Schweiz
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Fluggaeste schlaengeln sich, zu Beginn der Sommerferien im Kanton Zuerich, zum Check-In Schalter auf dem Flughafen Zuerich, aufgenommen am Samstag, 16. Juli 2016, in Zuerich. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Grossandrang auf dem Flughafen Zürich zum Start der Sommerferien. Bild: KEYSTONE

Schluss mit Strandferien? Gegner von «Grüne Wirtschaft» werben mit Angst vor Konsumverzicht

Die Volksinitiative für eine Grüne Wirtschaft findet in den Umfragen beachtlichen Zuspruch. Die Gegner appellieren an die Bequemlichkeit der Stimmbürger. Sie warnen vor hohen Preisen und Konsumverzicht.



Sommerzeit ist Ferienzeit. Für viele ein Anlass, den Alltagsstress hinter sich zu lassen und ans Meer zu verreisen. «Sorgenlos den Strand entlanglaufen, den warmen Sand zwischen den Zehen spüren, das Rauschen der Wellen in den Ohren und schon am Morgen früh die Sonnenstrahlen auf der Haut geniessen.» Wem wird bei solchen Perspektiven nicht warm ums Herz?

Das Zitat oben stammt nicht aus einem Ferienprospekt. Der darüber gesetzte Titel verrät eine ganz andere Absicht: «Das lass ich mir von den Grünen nicht nehmen!» Darauf könnte es hinauslaufen, wenn das Stimmvolk am 25. September die Volksinitiative «Für eine nachhaltige und ressourceneffiziente Wirtschaft (Grüne Wirtschaft)» annehmen sollte, argumentiert das Konsumentenforum, das dem Nein-Lager angehört.

Das auf der Website der bürgerlich geprägten Organisation publizierte Statement ist kein Ausreisser. Es passt zur Tonalität der gesamten Nein-Kampagne. Die Initiative der Grünen Partei, die eine ökologischere Wirtschaft anstrebt, soll mit der Angst vor Konsumverzicht zu Fall gebracht werden. «Teurer Grüner Zwang» lautet die Parole des gegnerischen Komitees. In seiner Inseratekampagne warnt es, bei einem Ja müsse «jeder den gewohnten Lebensstil radikal ändern».

Gegenvorschlag «abgeschossen»

Für den Zürcher Grünen-Nationalrat Bastien Girod, Co-Präsident des Initiativkomitees, handelt es sich um eine Argumentation im Donald-Trump-Stil: «Man behauptet etwas, das den Leuten Angst macht, und hofft, dass sie den Initiativtext nicht lesen.» Dieser sei sehr offen formuliert, von Konsum stehe dort nichts. Die Initiative setze Ziele und strebe eine Förderung der Grünen Wirtschaft an, sie schreibe aber keine Massnahmen vor: «Diese müsste das Parlament beschliessen.»

Die Gegner hätten deshalb ein «Riesenproblem», glaubt Girod, auch weil sie «den Gegenvorschlag abgeschossen haben». Bundesrätin Doris Leuthard wollte mit einer Revision des Umweltschutzgesetzes die Kreislaufwirtschaft fördern und den Ressourcenverbrauch senken. Das Parlament zog diesem Gegenvorschlag auf Druck der Wirtschaft alle Zähne und versenkte ihn am Ende vollständig, zum Ärger von Leuthard. Sie bekämpft die Initiative, allerdings ohne Elan.

Grüne Wirtschaft

Die Initiative Grüne Wirtschaft verlangt, dass die Schweiz ihre Umweltbelastung auf ein global verträgliches Mass senkt. Heute verbraucht sie so viele Ressourcen, dass drei Erden nötig wären, wenn sich die gesamte Erdbevölkerung so verhielte. Bei einem Ja müsste der ökologische Fussabdruck bis 2050 auf eine Erde reduziert werden. Der Bund müsste Zwischenziele festlegen. Würden diese nicht erreicht, könnte er Vorschriften erlassen. Auch Lenkungssteuern wären möglich.

Ein Problem haben die Gegner auch, weil eine ökologischere Wirtschaft durchaus mehrheitsfähig scheint. In der letzte Woche veröffentlichten ersten SRG-Trendumfrage kommt die «Grüne Wirtschaft» auf beachtliche 61 Prozent Ja. Der umfassende Ansatz der Initiative treffe auf «viel Sympathie» und die Ausrichtung des wirtschaftlichen Handelns an Nachhaltigkeit stosse «auf hohe Akzeptanz», begründet das Institut GFS Bern den guten Startwert.

