Schweiz
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Die Wohnbloeckee der neuen staedtischen Wohnsiedlung an der Rautistrasse in Zuerich-Altstetten, am Donnerstag, 23. Oktober 2014. Die neue staedtische Wohnsiedlung Rautistrasse steht kurz vor der Vollendung. Seit September werden die 104 preisguenstigen Wohnungen in Etappen bezogen.  (KEYSTONE/Anthony Anex)

Soll der Bund bezahlbaren Wohnraum stärker fördern? Blick auf eine städtische Siedlung in Zürich. Bild: KEYSTONE

Die 10 wichtigsten Antworten zur Volksinitiative «für mehr bezahlbare Wohnungen»

Am 9. Februar stimmen wir darüber ab, ob der Bund zukünftig mehr für die Förderung des gemeinnützigen Wohnungsbaus tun soll. Die wichtigsten Fakten und Argumente im Überblick.



Worum geht’s?

Am 9. Februar kommt die Volksinitiative «Mehr bezahlbare Wohnungen» zur Abstimmung. Diese wurde im Jahr 2016 vom Mieterverband mit der Unterstützung einer Allianz aus Wohnbaugenossenschaften, Gewerkschaften, Studenten- und Seniorenverbänden sowie linker Parteien eingereicht. Die Initiative verlangt, dass Bund und Kantone preisgünstige Mietwohnungen verstärkt fördern.

Carlo Sommaruga, Praesident Mieterinnen- und Mieterverband Schweiz, Staenderat (GE), Mitte, spricht an der Seite von Louis Schelbert, Praesident Wohnbaugenossenschaften Schweiz, alt Nationalrat (LU), Regula Rytz, Praesidentin Gruene Partei Schweiz, Nationalraetin (BE), Marina Carobbio, SP Schweiz, Staenderaetin (TI), Pierre-Yves Maillard, Praesident Schweizerischer Gewerkschaftsbund SGB, und Claudia Friedl, Praesidentin Casafair, Nationalraetin (SG), an einer Medienkonferenz ueber die Abstimmung ueber die Initiative « Mehr bezahlbare Wohnungen », am Dienstag, 7. Januar 2020, im Medienzentrum Bundeshaus in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Die Initianten präsentieren vor den Medien in Bern ihre Argumente für ein Ja (7.1.2020). Bild: KEYSTONE

Im Sinne eines indirekten Gegenvorschlags zur Initiative hat das Parlament beschlossen, den so genannten «Fonds de Roulement», mit dem der Bund den Bau von preisgünstigen Wohnungen fördert, während den nächsten zehn Jahren um 250 Millionen Franken aufzustocken. Diese Erhöhung tritt nur dann in Kraft, wenn die Initiative abgelehnt wird.

Wie will die Initiative ihr Ziel erreichen?

Die Initiative verlangt, dass der Bund zusammen mit den Kantonen dafür sorgt, dass zehn Prozent der neu gebauten Wohnungen in der Schweiz von gemeinnützigen Wohnbauträgern erstellt werden – also von Genossenschaften, Städten und Gemeinden, Stiftungen oder gemeinnützigen Unternehmen. Diese vermieten Wohnungen zum Selbstkostenpreis (sogenannte «Kostenmiete»), ohne Rendite zu erzielen. Wie diese Quote im Detail erreicht werden soll, müsste das Parlament bei einer Annahme der Initiative in der Ausführungsgesetzgebung bestimmen.

Die Zinssätze für Festhypotheken sind auf Rekordtief. (Archiv)

Die SBB sind einer der grössten Immobilienbesitzer der Schweiz – im Blick die Europaallee beim Zürcher Hauptbahnhof. Bild: KEYSTONE

Ausserdem räumt die Initiative Kantonen und Gemeinden ein Vorkaufsrecht für geeignete Grundstücke ein, die von privaten Grundbesitzern, vom Bund oder von bundesnahen Betrieben wie den SBB verkauft werden, um dort den gemeinnützigen Wohnungsbau zu ermöglichen. Ein Vorverkaufsrecht bedeutet, dass Kantone und Gemeinden die Grundstücke zu jenem Preis erwerben können, den Dritte ebenfalls zu zahlen bereit gewesen wären. Darüber hinaus will die Initiative verhindern, dass der Einsatz von Fördergeldern der öffentlichen Hand, beispielsweise bei der energetischen Sanierung von alten Mietshäusern, zum Verlust von preisgünstigen Mietwohnungen führt.

Wie viele gemeinnützige Wohnungen gibt es aktuell?

Gemäss Zahlen der Initianten gibt es rund 2000 gemeinnützige Bauträger, welche zusammen in der ganzen Schweiz aktuell 185’000 Wohnungen besitzen. Gemeinsam mit zu Selbstkosten vermieteten oder subventionierten Wohnungen im Besitz der öffentlichen Hand sind es 220’000 Wohnungen. Das entspricht einem Anteil von fünf Prozent am gesamten Wohnungsmarkt.

Wie haben sich die Mieten in der Schweiz entwickelt?

Bei der Erhebung der Entwicklung der Mietpreise kommen unterschiedliche Messinstrumente zu unterschiedlichen Ergebnissen. Als der repräsentativste Wert gilt der vom Bundesamt für Statistik erhobene Mietpreisindex (MPI), welcher die sogenannten Bestandsmieten misst. Der MPI basiert auf einem jährlich wechselnden Sample von 100'000 Mietverhältnissen. Dazu gehören sowohl bestehende Mietverträge als auch Wohnungen, die neu auf den Markt gelangen. Gemäss dem MPI sind die Mieten in der Schweiz seit dem Jahr 2000 um durchschnittlich 28 Prozent gestiegen. Der Landesindex der Konsumentenpreise, der die durchschnittliche Teuerung misst, ist im gleichen Zeitraum lediglich um acht Prozent gestiegen.

ARCHIV --- ZUM REFERENZZINSSATZ ALS BERECHNUNG DER MIETEN STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILD ZUR VERFUEGUNG --- View of the residental estate Le Lignon with 2'700 flats in Vernier near Geneva, Switzerland, pictured on October 25, 2013. The estate has a length of more then 1 kilometer and is said to be one of the longest buildings worldwide. Two multistory buildings with 26 and 30 floors are also part of Le Lignon. Designed for 10'000 residents, now approximately 6'000 people live there. The percentage of young residents is much above average, and many inhabitants come from low-income backgrounds. The canton of Geneva plans to put a preservation order and a monumental protection on the architectonic complex. (KEYSTONE/Martial Trezzini) Die Ueberbauung Le Lignon in Vernier bei Genf, aufgenommen am 25. Oktober 2013. Mit ueber einem Kilometer Laenge gilt der Komplex als eines der laengsten Gebaeude der Welt. 2700 Wohnungen gibt es hier, zum Hauptgebaeude gehoeren auch zwei Hochhaeuser, je 26 und 30 Etagen hoch. Konzipiert fuer 10 000 Menschen, wird Le Lignon heute von knapp 6000 Personen bewohnt. Der Anteil der Jungen ist ueberdurchschnittlich hoch, viele Mieter stammen aus sozial schwaecheren Schichten. Jetzt will der Kanton Genf dieses architektonische Ensemble unter Denkmalschutz stellen. (KEYSTONE/Martial Trezzini)

