Schweiz
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Klimastreik in Zuerich am Freitag, 27. September 2019. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Jugendliche am Klimastreik in Zürich. Bild: KEYSTONE

Provokation am Umweltpodium: «Klimahype» als unbewiesene Theorie?

Auf einem Podium der Umweltverbände sagt EVP-Kandidat Roland Frauchiger, man müsse den Klimawandel ernst nehmen, es gebe aber keine Beweise, dass die Temperatur weltweit steige. Grünen-Grossrätin Ruth Müri widerspricht heftig.

Fabian Hägler / ch media



Eigentlich wollten die Aargauer Sektionen von WWF, TCS, Pro Natura, Bird Life und «Nie wieder Atomkraftwerke» ein Podium mit allen Kandidierenden für den Ständerat organisieren. Doch drei der vier Favoriten fehlten: Hansjörg Knecht (SVP), Thierry Burkart (FDP) und Marianne Binder (CVP) konnten aus terminlichen Gründen nicht an der Diskussion im Naturama in Aarau teilnehmen.

«Der momentane Klimahype ist für mich eine Theorie, die nicht bewiesen ist. Wir müssen das ernst nehmen, bei uns ist es wärmer geworden – ob das weltweit der Fall ist, wissen wir aber nicht.»

Roland Frauchiger

Für die Freisinnigen nahm stattdessen Nationalrat Matthias Jauslin teil, der im Umweltrating (siehe Artikel rechts) klar besser abschneidet als Burkart. Für die CVP nahm Grossrätin Sabine Sutter-Suter am Podium teil, die von sich sagte, beim Umweltschutz schlage ihr politischer Spider stärker aus als jener von Binder. Die SVP stellte keinen Diskussionsteilnehmer – EVP-Grossrat und Ständeratskandidat Roland Frauchiger vertrat aber eine Position, die sonst gemeinhin der SVP zugeschrieben wird.

«Ich bin Ingenieur und habe in meinem Leben gelernt, Dinge zu analysieren, zu hinterfragen und auch noch zu denken dabei», sagte Frauchiger. Und er legte nach: «Der momentane Klimahype ist für mich eine Theorie, die nicht bewiesen ist. Wir müssen das ernst nehmen, bei uns ist es wärmer geworden – ob das weltweit der Fall ist, wissen wir aber nicht.» Niemand wies ihn darauf hin, dass ETH-Forscher im April eine Untersuchung zu diesem Thema publiziert hatten. Demnach ist der Grund für die grossflächige Hitzewelle im Sommer 2018 der menschengemachte Klimawandel.

«Wenn Sie vor einem Flugzeug stehen, und 97 Prozent aller weltweiten Luftfahrt-Experten Ihnen sagen, dass die Maschine unweigerlich abstürzen wird – steigen Sie dann ein?»

Ruth Müri

Ruth Müri, Grossrätin und Ständeratskandidatin der Grünen, konterte Frauchigers Votum aber vehement. «Wenn Sie vor einem Flugzeug stehen, und 97 Prozent aller weltweiten Luftfahrt-Experten Ihnen sagen, dass die Maschine unweigerlich abstürzen wird – steigen Sie dann ein?» Es blieb aber nicht beim Vergleich von Flugzeug-Fachleuten mit Wissenschaftern, die fast einhellig zum Schluss kommen, der Klimawandel sei menschengemacht. Unter der Leitung von Sabine Kuster, Ressortleiterin Leben und Wissen bei CH Media, diskutierten die sieben Podiumsteilnehmer kontrovers über Möglichkeiten, den Klimawandel einzudämmen.

Müri will lange Flüge verteuern, Jauslin hingegen die kurzen

Dass eine Flugreise klimaschädlich ist, bestritt dabei niemand – und die Kandidierenden waren sich auch einig, dass eine Flugticketabgabe von 30 Franken viel zu tief sei, um eine Lenkungswirkung zu erzielen. Maya Bally (BDP) sagte, sie sei früher «ein richtiges Reisefüdli» gewesen und sehr oft geflogen. Der im Parlament beschlossene Mindestbeitrag für eine Flugticketabgabe bringe gar nichts, «mindestens 100 Franken müssten es auf jeden Fall sein». Ruth Müri sagte, die Abgabe müsse davon abhängen, wie lange der Flug sei: Ein längerer Flug nach Asien müsste mit 500 Franken belastet werden.