Adele Thorens, Nationalraetin Gruene-VD, Damian Oettli, Leiter Abteilung Konsum und Wirtschaft WWF, Franziska Barmettler, Co-Geschaeftsfuehrerin Swisscleantech und Bastien Girod, Nationalrat Gruene-ZH, von links, sprechen ueber die Initiative

Bastien Girod an der Medienkonferenz des Ja-Komitees. Bild: KEYSTONE

Die Strategie des Nein-Komitees scheint deshalb klar: Die Angst vor Einschränkungen unseres komfortablen Lebensstils soll die Sorge um die Umwelt verdrängen. Kampagnenleiter Matthias Leitner von der FDP Schweiz weist dies zurück: «Wir wollen keine Ängste schüren, aber die Leute müssen sich bewusst sein, was eine Annahme der Initiative bedeutet.» Die im Text erwähnten Lenkungsabgaben etwa würden sich auf die Preise für die Konsumenten auswirken.

Freiwilliger Verzicht

Über die Zustimmung in der SRG-Umfrage zeigt sich Leitner nicht überrascht: «Der Titel der Initiative ist gut gewählt, aber darin steht nichts davon, dass sie nur mit Zwang umsetzbar ist.» Er vertraut auf ein Umdenken: «Einen freiwilligen Verzicht auf Fleisch aus ökologischen Gründen kann man sich vorstellen. Das geschieht auch immer häufiger.» Ganz ähnlich argumentiert Babette Sigg, die Präsidentin des Konsumentenforums: «Man kann die Leute zum Verzicht bewegen.»

In seiner Stellungnahme erwähnt das Konsumentenforum selbst, dass mit dem Fliegen «sehr viel CO2 ausgestossen wird». Es gilt als klimaschädlichste Art des Reisens. Sigg bestreitet das nicht, sie will aber die Konsumenten durch Information und Aufklärung dazu bewegen, «einmal keine Strandferien zu machen und dafür in der Schweiz zu bleiben». Die Zürcherin ist auch Präsidentin der CVP-Frauen und damit Parteikollegin von Doris Leuthard, sie hätte den Gegenvorschlag begrüsst. «Trotzdem kann ich zu dieser Initiative nicht Ja sagen, weil sie zu radikal ist.»

Ökologische Argumente kommen bei den Gegnern durchaus vor, sie verweisen etwa auf die «weltrekordhohe» Recyclingquote in der Schweiz. Im Abstimmungskampf aber ist davon wie auch von freiwilligem Verzicht kaum die Rede. Die Rechnung könnte aufgehen. GFS Bern hält eine Annahme am 25. September für möglich, wahrscheinlicher sei jedoch, dass die Initiative abgelehnt werde.

Die Befürworter sind sich dieser Gefahr bewusst. «Die Nein-Kampagne kann wirksam sein, aber sie ist eine Irreführung der Stimmbürger», sagt Bastien Girod. Ob diese Botschaft ankommt, scheint fraglich. Am Ende könnte die Bequemlichkeit der Menschen siegen. Und der Wille, sich die wohl verdienten Ferien am sonnigen Strand «von den Grünen nicht nehmen» zu lassen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Altweibersommer 26.08.2016 11:49
    Highlight Highlight Als wenn strandferien entspannend wären😂
  • Ohniznachtisbett 26.08.2016 11:28
    Highlight Highlight Ich verstehe das Anliegen der Initiative. Jedoch will ich nicht unter Zwang mir vom Staat vorschreiben lassen, was für ein Auto ich fahre, wohin ich in die Ferien gehe, was ich esse und so weiter. Deshalb NEIN zu solchen illusorischen Initiativen.
    • Randy Orton 26.08.2016 17:03
      Highlight Highlight Sprich man sollte alle Gesetze bezüglich Lebensmittelsicherheit, Grenzwerte für Schadstoffe, TÜV, SUVA-Richtwerte, und alle anderen Gesetze zum Schutz der Bevölkerung abschaffen?
    • Dostoi 26.08.2016 18:59
      Highlight Highlight All diese Sachen werden im Initativtext auch nicht erwähnt, keine Sorge.
  • Prinz Eisenherz 26.08.2016 09:09
    Highlight Highlight Die Menschheit hatte immer Angst vor der Zukunft. Sei es der Weltuntergang oder sonst etwas.