Sorgenthema Mieten: Blick auf die Genfer Wohnsiedlung Le Lignon. Bild: KEYSTONE

Bei der Entwicklung der Angebotsmieten, also den durchschnittlichen Mietpreisen für Wohnungen, die neu auf den Markt kommen oder für die neue Mieter gesucht werden, verzeichnet der Mietindex des Immobilienportals Homegate seit Messbeginn 2009 einen Anstieg um 14,2 Prozent. Nachdem die Angebotsmieten bis 2016 unaufhörlich gestiegen sind, haben sie sich in den letzten drei Jahren gesamtschweizerisch stabilisiert. Allerdings gibt es hier erhebliche regionale Unterschiede: Während die Angebotspreise etwa in der Stadt Zürich seit 2016 nochmals um 6,6 Prozent gestiegen sind, sind sie beispielsweise im Kanton Jura seit Anfang 2016 um 0,9 Prozent gesunken.

Wie stark belasten die Mieten das Haushaltsbudget?

Die Miete ist der mit Abstand grösste Ausgabenposten beim frei verfügbaren Haushaltseinkommen (Bruttoeinkünfte abzüglich Sozialversicherungen, Steuern und Prämien für die obligatorische Krankenversicherung). Im Durchschnitt gibt ein Schweizer Haushalt gemäss Zahlen des Bundes knapp über 20 Prozent fürs Wohnen aus, also mehr als einen Fünftel des Haushaltsbudgets. Dieser Wert ist seit 2006 relativ stabil geblieben. Bei den tieferen Einkommensklassen ist die Mietbelastung allerdings angestiegen. Haushalte mit einem Brutto-Haushaltseinkommen von 4000 bis 6000 Franken geben heute rund 25 Prozent davon für die Miete aus. Bei Haushalten mit einem Brutto-Haushaltseinkommen von weniger als 4000 Franken sind es sogar 35 Prozent.

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Bild: screenshot bundesamt für wohnungswesen bwo

Wer ist für die Initiative?

Für das Anliegen werben der Mieterverband, der Verband der Wohngenossenschaften, der Hausverein, die Gewerkschaften, der Studierendenverband, diverse Seniorenorganisationen sowie die SP und die Grünen.

Was sind die Argumente der Befürworter?

Für die Initianten gehört Wohnen wie Nahrung, Wasser, Kleidung oder saubere Luft zu den «Grundbedürfnissen des Menschen». Die Politik müsse dafür sorgen, dass «alle Menschen in der Schweiz eine angemessene und bezahlbare Wohnung» haben, wie es auch die Bundesverfassung verlange. Die heutigen Förderinstrumente des Bundes genügten dafür jedoch nicht.

Der «Renditehunger von Spekulanten» führe dazu, dass die Bevölkerung heute viel zu hohe Mieten bezahlen müsse, kritisieren die Initianten. Tatsächlich lagen die Bestandsmieten im Jahr 2017 gemäss einer Studie der Bank Raiffeisen 40 Prozent höher, als sie eigentlich sollten, wenn die Vermieter wie gesetzlich vorgesehen die Senkung des Referenzzinssatzes in Form von tieferen Mieten an die Mieter weitergegeben hätten.

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Während der Referenzzinssatz (blau) stetig gesunken ist, sind die realen Mieten (gelb) trotzdem angestiegen. Bild: screenshot raiffeisen

Deshalb braucht es laut den Initianten eine stärkere Förderung des gemeinnützigen Wohnungsbaus, gerade für Familien und den Mittelstand. Die Mietpreise von Genossenschaftswohnungen liegen bei den am häufigsten vorkommenden 3- und 4-Zimmer-Wohnungen gemäss Zahlen des Bundes rund 14 Prozent unter jenen von normalen Mietwohnungen. In den Kernstädten sind Genossenschaftswohnungen durchschnittlich sogar 21 Prozent günstiger. Mehr gemeinnützige Wohnungen haben laut den Initianten auch eine preisdämpfende Wirkung auf den normalen Wohnungsmarkt.

Mehr günstige Wohnungen würden zudem den Steuerzahler entlasten, weil dann weniger Menschen auf soziale staatliche Unterstützung angewiesen wären, so die Initianten. Ausserdem sorgten Genossenschaften für eine gute Durchmischung, böten Wohnsicherheit und gingen haushälterischer mit dem Boden um: Pro Kopf verbrauchen Genossenschaftswohnungen gemäss Zahlen des Bundes nur 75 Prozent der Grundfläche von normalen Mietwohnungen.

Wer ist gegen die Initiative?

Gegen die Initiative kämpfen der Hauseigentümerverband, der Verband der Immobilienwirtschaft, der Baumeisterverband, Economiesuisse, der Gewerbeverband sowie SVP, FDP, CVP, Grünliberale, BDP und EVP. Der Bundesrat und eine Mehrheit von National- und Ständerat empfehlen ebenfalls ein Nein.

Was sind die Argumente der Gegner?

Zwar räumt der Bundesrat ein, dass es für einzelne Bevölkerungsgruppen und in einzelnen Regionen schwierig ist, passenden Wohnraum zu finden. Dieser Missstand soll mit der Aufstockung des «Fonds de Roulement» zugunsten des gemeinnützigen Wohnungsbaus bekämpft werden. Doch insgesamt gebe es ausreichend guten und finanziell tragbaren Wohnraum. Die Situation auf dem Wohnungsmarkt habe sich seit Einreichen der Initiative 2019 entspannt. So gab es am 1. Juni 2019 schweizweit 75’323 leerstehende Wohnungen – der höchste Wert seit 20 Jahren. Die durchschnittliche Belastung der Haushalte durch die Mieten sei seit vielen Jahren konstant geblieben.

Die Forderung nach einer Quote von zehn Prozent gemeinnützigen Wohnungen bei den neu erstellten Wohnungen ist den Gegnern zu starr. Sie widerspreche dem marktwirtschaftlichen Verständnis des Wettbewerbs im Wohnungsmarkt. Sollten gemeinnützige Bauträger nicht genügend Wohnungen bauen, müssten Kantone und Gemeinden einspringen, was einem «massiven staatlichen Eingriff» gleichkomme, wie das Nein-Komitee schreibt. Der Bundesrat schätzt die zusätzlich benötigten Finanzmittel für die Erreichung der Quote auf 120 Millionen Franken im Jahr, hinzu komme ein zusätzlicher Verwaltungsaufwand bei Bund, Kantonen und Gemeinden.

