Schweiz
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Un homme tient un passeport biometrique Suisse dans le nouveau centre de biometrie au Flon ce vendredi 21 janvier 2011 a Lausanne. Ce centre va recolter les donnees biometriques pour les passeports suisse ainsi que pour les cartes de sejour biometrique. A partir du 24 janvier 2011, les titres de sejour biometriques pour les ressortissants etrangers des Etats tiers deviennent obligatoires. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)..

Aufgrund welcher Voraussetzungen man den roten Pass erhält, regeln im Detail die Kantone. Bild: KEYSTONE

Aargau ist nicht allein: In diesen Kantonen sind die Einbürgerungshürden besonders hoch

Im Kanton Aargau gelten nach der gestrigen Abstimmung höhere Hürden für die Einbürgerung von Ausländerinnen und Ausländern. Wer den roten Pass will, darf während zehn Jahren keine Sozialhilfe bezogen haben. In zwei anderen Kantonen gelten ebenfalls strenge Regeln.



Schweizerin und Schweizer zu werden ist nicht ganz einfach. Um den roten Pass zu kriegen, müssen einige Voraussetzungen erfüllt werden.

Im Kanton Aargau wurden die Bedingungen am Sonntag verschärft. Mit 101'716 Ja- zu 55'238 Nein-Stimmen hiess die Aargauer Stimmbevölkerung eine Verschärfung des Einbürgerungsgesetzes gut. Wer Schweizerin oder Schweizer werden will, darf während zehn Jahren keine Sozialhilfe bezogen haben.

Die Stimmberechtigten bestätigten damit die von den bürgerlichen Parteien im Kantonsparlament beschlossene Verschärfung der Vorgaben des Bundes. Der Bund schreibt seit 2018 eine Wartefrist von drei Jahren vor. Der Aargau führte diese Frist bereits 2012 ein. Neu werden Ausländerinnen und Ausländer nicht eingebürgert, wenn sie in den zehn Jahren unmittelbar vor der Gesuchstellung Sozialhilfe erhalten haben.

Auch während des Verfahrens darf keine Sozialhilfe bezogen werden. Wer alles zurückbezahlt hat, muss nicht so lange warten – und für Härtefälle gibt es eine Ausnahmeregelung. Der Kanton Aargau ist nicht der erste Kanton mit schärferen Regulierungen. Auch im Kanton Bern kennt man eine Wartefrist von zehn Jahren.

Im Kanton Graubünden muss die in den vorausgegangen zehn Jahren bezogene Sozialhilfe zurückbezahlt sein. In den Kantonen Basel-Landschaft, Thurgau und Nidwalden gilt eine Frist von fünf Jahren. Die Kantone Zürich und Luzern übernahmen die Bundesvorgabe von drei Jahren.

Neben den Sozialhilfebezügen spielt auch die Dauer des Aufenthalts in einem Kanton eine Rolle bei der Einbürgerung. Auch hier gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Kantonen.

In den Kantonen Bern, Waadt, Neuenburg, Jura, Zürich und Schaffhausen muss man während zwei Jahren gelebt haben, um sich auf den roten Pass zu bewerben. Im Kanton Solothurn sind es vier Jahre, im Kanton Tessin, Freiburg, Luzern und Appenzell Ausserrhoden drei. Alle restlichen Kantone verlangen eine Wohnsitzfrist von fünf Jahren.

Mit Material der sda

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    Alle Leser-Kommentare
  • Diese Nüsse 11.02.2020 20:50
    Highlight Highlight Will jemand freiwillig im Aargau eingebürgert werden?
  • einmalquer 11.02.2020 12:27
    Highlight Highlight Der allergrösste Teil der SchweizerInnen hat nur aufgrund des Rechts (Eltern sind Schweizer) das Bürgerrecht erlangt und musste nicht betteln oder irgendwelche Prüfungen bestehen.