FDP-Nationalrat Matthias Jauslin, der dieses Jahr erst mit seinem Segelflugzeug in der Luft war, widersprach: Die Abgabe müsse im Gegenteil für Europa-Flüge höher sein, weil es bei kürzeren Distanzen den Zug als valable Alternative gebe. «Wer zum Beispiel beruflich in die USA muss, ist auf das Flugzeug angewiesen», argumentierte er.

Flach will bessere Zugangebote, Wermuth kurze Flüge verbieten

Beat Flach (GLP) gab zu bedenken, dass auch höhere Abgaben nicht dazu führen würden, dass niemand mehr für ein Wochenende nach London fliege. «Wir sind in der Schweiz derart reich, dass auch 100 Franken mehr für einen Flug nichts ändern werden.» Die Flugticketabgabe werde aber mehr Druck auf die Nachbarländer der Schweiz erzeugen, den öffentlichen Verkehr auszubauen. Wenn die Zugverbindungen so attraktiv seien, wie zum Beispiel nach Paris, würden weniger Leute das Flugzeug nehmen.

SP-Nationalrat Cédric Wermuth ist kürzlich nach Namibia geflogen, um an einer Konferenz zur Frage teilzunehmen, wie sich Migration wegen des Klimawandels verhindern lässt. «Es wäre eine geheuchelte Vorbildfunktion, einfach im Wahljahr nicht zu fliegen», sagte er. Wermuth sprach sich für eine Ticketabgabe aus, die mit der Anzahl der Flüge und den zurückgelegten Meilen ansteigt. Und: «Bei den Kurzstreckenflügen brauchen wir keine Abgabe, sondern ein Verbot.»

Cedric Wermuth, Nationalrat AG, Vizepraesident der SP-Bundeshausfraktion, spricht waehrend einer SP-Medienkonferenz ueber den 6-Punkte-Plan zur Gleichstellungspolitik, am Dienstag, 21. Mai 2019 im PROGR, in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Cédric Wermuth spricht sich für eine Ticketabgabe bei Flügen aus. Bild: KEYSTONE

CVP-Grossrätin Sabine Sutter-Suter erinnerte sich an Zeiten, als es Nacht- und Autozüge ans Mittelmeer gab. «Dieses Angebot wurde immer mehr reduziert, es wäre längst an der Zeit, dies wieder auszubauen.» Es sei sehr angenehm, mit dem Nachtzug nach Berlin zu reisen, dies habe sie kürzlich gemacht, sagte Sutter-Suter.

Uneinig bei Verteilungsfragen, Einigkeit bei Gletscherinitiative

Bei der Frage, wohin Einnahmen aus der Flugticket-Abgabe fliessen sollten, waren sich die Podiumsteilnehmer überhaupt nicht einig. Frauchiger möchte das Geld für konkrete Massnahmen oder Forschungsprojekte zur Reduktion von CO2 einsetzen.

«Wir müssen schauen, dass wir weniger pendeln, wieder dort leben, wo wir arbeiten, dann fällt sehr viel CO2-Ausstoss weg.»

Matthias Jauslin

Müri sprach sich dafür aus, mindestens die Hälfte des Ertrags an die Bevölkerung zurückzugeben, «damit jene profitieren, die wenig fliegen». Flach hielt fest, wenn der Benzinpreis erhöht werde, treffe das Leute in den Randregionen. Dies müsse abgefedert werden, wenn man in der Schweiz nicht Proteste wie jene der «gilets jaunes» in Frankreich wolle. Wermuth möchte die Einnahmen aus der Flugticketabgabe zur Verbilligung der Krankenkassenprämien einsetzen. «Dann haben jene, die nicht fliegen, Ende Monat sogar mehr Geld im Portemonnaie als heute.»

