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Ukraine

An der Absturzstelle der MH17 liegen immer noch 80 Opfer

31.07.2014, 05:07
Separatisten blockieren den Weg zum Wrack - auch vor dem Leiter der OSZE-Mission, dem <a href="http://www.watson.ch/!206490199" target="_blank">Schweizer Alexander Hug</a>.
Separatisten blockieren den Weg zum Wrack - auch vor dem Leiter der OSZE-Mission, dem Schweizer Alexander Hug.
Bild: SERGEI KARPUKHIN/REUTERS

An der Absturzstelle des malaysischen Flugzeugs in der Ostukraine sind nach Angaben der australischen Aussenministerin bis zu 80 Leichen noch nicht geborgen. Julie Bishop sprach am Donnerstag im australischen Radio von grosser Frustration, weil die Ermittler wegen der anhaltenden Kämpfe nicht zur Absturzstelle vordringen können.

Sie erhob neue Vorwürfe gegen Russland: «Meine grosse Sorge ist, dass Russland den Prozess aktiv untergräbt». Bishop hält sich derzeit in der ukrainischen Hauptstadt Kiew auf.

Unter Bezug auf Geheimdienstinformationen sagte Bishop: «Danach sieht es ganz so aus, dass die Raketen von russischer Seite kommen und die Separatisten schwer bewaffnet sind. Sie haben Artillerie, sie haben Raketen. So etwas kauft man nicht im Laden an der Ecke.» (rey/sda/dpa)

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