    Die Grünen und auch die SVP beweisen laufend: Angst lässt sich gut Bewirtschaften.

    Fact ist: die Lebenserwartung steigt seit tausenden von Jahren unausweichlich an. Gesundheit und Gesundheitsversorgung wird immer besser.

    Die Initiatve aus Angst vor der Zukunft annehmen, ist nicht intelligenter, als die Angst vor dem jüngsten Gericht im Mittelalter.
    • Kstyle 28.08.2016 09:29
      Highlight Highlight Ich denke wir sind einbisschen gescheiter als im mittelalter manche auf jedenfall.
  • Toerpe Zwerg 25.08.2016 18:54
    Highlight Highlight Die Initiative schwindelt ebenfalls in dem sie suggeriert, ein 8mio Völkchen könne die Welt retten
    • supermario1 25.08.2016 19:59
      Highlight Highlight Es zählt der pro Kopf Verbrauch. Wie bitte sollen wir westlichen Länder von den Schwellenländern verlangen konsequent zu sein? Die Welt zu retten ist genau so Schwachsinn wie der “anstehende“ Konsumverzicht. Ohne Inhalt. Energieeffizienz muss keineswegs unwirtschaftlich sein, im Gegenteil kann es neue Arbeitsplätze schaffen. Unsere nördlichen Nachbarn sind uns schon meilenweit voraus, nicht nur was das betrifft...
    • Toerpe Zwerg 25.08.2016 20:48
      Highlight Highlight Ach ja? Im Gegensatz zur Schweiz hat der CO2 Ausstoss in Deutschland zugenommen.
    • Charlie Brown 25.08.2016 20:49
      Highlight Highlight Ich widerhole mich zwar, aber...
      Benutzer Bild
    Weitere Antworten anzeigen
  • demokrit 25.08.2016 18:51
    Highlight Highlight Dass die Grünen den nicht unumstrittenen "Ökologischen Fussabdruck" verwenden ist speziell. Dieser bewertet eine gentechnische Monokulturen besser, als eine ökologische Landwirtschaft. Der Raubbau von endlichen Substanzen findet auch keinen Eingang:
    https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96kologischer_Fu%C3%9Fabdruck#Bewertung
  • mortiferus 25.08.2016 17:55
    Highlight Highlight Es wird so enden wie es enden muss. Da geht kein Weg vorbei. Nennt es Schicksal, Natur, Dummheit. Egal ob heute, in 100, in 1000 Jahren oder noch weiter in der Zukunft, irgendwann ist das Ende vor der Tür, dem Kosmos ist das Wurst. Vielleicht ist die Zukunft mit dem Anfang schon bestimmt. Das sich mit menschlicher Vernunft etwas daran ändern lässt glaube ich inzwischen nicht mehr. In dem Sinne, gebt Gas solange der Tank voll ist, aber es soll danach ja niemand jammern.
    • Don Alejandro 25.08.2016 18:12
      Highlight Highlight Deine Worte in Gottes Ohren. Nur die Menschheit ist zu dumm dafür. Also wird es die Natur selbst für uns richten.
    • karl_e 25.08.2016 23:35
      Highlight Highlight SeKu, du solltest dich hüten, andere Leute der Dummheit zu bezichtigen , wenn du so sonderbare Aussagen absonderst. Die Erde geht wohl erst in einer,zwei oder drei Milliarden Jahren zugrunde, aber die Menschheit dürfte es wesentlich eher treffen. Wenn sie so weiter macht wie bisher sind 1000 Jahre eine eher optimistische Schätzung. ☹️
  • amore 25.08.2016 17:53
    Highlight Highlight All diese Lügen- und Angstmacherargumente bei sinnvollen Initiativen gehen mir immer mehr auf den Wecker. Hier wiederum, bei der AHVplus und bei der Atomausstiegsinitiative etc. Immer die gleiche Leier: Arbeitsplätze gehen verloren, Reiche Leute verlassen die CH, zu wenig Geld für die Schwachen....... Ach was sind doch das für armselige Argumente.
  • HansPeterMeier----Patriot. 25.08.2016 17:49
    Highlight Highlight Diese Initiative muss abgelehnt werden.