    Die Erteilung des Schweizer Bürgerrechts darf nicht zum "Gnadenerlass" verkommen.

    Es muss ein Recht darauf geben.
    • derEchteElch 11.02.2020 16:16
      Highlight Highlight Nein muss es nicht.

      Und ja, genau deswegen sind wir Schweizer/-innen, weil es unsere Eltern auch waren.

      Finde dich damit ab. Es gibt keine „Jeder ist willkommen“ Gesellschaft und auch kein solches Land..
    • Roterriese 11.02.2020 17:06
      Highlight Highlight nein.
  • ruvos 11.02.2020 11:57
    Highlight Highlight Ohne banale Gründe haben sicher nicht über 100'000 Argauer eine verschärfung der Einbürgerung zugestimmt. Das sollte mal allen Einbürgerungskritischen Menschen zu denken geben.
    • Super8 11.02.2020 13:33
      Highlight Highlight Doch, genau das haben sie. Der banale Grund nennt sich "Xenophobie".
    • Watsianer 12.02.2020 12:53
      Highlight Highlight Nein der Grund nennt sich deutlich höherer Prozentsatz an Gewaltdelikten sowie je nach Nation bis zu 25% Langzeitarbeitslose die unserem Land weder sozial noch finanziell jeglichen Mehrwert bieten können. Es gibt genügend Probleme und entsprechendes Datenmaterial - auch wenn du es nicht wahrhaben willst.
  • Ana** 11.02.2020 10:05
    Highlight Highlight Die Wohnsitzfrist im Kanton Basel-Stadt ist nicht 5 Jahre.
    Nach §3 BüRG ist geregelt, dass man 2 Jahre in der gleichen Gemeinde wohnhaft sein muss. Bei der nächsten Recherche evt. kantonales Gesetz kurz konsultieren.
  • Saerd neute 11.02.2020 08:50
    Highlight Highlight Und?
    Ist das nun falsch?
    Es gibt viele Länder wo die Einbürgerungen an solche Vorlagen gekoppelt sind.

    Eine wichtige Massnahme fehlt aber.
    Das Doppelbürgertum sollte nicht erlaubt sein.
    Jeder der Schweizer werden will soll sich wirklich dazu entscheiden müssen. Entweder nur Schweizer oder eben nicht.
    So wie es Östereich kennt.
    Jede Einbürgerung wäre glaubwürdiger.
    • dan2016 11.02.2020 11:24
      Highlight Highlight glaubwürdiger? hmmmm, Fakeeinbürgerungen?
    • Raphael Stein 11.02.2020 13:34
      Highlight Highlight Es gibt Länder die lassen ihre Bürger nicht "ziehen".
  • Trinitrotoluol 11.02.2020 06:43
    Highlight Highlight Auf Bundesebene gibt es auch uneinheitliche Regelungen und Benachteiligungen.

    Zb. Muss ein Portugiese 5 Jahre in der Schweiz gelebt haben um die Einbürgerung beantragen zu können, kann ein Tscheche erst nach 10 Jahre diese tun.

    • Topfuel 11.02.2020 08:23
      Highlight Highlight ...und ein Russe vielleicht 15, ein Ami 20 Jahre, So? Ist auch im Ausland so, jede Provitz oder teilstaat regelt das auf ihre Weise.
    • dä dingsbums 11.02.2020 10:12
      Highlight Highlight Hast Du einen Link zu diesen Regelungen?
    • Trinitrotoluol 11.02.2020 10:57
      Highlight Highlight Mein erster Kommentar und so viele Blitze!
      :(

      Dabei gehe es nur um folgendes:

      Bürger der EU-17-Staaten (ausser Zypern und Malta) und der EFTA erhalten aufgrund von Niederlassungsverträgen oder aus Gegenrechtsüberlegungen nach einem ordnungsgemässen und ununterbrochenen Aufenthalt von fünf Jahren die Niederlassungsbewilligung. Für Zypern, Malta, die EU-8-Staaten, Rumänien, Bulgarien und Kroatien bestehen keine derartigen Vereinbarungen.