Jauslin machte einen völlig anderen Vorschlag: «Wir müssen schauen, dass wir weniger pendeln, wieder dort leben, wo wir arbeiten, dann fällt sehr viel CO2-Ausstoss weg.» Es sei doch absurd, wenn ein Elektriker aus Winterthur bei ihm in Wohlen arbeite und umgekehrt, sagte der Unternehmer.

Matthias Jauslin, FDP-AG, spricht zur Grossen Kammer, an der Sommersession der Eidgenoessischen Raete, am Mittwoch, 5. Juni 2019 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Der Freisinnige Matthias Jauslin will das Pendeln zur Arbeit reduzieren. Bild: KEYSTONE

Einigkeit von links bis rechts gab es bei den Politikern in einem anderen Punkt: Alle sieben Podiumsteilnehmer unterstützen die Gletscher-Initiative. Diese will den Bundesrat verpflichten, den Ausstoss von Treibhausgasen in der Schweiz bis zum Jahr 2030 auf die Hälfte des Wertes von 1990 zu reduzieren. Auch Frauchiger, der zuvor den Klimawandel angezweifelt hatte, hob bei der entsprechenden Frage die Hand und sprach sich dafür aus, sorgfältiger mit den Ressourcen der Erde umzugehen.

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95Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Amos Zweig 08.10.2019 09:46
    Highlight Highlight Die Angst vor dem Klimawandel sehe ich als neustes Beispiel der menschlichen Grundangst, dass die Natur uns feindlich wird. Geschichten von Hungersnöten und Fluten gibt es bereits im Alten Testament und davor.
    Aber es gibt auch noch eine andere Grundangst: Die Gesellschaft wird totalitär und verunmöglicht uns das Leben. Und manch einer sieht in der ganzen Klimahysterie vor allem eine Rechtfertigung für invasive Gesetze und höhere Steuern. Bloss wird diese Seite der Diskussion nie öffentlich anerkannt.
    https://www.amoszweig.com/2019/10/07/klimawandel-katastrophe-oder-weg-in-die-diktatur/
  • Töfflifahrer 07.10.2019 12:51
    Highlight Highlight OK, Frauchiger, der Ingenieur, mit so einer, mittlerweile mehrfach widerlegen, Aussage! Entschuldigung das ist doch nur noch peinlich!
    Wenn jemand so eine Aussage tätigt, wie soll man den ingesamt noch ernst nehmen?
  • freifuchs 07.10.2019 12:50
    Highlight Highlight An alle die sagen die Schweiz könne als kleines Land sowieso nichts gegen den Klimawandel unternehmen: Am 20. Oktober sind Wahlen. Werft die Wahlzettel einfach in den Müll. Oder glaubt ihr wirklich als einer von Millionen Schweizern hättet ihr einen Einfluss auf die Wahlen? Da kann man sich die Mühe sparen...
    • Fritz N 07.10.2019 13:56
      Highlight Highlight Da kann ich freifuchs nur zustimmen! Sowieso diese ganze Wahlpanik, da sollte man doch einfach nicht mitmachen ;)
  • Büsi 07.10.2019 11:35
    Highlight Highlight Ich finde es spannend, wie immer über Flugreisen und CO2 gesprochen wird, aber niemand die Fleisch- und Milchproduktion ins Auge fasst. Mit einer Reduktion unseres Konsums solcher Produkte liesse sich bereits massiv und sofort etwas verändern... aber da will sich dann plötzlich niemand mehr einschränken... https://www.theguardian.com/environment/2018/may/31/avoiding-meat-and-dairy-is-single-biggest-way-to-reduce-your-impact-on-earth
  • DerewigeSchweizer 07.10.2019 10:46
    Highlight Highlight Und was ist mit unseren Lebensmitteln,
    die aus Australien, Afrika, Südamerika oder sonstwoher kommen?
    Bananen, Ananas, Avocados etc.

