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epa04236020 The new experimental aircraft Solar Impulse 2, HB-SIB, with Solar Impulse's German test pilot Markus Scherdel on board, takes off during the first flight at the airbase in Payerne, Switzerland, early 02 June 2014. The aircraft HB-SIB is the second solar plane of the Solar Impulse project. The main goal of the project is to circumnavigate the world with an aircraft, with a 72 metres wingspan, powered only by solar energy.  EPA/LAURENT GILLIERON/POOL

Die Solar Impulse 2 beim Abflug von Flughafen Payern. Bild: Keystone

Frühmorgendlicher Jungfernflug

Bertrand Piccards Solar Impulse 2 hebt in Payerne zum ersten Mal ab



Die Solar Impulse 2 hat in Payerne VD ihren Jungfernflug absolviert. Das neue Solarflugzeug mit Testpilot Markus Scherdel am Steuerknüppel blieb 2 Stunden und 15 Minuten in der Luft. Ziel ist es, mit der HB-SIB 2015 die Welt zu umrunden.

Dutzende Schaulustige waren zugegen, als der Einsitzer um 5.37 Uhr abhob. Der Start verlief laut einer Sprecherin von Solar Impulse planmässig. Auf einer Flughöhe von rund 8000 Fuss wurden dann verschiedene Tests durchgeführt. Wieder gelandet ist das Solarflugzeug um 7.52 Uhr.

Solar Impulse 2 hat eine Spannweite von 72 Metern, das ist mehr als ein Jumbojet. Beim Vorgänger waren es noch 64 Meter gewesen. 2300 Kilogramm schwer ist der jüngste Flieger, die HB-SIA wog 1600 Kilogramm. Die Aerodynamik und die Energieleistung seien deutlich verbessert worden, gab das Team von Solar Impulse an.

Der Solarflieger hat über 17'200 Solarzellen und soll ohne Treibstoff fünf Tage und Nächte am Stück fliegen können. Bild: KEYSTONE POOL

Die neue experimentelle Solar Impulse 2 hat eine Flügelspannweite von 72 Metern. Bild: Reuters

Das Flugzeug von Bertrand Piccard und André Borschberg ist mit über 17'200 Solarzellen ausgestattet. Sein Cockpit von 3,8 Quadratmetern ist so eingerichtet, dass der Pilot dort eine Woche verbringen kann. Die Kabine ist allerdings weder druckfest noch geheizt. 

Für das Unterfangen Weltumrundung muss Solar Impulse 2 ohne Treibstoff mit einem einzigen Piloten an Bord bis zu fünf Tage und Nächte am Stück fliegen um die Ozeane zu überqueren. Das erste Solarflugzeug ging im Juni 2009 in die Luft. Ein Jahr später gelang ein 26-Stunden-Flug ohne Unterbruch. (rey/sda) 

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