Schweiz

In der Schweiz sterben jedes Jahr über 2000 Menschen bei Unfällen

In der Schweiz sterben jedes Jahr über 2000 Menschen bei Unfällen

15.06.2021, 11:0315.06.2021, 14:34
Nach den beiden Kollisionen musste die Polizei die Autobahn in Richtung Bern teilweise sperren. (Themenbild)
Bild: sda

In der Schweiz sterben gemäss der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) jedes Jahr über 2000 Menschen bei Unfällen zu Hause und in der Freizeit. 570'000 Menschen verletzen sich. Die Kosten dieser Unfälle werden auf 4.8 Milliarden Franken pro Jahr beziffert.

Jeder Mensch in der Schweiz verletzt sich bei Unfällen zu Hause und in der Freizeit in seinem Leben im Durchschnitt sechs bis sieben Mal so schwer, dass er medizinische Behandlung benötigt, wie die BFU am Dienstag mitteilte.

Die Beratungsstelle hat in einem neuen Forschungsbericht das Unfallgeschehen im Bereich Haus und Freizeit umfassend analysiert und dabei drei Unfallschwerpunkte identifiziert: Stürze, Ertrinken/Ersticken und Transportmittelunfälle ausserhalb des Strassenverkehrs.

Allein die Hälfte der Verletzungen bei Haus- und Freizeitunfällen sei auf Stürze zurückzuführen. Jedes Jahr würden dabei rund 1700 Menschen sterben. Meistens seien sie älter als 64 Jahre. Kinder und Jugendliche hätten zwar ein ähnlich hohes Risiko wie Seniorinnen und Senioren, würden sich aber meist weniger schwer und seltener tödlich verletzen.

Auf Platz zwei der schwerwiegendsten Unfälle Im Bereich Haus und Freizeit folgen Unfälle, bei denen das Atmen erschwert oder verunmöglicht wird. Diese Unfälle hätten verhältnismässig oft schwere oder fatale Folgen und könnten zum Ertrinken oder Ersticken führen: Das Risiko dafür sei bei Kleinkindern besonders hoch.

An dritter Stelle folgten die Transportmittelunfälle ausserhalb des Strassenverkehrs, etwa Unfälle mit Flugzeugen, Schiffen oder landwirtschaftlichen Fahrzeugen. Am häufigsten seien tödliche Kollisionen mit Zügen. (aeg/sda)

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15 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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insert_brain_here
15.06.2021 12:43registriert Oktober 2019
Kleine Eränzung: Die tödlichen Unfälle mit Zügen sind fast ausschliesslich Suizide.
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der_senf_istda
15.06.2021 14:41registriert Juni 2017
Deshalb braucht es jetzt die Helmpflicht überall (ausser im Bett, wenn man angeschnallt ist) und ein allumfassender, ewiger Lockdown.
Den Jedes Leben zählt, wir müssen flatten the curve. Und wer dagegen ist, ist ein Zyniker und Menschenfeind.
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