    Dürfen die auch nicht mehr fliegen?
    Oder dürfen die noch fliegen,
    weil Klimaaktivisten selber auch Bananen essen?
    • Oigen 07.10.2019 11:50
      Highlight Highlight nur als info.

      die meisten deiner aufgezählten nahrungsmittel kommen mit dem schiff, nicht mit dem flieger


      (nicht dass es besser ist)
    • Krise 07.10.2019 11:55
      Highlight Highlight Die meisten, denen das Thema wirklich wichtig ist, essen keine eingeflogenen Lebensmittel und viele verzichten z.B. auch auf spanische Importe.
    • sheimers 07.10.2019 12:00
      Highlight Highlight Die meisten Früchte kommen wohl per Schiff. Mit dem Flugzeug kommt nur leicht verderbliche Ware (z.B. Basilikumblätter), die aber wegen dem geringen Gewicht eher ein kleines Problem darstellen. https://www.watson.ch/schweiz/umwelt/818983551-teufelsfrucht-avocado-fake-news-sagt-dieser-unternehmer
    Weitere Antworten anzeigen
  • fuegy 07.10.2019 10:41
    Highlight Highlight Ein Problem der ganzen Debatte beginnt m.M.n bei der Bezeichnung. Das Klima hat sich schon immer verändert wird dies tun, wenn es keine Menschen mehr gibt. Gegen den Klimawandel zu kämpfen ist somit wie gegen Windmühlen zu kämpfen. Wogegen aber etwas getan werden kann und muss ist der Menschgemachte Einfluss auf den Klimawandel, nicht den Klimawandel an sich. Mit "dem Kampf gegen den Klimawandel" liefert man Gegnern ein Argument, da man ein "natürliches" Phänomen bekämpfen möchte, was man nicht kann.
    • Keewee 07.10.2019 10:57
      Highlight Highlight Oder einfacher: Umweltschutz
  • Fritz N 07.10.2019 10:38
    Highlight Highlight OMG, sind denn die Konservativen wirklich so faktenresistent oder ist das ein geheimer Plan zur Ausrottung der Menschheit??
    • Eau Rouge 08.10.2019 00:10
      Highlight Highlight Glaube keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast....😉
  • Saerd neute 07.10.2019 10:20
    Highlight Highlight Wie war das noch mit der Rotes-Fleisch- Studie?
    Da hatten über Jahre Wissenschaftler wissenschaftlich in Studien bewiesen rotes Fleisch sei krebserregend. Nun wurde diese Studie wiederlegt, auch wissenschaftlich von Wissenschaftern, rotes Fleisch ist evtl. gesünder als weisses Fleisch.
    Quintesenz daraus; glaube nur der Studie die du selber gefälscht hast.
    Wer weiss in ein paar Jahren wird vielleicht sogar Köppel rehabiliert .
    • Krise 07.10.2019 11:49
      Highlight Highlight Ach, das sollte ein Blitz sein. Ich und meine dicken Finger.
      Die Studie hat den Zusammenhang nicht widerlegt wie du meinst, sondern die erste Aussage marginalisiert.
    • Damian derungs 07.10.2019 12:37
      Highlight Highlight Ganz einfach die haben bei den ersten gepfuscht, wie bei allen studien kann man es so drehen das das herauskommt was man gerne hätte, egal welches thema, ob fleisch oder klima spielt keine rolle
    • Älplermagrönli mit Öpfelmues 07.10.2019 12:53
      Highlight Highlight @Nüübächler da habe ich ein gutes Zitat für dich:

      "Ja, wir könnten jetzt was gegen den Klimawandel tun, aber wenn wir dann in 50 Jahren feststellen würden, dass sich alle Wissenschaftler doch vertan haben und es gar keine Klimaerwärmung gibt, dann hätten wir völlig ohne Grund dafür gesorgt, dass man selbst in den Städten die Luft wieder atmen kann, dass die Flüsse nicht mehr giftig sind,
      dass Autos weder Krach machen noch stinken
      und dass wir nicht mehr abhängig sind von Diktatoren und deren Ölvorkommen.
      Da würden wir uns schon ärgern."

      Marc-Uwe Kling
    Weitere Antworten anzeigen
  • whatthepuck 07.10.2019 10:08
    Highlight Highlight Das mit dem Winterthur/Wohlen Problem kann nur behoben werden, wenn Leute aus der Nähe bevorzugt werden. Denkt man das weiter, kommt man in Konflikt mit der Personenfreizügigkeit. Vielleicht setzt ja ein Umdenken ein: go local auch bei der Ressource Arbeitskraft, nicht nur bei Landwirtschaftsprodukten oder Rohstoffen.