      Sprich 10 Jahre.

      https://www.sem.admin.ch/sem/de/home/themen/aufenthalt/eu_efta/ausweis_c_eu_efta.html
    Weitere Antworten anzeigen
  • Garp 11.02.2020 00:29
    Highlight Highlight Ein schweizer Pass ist ja _national_ , das wäre darum auf Bundesebene zu regeln. Ist nur logisch.
    Es darf nicht sein, dass Kantone das machen und es je nach Kanton so unterschiedliche Regeln gibt. Da muss man schleunigst nachbessern.
    • Topfuel 11.02.2020 08:24
      Highlight Highlight Doch, es darf sein, es heisst Föderalismus. Keine Nachbesserungen nötig.
    • Saerd neute 11.02.2020 08:54
      Highlight Highlight Es gibt eben schon Gründe warum das so ist.
      Jeder Schweizerbürger hat ein Bürgerort. Er ist nicht einfach " Schweizerbürger" sonder Bürger z. B. von Sins oder Delemont.
    • dan2016 11.02.2020 11:26
      Highlight Highlight @Topfuel... nein Föderalismus heisst, du hast zusätzlich einen kantonalen und einen Gemeindepass.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Oberon 10.02.2020 23:52
    Highlight Highlight Gerne die direkte Demokratie hochjubeln aber wenn einem die Abstimmung nicht passt sich darüber aufregen.

    Ja das ist halt so mit der Doppelmoral hier im Land. ;)
    • dä dingsbums 11.02.2020 07:08
      Highlight Highlight Wenn mir eine Sache nicht passt, kritisiere ich sie. Ganz egal was die Mehrheit oder andere denken.

      Das nennt sich freie Meinungsäusserung und hat nichts mit Doppelmoral zu tun.
    • Topfuel 11.02.2020 08:28
      Highlight Highlight Jetzt musst du aber aufpassen mit deiner freien Meinungsäusserung. Es gilt jetzt das neue LGBT Regenbogengesetz. Wir haben schon eine Weile kein freie Meinungsäusserung mehr, dank vielen Linken und sogenannten Minderheiten.
    • Oberon 11.02.2020 12:09
      Highlight Highlight @dä dingsbums
      Das ist auch dein Recht, keine Frage.
      Man sollte jedoch Heuchlerei nicht mit Meinungsäusserung verwechseln.

      Man muss jedoch auch mal die "andere Seite" anhören um zu verstehen warum ein Abstimmungsresultat zu Stande kommt.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Stefan Morgenthaler-Müller 10.02.2020 23:16
    Highlight Highlight Dass so etwas in einem Rechtsstaat möglich ist, ist eine Schande. So viele Beispiele, in denen einbürgerungswillige, gut integrierte Ausländer den Schickanen, Abwertungen, Nötigungen von Einbürgerungskommission ausgesetzt waren und das nicht im vorletzten Jahrhundert sondern in den letzten Jahren.

    Und niemand wird zur Rechenschaft gezogen. So als würde man hinter vorgehaltener Hand genau ein solche mieses Gebahren wollen.

