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Video: YouTube/Jack Stratton

«Sleepify»

Der ultimative Musikgenuss heisst: Stille

Eine amerikanische Band hat herausgefunden, wie man Spotify ein Schnippchen schlagen und dabei sogar noch Geld verdienen kann.



Spotify polarisiert die Musikgemeinde seit der Entstehung. Da gibt es unbeugsame Gegner wie Thom Yorke von Radiohead, der den Streaming-Dienst als den «letzten verzweifelten Furz einer sterbenden Leiche» bezeichnete, aber auch begeisterte Anhänger wie Eurythmics-Songwriter Dave Stewart. 

Und dann gibt es Vulfpeck, eine Funk-Band aus Los Angeles, die nun scheinbar herausgefunden hat, wie man Spotify veräppeln und dabei auch noch Geld verdienen kann: Man stellt ein Album mit zehn Tracks voller absoluter Stille online und überzeugt die User, das Album zu streamen, während sie schlafen.  

Vulfpeck Sleepify

Bild: Vulfpeck

In obigem Video erklärt Vulfpeck-Frontmann Jack Stratton, wie es läuft: Für jeden User, der Sleepify (so der Album-Name) mit Wiederholfunktion über Nacht streamt, verdient die Band vier Dollar. Machen genügend Fans bei der Aktion mit, kommt hoffentlich genug Geld für eine Gratiskonzert-Reihe in die Kasse. Das soll in den Städten stattfinden, die das Album am häufigsten gestreamt haben.  

Spotify bezeichnete die Aktion als «cleveren Stunt», hat aber nicht vor, gegen Vulfpeck oder andere Anbieter von stiller Musik vorzugehen.  

Dies ist keineswegs das erste Mal, dass Ruhe als Musik angeboten wird. John Cages berühmtes Klavierwerk «4’33”», das aus vier Minuten 33 Sekunden absoluter Stille besteht, erreichte im Dezember 2010 Platz 21 der britischen Single-Charts. Der «Song» war Teil einer Aktion, um dem damaligen Gewinner der Castingshow «The X Factor» Platz eins der Weihnachtscharts zu blockieren.  

YouTube/Peop Hoofd

Stille in den Single-Charts, Stille auf Spotify – in Zukunft wird das Musikbiz vielleicht etwas ruhiger. 

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    Alle Leser-Kommentare
  • Zeit_Genosse 21.03.2014 16:54
    Highlight Highlight Die Permanentbeschallung mit Musik stresst das Hirn und kapselt sozial ab. Wenn nichts mehr ohne Musik geht, dann ist das wie eine Sucht. Ist eine Frage des Masses, wie bei allem. Ich muss mir keine leeren Tracks anhören um Stille zu erleben und zu geniessen.

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