    Sonst muss das Volk wie zu guten alten Zeiten nach Bern marschieren und die Regierung wegen Hochverattes absetzen.

    Und die Jüngere Genaration(18-29J) sollen sich endlich mal der Meinung der älteren Bevölkerung erbeugen den wir sind weisser und Älter aber solange die 18-29J keine klare Merheit sind und uns echte Landesdiener nicht überstimmen können ist noch alles gut aber wehe sie überstimmen uns mal,dann wird es Zeit diese Verätter das Stimmrecht zu entziehen.

    Es lebe die direkte Demokratie die echte Demokratie der Welt und es lebe unsere Eidg.
    • Walter Sahli 25.08.2016 17:56
      Highlight Highlight Im Alter wird man nicht automatisch weisser, nur runzliger.
    • Charlie Brown 25.08.2016 19:44
      Highlight Highlight @Sahli: Er spricht wohl von seinem Haupthaar.

      @Patriot: Demokratische Mehrheiten zu akzeptieren; das wäre eine Leistung fürs Vaterland.
    • lilas 25.08.2016 20:27
      Highlight Highlight Meine Lieblingstierchen sind weisse Verrätter...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kstyle 25.08.2016 17:32
    Highlight Highlight Ich finde den slogen sowas von geil grüne wirtschaft NEIN. Wie soll die wirtschaft sonst aufgebaut werden? Die zukunft kann nur in übereinstimmung mit der natur laufen. Wir haben jetzt 100jahre gesehen was passiert aber das ist typisch Wirtschaftspartei, heute absahnen und nach mir die sindflut.
    • karl_e 25.08.2016 23:38
      Highlight Highlight Nur vergessen diese Absahner, dass die Sintflut auch sie ersäuft.
    • Kstyle 26.08.2016 02:01
      Highlight Highlight Ja aber die haben schöne jachten;-)
    • Kstyle 26.08.2016 02:16
      Highlight Highlight Yachten :-)
  • Lami23 25.08.2016 17:10
    Highlight Highlight Wenn wir jetzt nicht bereit sind, uns ein klein wenig einzuschränken (velo und less meat haben mich nicht unglûcklich gemacht) dann wird uns in Zukunft nicht die Politik sondern die Natur pers öhnlich dazu zwingen. Die grünen haben schon einiges lanciert, was mir zu weit weg war. Aber das ist brandaktuell!
    • Toerpe Zwerg 25.08.2016 18:55
      Highlight Highlight Personifizierte Natur?
  • Walter Sahli 25.08.2016 16:57
    Highlight Highlight Als es Mitte der 80er darum ging, den Katalysator bei Autos einzuführen, prophezeite die Wirtschaft den Weltuntergang...mindestens! Man darf der Panikmache der Gegner also durchaus mit einer gewissen Gelassenheit begegnen.
  • Madison Pierce 25.08.2016 16:41
    Highlight Highlight Wieder sieht man das Problem mit den Volksinitiativen: man stimmt über einen wenig konkreten Verfassungsartikel ab und kauft somit quasi die Katze im Sack. Die Massnahmen können von Steuervorteilen für ökologisch produzierende Firmen bis hin zu Verboten von Sportwagen oder Ferienflügen gehen. Je nachdem, wie das Parlament zusammengesetzt ist. Man weiss es schlicht nicht.
    • Kstyle 25.08.2016 17:36
      Highlight Highlight Deshalb wäre ich dafür das wir nur initiativen die Pfannenfertig sind und auch im vornherein durch ämter zur durchsetzung geprüft wurden zur abstimmung kommen.
  • gnabgib 25.08.2016 16:37
    Highlight Highlight Hier übrigens die Reaktion der economiesuisse – die im letzten Jahr federführend beim Abschuss der USG-Revision war und jetzt bei dieser unsäglichen Zwangsjackenkampagne – auf den Initiativtext anno 2011:

    «Mit dieser Initiative versuchen [die Grünen] vielmehr, echte Probleme zu lösen, und legen dabei Sachverstand an den Tag.»