    Hoffe, immer mehr ausländische Medien berichten darüber, sonst ändert sich hier leider nichts.
    • sir_kusi 11.02.2020 01:48
      Highlight Highlight „In den letzten Jahren“ wurden pro Jahr etwa 40‘000 Menschen eingebürgert. Ich hoffe sie können etwas konkreter werden bzgl. den „so vielen Beispielen“... Falls Alternativen fehlen dürfen sie auch den Blick oder 20min als Quelle angeben.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 11.02.2020 05:47
      Highlight Highlight Sir_Kusi. Beispiele: Der Gipser aus Arth (SZ), der ETH Professor aus Einsiedeln (SZ), die junge Frau aus Buchs (AG). Wie viele ähnliche Fälle gibt's, die nicht publik geworden sind? In Arth wurde jüngst ein weiterer Fall bekannt. Selber recherchierten, Kusi. Beiträge dazu finden Sie auch auf Watson. Darf ich fragen, ob Sie sich mal einbürgern lassen mussten? Darf ich raten, Kusi?
    • Topfuel 11.02.2020 08:33
      Highlight Highlight Na, Stefan was soll deine Aufgebrachtheit? Du redest von Rechenschaft gezogen (Fallbeil) werden, von ausländischen Medien die auf die CH Politik einfluss (EU Beführworter?) nehmen soll?? Du lebst in deiner eigenen Blase. Wenn's die nicht passt geh dort hin wo du denkst es wäre besser. Ignoranz ist eben keine Tugend.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Unicron 10.02.2020 22:55
    Highlight Highlight Gibt es eigentlich einen nachvollziehbaren Grund warum der Aarau so überdurchschnittlich rechts positioniert ist? Ist da was bestimmtes passiert? Oder besonders charismatische Politiker auf der rechten Seite?
    Kann doch nicht sein dass die einfach so grundlos hasserfüllt sind?
    • RatioRegat 10.02.2020 23:09
      Highlight Highlight Wahrscheinlich liegt es daran, dass sie im Aargau wohnen müssen...
    • qolume 10.02.2020 23:34
      Highlight Highlight Ich bin Aargauer Bürger und lebe im Aargau, und habe diese Gesetzesänderung an der Urne abgelehnt. Kann sein, dass wir hier im Ostaargau (Baden/Wettingen) etwas liberaler drauf sind, aber sogar Baden hat zugestimmt, obwohl hier eigentlich Rot/Grün in der Mehrzahl ist...
    • Stogge 11.02.2020 00:30
      Highlight Highlight Ganz einfach, keine grossen Städte. Baden + Aarau sind die, welche meistens gegen den Strom im Kanton stimmen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • troop5444 10.02.2020 22:39
    Highlight Highlight Gut so wie es ist.

    Probleme sollen auf der tiefstmöglichen Ebene gelöst werden.

    Ein Zürcher hat eben andere Vorstellungen davon, wer integriert ist, als ein Apenzeller.

    Das Einbürgerungsverfahren zu zentralisieren wäre noch einiges dümmer. Im Bestreben, etwas "gerechter" zu machen, bzw. "einheitliche Regeln" einzuführen, ist schon mnacher Schwachsinn zustande gekommen, der die lokalen Gegebenheiten ignoriert, Leuten etwas aufzwingt, dass sie nicht wollen und erst noch teurer ist, weil irgendwelche Büros in Bern mit weiteren überbezahlten Papiertigern gefüllt werden.

    Föderalismus ftw
    • phreko 10.02.2020 23:46
      Highlight Highlight Wow! Goodbye Rechtsgleichheit, du schönes Grundrecht, das jedem zusteht und dem Schutz vor Willkür dient!
    • E7#9 11.02.2020 03:36
      Highlight Highlight @Phreko: Du interpretierst „Rechtsgleichheit“ falsch. Rechtsgleichheit bedeutet dass alle Menschen vor dem Gesetz gleich sind, nicht dass alle Kantone die gleichen Gesetze haben. Alle haben die gleichen Rechte und Pflichten, welche sich jedoch kantonal oder regional unterscheiden können. Dank der Rechtsgleichheit gelten auch für dich (wie für alle anderen) in ZH andere Bestimmungen als in Genf. So ist das gemeint. Rechtsgleichheit heisst nicht, dass schweizweit überall die genau gleichen Gesetze gelten.
    • Menel 11.02.2020 05:08
      Highlight Highlight @troop; wenn sie einen Kanzonspass bekommen würden, würde deine Argumentation Sinn ergeben. Sie bekommen aber den Schweizer Pass.
    Weitere Antworten anzeigen
  • koknarr 10.02.2020 22:27
    Highlight Highlight Wenn ich nun als Schweizer in 10 Jahren 3x Sozialhilfe beantrage, muss ich dann den Kanton verlassen?
    • Hinkypunk #wirsindimmernochmehr 11.02.2020 00:50
      Highlight Highlight Wahrscheinlich schon. Weil du bist Schweizer, und kein Eidgenosse