    In dieser vernetzten und globalisierten Welt ist Fliegen ein wesentliches Schmiermittel. Abstriche dabei haben auch Abstriche andernorts zur Folge. Diese anderen Abstriche nimmt niemand freiwillig in Kauf. Der Knall wird unweigerlich kommen.
  • Krise 07.10.2019 09:56
    Highlight Highlight Und selbst wenn es keinen menschengemachten Klimawandel gäbe, was wäre das schlimmste Szenario? Dass wir sauberes Wasser, sauberes Land, saubere Luft und wieder mehr Tiere haben? Ja, das ist natürlich schlimm, das muss man verhindern.
    • Damian derungs 07.10.2019 12:39
      Highlight Highlight Und wieder im Mittelalter landen, hört auf zu fordern, sondern präsentiert lösungen, solange ihr die nicht bringt werdet ihr weiterhin von vielen belächelt
    • Fritz N 07.10.2019 13:51
      Highlight Highlight @damian aber ich dachte, die Konservativen wünschen sich doch frühere Zeiten zurück??
    • Krise 07.10.2019 15:12
      Highlight Highlight @Damian Derungs: und was war noch mal dein Vorschlag?
  • Turicum04 07.10.2019 09:20
    Highlight Highlight Der Hauptverursacher des CO2 ist der private Autoverkehr! Hier muss man dringendst ansetzen. In jeder Karre sitzt kaum mehr als der Fahrer! In einem Flugzeug immerhin mehrere Hundert. Aber auch die eMobilität erzeugt immer mehr Elektrosmog und ist somit kaum umweltfreundlich. Was nur die stundenlange Aufladung eines Tesla für Energie (erzeugt wohl der liebe Gott?) benötigt, ist wohl jedem bekannt. Wenn ich mit meinem Tesla auf der Autobahn nur noch generell 60 km/h fahre, kann ich viele Kilometer an Reichweite mehr erzielen. Und der Langsamverkehr erhöht die Leistungsfähigkeit des Mehrverkehrs
    • Allion88 07.10.2019 13:21
      Highlight Highlight Ein tesla braucht rund 1/3 der energie eines vergleichbaren verbrenners dank dem viel höheren wirkungsgrad.
      Nicht eingerechnet ist hier die energie die es braucht, um erdöl zu fördern, transportieren und raffinieren, bis es getankt werden kann. Dann wäre es nicht mal mehr 1/5 der energie.

      Recherchieren und rechnen sie mal selber.
  • Der Rückbauer 07.10.2019 08:56
    Highlight Highlight Es ist auch nicht bewiesen, dass die Erde keine Scheibe ist....
    • Aurum 07.10.2019 09:32
      Highlight Highlight ähm.. doch. Unsere Physik beruht grösstenteils darauf, dass die Gravitation eine radiale Kraft ist. Dadurch schliesst sich, dass unser Planet aufgrund der radialen Gravtation rund ist. Zudem gibts etliche Fotos von unserer rotationsellipsoidscher Erde.
    • Nick Name 07.10.2019 09:46
      Highlight Highlight Mal abgesehen vom inhaltlichen BS dieses Satzes: Zusammenhang zum Thema?
    • El Vals del Obrero 07.10.2019 10:44
      Highlight Highlight Als Beweis dafür reicht es auch schon mit einem gutem Fernrohr ein Schiff zu betrachten, dass am Horizont verschwindet:

      Kamin oder Mast ist zuletzt noch sichtbar. Und wenn man auf einen Turm klettert, sieht man das Schiff etwas länger. Und umgekehrt rum, wenn das Schiff auf das Land zufährt.

      Ohne Kugelform wäre das kaum erklärbar.