    http://www.nzz.ch/economiesuisse-sympathisiert-mit-den-gruenen-1.11715274
  • 7immi 25.08.2016 16:07
    Highlight Highlight während die befürworter nichts über allfällige folgen sagen überspitzen die gegner die folgen. wahlkampf nach lehrbuch. beide haben ein bisschen recht und liegen ein bisschen falsch.
    schlussendlich wird es einen gewissen verzicht oder zumindest ein umdenken geben müssen, um die ziele zu erreichen. die frage ist, was uns wichtiger ist: die zukunft unserer kugel oder unsere bequemlichkeit und luxus...
  • Kookaburra 25.08.2016 15:46
    Highlight Highlight Ich bin zu einem Kompromiss bereit. Um die Klimaziele der Schweiz zu erreichen, bin ich bereit eine Negativzuwanderung hinzunehmen.
    Ausserdem keine Aufnahme mehr von Afrika- und Nahostflüchtlingen, da wir sonst deren "Fussabdruck" verzwanzigfachen.
    Desweiteren sollten Immigranten, welche Ferien in ihrem Heimatland machen mit einer rigorosen Klima-"Lenkungsabgabe" belegt werden. (So etwa 50rp. pro Km) Dies ist nebenbei noch gut gegen Gotthard-Stau.
    Denn jeder Fortschritt der Schweiz in dieser Sache, wird doch eh einfach doppelt durch Zuwanderung zunichte gemacht. Oder?
    • Randy Orton 25.08.2016 16:03
      Highlight Highlight Was hast du persönlich für einen ökologischen Fussabdruck?
    • Kookaburra 25.08.2016 17:34
      Highlight Highlight Kein Auto nur öv. Ein Ineuropaflug pro zehn Jahre.

      Aber nicht nur die Italienischstämmigen reisen pro Jahr durchschnittlich zwei Mal nach Hause. Auch die Deutschen (das geht ja noch) und die 300'000 Portugiesen und die halbe mio. Balkanstämmigen...

      Die Migrationsmentalität ist diesbezüglich Gift. Pervers wenn man so will. Wieso nicht diese Extremfälle durch Lenkungsabgaben einschränken?

      Wenn ich kein Auto habe, legt unsere Regierung das eh einfach so aus, dass dann noch zwei Immigranten mehr Platz haben. Und die leisten sich ohne Skrupel einen BMW. Und ich bin der Dumme....
    • Randy Orton 26.08.2016 17:01
      Highlight Highlight Ich habe dich nicht nach deinem
      Reiseverhalten sondern nach deinem ökologischen Fussabdruck gefragt. Der ist bestimmt locker eine Erde höher als der eines Einwanderers, der ab und zu in die Ferien in seinen "Ursprungsstaat" fährt, zumindest wenn du wie ein Durchschnittsschweizer lebst und Fleisch konsumierst, mit Öl heizt, eine Wohnung oder sogar ein Haus bewohnst mit 3-4 Zimmer etc.
      Das Reiseverhalten (vor allem
      Nach DE oder I) beeinträchtigt deinen Fussabdruck nicht so stark wie der alltägliche Konsum und da schneidest du sicher schlechter ab...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chroneburger 25.08.2016 15:28
    Highlight Highlight Können wir für einmal nicht an uns selber und die schweizer Wirtschaft denken? Hier steht der Anfang von etwas wichtigerem auf dem Spiel: Die Zukunft der Menschheit. Wer jetzt noch nicht erkannt hat, das wir Menschen die Erde langsam oder sicher zerstören, ist entweder dumm oder verschliesst die Augen vor der Realität. Und wem die Generation von Morgen egal ist, soll einfach nicht abstimmen gehen.
    • atomschlaf 25.08.2016 15:59
      Highlight Highlight Die kleine Schweiz kann per sofort jegliche wirtschaftliche Tätigkeit einstellen. Die globalen Auswirkungen wären weder mess- noch spürbar.
      Das einzige was diese Initiative bringt ist ein massiver Verlust an wirtschaftlicher Konkurrenzfähigkeit und längerfristig die Massenverarmung der Bevölkerung.
    • Oban 25.08.2016 16:33
      Highlight Highlight Lustig und andere wollen uns immer erzählen wie wichtig wir für die Wirtschaft in Europa wären. Diese sagen uns auch, dass wir wirtschaftlich so wichtig sind, das die EU angekrochen kommt. Was stimmt jetzt nun?
    • bokl 25.08.2016 18:12
      Highlight Highlight Wir zerstören nicht die Erde. Nur unsere Lebensgrundlage. Die Erde wird es auch ohne Menschen noch geben...
  • atomschlaf 25.08.2016 15:11
    Highlight Highlight Ressourcenverbrauch korreliert stark mit Wohlstand. Bis zu einem gewissen Grad lässt sich dies durch effizientere Technologie kompensieren, aber die von der Initiative geforderte Drittelung des Ressourcenverbrauchs wird nicht ohne eine äusserst schmerzhafte Wohlstandsreduktion möglich sein.
    • Nick Name 25.08.2016 16:25
      Highlight Highlight Und wo, wem, wie genau täte diese Wohlstandsreduktion "äusserst" weh?
      Was ist eigentlich Wohlstand? Und lässt dieser Wohlstand auch bei allen anderen den selben Wohlstand zu?
    • atomschlaf 25.08.2016 20:29
      Highlight Highlight @Nick Name: Das lässt sich natürlich noch nicht genau hervorsagen, aber wenn wir mal (IMHO recht optimistisch) annehmen, dass eine Reduktion des Fussabdrucks um 1/3 ohne Wohlstands- und Komfortverlust möglich wäre, dann müsste der Ressourcenkonsum und damit der Wohlstand immer noch halbiert werden.