      - ein Schweizer kann jeder werde
      - ein Eidgonosse muss niemals Sozialhilfe beziehen

      \s
    • Weiter denken 11.02.2020 07:41
      Highlight Highlight @Koknarr: Nein, das musst Du nicht. Wir können aber verhindern dass wir neue Schweizer mit Bedarf an Sozialhilfe generieren.
      Was ist so schwer daran, 10 Jahre lang:
      - keine Sozialhilfe zu beziehen?
      - nicht arbeitslos zu sein?
      - nicht kriminell zu werden?

      Und wenn man dann noch eine der drei Landesprachen oder englisch spricht: Herzlich willkommen.
    • Oigen 11.02.2020 08:04
      Highlight Highlight "as ist so schwer daran, 10 Jahre lang:
      - keine Sozialhilfe zu beziehen?
      - nicht arbeitslos zu sein?"

      Stimmt, ist meine Entscheidung ob mein Cheff mich entlässt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dominik Treier 10.02.2020 22:12
    Highlight Highlight Und jetzt soll mir bitte einer sagen wie, ausser mit absolut irrationaler Fremdenfeindlichkeit, man eine Wartefrist von mehr als 3 Jahren erklären können soll?! Das muss wirklich Menschen im den Sinn gekommen sein, die keine Ahnung von unserer A-(Sozialhilfe) haben und immer noch die Märchen von irgendwelchen Hängematten erzählen und keinen blassen Schimmer haben, wie es ist mit diesen paar Frankem leben zu müssen. Wer könnte sonst auf die dümmliche Idee kommen jemand würde sich tatsächlich die Mühe machen und einen Job finden, nur um nach 3 Jahren wieder Sozialhilfe zu beziehen?! Idiotie...
    • The Emperor 11.02.2020 07:28
      Highlight Highlight Wirtschaftliche Integration und finanzielle Selbstständigkeit sind Einbürgerungsvoraussetzung. Die Chancen, dass jemand auch künftig nicht auf SH angewiesen ist, ist etwas höher, wenn er/sie in letzter Zeit keine bezogen hat.
    • Dominik Treier 11.02.2020 13:14
      Highlight Highlight Ja in letzter Zeit und was ist letzte Zeit?!

      Wenn jemand 3 Jahre gearbeitet hat ohne seinen Job zu verlieren und das auch noch weiter am Existenzminimum weil er, so als sinnvolle Motivation, die blödsinnige Auflage zu erfüllen hat, alles wieder zurückzubezahlen, ist das für dich etwa nicht genug?

      Die 10 Jahre sind willkürliche Fremdenfeindlichkeit und machen schlicht und ergreifend keinen logischen sinn, hauptsache man kann die bösen Ausländer weiter an der kurzen Leine halten...