      Aber um eine ernsthafte Diskussion geht es hier wohl eh nicht. Aber im Meer gibt es wenigstens Fische für den Troll.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nik G. 07.10.2019 08:44
    Highlight Highlight Wo hat Herr Frauchiger die letsten paar Jahre gelebt? Welche Zeitung hat er gelesen? Keine? Ich frage mich wie man so ignorant sein kann. Wie kann man als Politker so stark in einer Bubble sein. Sollte man nicht genau dort ein wenig den Horizont erweitern und mal andere Fakten anschauen. Vielleicht bin ich auch zu illusorisch.
    Mein Vorschlag innerhalb von Europa muss das Flugzeug immer das teuerste Fortbewegungsmittel sein. Das schnellste muss das teuerste sein und sicher nicht das billigste.
  • Thomas G. 07.10.2019 08:41
    Highlight Highlight Das Klima ändert sich seit Jahrmilliarden. Mit oder ohne Mensch. Der menschgemachten CO2 Ausstoss liegt bei unter 4% des gesamte CO2 in der Atmosphäre, der Anteil des Flugverkehrs bei unter 1 Promille. Was auch immer die Schweiz tut, es ist dem Klima egal.
    • Kiril 07.10.2019 09:29
      Highlight Highlight Immer wieder die gleiche Leier 🙁
    • Aurum 07.10.2019 09:35
      Highlight Highlight Falsch. Unser Handeln regt andere an es uns gleich zu tun. Weil dein denken sehr verbreitet ist (ich mach sicher nicht, sollen doch die anderen) passiert hier auf unserer Welt nichts.
      Und das mit den 4% ist mal wieder so eine sache à la: so wenig kann doch gar nichts ausmachen.
    • derWolf 07.10.2019 10:21
      Highlight Highlight @Aurum ich bin zutiefst überzeugt das sowohl China, Indien, Russland, ach was, die ganze Welt nur darauf schaut was wie wir Reagieren um es uns dann gleichzutun.... Momol, zutiefst überzeugt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Peter R. 07.10.2019 08:19
    Highlight Highlight Wenn ich die Aussagen von den Politikern hier lese, muss ich sagen, dass alle nur für sich sprechen. Beispiel: Wermuth fliegt nach Nairobi um ein bisschen über ein Thema zu diskutieren und will auf der anderen Seite Kurzstreckenflüge verbieten - Wasser predigen und Wein trinken!!
    Die sind doch alle nicht glaubwürdig und vor allem sind alle nicht bereit an den gleichen Tisch zu sitzen um eine gemeinsame, für die Bevölkerung akzeptable, Lösung zu finden.
    • FranzFerdinand 07.10.2019 12:37
      Highlight Highlight Nach Nairobi ist ja auch kein Kurzstreckenflug
  • Cpt. Blocher vom herrlichen Berg 07.10.2019 07:48
    Highlight Highlight Für all die Faktenleugner und Wortverdreher:
    Benutzer Bild
  • Lucas29 07.10.2019 07:34
    Highlight Highlight Co2 senken, aber AKWs abschalten, ergibt nicht viel Sinn...
    • Der Tom 07.10.2019 10:28
      Highlight Highlight Die Alternativen sind viel günstiger, schneller umsetzbar und machen weniger Abhängig. Diese 3 guten Argumente sind unter anderem gleichzeitig auch der Grund warum das für Wirtschaft und Politik nicht interessant ist.
    • Tagedieb 07.10.2019 10:33
      Highlight Highlight Du glaubst den Mist vom co2 freien AKW Strom??? Das sind massive "Bunker" - und die wachsen nicht selber. Und werden auch nicht von Co2 freien Einhörenen erstellt.
      Irgendwann, wenn wir das erste abbauen müssen, weil zu alt und zu gefährlich, wird niemand die Kosten übernehmen wollen und das Ding abzubauen. Wetten? Und der AKW-Strom wird dann plötzlich doch nicht mehr so billig sein. Ah stimmt, das mit den Brennstäben endlagern ist ja auch noch nicht eingerechnet. Aber AKws sind sooooo sauber und co2 frei und das beste der Strom sooooo günstig!
    • Ritiker K. 07.10.2019 11:18
      Highlight Highlight Ist ein AKW CO2 neutral?