      Mögliche Einschränkungen:
      - Verbot oder Kontingentierung des Fleischkonsums
      - Mobilitätseinschränkungen oder -kontingentierungen: z.B. Einschränkungen von Auslandsreisen und der Mobilität im Inland
      - Generell Konsumverbote oder -kontingentierungen um den Ressourcenverbrauch zu drosseln
      - etc.
    • atomschlaf 25.08.2016 20:31
      Highlight Highlight @Nick Name: Woher hast Du die merkwürdige Idee, dass alle den gleichen Wohlstand haben sollten?
    Weitere Antworten anzeigen
  • reaper54 25.08.2016 15:06
    Highlight Highlight Wäte sehr schade für den Standort Schweiz wenn diese Initiative angenommen werden würde. Aber Initiativen sind zuerst meistens sehr Positiv in Umfragen, danach lesen sich die Leute ein und meistens kommt es gut...
    • phreko 25.08.2016 15:34
      Highlight Highlight Weshalb? Sind Zukuntstechnologien keine Investitionen wert?
    • atomschlaf 25.08.2016 15:42
      Highlight Highlight @phreko: Doch, aber massgebend ist die technologische Entwicklung und nicht willkürliche staatliche Vorgaben. http://Abet
    • Fabio74 25.08.2016 16:06
      Highlight Highlight Leider hat in diesem Land keinee mehr Visionen. Es geht nur um Geld jetzt.
      Wenn die Gegner keine Argumente haben, nutzen sie "Diktatut" etc. Zeigt wie tief gewisse Kreise gesunken sind
  • NWO Schwanzus Longus 25.08.2016 15:04
    Highlight Highlight Wir kommen zur wichtigsten Frage überhaupt, soll der Handel den Staat kontrollieren, oder der Staat den Handel? Es wäre durchaus sinnvoll Ökologischer zu handeln und sich nicht immer für die Interessen der Konzerne zu verkaufen aber der Wohlstand muss erhalten bleiben. Es braucht eine Ökologische Marktwirtschaft ohne Neoliberale Auswüchse ala USA.
  • Lowend 25.08.2016 15:01
    Highlight Highlight Es ist wie immer. Die Linken versuchen die Menschen mit Fakten auf ein Problem hinzuweisen und bieten gangbare Lösungen und auf der anderen Seite ist in diesem Fall die bürgerliche Konsummaffia, die den konsumsüchtigen Menschen Angst vor den Entzugserscheinungen macht und wie immer werden wohl die Angstmacher gewinnen.
    • reaper54 25.08.2016 15:09
      Highlight Highlight Dann empfehle ich die Tomaten von den Augen zu nehmen und nachzudenken... Vileicht aieht du dann, dass solche einschlägigen "Lösungen" nur Armut verursachen
    • atomschlaf 25.08.2016 15:22
      Highlight Highlight Die von der Initiative vorgesehe, staatlich gegängelte Wirtschaft, ist alles andere als ein gangbarer Weg.
      Der Bund dürfte sogar Produktionsprozesse reglementieren! Eine erfolgreiche Wirtschaft erträgt keine derartige Planwirtschaft.
    • Lowend 25.08.2016 15:50
      Highlight Highlight Zu Zeiten, als es noch so etwas wie eine Nationalökonomie gab, waren die Staaten dafür da, den Firmen und Konzernen die Schranken und Leitplanken zu setzen, doch seit der Globalisierung gelten angeblich nur noch die Regeln des Marktes.
      Meiner Meinung nach kann der Einfluss der Demokratien darum noch viel weiter gehen, denn seit der neoliberalen Revolution tun die Firmen alles, um die Politik möglichst schwach zu halten, damit sie quasi Narrenfreiheit geniessen. Das beste Beispiel dafür bieten unsere neoliberalen Marktschreier von der SVP/FDP, die nur noch für die Wirtschaftselite politisieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • bokl 25.08.2016 14:57
    Highlight Highlight "Die Initiative ist offen formuliert und schreibt keine Massnahmen vor"