Lorenz Hess, Nationalrat BDP/BE, Roland Fischer, Nationalrat GLP/LU, Brigitte Haeberli-Koller, Staenderaetin CVP/TG, Olivier Feller, Nationalrat FDP/VD, Regine Sauter, FDP/ZH, und Pierre-Andre Page, Nationalrat SVP/FR, von links, an einer Pressekonferenz des Nein-Komitees gegen die Volksinitiative

Die Initiativgegner legen den Medien in Bern ihre Argumente vor (9.1.2020). Bild: KEYSTONE

Die Bevorzugung von gemeinnützigen Wohnbauträgern – direkt durch vergünstigte Darlehen oder indirekt via Vorkaufsrecht für Kantone und Gemeinden – bedeute, dass die Allgemeinheit eine Minderheit der Mieter unterstütze – jene, die in gemeinnützigen Wohnungen lebten. Da die Vergabekriterien vieler Genossenschaften «willkürlich und ohne klare Kriterien» erfolge, profitierten davon jedoch nicht immer sozial schwächer gestellte Personen.

Ausserdem ist die Initiative nach Ansicht der Gegner kontraproduktiv. Bis klar sei, wie der «10-Prozent-Quotenwahnsinn» umgesetzt werde, herrsche auf dem Baumarkt grosse Unsicherheit. Das würde Investitionen in den Wohnungsbau hindern und führte zu einer Verknappung des Angebots, was im privaten Wohnungsmarkt für steigende Mieten sorge. Zusätzlich widerspreche die Quote auf Bundesebene dem Föderalismus: Kantone und Gemeinden wüssten am besten über Situation vor Ort Bescheid und hätten schon heute Instrumente zur Verfügung, um günstigen Wohnraum zu fördern.

Was sagen die Umfragen?

Gemäss einer am 20. Dezember veröffentlichten SRG-Umfrage stimmen 66 Prozent der teilnahmewilligen Stimmberechtigten der Initiative «bestimmt» oder «eher» zu, 30 Prozent sprachen sich dagegen aus. In einer am 27. Dezember veröffentlichten Umfrage von Tamedia stimmten 63 Prozent der teilnahmewilligen Stimmberechtigten der Initiative «eher» oder «sicher» zu. 32 Prozent lehnten die Initiative «eher» oder «sicher» ab. 5 Prozent machten keine Angaben über ihre Stimmabsichten.

Bei Volksinitiativen ist es nicht ungewöhnlich, dass sie in einer frühen Phase des Abstimmungskampfes hohe Zustimmungswerte erzielen, diese jedoch stark sinken, je näher der Abstimmungstermin rückt.

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170Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Platon 16.01.2020 11:48
    Highlight Highlight Ok, ein für alle Mal, um die beiden "besten" Pseudoargumente aus dem Weg zu räumen.

    1. Staatlicher Wohnbau kostet den Steuerzahler nichts, er wird auch nicht auf Dauer "subventioniert". Das einzige, was man braucht, ist eine Anschubfinanzierung. Diese ist mit den Negativzinsen gratis (!) und danach refinanziert es sich von selbst. Schaut alle bitte mal rüber nach Wien.

    2. An alle Zweifler à la "aber wem kommt denn das zu Gute?". Na bestimmt nicht Wohlhabenden! Glaubt ihr das Parlament wäre so blöd, reichen billigere Wohnungen zu gewähren?

    Weitere Zweifel kann ich gerne ausräumen.
  • Stephan Nigg 16.01.2020 11:29
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht wieso die Wohnungen noch günstiger werden müssen. Brauchen wir wirklich jedes Jahr 50'000 neue Wohnungen. Muss es bald eine 10mio Schweiz geben? Bald haben wir ja die Schweiz zubetoniert. Keine Ahnung wieso die Grünen dafür sind - aber dies schadet unserer Natur. Vielmehr sollte man das verdichtete bauen fördern als den günstigen Wohnraum. Auch in der Statistik ist die Belastung fürs Portmonai über die Jahre in etwa gleich geblieben...
  • Hakuna!Matata 15.01.2020 21:40
    Highlight Highlight Um wieviel ist denn die durchschnittliche Fläche der Wohnungen gestiegen? Mehr oder weniger als 28%? Ich meine mal gelesen zu haben dass sich die Mietwohnfläche pro Kopf in wenigen Jahrzehnten mehr als verdoppelt hat... Fläche kostet halt, man gibt sich als Alleinwohnender nicht mehr mit 2 Zimmern und 50qm zufrieden.
  • Tom Scherrer (1) 15.01.2020 17:23
    Highlight Highlight die staatliche Wohneigentumsförderung wird nicht hingerfragt, aber wenn die Mieter profitieren sollen, dann wirds schon mal kritisch.

    Gemeinnützige Träger heisst nicht, dass keine Rendite erwirtschaftet wird. Sie bleibt verhältinsmässig auf einen vernünftigen Niveau.

    Eine Win/Win Situation also, einzig:

    Der Vermieterverband will keine vernünftig kalkulierende Konkurrenz.

    Die Spekulanten brauchen das Land oder die Totalsanierung.

    Der Staat will keine zusätzliche Aufgaben übernehmen.

    Seit Jahren haben wir steigende Mieten trotz sinkenden Zinsen.

    Alles also sehr schwache Argumente.

  • Hans12 15.01.2020 15:31
    Highlight Highlight Der Populismus ist langsam aber sicher ganz links angekommen. Schade.
  • Triumvir 15.01.2020 09:13
    Highlight Highlight Bezahlbare Wohnungen sind ein berechtigtes Anliegen sowie unbestrittenes Grundbedürfnis der Menschen. Deshalb sind in diesem speziellen Bereich staatliche Eingriffe in den freien Markt auch durchaus zulässig und sinnvoll. Die Angst der Miethaie und Renditejäger ist m.E. unbegründet, da Luxuswohnungen mit abartig hohen Mieten trotzdem weiterhin ihre Abnehmer resp. Opfer finden werden. Warum auch immer...
  • tömu 15.01.2020 08:16
    Highlight Highlight Diese Initiative ist reine Symptombekämpfung. Nur, dass man bloss nicht zugeben muss, dass die Zuwanderung auf diesem Niveau problematisch ist. Gleichzeitig schwafelt der Zeitgeist von Nachhaltigkeit, während der ach so nachhaltige Import von "Mönschä" in ein Land von so begrenzter Fläche der Garant für 1 Prozentpünktchen Wirtschaftswachstum sein soll. Finanziell profitieren davon tun wenige, mehr zahlen (Miete, Verkehr, Infrastruktur) beinahe alle. Warum darüber nicht mehr diskutiert wird, ist mir schleierhaft. Gerade von der linken Seite. Wohl dem Internationalismus zu Liebe...
    • Malaga 15.01.2020 10:37
      Highlight Highlight Die Ursache der drastisch steigenden Mieten sind die historisch tiefen Zinsen. Da die Anleger kaum mehr Zinsen bekommen, haben sich viele auf Immobilien verlagert. Auch zb. unsere Pesnionskassen. Da sich nun alle grossen Anleger um die Grundstücke balgen, sind die Bodenpreise in die Höhe geschossen. Weil alle hohen Renditen wollen, holt man aus den Mieten das Maixamale raus, was der Markt hergibt. Und weil man im Moment billiges Geld hinterher geschmissen bekommt, werden auch bei den Genossenschaften alle günstigen Alt-Wohnungen saniert, was natülich auch die Miete erhöht.
    • tömu 15.01.2020 12:20
      Highlight Highlight Guter Punkt, Malaga, danke Dir! Mit eben (teils) importierter Nachfrage. Schneider Alex hat dies weiter oben mMn gut auf den Punkt gebracht.
    • troop5444 15.01.2020 12:53
      Highlight Highlight Klar, die Zinsen sind Schuld und mit Zuwanderung hat es nichts zu tun!

