Schweiz
Aargau

Suhr: Frau verletzt ihre Familie und sich selber mit Messer

Ein Rettungshelikopter flog eine Person in ein Spital, die bei einem Vorfall in Sattel SZ verletzt wurde. (Symbolbild)
Ein Rettungshelikopter flog das Baby nach Zürich ins Spital. (Symbolbild)Bild: sda

Auch Säugling angegriffen: Frau verletzt ihre Familie und sich selber mit Messer

In Suhr ging am Mittwochmorgen eine 37-jährige Frau auf ihre Familie los. Drei Erwachsene und ein Kleinkind wurden ins Spital gebracht. Das Baby wurde gar notoperiert.
15.04.2026, 17:4715.04.2026, 17:47
Florian Wicki / ch media

Am frühen Mittwochmorgen wurde die Anwohnerschaft eines Suhrer Wohnquartiers Zeuge eines Polizei- und eines Rettungseinsatzes. Viele dürften primär die Sirenen und den Helikopter gehört haben.

Bei der kantonalen Notrufzentrale sei kurz vor sechs Uhr eine «unklare» Meldung über verletzte Personen eingegangen, schreibt ein Sprecher der Kantonspolizei Aargau auf Nachfrage dieser Zeitung.

Und: «Polizei und Rettungsdienst fanden an der fraglichen Privatadresse in Suhr drei verletzte Erwachsene sowie ein verletztes Kleinkind vor.» Ein Rettungshelikopter flog das Baby nach Zürich ins Spital, Ambulanzen brachten die erwachsenen Personen ins Spital. Das Baby und zwei Erwachsene mussten notoperiert werden.

Was ist da passiert? Dazu der Kapo-Sprecher: «Nach ersten Erkenntnissen war eine 37-jährige Frau mutmasslich in einem psychischen Ausnahmezustand mit einem Messer auf eines ihrer Kinder sowie auf Familienangehörige losgegangen. Danach dürfte sie auch sich selbst verletzt haben.»

Nach ersten Angaben seien das Baby und zwei der erwachsenen Personen schwer, die dritte Person mittelschwer verletzt worden. Die genauen Umstände seien aber noch unklar, heisst es weiter seitens Polizei, sie habe ihre Ermittlungen aufgenommen. Zudem habe die Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau eine Strafuntersuchung eröffnet. (aargauerzeitung.ch)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Zürcher Forscher reparieren Epilepsie-Gen im Mäusehirn
Zürcher Forscherinnen und Forscher haben Mäuse mit einer erblichen Form der Epilepsie nahezu geheilt. Mit einer neuen Gentherapie verhinderten sie epileptische Anfälle bei den Mäusen fast vollständig.
Zur Story