    Das ist natürlich clever gemacht von den Grünen. So können sie immer behaupten "Steht so nicht im Initiativtext".

    Fakt ist aber auch, dass ohne Massnahmen die Initiative nicht umgesetzt werden kann. Und da sind die Gegner nun frei eigene Beispiele zu kreieren.

    Und ohne Konsumverzicht wird es nicht gehen, sonst bräuchte es die Initiative ja gar nicht.
    • legis 25.08.2016 15:24
      Highlight Highlight Naja, mit einem so extrem bürgerlichen Parlament, würde ich mir wegen der Umsetzung nicht allzu grosse Sorgen machen ;) Die schauen schon, dass ihr hart verdientes Lobby-Geld weiterfliesst!
    • lilas 25.08.2016 15:27
      Highlight Highlight Was wäre denn so dramatisch wenn wir ein wenig weniger konsumierten?
    • atomschlaf 25.08.2016 15:45
      Highlight Highlight Die Initiative gibt dem Bund die Kompetenz äusserst tiefgreifend auf unternehmerische Entscheidungen Einfluss zu nehmen. Sogar Vorschriften über Produktionsprozesse wären möglich. Das Ende jeder freien wirtschaftlichen Tätigkeit.
    Weitere Antworten anzeigen
  • peeti 25.08.2016 14:54
    Highlight Highlight "einmal keine Strandferien zu machen und dafür in der Schweiz zu bleiben" wird wohl leider nicht reichen, um die Klimaverträge einzuhalten (und dafür macht ja man auch Verträge, oder?).
    Zudem kommt man spielend einfach per Auto/Fähre/Zug/Velo etc. ans Meer und an schöne Sandstrände.
  • Mehmed 25.08.2016 14:51
    Highlight Highlight Die gutbetuchten werden sich über steigende Konsumsteuern und Konsumstrafen freuen: Die Strände werden Habenichtsen und dem Mittelstand durch hohe Preise verwehrt. Zynischer könnte der neue Classismus einer verwöhnten akademischen Elite gar nicht daher kommen.
    • sozaru 25.08.2016 15:17
      Highlight Highlight Also zerstören wir doch den planeten ganz demokratisch,alle miteinander,reich und arm;arm in arm. Neben dem gleichmacher tod haben wir uns und kommenden generationen dann wenigstens alle schon das leben mit dem strandurlaub solidarisch versaut.
    • INVKR 25.08.2016 15:56
      Highlight Highlight Wer glaubt Akademiker im 21. Jahrhundert seien reich oder gehörten zur Oberschicht hat wohl einiges verpasst. Gutbetuchte finden sich nicht sehr viele bei den Grünen, sondern eher in der angeblichen Volkspartei.
  • Einstein56 25.08.2016 14:49
    Highlight Highlight Logisch heisst das Konsumverzicht. Ich fahre seit 10 Jahren schon jeden Tag 10km an die Arbeit und zurück - mit dem Velo. Vor allem aus Umweltschutzgründen. Das Auto steht dann schon artig zu Hause vor dem Haus und warten auf den Einsatz, wenn wir mit den drei Kindern wegfahren. In die Ferien natürlich ins Tessin oder ins Wallis. Wasserprediger und Weintrinker kennen wir schon von den Kommunisten und katholischen Pfarrern. Davon haben wir genügend.

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