      Komisch nur, wie es Rendite abwerfen soll, Wohnungen zu bauen wenn die Zahl der Einwohner gleich bleibt.

      Dann müssten die Mieten sinken, merktst du was, Malaga? Angebot/ Nachfrage
    Weitere Antworten anzeigen
  • grünergutmensch 15.01.2020 07:50
    Highlight Highlight Die initiative geht mir noch zu wenig weit. 10% sind ein witz. Aber veränderung in der ch müssen halt in kleinen schritten passieren, von daher, ein klares JA!
  • Schneider Alex 15.01.2020 06:30
    Highlight Highlight NEIN zu noch mehr Staatsförderung des Wohnungsbaus!

    Die Wohnungsknappheit in den Metropolen ist auch das Resultat der PFZ. Die aus dem Ausland zuziehenden Arbeitskräfte suchen sich primär eine Wohnung in einem Ballungsraum. Diese Nachfrage ist eine wichtige Ursache der Verknappung des Wohnungsangebots und der gestiegenen Wohnungsmieten. Boden- und Mietpreise müssen in den Ballungszentren der CH noch weiter steigen, bis der Hinterste und Letzte begriffen hat, dass dort die Neuansiedlung von Firmen und Bev. nicht unbeschränkt so weitergehen kann.
    • Einstürzende_Altbauten * 15.01.2020 09:06
      Highlight Highlight Kannst du Quellen dazu nennen, dass die PFZ Ursache für die Wohnknappheit in den Ballungszentren sind? Ich nehme wahr, dass die „billigen“ Arbeitsplätze (zB. Pflegeberufe) sich die Mieten in den Ballungszentren nicht leisten können, die Expats Mieten zahlen in einem Preissegment, dass ausserhalb der finanz. Möglichkeiten des Durchschnittsverdieners liegen.
    • troop5444 15.01.2020 13:00
      Highlight Highlight Ein Bauboom bei gleichbleibener Anzahl Mieter würde zu tieferen Mieten führen. Richtig?

      Aber eine wachsende Anzahl Mieter hat nichts mit steigenden Mieten zu tun?

      Hauptsache Anti SVP und zum Schutz der Umwelt jährlich ein Prozentchen wachsen. 🤔😂


    • Malaga 15.01.2020 22:04
      Highlight Highlight @troop5444: ein Link für dich https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/leere-wohnungen-auf-dem-land-in-den-staedten-fehlen-sie-wie-kommt-das-136218406 Das Problem ist, dass die Anlger auf den klassischen Anleihen keine Zinsen mehr bekommen und deshalb im Immobilienbereich spekulieren. Zb. Pensionkassen, die schliesslich für ihre Anleger irgendwie Zinsen erwirtschaften müssen. Selbst wenn dein neuerbauter Wohnblock aAdW zur Hälfte leersteht geht die Rechnung oft auf, weil sie durch die hohen Mieten immer noch mehr Gewinn haben als bei Anleihen bekommen würden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gsnosn. 15.01.2020 06:02
    Highlight Highlight Die Privatwirtschaft war nicht in Lager es selber zu ändern, somit soll das Schweizer Volk nachhelfen.
  • häxxebäse 15.01.2020 02:20
    Highlight Highlight 25% vom lohn - aha und in welchem dorf?
  • Ocean 15.01.2020 01:49
    Highlight Highlight Ich bin Vermieter, mit bezahlbaren Mieten. Ich setze mich schon lange für den Erhalt alter Häuser und normale Mieten ein. In der Schweiz stehen 75 000 Wohnungen leer! Und zwar nicht aufgrund des Preises (nur ein kleiner Teil) sondern weil die meisten halt total einfach im Zentrum wohnen wollen und 15 mit dem Auto oder ÖV den meisten Personen zu weit ist. Es können halt nicht alle in der Stadt Zürich wohnen. Ich versichere euch: es gibt wunderschöne, bezahlbare Wohnungen nahe am Zentrum :)
    • häxxebäse 15.01.2020 02:27
      Highlight Highlight Bezahlbare mieten heisst meiner erfahrung nach:
      -was alt/kaum brauchbar ist, wird nicht ersetzt
      -elektrogeräte ersetzt man nicht periodisch (20 jahre)
      -geschirrspüler ist luxus
      -bei den mietern ist man nicht mehr wählerisch, am liebsten sozialbezüger
      -man achtet nicht mehr auf die umgebung, nur das nötigste wird lieblos gereinigt
      -man gestaltet nichts mehr ästhetisches wie schöne pflanzen
    • Shlomo 15.01.2020 06:21
      Highlight Highlight So ein Quatsch.
      Der Wohnungsmarkt in der Agglo Zürich ist genauso angespannt wie in der Stadt.
    • Einstürzende_Altbauten * 15.01.2020 09:10
      Highlight Highlight Manchmal ist es so, dass man ausserhalb der Ballungszentren zwar günstige(re) wohnungen findet, dafür bei einer mehrköpfigen familie viel feld für den ÖV ausgeben muss und so die rechnung nicht mehr aufgeht. Das sollte man nicht ausser acht lassen.
  • Antinatalist 15.01.2020 01:06
    Highlight Highlight Antinatalismus würde das Problem umweltfreundlicher lösen. Mal darüber nachzudenken schadet auf jeden Fall nicht.
    Ich wohne seit 10 Jahren auf Baustellen. Schlicht, weil überall rundherum gestaffelt gebaut wird. Wenn das eine Teil fertig ist, wird das nächste Gebäude abgerissen und ein unsympathischer Betonklotz hingestellt, der einem den Blick noch weiter einengt. Das heisst, früher hatte ich wie jetzt im Winter an sonnigen Tagen vier Stunden Sonnenlicht. Inzwischen sind es noch zwei. Sonst herrscht permanent Schatten. Und sorry, das ist nun echt kein Luxusbedürfnis, Sonne haben zu dürfen.
    • Mijasma 15.01.2020 09:29
      Highlight Highlight Warten sie mal noch ein paar Jahre, wenn die Sommer noch heisser und länger werden. Auch wenn sie älter werden. Meine Mutter hat sich eine Wohnung gesucht die nur kurz am Morgen Sonnenschein hat. Sie leidet sonst zu sehr im Sommer unter der Hitze.
    • Peter R. 15.01.2020 12:32
      Highlight Highlight Mijasma@
      Antinatalist möchte die Sonne wegen der Helligkeit in den Räumen - dies ist der entscheidende Punkt.
    • Antinatalist 15.01.2020 15:20
      Highlight Highlight @Mijasma: Die Hitze wird aber durch das immer stärkere Zubetonieren eben erst richtig angeheizt. Ein echter Teufelskreis.
      Und richtig, das natürliche Tageslicht fehlt, aber auch das Sichtfeld ist eingeschränkt und nachts ist dafür die Lichtverschmutzung durch Kunstlicht höher.
  • Posersalami 15.01.2020 00:22
    Highlight Highlight "Verständnis des Wettbewerbs im Wohnungsmarkt"

