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Passend zur Saison: Beweise im Quiz, dass du ein echter Profi-Jäger bist!

Badge Quiz

Bild: KEYSTONE

Mit dem Herbst kommt die Jagdsaison. Doch welche Tiere dürfen wo – und unter welchen Bedingungen – gejagt werden? Und wie war das schon wieder mit dem Problembär? Beeindrucke uns mit deinem Jagd-Wissen!



Quiz
1.Als Erstes wollen wir uns den Bären widmen: Wie steht es um die Population der Schwarzbären in den USA?
Deux petits ours et leur maman se promenent dans leur parc du zoo alpin ce lundi 25 mai 2009 au zoo des Marecottes a Salvan. L'Ours noir (Ursus americanus) ou Baribal est l'ours le plus commun en Amerique du Nord. Les deux oursons sont nes a la fin janvier de cette annee. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)A black bear mother and her two babies stroll in their enclosure in the zoo Alpines des Marecottes in Salvan, western Switzerland, Monday, May 25, 2009. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)
KEYSTONE
Der Schwarzbär ist in den USA stark bedroht und die Jagd darum streng verboten.
Die Population ist stetig sinkend, trotzdem ist die Jagd in wenigen Bundesstaaten noch immer erlaubt.
Die Population ist stabil oder sogar wachsend, darum darf der Schwarzbär in den meisten Bundesstaaten gejagt werden.
2.In der Schweiz ist die Jagd auf Bären verboten. Es sei denn, es handelt sich um einen so genannten «Problembären». Bevor ein solcher offiziell abgeschossen wird, bekommt er noch einen liebevollen Namen verpasst. Weisst du noch, wie die beiden Schweizer Problembären hiessen?
JAHRESRUECKBLICK 2013 – OBIT – Der maennliche Baer M13 streift durch das Puschlav im Kanton Graubuenden, im September 2012. (KEYSTONE/AMT FUER JAGD UND FISCHEREI GRAUBUENDEN/Livio Costa)
AMT FUER JAGD UND FISCHEREI GR
Klar, das waren doch M33 und J13.
Ich meine mich zu erinnern, dass das M13 und JJ3 waren.
Ähm... MM3 und J13... oder so ähnlich?
3.Bevor wir es mit den Problembären zu tun bekamen, wurde viele Jahre kein einziges solches Tier in der Schweiz abgeschossen. Weisst du, wann dies zum letzten Mal der Fall gewesen ist?
Die letzten in der Schweiz geschossene Baerin, praepariert und hinter Glas im Baerenmuseum in S-charl im Unterengadin, aufgenommen am 14. Juni 2004. Vor 100 Jahren, am 1. September 1904, haben die beiden Engadiner Jaeger Jon Sarott Bischoff und Padrout Fried an der Flanke des Piz Pisoc im heutigen Nationalpark den letzten Baer in der Schweiz geschossen.     (KEYSTONE/Arno Balzarini)
KEYSTONE
1704
1804
1904
4.Willst du unbedingt mal einen Bären erlegen, dann solltest du nach Kanada reisen. Dort findet jeweils im Frühjahr und im Herbst die Trophäenjagd auf Grizzlybären statt. Doch ganz so einfach ist das mit der Teilnahme nicht. Welche der folgenden Bedingungen muss erfüllt sein?
**ARCHIV ** Eine Familie von Grizzlybaeren balgt sich im Schnee im 'Yellowstone National Park' im US-Bundesstaat Wyoming am 2. Mai 2002. Die Zahl der Grizzlybaeren in Nordamerika und Kanada geht zurueck. Eine am Donnerstag, 24. Februar 2005, veroeffentlichte Studie der Universitaet von Calgary gibt dafuer vor allem dem Menschen die Schuld. Dieser sei fr den Tod von gut 75 Prozent aller weiblichen und 86 Prozent aller maennlichen Baeren verantwortlich. (AP Photo/Bozeman Daily Chronicle, Deirdre Eitel) ** APD7200 **
AP BOZEMAN CHRONICLE
Man muss von einer Person eingeladen werden, die in der jeweiligen Vorsaison einen Treffer erzielt hat.
Man muss vorher einen Schiess-Test bestehen, um eine Lizenz zu erhalten.
Man muss einfach nur ein dickes Portemonnaie haben. Für eine geführte Jagdtour blättert man nämlich bis zu 20'000 Dollar hin.
5.Genug vom Bär. Widmen wir uns nun dem Schweizer Jagdrecht. In den meisten deutschsprachigen Kantonen ist diese ganze Chose über das System der «Revierjagd» geregelt. Was bedeutet das?
ZUR SDA MELDUNG, DASS BUENDNER JAEGER ZU WENIGE HIRSCHE SCHIESSEN, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES THEMENBILD ZUR VERFUEGUNG - Ein Jaeger transportiert mit einem Helfer eine erlegten Hirschkuh auf einer Trage zur Jagdhuette auf der Hinteralp oberhalb Tamins im Churer Rheintal, aufgenommen am Samstag, 3. September 2011, zum Auftakt der Buendner Hochjagd. (KEYSTONE/Arno Balzarini)
