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Des journalistes du groupe Tamedia Publications Romandes (Le Matin, 24heures, Tribune de Geneve et 20minutes) manifestent pendant une greve ce mercredi 4 juillet 2018 a Lausanne. Les journalistes de Tamedia Publications Romandes ont fait greve des mardi 16h00. Ils poursuivront leur mouvement jusqu'a mercredi soir minuit. Ils exigent que l'editeur zurichois renonce notamment aux licenciements prononces depuis le mois de juin. (KEYSTONE/Valentin Flauraud)

Tamedia-Mitarbeiter gehen in Lausanne auf die Strasse.  Bild: KEYSTONE

Streikpause bei Tamedia – Parteien einigen sich auf Mediation



Der Streik bei Tamedia in der Westschweiz ist suspendiert. Arbeitnehmervertreter und Unternehmensspitze haben sich auf eine Mediation geeinigt. Das Schlichtungsverfahren wird vom Kanton Waadt geführt.

Die beiden Konfliktparteien hätten die ihnen genannten Bedingungen für das Schlichtungsverfahren akzeptiert, teilte der Kanton Waadt am Donnerstag mit. Dazu gehören auf Arbeitnehmerseite ein Streikverbot während der Dauer des Verfahrens. Der Arbeitgeber darf keine neuen Kündigungen aussprechen und er muss die bisher erfolgten Kündigungen suspendieren.

Die Mediation findet unter der Leitung der Waadtländer Regierungspräsidentin Nuria Gorrite und Wirtschaftsdirektor Philippe Leuba statt. Eine erste Sitzung ist für kommenden Montag angesetzt. Die Verhandlungsteilnehmer vereinbarten, die Gespräche vertraulich zu behandeln.

Die Redaktionen von Tamedia Romandie waren am Dienstnachmittag in einen unbefristeten Streik getreten. Sie protestieren mit der Arbeitsniederlegung gegen die auf Ende Juli geplante Einstellung der gedruckten Ausgabe der Tageszeitung «Le Matin». 41 Mitarbeitenden droht der Verlust des Arbeitsplatzes.

Das Zürcher Verlagshaus Tamedia gibt in der Westschweiz die Zeitungen «Tribune de Genève», «24 heures», «Le Matin» und «Le Matin Dimanche» sowie die Gratizeitung «20 minutes» heraus. (cma/sda)

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