Schweiz
Aargau

Aargauer Veterinärdienst nimmt Tierhaltern 40 vernachlässigte Katzen weg

Aargauer Veterinärdienst nimmt Tierhaltern 40 vernachlässigte Katzen weg

15.02.2024, 10:36
Mehr «Schweiz»

Der Veterinärdienst des Kantons Aargau hat bei einer Kontrolle im Bezirk Zofingen 11 tote Kaninchen sowie 40 Katzen aufgefunden, die unter schlechten hygienischen Bedingungen gehalten wurden. Die Katzen werden nun an Tierheime abgegeben.

40 Katzen unhygienisch gehalten im Kanton Aargau
Eine der gefundenen Katzen.Bild: Veterinärdienst, Amt für Verbraucherschutz, Kanton Aargau

Die Kontrolle bei einem Tierhalter und einer Tierhalterin habe Anfang Februar nach einer Tierschutzmeldung stattgefunden, teilte der Kanton am Donnerstag mit. Im Kaninchenstall wurden 11 verendete Kaninchen, im Wohnhaus 40 Katzen aufgefunden, die unter schlechten hygienischen Bedingungen gehalten wurden.

40 Katzen unhygienisch gehalten im Kanton Aargau
Die in der Dusche platzierten Katzenklos waren völlig verdreckt.Bild: Veterinärdienst, Amt für Verbraucherschutz, Kanton Aargau

Gesundheitlich befinden sich die Katzen gemäss Einschätzung der Fachleute des Kantons in einem akzeptablen Zustand, wie das Departement für Gesundheit und Soziales (DGS) mitteilte. Die Todesursache der Kaninchen, die in einem verdreckten Kaninchenstall lagen, werde noch abgeklärt.

Das mit der Haltung der Tiere überforderte Tierhalter-Paar habe sich kooperativ gezeigt und seine Bereitschaft zum Verzicht auf die Katzen mitgeteilt. Trotzdem sprach der Veterinärdienst für beide ein Tierhalteverbot aus.

Die Vermittlung der vielen Katzen sei herausfordernd, teilte das DGS mit. Die Tierheime verfügten kaum über Kapazitäten für die Aufnahme von Tierschutzfällen und Tierpensionen seien besonders zu Ferienzeiten stark ausgelastet. Deshalb bleibe ein Teil der Katzen vorübergehend noch im Haus der Besitzer. (saw/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Schweizer Start-up Flappie entwickelt Katzentür mit KI
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
22 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
22
Helferin von belgischem Drogenboss in Zürich wegen Geldwäscherei verurteilt

Das Bezirksgericht Zürich hat am Donnerstag eine 36-jährige Schweizerin wegen Geldwäscherei verurteilt. Die Treuhänderin aus der Ostschweiz ist Teil des Netzwerks, das dem belgischen Drogenboss Flor Bressers ein Leben in der Schweiz ermöglichte.

Zur Story