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Grüsse von der Krim: Präsident Putin auf T-Shirts, die in Moskau verkauft werden. 
Grüsse von der Krim: Präsident Putin auf T-Shirts, die in Moskau verkauft werden. 
Bild: Pavel Golovkin/AP/KEYSTONE
Um die Tourismusindustrie zu stützen

Putin «empfiehlt» seinen Staatsbediensteten Ferien auf der Krim

15.06.2014, 09:5015.06.2014, 15:19

Russische Staatsbedienstete sollen ihre Sommerferien auf der annektierten Halbinsel Krim verbringen. Das «empfiehlt» Kremlchef Wladimir Putin, wie das deutsche Nachrichtenmagazin Focus berichtet.

Ukraine schliesst Abbruch der Beziehungen mit Russland nicht aus

Die Ukraine schliesst im Kampf gegen moskautreue Separatisten den Abbruch der diplomatischen Beziehungen mit Russland nicht aus. Falls Russland weiter zur Verschärfung der Lage im Osten der Ex-Sowjetrepublik beitrage, müsse Kiew zu diesem «äussersten Mittel» greifen.

Dies sagte Aussenminister Andrej Deschtschiza am Sonntag in der ukrainischen Hauptstadt. Russland verhindere nicht, dass über die gemeinsame Grenze Verstärkung für die Aufständischen gelange. Der Sicherheitsrat in Kiew werde daher an diesem Montag über eine mögliche Schliessung der Grenze beraten, sagte Deschtschiza. (sda/dpa)

Der Direktor der Tourismusbehörde Rosturism, Oleg Safonow, habe ein Telegramm mit einer entsprechenden Anweisung an Staatsbetriebe und Konzerne in Russland weitergeleitet. Ziel sei es, den Kollaps der Tourismusbranche auf der Krim zu verhindern.

Ukrainer bleiben weg – Russen sollen sie ersetzen

Die Ukrainer kommen weniger: Mann im Schwarzmeer-Resort Alushta auf der Krim. 
Die Ukrainer kommen weniger: Mann im Schwarzmeer-Resort Alushta auf der Krim. 
Bild: Reuters

Putin fordert demnach, für die Mitarbeiter Aufenthalte in Hotels und Erholungsheimen auf der Halbinsel im Schwarzen Meer zu buchen. Die Kosten der Aktion sollen die Unternehmen oder Gewerkschaften tragen. Bisher seien etwa drei Viertel der rund acht Millionen Krim-Besucher aus der Ukraine gekommen. Seit dem Anschluss der Krim an Russland im März blieben die ukrainischen Touristen aber aus.

Für die Krim-Verschickung hat die Region Moskau laut «Focus» bereits vier Millionen Euro bereitgestellt, die kleine Teilrepublik Tschetschenien mehr als drei Millionen. Die staatlich kontrollierten Konzerne Gazprom und Rosneft seien mit je einer halben Million Euro dabei. (egg/sda)

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