    Ich sage, wir verstehen den Wohnungsmarkt gar nicht. Denn würden wir ihn verstehen, sollte es ja kein Problem sein, endlich mal Wirkung zu erzielen! Das Thema ist sehr vielschichtig und komplex, greift in die Raum- und Verkehrsplanung. Die Frage, wie wir Wohnraum verteilen, ist für die Zukunft essentiell weil dort ein riesiges Potential für Energieeinsparungen brach liegt.

    Die Initiative ist da mehr ein Pflaster aber besser als nichts, daher ja.
  • Speedo 15.01.2020 00:18
    Highlight Highlight Im Jura, Entlebuch oder im Emmental gibt es keine Genossenschaftswohnungen.

    In der Stadt Zürich gibt es viele Genossenschaftwohnungen.

    Wo sind die Mieten höher?

    • Shlomo 15.01.2020 06:20
      Highlight Highlight Meine Güte, das ist jetzt schon eine sehr debile Kausalität die du da abstrahierst.
      Ich versuchs für dich einfach auszudrücken. Im jura, Entlebuch oder Emmental will kein Schwein wohnen da es dort keine Jobs gibt.
    • Speedo 15.01.2020 07:20
      Highlight Highlight Aha...dann werden Mieten durch Angebot und Nachfrage festgesetzt und nicht durch "Spekulation"? Wie ist das?
    • Mijasma 15.01.2020 09:34
      Highlight Highlight Wo die Not gross ist suchen Menschen nach alternativen Lösungen=Genossenschafts Wohnungen.

      Wo es keine Not gibt braucht es keine alternativen Lösungen=es bleibt alles beim Alten.

  • Maragia 15.01.2020 00:09
    Highlight Highlight Ist es wirklich gerechter, wenn diejenigen eine Wohnung erhalten, die die richtigen Beziehungen haben, als wenn diejenigen die Wohnung erhalten, die am meisten dafür zu zahlen bereit sind.
    Meiner Meinung nach, sollten dann Genossenschaftswohnungen für alle frei zugänglich werden. Ansonsten bin ich gegen diese Quote, welche nur ein paar wenigen privilegierten zugute kommt!!
    • häxxebäse 15.01.2020 02:31
      Highlight Highlight Bei einer genossenschaftswohnung muss man ziemlich hohe beträge einzahlen. Wer hat das schon? Als ich unter 4000 verdiente, konnte ich keine 15000 stemmen. In solchen wohnungen leben vor allem ehemalige studenten, beide berufstätig... so ist es zumindest in winti.
    • Shlomo 15.01.2020 06:22
      Highlight Highlight Genossenschaftswohnungen sind frei zugänglich für Jedermann.
    • Einstürzende_Altbauten * 15.01.2020 09:16
      Highlight Highlight Zum pflichtanteil möchte ich anfügen, dass die meisten genossenschaften über einen solidaritätsgonds verfügen, der hier helfen kann - ausserdem kann dieses kapital auch aus der PK einbezahlt werden. Es gibt fast immer Möglichkeiten, das pflichtkapital zu finanzieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Speedo 15.01.2020 00:05
    Highlight Highlight Es gibt schweizweit soviele Leerwohnungen wie seit 20 Jahren nicht mehr! Und nun soll der Bund auch noch Stadt-Wohnungen für Cüplisozialisten finanzieren?

    Für günstige Wohnungen einfach weg von der City aufs Land ziehen! Die sind um jeden Mieter froh! Es kann nicht jeder am Bellevue in Zürich oder am Waisenhausplatz in Bern wohnen!

    Und Mieter: Nicht vergessen Mietzinssenkung verlangen, wenn der Referenzsatz wieder sinkt!

    • Shlomo 15.01.2020 06:24
      Highlight Highlight Ah soll jetzt ein Zürcher in den Thurgau ziehen nur weils da günstiger ist, und dann täglich über 2 Stunden mit dem Auto zur Arbeit fahren?
    • Speedo 15.01.2020 14:58
      Highlight Highlight Nein, aber vielleicht nach Greifensee und ein paar Minuten mit der S-Bahn fahren!
    • Shlomo 15.01.2020 21:32
      Highlight Highlight Da kostet aber auf Homegate momentan die günstigste 4.5 Zimmerwohnung auch über 2000.-
      3 - 4 Zimmer sind sogar gar keine im Angebot.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hans12 14.01.2020 23:35
    Highlight Highlight Alle Leute die ich kenne, die in einer Genossenschaftswohnung leben, könnten sich eine Marktmiete leisten. Mit dem gesparten Geld machen sie teure Ferien oder reduzieren Arbeitspensen, und damit auch die Steuern, obwohl die Gesellschaft ihnen ein teures Studium finanziert hat. Jeder würde lieber weniger Miete zahlen. Die Frage ist, wer dafür bezahlt.
    • Shlomo 15.01.2020 06:25
      Highlight Highlight Ähhh, wenn du teure Ferien machst, hat dass nichts mit weniger Steuern zahlen zu tun. Aber ich lass dich mal in deiner Welt Pippi.
    • Pitsch Matter 15.01.2020 13:04
      Highlight Highlight @Shlomo; lies doch richtig. ODER!
  • Tom Scherrer (1) 14.01.2020 23:19
    Highlight Highlight Das Modell des staatlich subventioniertem Wohnen ist in anderen Ländern ein Selbstläufer und wird den Steuerzahler schlussendlich sogar Gewinn bringen.

    Und nur weil teilweise Vermögende in den Genossenschaftswohungen hausen, heisst das noch lange nicht, dass die Idee nicht funktioniert. Wohl eher, dass das Bewerbungsverfahren und die Verteilung noch optimiert werden können.

    Aktuell wird mässig billiger Wohnraum vernichtet. Zugunsten der Rendite der PK's und Versicherungen und bei den steigenden Mieten geht unser Altersparen so richtig flöten.