      Wir haben in der Schweiz schon jetzt die strengsten und willkürlichsten Einbürgerungsrichtlinien Europas!
    • The Emperor 11.02.2020 16:35
      Highlight Highlight @Dominik Treier:
      "Die strengsten Einbürgervoraussetzungen Europas"? Diese Aussage ist schöichtweg Unsinn.
      Liechtenstein? San Marino?
  • Third_Lanark 10.02.2020 21:56
    Highlight Highlight Der Text bezüglich der Aufenthaltsdauer in den jeweiligen Kantonen entspricht nicht der Grafik. Da ist beim Schreiben einiges schief gelaufen.
    • Third_Lanark 10.02.2020 23:53
      Highlight Highlight Also: Die Grafik sagt uns:
      GE, ZH, BE, JU, SH 2 Jahre
      VD, NE, FR, AR, LU 3 Jahre
      SO 4 Jahre
      Rest 5 Jahre
      Bitte den Text korrigieren.
  • Peter Normalsterblicher Muster 10.02.2020 21:21
    Highlight Highlight Kann mir nicht vorstellen, dass bei den reichen Säcken die sich in der Schweiz niederlassen und das Bürgerrecht beanspruchen auch so detailliert eruiert wird.
    • Topfuel 11.02.2020 08:19
      Highlight Highlight Da liegst du falsch Peter. auch die "reichen Säcke" wie du sie nennst müssen die selben Vorgaben erfüllen nur, diese erfüllen in den allermeisten Fällen die Kriterien wobei die "Normalos" vielfach das Gefühl haben für sie gelten diese nicht und dann mit Hilfe irgendwelchen NGOs oder sonstigen Linken jegliche Tricks probieren. Übrigens war das schon immer so mit den Einbürgerungen in den Randzonen. Viele Italiener, Spanier oder "Yugoslaven" nahmen Wohnsitz zB in der äussersten Ajoie weils dort auch billiger ist. Dann kammen die Umzuge in die Grossstädte.
    • Marco86 11.02.2020 17:06
      Highlight Highlight Die Anzahl Sozialhilfebezüger dürfte sich bei den "reichen Säcken" wohl in Grenzen halten...
    • Peter Normalsterblicher Muster 11.02.2020 17:26
      Highlight Highlight @Marco86

      Genau die machen lustige Steuerdeals.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Snowy 10.02.2020 20:43
    Highlight Highlight Ist eine Frage der Zeit, bis andere Kantone nachziehen.

    Wenn man die Thematik zu Ende denkt, kommt man unweigerlich zum Schluss, dass die Schweiz kurz- und mittelfristig nur zwei Möglichkeiten hat:

    Eindämmung der Armutsmigration oder Sozialstaatabbau.

    https://www.nzz.ch/meinung/der-andere-blick-die-migration-muss-reguliert-werden-wenn-wir-den-sozialstaat-erhalten-wollen-ld.1390734
    • Dominik Treier 11.02.2020 13:19
      Highlight Highlight Da überlegst du aber nicht weit snowy, denn warum glaubst du nützt diese Regelung dafür genau irgendetwas? Glaubst du allen ernstes jemand schafft es für 3 Jahre erneut arbeiten zu gehen nur um danach weiter am Existenzminimum der Sozialhilfe mit all den unsäglichen Auflagen weiterzuvegetieren kaum wurde er eingebürgert?! So ein Blödsinn! Und genauso blödsinnig ist es damit die Frist noch zu verlängern!

      Die Schweiz hat schon die strengsten Einbürgerungsrichtlinien in ganz Europa, was sich auch in unserem gigantischen Ausländeranteil zeigt und alles was das bringt ist Menschen auszugrenzen.
    • Dominik Treier 11.02.2020 13:26
      Highlight Highlight Und ausserdem finde ich es immer Toll wenn zu unserem Sozialstaat Untergangsvorstellungen von neulibertären Blättern, wie der NZZ gepostet werden, zufälligerweise gerade die Richtung, die sowieso nie etwas vom Sozialstaat gehalten hat und ihn jetzt eben scheibchenweise vom Punkt der grössten Akzeptanz in der Bevölkerung (böse Ausländer) zu Grabe tragen will. Oder kannst du mir erklären wie viel mehr genau ein armer Schweizer von den Rechtsbürgerlichen zugestanden bekommt für jeden Ausländer, den wir verhungern lassen? Ich würde meinen schlussendlich zahlt Martullo nur noch weniger Steuern...
  • dä dingsbums 10.02.2020 20:35
    Highlight Highlight 26 Regelungen die von tausenden Gemeinden auch noch unterschiedlich streng ausgelegt werden, um genau das gleiche Bürgerrecht zu erwerben.

