Theo oder William? Namensfrage erhitzt bei WWM die Gemüter
Am Donnerstag war Lehrer-Special – es waren also Pädagoginnen und Pädagogen bei Günther Jauch zu Gast. Vielleicht lag es daran, wer weiss, auf jeden Fall liess die Spannung, was die erreichten Gewinnstufen anbelangt, etwas nach. Und was auch auffällt: Die Besserwisser:innen (voriges Special) sind von den Lehrer:innen gar nicht soo verschieden. Aber von vorne.
Auf dem heissen Stuhl sitzt als zweiter Kandidat Johannes Vorspohl. Wie bereits viele zuvor in dieser Woche stolpert auch er über eine vermeintlich einfache (1000 Euro) Frage:
Der Lehrer braucht eine Weile, bis er auf die richtige Antwort kommt – und zwar so lange, dass Günther Jauch es sich nicht verkneifen kann, sich über ihn lustig zu machen. Dabei war es nun wirklich keine einfache Frage ... (Oder was denkt die watson-Schwarmintelligenz?)
Johannes Vorspohl holt sich 32'000 Euro
Um wie viel reicher wärst du geworden?
Aber Vorspohl übersteht den ersten Test. Schliesslich kommt die 32'000-Euro-Frage – und der Kandidat hat noch alle vier Joker. Die wird er dort aber brauchen. Die Frage lautet:
Er findet es eine «extrem schwierige» Frage und nimmt zunächst den 50-50-Joker. Er bezweifelt, dass das jemand aus dem Publikum weiss. Es bleiben Wilhelm und Theo stehen. Nach langem Überlegen bemüht Vorspohl doch noch den Zusatzjoker, also jemanden aus dem Publikum. («Und es sollen bitte nur Leute aufstehen, die es auch wirklich wissen!»)
Einige wenige stehen auf, darunter ein Herr mit dem Namen Thorsten, der aber eigentlich Kaffefarmer in Uganda ist. Dieser glaubt, «Theo» sei die richtige Antwort: «Einfach aus dem Ausschlussprinzip. Ich kenne niemanden, der Wilhelm heisst.» Das scheint den Kandidaten bereits etwas zu enervieren, der dann meint: «Ja, aber Sie wohnen ja auch in Uganda.»
Thorsten entgegnet, dass Theo ja jetzt ein in die Mode gekommener Name sei, und Wilhelm «eher alt». Der Kandidat: «Nein, das überzeugt mich jetzt eigentlich komplett nicht.» Er tendiere zu A, weil Theo ein ganz beliebter Name ist, aber schon länger. Und sowieso: «Wenn Sie jetzt in Uganda leben – kennen Sie da irgendeinen Theo oder Wilhelm?»
Es folgt ein für die Zuschauerin leicht unangenehmes Hin und Her – unangenehm wohl vor allem auch für den Zusatzjoker –, an dessen Ende der Kandidat sogar noch den Publikumsjoker einsetzt. Mit klarem Verdikt: 75 Prozent glauben Zusatzjoker Thorsten.
Wer am Schluss Recht behielt? Für einmal nicht der Lehrer. Dieser entscheidet sich dann, contre cœur, doch noch für B. Und sagt, immerhin, selbst: «Ich wäre im Besserwisser-Special vielleicht besser aufgehoben gewesen.» (lak)
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