    Ich finde, die Initiative Klever und nötig.
  • koks 14.01.2020 22:45
    Highlight Highlight Lustig, bei der staatlichen Förderung von privatem Wohneigentum fragt auch niemand, wem das zugute kommt. Es sind einfach die mit viel Geld.
  • Maya Eldorado 14.01.2020 22:44
    Highlight Highlight Voraussetzung, dass wirklich eine positive Veränderung stattfinden soll:
    Der Boden gehört der Spekulation entzogen! Die Luft ist bis jetzt für alle gratis zur Verfügung.
    Dass mit dem Wasser auch spekuliert wird hat für gewisse Gebiete gravierende Folgen und mit dem Klimawandel wird sich das zuspitzen.
    Das gleiche gilt für die Erde: Sie ist gleichermassen für alle da, um sie zu bearbeiten, um darauf zu wohnen.
    Für viele Indianer ist die Erde ihre Mutter, die sie nährt.
    • ChillDaHood 15.01.2020 15:50
      Highlight Highlight Und dann dort Kolchosen gründen oder wie?
    • Maya Eldorado 15.01.2020 17:22
      Highlight Highlight ChillDaHood
      Du hast mich falsch verstanden.
  • Seebueb 14.01.2020 21:58
    Highlight Highlight Bei der ganzen Diskussion vergisst man meines Erachtens die Qualität des Wohnraums. Nur über Mieten zu reden greift meines Erachtens zu kurz. Ich bin überzeugt, es ist auch heute möglich, günstigen Wohnraum zu ‚bauen“. Vielleicht mit etwas weniger qm und günstigerer Ausstattung. Das ist für die Vermieter aber offensichtlich zu wenig attraktiv. Ich bin überzeugt, man könnte diesen Markt mit einfachen Mitteln attraktiver machen. Steuererleichterungen oder etwas mehr ‚Vermieterschutz“ beispielsweise. So würde man wohl mehr Erreichen als mit Umverteilungsübungen.
    • Posersalami 15.01.2020 00:29
      Highlight Highlight Preiswert bauen mit guter Qualität können wir. Schau dir einfach die vielen tollen Projekte von Baugenossenschaften an, die in den letzten 20 Jahren in Zürich entstanden sind.

      Kostentreiber ist oft der Landpreis und bei privaten die oft völlig überrissene Erwartung an die Rendite von 4, 5 oder oft sogar 6%.
  • WHYNOT 14.01.2020 21:44
    Highlight Highlight Es kann nicht jeder und jede günstig im Zürcher Seefeld wohnen! In Lenzburg-Aarau-Olten gibt es in 25 Minuten ÖV-Pendlerdistanz viele leere günstige Wohnungen und Einkauf, Sport, Kultur, Naherholung und sogar Arbeitsplätze. Es stehen fast 100000 Wohnungen leer. Ich würde auch gerne in der Lavaux oder an der Goldküste wohnen. Wer bezahlt? Klar der Mittelstand wird fiskalisch noch mehr geschröpt. NEIN 👎
    • Siru 15.01.2020 00:33
      Highlight Highlight Und wie hoch sind die Mieten für diese "100'000" (!) Wohnungen?
      Und wer spricht hier von der Goldküste oder dem übergentrifizierten Seefeld?
      Ich glaube, du hast die Initiative überhaupt nicht verstanden.
    • Posersalami 15.01.2020 00:39
      Highlight Highlight Man zieht aber dann immer auch weg von Freunden und Familie. Dieses ewige Herumgereise muss endlich eingedämmt werden.

      Bauen wir einfach die Wohnungen da, wo die Leute leben wollen! Warum immer diese Zwängerei? Wenn man in Luzern oder Zürich arbeitet sollte man auch eine Wohnung in der Nähe finden und nicht 50km weit mit dem Zug anreisen müssen.
    • WHYNOT 15.01.2020 07:15
      Highlight Highlight @posersalami; das waren nur Beispiele, für ZCH Downtown könnte auch Manhattan und für die CH-Vorstädte Queens oder New Jersey stehen. In keiner Stadt der Welt kann sich jeder eine Wohnung Downtown leisten. Umverteilung und Mietpreisdeckelung oder Genossenschaftswohnungen führen lediglich zu hohen Kosten und neuen Ungerechtigkeiten und zu einer Subventionierung von 3-4 Grossstädten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ohniznachtisbett 14.01.2020 21:35
    Highlight Highlight Das Problem ist halt, dass Wohnraum und auch bezahlbarer Wohnraum in der CH genügend zur Verfügung steht. Allerdings halt nicht dort, wo er gebraucht wird. Nicht da wohnen wo man arbeitet kostet viel Zeit, man spart dafür doppelt: Günstige Miete in der Provinz und Pendlerabzug. Dann ist da noch das Problem, dass viele in Genossenschaftswohnungen wohnen, die gut verdienen. Bin mir nicht sicher ob die Initiative der richtige Weg ist.
    • Shlomo 15.01.2020 06:41
      Highlight Highlight Der Pendlerabzug ist in den meisten Kantonen auf 3000.- reduziert worden, was au gut so ist.
      Mit diesem minimalen Abzug lohnt sich day nie im Leben in die Provinz zu ziehen.
  • Kronrod 14.01.2020 21:34
    Highlight Highlight Übrigens: die grössten Immobilienbesitzer in der Schweiz sind unsere Pensionskassen und Versicherungen. Alles, was die weniger verdienen, geht am Ende des Tages von unserer Rente weg. So sozial ist es also nicht, tiefe Mieten vorzuschreiben.
    • phreko 14.01.2020 22:34
      Highlight Highlight Jaja, und wer hat Pensionskassenvermögen? Die R chen?
    • Siru 15.01.2020 00:36
      Highlight Highlight Falsch. Die Pensionskassen haben Vorgaben, wie hoch die Renten sind, die sie auszahlen müssen. Die Renditen, die sie erhalten, dienen dem Überschuss und den Aktionären. Kriegen die halt etwas weniger. So what.
      Natürlich ist es etwas komplizierter, aber deine Aussage ist dennoch falsch.
    • Ohniznachtisbett 15.01.2020 07:38
      Highlight Highlight Siru: Falsch! Pensionskassen sind immer als Stiftungen konzipiert. Wenn also eine Pensionskasse höhere Renditen erzielt als der Mindestzinssatz, so muss diese an die Versicherten, also an alle weitergegeben werden. Eine PK macht weder Gewinn noch hat sie Aktionäre.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kronrod 14.01.2020 21:26
    Highlight Highlight Ist es wirklich gerechter, wenn diejenigen eine Wohnung erhalten, die die richtigen Beziehungen haben, als wenn diejenigen die Wohnung erhalten, die am meisten dafür zu zahlen bereit sind?

    Ich persönlich finde die kapitalistische Variante ehrlicher.
    • Siru 15.01.2020 00:37
      Highlight Highlight Ja, klar, das hat ja in den letzten Jahren ja sooo gut funktioniert.
    • phreko 15.01.2020 13:31
      Highlight Highlight @Kronrod, das passiert im Kapitalismus genau gleich.