KEYSTONE
Der Kanton ist in Einzelreviere aufgeteilt und dort dürfen nur die jeweiligen Pächter jagen.
Jeder Jäger kann sich einen Jagdschein für ein einzelnes Revier besorgen, dort darf er dann jagen.
Ein Tier darf nur abgeschossen werden, wenn es sich in einem bestimmten Revier befindet. Wenn es also geschickt ist, zieht es sich in einen der geschützten Bereiche zurück.
6.In den meisten lateinisch geprägten Kantonen gilt statt der «Revierjagd» die «Patentjagd». Das heisst: Jeder Jäger, der ein Patent gelöst hat, darf im gesamten Kantonsgebiet jagen. Welche Aussage ist richtig?
Der 71-jaehrige Jaeger Johannes  Bischoff sucht zum Auftakt der Buendner Hochjagd mit seinem Feldstecher die frisch verschneiten und nebelverhangenen Flanken oberhalb Scuol im Unterengadin nach Wild ab am Montag, 1. September 2014. Das lange Warten hat endlich ein Ende: Fuer rund 5500 Gruenroecke, darunter mehr als 100 Frauen, beginnen am Montag mit dem Start zur Buendner Hochjagd die drei schoensten Wochen im Jahr. (KEYSTONE/Arno Balzarini)..
KEYSTONE
Der Jäger zahlt pro abgeschossenes Tier.
Der Jäger zahlt eine jährliche Patentgebühr.
Der Jäger bekommt pro abgeschossenes Tier Geld vom Kanton bezahlt.
7.Angenommen du bist Jäger im Kanton Zürich. Welche Tiere darfst du erlegen?
Wildschwein laeuft im Dezember 1998 ueber ein Feld bei Baldingen im Kanton Aargau. Ein Wildschwein geht seinen Weg. 4063 Wildschweine haben Schweizer Jaeger im letzten Jahr erlegt, wie die SDA am Dienstag, 23. Oktober meldet. Doch dieser Abschuss ist nicht genug, sagen die Bauern. Denn die Schaeden in der Landwirtschaft sind massiv gestiegen. In der Nordostschweiz dachte man nun gar daran, den Wildschweinen mit Luchsen zu Leibe zu ruecken. (KEYSTONE/Petra Vogt)
KEYSTONE
Nur die Paarhufer (Reh, Rothirsch und Wildschwein).
Die Paarhufer und die Raubtiere (Fuchs, Dachs, Steinmarder).
Die Paarhufer, die Raubtiere und die Nagetiere (Murmeltier, Eichhörnchen).
8.Was tut dieser Mann?
A competitor uses a specially designed instrument at the German championships in Deer-Calling at the
X00970
Er bläst das Jagdhorn – ein traditionelles Instrument, mit dem die Jagd beendet wird.
Er versucht bei der deutschen Hirschrufmeisterschaft den ersten Preis abzusahnen.
Er bläst das Jagdhorn – ein traditionelles Instrument, mit dem man versucht, Wildschweine anzulocken.
9.Die Löwenbestände gehen immer weiter zurück, der Fall von Cecil hat weltweit für Empörung gesorgt. Dennoch ist die Löwenjagd vielerorts weiterhin erlaubt. In welchen der folgenden Länder ist sie VERBOTEN?
In this undated photo provided by the Wildlife Conservation Research Unit, Cecil the lion rests in Hwange National Park, in Hwange, Zimbabwe. Two Zimbabweans arrested for illegally hunting a lion appeared in court Wednesday, July 29, 2015. The head of Zimbabwe’s safari association said the killing was unethical and that it couldn’t even be classified as a hunt, since the lion killed by an American dentist was lured into the kill zone. (Andy Loveridge/Wildlife Conservation Research Unit via AP)
AP Wildlife Conservation Research Unit
In Südafrika und Namibia
In Tansania und Simbabwe
In Kenia und Botsuana
10.Weil Nashörner besonders bedroht sind, haben einige afrikanische Länder in den letzten Jahren die entsprechenden Gesetze verschärft. Welche der drei Aussagen haben wir bloss erfunden?
HANDOUT-  Spitzmaulnashorn - 2013 wurden in Suedafrika 919 Nashoerner gewildert. Das sind knapp 50 Prozent mehr als letztes Jahr. Fuer den WWF ist das Nashorn deshalb der Verlierer der bedrohten Tierarten in diesem Jahr.(PHOTOPRESS/Martin Harvey)
PHOTOPRESS/WWF INTERNATIONAL
In Kenya werden lebenslange Freiheitsstrafen oder Bussen von umgerechnet 250'000 Franken für Wilderei oder den Handel mit dem Horn verhängt.
In Moçambique wurden zwei Bauern wegen Wilderei ihres Landes enteignet und zu je 10 Jahren Haft verurteilt.
In Südafrika wurde ein Wilderer zu 77 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt.
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