      (Bitte die Erstellung und den Abbau des AKW, die Gewinnung des Brennstoffes und die Lagerung der radioaktiven Abfälle auch in die Betrachtung miteinbeziehen)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lappituedaugeuf 07.10.2019 07:31
    Highlight Highlight Wer meint, 30 CHF Flugticketabgabe hätte eine signifikante Wirkung, sollte mal ein Openair besuchen. 20 CHF kostet das Zeltdepot an einem Openair in der Schweiz und denn noch werden hunderte Zelte liegen gelassen. Die Abgabe muss finanziell wehtun, vorher passiert bei den meisten nichts.
  • THEOne 07.10.2019 07:27
    Highlight Highlight «Dann haben jene, die nicht fliegen, Ende Monat sogar mehr Geld im Portemonnaie als heute". achvwehrmuth, ich empfehle dir; mehr oder weniger drogen, aber vorallem nicht im gleichen raum wie der rest des podiums.

    arbeiten da wo man wohnt; wenns so einfach wär, würd ich das längst so machen.

    "wir nehmen irgendein wert, von irgendwann, und halbieren den bis 2030, damit wir dann sagen können, ziel erreicht"
    hat wermuth da spacecakes verteilt??

    • Liselote Meier 07.10.2019 10:41
      Highlight Highlight Äh das ist simpelste Mathematik auf Primarschul-Niveau.

      Wenn Person A) 10 mal im Jahr fliegt zahlt sie 10 mal eine Abgabe. 10x100=1000 Fr.

      Person B) Fliegt nicht kein Abgabe.

      Nehmen wir an mit der Rückvergütung gibt es 100 Fr.

      Person A) bekommt 100 Fr. hat aber 1000 Fr. Abgabe bezahlt = -900 Fr.

      Person B) bekommt 100 Fr. keine Abgabe ergibt ein + von 100 Fr. ergo mehr Geld im Portemonnaie.

    • Malnachgedacht 07.10.2019 14:03
      Highlight Highlight Und was macht sie CO2-Ausstoß-freies mit dem 100.-?
  • Clife 07.10.2019 07:27
    Highlight Highlight Klimahysterie hin oder her - Fakt ist, dass Erdöl, Flugzeuge und sonstiges die Umwelt massiv beeinträchtigen und schädigen. Es gibt also auch so gute Gründe für einen Wandel. Wenn man DAS auch verleugnet, tut mir leid, hat man die Daseinsberechtigung als Politiker bei mir verloren.
  • leu84 07.10.2019 07:25
    Highlight Highlight Zum Glück habe ich die richtige Wahl für den Aargauer Ständerat getroffen.
  • Süffu 07.10.2019 07:22
    Highlight Highlight Wie wäre es anstelle zu bestrafen, zu belohnen? Z. B. Zugreisen ü500km von den Steuern abziehen..
    • FranzXaver 07.10.2019 13:07
      Highlight Highlight Bei Steuerabzügen profitieren vor allem die Gutverdiener.
  • demian 07.10.2019 07:21
    Highlight Highlight Wenn die Tickets soviel teurer werden, dann könnte man der Crew anständige Löhne bezahlen und die Wartung der Flugzeuge wieder in ZRH machen...

    Um Europaflüge zu verbieten müssten einige Länder erstmal ihre marode Infrastruktur erneuern. Was eine Menge Arbeitsplätze generieren und Steuereinnahmen bringen würde.
  • dis_Mami_het_gseit 07.10.2019 06:54
    Highlight Highlight Wenn es ums Beweisen geht sitzt gerade die EVP thematisch im Glashaus und sollte nicht mit Steinen werfen.