      Was sinnvoll an einem race to te top sein soll, hin zu absurd hohen Mieten, ausser dass sich ber ts Vermögende noch mehr die Taschen füllen können, sehe ich nicht.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 14.01.2020 20:52
    Highlight Highlight Ich habe halt bis heute nicht verstanden, weshalb sich der Bund um ein Problem kümmern muss, dass sich so hauptsächlich in wenigen Zentren stellt. Genau dafür hat man ein föderales System.
    • phreko 15.01.2020 08:52
      Highlight Highlight Weil schweizweit zu viel Kaufkraft über die Miete abgeschöpft wird.
  • Gwdion 14.01.2020 20:31
    Highlight Highlight "Der «Renditehunger von Spekulanten» führe dazu, dass die Bevölkerung heute viel zu hohe Mieten bezahlen müsse, kritisieren die Spekulanten."

    Da legen sie ja überraschend viel Selbstkritik an den Tag ;-)
    • SkippyTheMagnificent 14.01.2020 21:31
      Highlight Highlight Diese Passage wollte ich auch kommentieren, du warst aber schneller 😂
    • Christoph Bernet 14.01.2020 22:32
      Highlight Highlight 😂😂😂 Ups, der ist uns durch die Latten. Ist korrigiert, danke.
  • Meyer Andrej 14.01.2020 20:31
    Highlight Highlight 250 Mio. über 10 Jahre ist ja lächerlich und nur, wenn die Initiative beragb geht. Hier hat anscheinend die Pro Fraktion kalte Füsse. Diese Initiative muss man annehmen, dazu kommt, dass die Immobilienblase weiterhin wächst und die Verantwortlichen insbesondere die def FINMA in Letargie versinken.
  • Adualia 14.01.2020 19:21
    Highlight Highlight Ich lebe derzeit in der Niederlande, die Situation des Wohnungsmarkts ist hier wirklich schlimm, das 40-50% für die Miete draufgeht ist hier normal mittlerweile. Das Ganze weil Leute die Mietpreise in die Höhe treiben, jedes Jahr wirds auch 3% teurer, für praktisch alle Mieter.
    Im angrenzenden Deutschland (NRW) würde ich bei gleichem Gehalt weniger als die Hälfte zahlen, auch in der Stadt.
    Damit es in der Schweiz nicht so weit kommt werde ich Ja stimmen, um dem etwas entgegen zu wirken.
    • mrmikech 15.01.2020 14:07
      Highlight Highlight In der Niederlande gehen die löhne auch jedes jahr mit 3% hoch...

      Dazu gibt es eine plusminus 30% obergrenze, sonst bekommst du die wohnung nicht. Nur die wenigste bezahlen 40-50%.

      Dazu bekommen diejenige die sich die miete nicht leisten können finanzielle hilfe. Es gibt halt ein system von soziales- und luxus segment. Alle in soziale wohnungen (mit staatlich festgelegte obergrenze) können finanzielle unterstützung bekommen.

      Staat bremst dort also die mietentwicklung, in der Schweiz wird nichts gemacht.
  • Merlin71 14.01.2020 19:16
    Highlight Highlight Solange nicht klare Richtlinien festgelegt werden, wer eine Genossenschaftswohnung mieten kann (Lohn, Vermögen, Familien usw) geht der Schuss nach hinten los.
    Dann werden die Wohnungen weiterhin an gutverdienende Lehrer, Ärzte, ...... vermietet und die die es wirklich nötig hätten bleiben aussen vor. Es gibt in der Stadt Zürich genügend solche Beispiele.
    • HerrCoolS. 14.01.2020 23:57
      Highlight Highlight Ich habe einmal in einer Genossenschaftswohnung gewohnt. Der Genossenschaftspräsident hat die Priorität der Vergabe der Wohnungen selbst beurteilt - z.B. für (junge) Familien mit geringem Budget
  • chnobli1896 14.01.2020 19:08
    Highlight Highlight [...] Wie diese Quote im Detail erreicht werden soll, müsste das Parlament bei einer Annahme der Initiative in der Ausführungsgesetzgebung bestimmen. [...]

    Wann müssen Initiativen endlich mal klart formuliert werden? Ich kaufe doch nicht die Katze im Sack.
    • Shlomo 14.01.2020 20:52
      Highlight Highlight Bitte besuch doch einen Kurs in Staatskunde, da lernst du evtl. auch den Unterschied zwischen Verfassungstext und Bundesgesetz.
    • Abnaxos 14.01.2020 21:36
      Highlight Highlight Initiativen dürfen nicht bis ins Detail formuliert werden, denn per Definition schlagen Initiativen Verfassungsänderungen vor. Die Details gehören aber nicht in die Verfassung, sondern ins Gesetz. Und für das Gesetz ist das Parlament zuständig.

      Wenn jemandem die gesetzliche Umsetzung der Verfassung nicht passt, kann man das Referendum dagegen ergreifen.
    • chnobli1896 15.01.2020 07:00
      Highlight Highlight @ihr zwei:
      Ich bin mir schon bewusst wieso dies so ist. Ich werde einfach Nein stimmen wenn eine mögliche Umsetzungsvariante für mich nicht in Ordnung sein könnte (was eigentlich immer der Fall ist).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Knut Knallmann 14.01.2020 19:07
    Highlight Highlight Ein Kommentar weniger zum Inhalt als zur Gestaltung des Artikels: Ist es nötig so viele Sätze, Satzteile und Wörter fett zu schreiben? Ich fands in der Hinsicht eher mühsam zu lesen.
    Danke für die Artikel - Inhaltlich top :D
  • Smeyers 14.01.2020 19:05
    Highlight Highlight Es gibt genug günstigen Wohnraum. Es ist nicht Aufgabe des Staates jedem einzelnen eine günstige Wohnung im Stadtzentrum zu finanzieren. Hier die Fakten dazu:

    https://www.srf.ch/news/schweiz/abstimmungen/abstimmungen/mietwohnungs-initiative/mietwohnungs-initiative-so-viel-gemeinnuetzigen-wohnraum-gibt-es-in-ihrer-gemeinde?fbclid=IwAR0dWg-WhaySkBVFCXTAxUtwZHcyQgtmqECneAgyyGGuNDE0aFiEa7HkZss
  • Ökonometriker 14.01.2020 18:53
    Highlight Highlight Ich finde die Initiative aus egoistischer Sicht super. Als eher Wohlhabender kann ich mir dann mit ein paar Kollegen eine Genossenschaft gründen und Wohnungen mit nur 6 Prozent EK kaufen. Das Risiko trägt der Staat via fonds de roulement. Ich miete sie dann zum Selbstkostenpreis.
    Meine anderen Wphnungen werden durch die zusätzliche Nachfrage an Wert zulegen. Alkes zahlt der dumme Steuerzahler.