    Absolut Bireweich.
    • K1aerer 10.02.2020 21:11
      Highlight Highlight Und in jeder Gemeinde gibt es nich diverse andere Regel. Diese Leute verstehen nicht, dass man einen Pass für das ganze Land erwirbt und nicht nur für die Gemeinde alleine.
    • mike2s 10.02.2020 21:55
      Highlight Highlight Das ist damit einige Dorfkönige ihren Gottkomplex ausleben können. Und sich in ihrem Glauben bestärken in ihrem Kaff existiert das für irgendjemand von Bedeutung ist.
      An alle Dorfkönige, in den meisten der 2212 Gemeinden ist und wird nie etwas von Bedeutung passieren oder eine Person von Interesse geboren Leben oder Sterben.
    • Oban 10.02.2020 22:19
      Highlight Highlight Föderalismus at its best.
      Möglichst kompliziert ist heute das Motto der Schweiz, es hilft ungemein wenn jede Gemeinde ein wenig machen kann was sie will.
    Weitere Antworten anzeigen
  • C_P 10.02.2020 20:17
    Highlight Highlight Sollte man eine Einbürgerung mehrheitlich nicht auf Bundesebene reglemntieren, wo alle gleich behandelt werden ? Neue Bürger wollen ja Schweizer werden und nicht Kantons, oder Gemeindebürger.......das macht auch keinen Sinn denn wurde ich z. B. in Delemont eingebürgert und zügle dann nach Davos, dort hätte ich es dann vielleicht nicht geschafft, aber ich hab den Pass ja schon. Sozial und gerecht ist das heutige Systen nicht.
    • Wolf von Sparta 11.02.2020 13:56
      Highlight Highlight Im grossen und ganzen JA! Aber geht es bei der Gemeinde auch nicht darum, dass man absichtlich über die jeweilige Gemeinde Sachen gefragt wird, dass man bei der Person überprüfen kann, dass sie auch wirklich im Ort wohnt und nicht einfach irgendwie angemeldet ist? Vielleicht lieg ich auch falsch. Aber ich finde definitiv auch, dass das auf Bundeseben für alle gleich geregelt werden sollte! Da kann man da ja Dinge über die CH Politik oder Infrastruktur gerade im allgemeinen Fragen.
  • Globuli 10.02.2020 20:09
    Highlight Highlight Frage mich schon, wieso das immer noch kantonal geregelt ist...🤔
    • Paul55 11.02.2020 06:28
      Highlight Highlight Machterhalt (oder noch schlimmer Missbrauch) auf Kantons und/oder Gemeindeebene!
      Die "Schweizermacher" sind immer noch (an gewissen Orten sogar noch schlimmer als im Film 1978!! gezeigt) unterwegs....

«Das hat System» – eingebürgerter Schweizer erzählt von den Schikanen der Gemeinde Arth

Die Schwyzer Gemeinde Arth muss einen Italiener per Bundesgerichtsentscheid einbürgern. Sie tut es widerwillig. In derselben Gemeinde wurde 2018 Dion Marić eingebürgert. Er sagt, die Spitzfindigkeiten der Arther Einbürgerungsbehörde hätten System.

Am Südufer des Zugersees, umrahmt von Rigi und dem Zugerberg, liegt die kleine Schwyzer Gemeinde Arth. Der Tierpark Goldau und die Rigi Kulm sind beliebte Ausflugsziele. Eigentlich ein ruhiges Fleckchen Erde in der Zentralschweiz. Wäre da nicht dieses Bundesgerichtsurteil, das die Gemeinde in ein ziemlich schlechtes Licht warf. Vergangenen Montag erhielt die Einbürgerungsbehörde der Gemeinde Arth Post aus Lausanne.

Die Arther Behörden lehnten ein Einbürgerungsgesuch eines 51-jährigen …

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