    Im Gegensatz zu ihren religiösen Märchen ist der menschengemachte Klimawandel zu 99.9 Prozent unter Wissenschaftlern unbestritten.
    • frnrsch 07.10.2019 07:48
      Highlight Highlight Die Frage stellt sich unter welchen Wissenschaftlern? In welcher Beziehung stehen sie zu dieser These und zu welchen Instituten und Organisationen? Beisse nicht die Hand die dich füttert? Man muss immer auch schquen wie die Beziehungen sind.
    • VanAllen 07.10.2019 08:26
      Highlight Highlight @frnrsch Wissenschaft funktioniert ein bisschen anders als du dir das evtl. vorstellst. Betrügereien und Einflussnahmen werden in den allermeisten Fällen durch die wissenschaftliche Methode aufgedeckt. Wissenschaftler sind stets bemüht, ihre Thesen zu widerlegen
    • Buri Erich 07.10.2019 08:55
      Highlight Highlight Entsprechende Beziehungen wurden untersucht und der Klimawandel wird nur von "Wissenschaftlern" geleugnet die von entsprechenden Organisationen und Institutionen gesponsert werden.
      Man kann also sagen dass 100% der unabhängigen Wissenschaftler sich einig sind, dass der Klimawandel vom Menschen verursacht wurde.
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  • Alice36 07.10.2019 06:42
    Highlight Highlight Aus der untenstehenden Grafik wird sehr gut ersichtlich wo die CH ihren Fussabdruck am effizientesten Verbessern kann. Flüge zu verbieten bringt wohl nicht viel.
    Benutzer Bild
    • K1aerer 07.10.2019 07:26
      Highlight Highlight Das heisst die ganze Wirtschaft an die Wand fahren.
    • Dong 07.10.2019 08:10
      Highlight Highlight Ich finde die Hebel-Rechnung unseriös.
      Würden Schweizer Banken nicht mehr in Erdöl investieren (was ich durchaus begrüssen würde), dann wäre der entsprechende Energieverbrauch ja nicht plötzlich weg.
    • Unicron 07.10.2019 09:10
      Highlight Highlight @K1aerer
      Nicht an die Wand fahren, nur anpassen.
      Die Wirtschaft hat viel Potential wo man sparen kann, es fehlt nur die Motivation.
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  • sunshineZH 07.10.2019 06:22
    Highlight Highlight 😐
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    • Merida 07.10.2019 08:03
      Highlight Highlight Dieses Video ist 10 Jahre alt. Was soll das heute genau aussagen? Die Faktenlage hat sich seit 2009 nicht unwesentlich verändert.
    • Merida 07.10.2019 08:19
      Highlight Highlight Ein aktueller Bericht der University of Illinois:
      https://news.illinois.edu/view/6367/750060
  • HundBasil 07.10.2019 05:09
    Highlight Highlight Die Frage, ob der Klimawandel eine Tatsache ist, ist müssig. Die Frage, ob sich eine Erde ohne Menschen bezüglich Klima nicht im selben Mass verändert hätte, ist nicht klar zu beantworten. Die Frage, ob die links-grünen Ideen einen Einfluss gegen Klimawandel hätten, kann man aber mit Nein beantworten.
    • saukaibli 07.10.2019 07:28
      Highlight Highlight Was für ein Unsinn! Das ist doch ganz einfache Physik. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts wissen wir, dass CO2 einen Klimaeffekt hervorruft. Wir wissen, dass der Mensch verantwortlich ist für den Anstieg von CO2 in der Atmosphäre durch die Verbrennung von fossilen Energieträgern. Jetzt zählt man eins und eins zusammen und die Frage, ob der Mensch für den Klimawandel verantwortlich ist, ist geklärt. Einfache Physik also, oder zweifelst du etwa auch an der Schwerkraft?
    • wasps 07.10.2019 07:31
      Highlight Highlight Links Grün hat immerhin Vorstellungen davon, wie der CO2 Ausstoss zumindest in der Schweiz gesenkt werden könnte. Von den Rechten lese ich diesbezüglich herzlich wenig. Was sind Ihre Vorschläge?
    • leu84 07.10.2019 07:35
      Highlight Highlight Auf der Erde gab und gibt es immer Veränderungen. Es sind physikalische, geologische und auch biologische Gründe. Meistens bleibt genug Zeit, dass eine Spezies einer neuen Gegebenheit sich anpassen kann. Z.b. Korallen bei sinkenden oder steigenden Meeresspiegel. Wenn aber die Veränderungen eine Generation überfordert und dank der Chemie die wir auf und neben den Felder sprühen eingehen, dann wird es schwierig. In den Ökosyteme sind die Individuen sehr eng miteinander verflochten.
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