Tests:

Die Gewinner- und Verlierermodelle

Die beiden Testsieger sind der X 20 mit Absaugstation von Medion und der E 30 Ultra von Mova. Beide liefern besonders auf Hartböden besonders gute Ergebnisse. Was diese Modelle jedoch von der Konkurrenz abhebt, sind die Ergebnisse beim feuchten Aufnehmen. Hier bekommen sie beide die Note «sehr gut», während andere Modelle eher schlecht abschneiden.

So wurde getestet
Der Test wurde von der Forschungsgruppe Mobots (Mobile Robotic Systems Group) an der EPFL in Lausanne durchgeführt. Es gab deren drei:
Saugtest: Dafür wurde ein Quadratmeter Teppich und ein Quadratmeter Beton verschmutzt, nach dem Saugen wurde der gesammelte Schmutz gewogen.

Feuchtes Aufnehmen: Hierfür wurden eingetrocknete Testflecken (Coca-Cola, Sojasauce und Ketchup) auf einer Tischplatte zum Wischen gegeben und geschaut, wie viel davon entfernt wird.

Navigationstest: In diesem Test wurde ausgewertet, wie oft die Staubsaugroboter in einem 19-Quadratmeter-Raum mit Möbeln zusammenstossen und wie gross die Fläche ist, die sie darin erreichen.

Zusätzlich wurden weitere Tests zum Energieverbrauch, zur Reparierbarkeit und zur Lautstärke durchgeführt. Danach floss alles in die Gesamtnote ein.

Doch beim Stromverbrauch schneiden die Putz-Roboter eher schlecht ab. «Der Schlechteste könnte mit dieser Energie ein über 180 Quadratmeter grosses Appartement reinigen», sagt Testleiter Francesco Mondada, Robotik-Professor an der EPFL Lausanne, zu SRF.

Die schlechtesten Noten bekommen die beiden Modelle Legee Q 10 von Hobot und den RCV 3 von Kärcher. Beide Hersteller verweisen darauf, dass es sich dabei um «Einsteigermodelle» handelt. Hier die Ergebnisse noch als Slideshow:

Kassensturz testet Staubsaugroboter

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Kassensturz testet Staubsaugroboter

Saugroboter X 20 mit Absaugstation von Medion
Preis: 220 CHF
Urteil: gut (Note: 4,8)

quelle: zvg
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(leo)

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38 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Dörfu
10.12.2025 10:28registriert Januar 2019
«Der Schlechteste könnte mit dieser Energie ein über 180 Quadratmeter grosses Appartement reinigen»
Liegt es an mir, dass ich nicht verstehe was hier die Aussage ist? Ist das jetzt gut oder schlecht?
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Texup
10.12.2025 15:41registriert Dezember 2014
Als nächstes werden wohl Autos in der Preisklasse bis 20k getestet, mit dem überraschenden Ergebnis, dass damit in der Formel 1 keine Rennen gewonnen werden können.
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Elpolloloco
10.12.2025 11:44registriert Dezember 2016
Hui, und der Testsieger zieht den Lappen hinterher? Echt? Die grösste Innovation bei meinen Roboterstaubsaugern (ich verwende die seit 10 Jahren und mehr) ist, dass sie drehende Pads haben, die sie punktuell mit Frischwasser reinigen und auf Teppich hochfahren können. K-Tipp Tests. Tja.
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