    Aus moralischer Sicht hingegen stösst mir die Initiative arg auf...
    • phreko 14.01.2020 22:37
      Highlight Highlight Wo entsteht zusätzliche Nachfrage? Entstehen neue "Bewohner" durch die Initiative?
    • Ökonometriker 15.01.2020 06:41
      Highlight Highlight Wenn man Genossenschaften mehr Geld zum Bauen gibt, werden die es auch investieren. Wenn der Staat ein Vorkaufsrecht hat, werden die Preise entweder so stark erhöht, dass der Staat das Land nicht mehr kaufen will oder der private Investor verliert kauft sich ein anderes Stück Land. Daher die zusätzliche Nachfrage und die steigenden Preise.
  • Pabloes 14.01.2020 18:52
    Highlight Highlight Zum glück gibts im aargau Fast keine lehrstehenden wohnungen. Und die preise sind immernoch hoch. Und von jemandem der arbeiten geht kann man nicht verlangen, dass er in einer wg wohnen muss. Aber besser wird es kaum.
    Die die es haben, nehmens denen die es nicht haben
  • Ruffy 14.01.2020 18:39
    Highlight Highlight Wer denkt Genossenschaften seien der Heilbringer für die weniger gut Betuchten hat wohl auch wenig Einblick in das System. Ich kenne viele die auf eine solche Wohnung angewiesen wären aber nie eine Chance haben und genauso viele welche nicht darauf angewiesen sind aber die richtigen Leute kennen oder ganz einfach solventer sind und darum von den Genossenschaftern bevorzugt werden.
    • SkippyTheMagnificent 14.01.2020 21:38
      Highlight Highlight Genossenschaften haben auch andere Kriterien als nur Lohn. Auch wichtig ist eine gute Durchmischung und nicht nur Wohltätigkeit. Es sollen ja keine Ghettos entstehen. Was du meinst sind subventionierte Wohnungen und dort gehört der Lohn kontrolliert.
    • phreko 14.01.2020 22:38
      Highlight Highlight Vielleicht braucht es genau deshalb mehr davon?
  • Ruffy 14.01.2020 18:35
    Highlight Highlight Es gibt genau eine Nachhaltige Möglichkeit die Angebotsmieten zu senken: Mehr Wohnungen als Nachfrage. Wo das passiert (halt in ländlicheren Gebieten mit mehr Platz zum bauen) sinken die Mieten.

    In den meisten Städten kann garnicht mehr gebaut werden obwohl das die Eigentümer gerne möchten, weil sie nicht mehr Stockwerke/Ausnutzung haben dürfen. Ausser evtl. Mit einem Gestaltungsplan und das geht dann so 10 bis 15 Jahre bis Baustart, bsp. Claraturm in Basel.


  • bobi 14.01.2020 18:34
    Highlight Highlight Die Initiative ist nötig und sinnvoll. Mir (politisch links) fehlen jedoch in der Verfassung verankerte Kriterien für potenzielle Mieter von Genossenschaftswohnungen (Einkommen, Vermögen etc.). Nur dadurch kann sichergestellt werden, dass die Wohnungen an die "richtigen" Personen vermietet werden. Bin mir deshalb noch nicht sicher, wie ich abstimmen werde.
    • Kian.IBenutzMeldeAlsSuperblitzer 15.01.2020 09:01
      Highlight Highlight Natürlich sollen die richtigen profitieren aber dies vom Einkommen und Vermögen abhängig zu machen könnte zu "Ghettoisierung" führen, was auf keinen Fall passieren sollte. Eine gute Durchmischung ist genauso wichtig wie ein tragbares Angebot für Wenigverdienende.
  • Gipfeligeist 14.01.2020 18:33
    Highlight Highlight Ich bin als Student auf genau diese sozialen Wohnungen angewiesen.
    Während die SBB Luxus-Appartments bauen und in Basel die Hochhäuser hochgezogen werden, teilt sich unsere Gesellschaft immer mehr in wohlhabene Städtler und ärmere Ländler. Die Initiative schlägt einen richtigen Weg für lebenswerte Städte ein
    • Pabloes 14.01.2020 18:41
      Highlight Highlight Du kannst wenigstens noch studieren. Andere können sich das nicht mal leisten
    • zoink 14.01.2020 19:51
      Highlight Highlight Nein, du musst einfach auf deine Studenten-Neubauwohnung direkt am HB oder in einem Trendquartier verzichten und entweder ausserhalb der Stadt, oder an weniger attraktiven Adressen wohnen.
    • Roman h 14.01.2020 20:40
      Highlight Highlight @Gipfelgeist
      Familien sind auf diese Wohnungen angewiesen und nicht Studenten.
      Leute mit einem tiefen Einkommen sind darauf angewiesen und nicht Leute die einfach keine Lust mehr auf Hotel Mama haben.
      Wohlhabende Städter?
      Ja es gibt schon reiche in Zürich und co aber glauben sie im ernst alle auf dem Land sind arm?
      Es gibt auch viele Menschen (ich zum Beispiel) die nicht in der Stadt wohnen wollen.
      Das Einkommen ist nicht der Grund wieso man auf dem Land wohnt.
      Auch ist die Initiative alles andere als durchdacht.
      Es gibt keine Sozialwohnungen.
      Billige Wohnungen für eventuell reiche Leute.
    Weitere Antworten anzeigen
  • guby 14.01.2020 18:31
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht ganz wem diese "billigen" Wohnungen dann zu Gute kommen? Es sind ja keine Sozialwohnungen, demnach können sich genauso Vermögende darauf bewerben. Und die würden dann auch eher den Zuschlag kriegen als diejenigen, die es nötiger hätten. Gerade in Trendquartieren, wo die grösste Wohnungsnot herrscht mangelt es wohl kaum an interessierten Vermögenden. Die Initiative bewirkt dann am Ende nur eine Mietzinsreduktion für solche, die sich auch den teuren Preis leisten könnten. Wäre das demnach nicht eher eine Alibiübung? Oder sehe ich das falsch?
    • Pabloes 14.01.2020 18:45
      Highlight Highlight Wenn alle wohnungsmieten tiefer sind, gibst du evtl nicht mehr 1/3 deines lohnen für die wohnung aus. Und ein bisschen schön wohnen Ist für mich ein muss als arbeitnehmer.
      Dann könnten wir auch öfters gut essen
    • Name ungültig 14.01.2020 18:51
      Highlight Highlight Ich glaube, Du siehst das falsch: Genossenschaften schauen auf das Einkommen der Bewerber um eben der richtigen Zielgruppe den Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Wenn natürlich jemand während der Mietdauer Karriere macht sieht es anders aus, da man niemandem aufgrund seiner Einkommenslage künden darf. Meistens ziehen diese Bewohner aber auch selber in eine teurere Wohnung.
      Schwarze Schafe gibt es immer: Genossenschaften mit Marktmieten und solche die an Reiche vermieten.
    • Burn 14.01.2020 18:56
      Highlight Highlight Das ist ein guter Punkt. Allerdings sind die Wohnungen meistens relativ klein. Es profitieren also die, die sich mit etwas weniger zufrieden geben und somit hat es mehr Platz für alle - und der Energieverbrauch sinkt. Ob Genossenschaften wirklich kleinere Wohnungen bauen lässt die Initiative aber offen, war aber bisher der Fall.
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  • homo sapiens melior 14.01.2020 18:30
    Highlight Highlight Die sogenannten gegnerischen Argumente sind ein Sammelsurium alternativer Fakten. Klassischer Trumpismus.
    Wetten, dass alle im Artikel gelisteten Gegner den Bodenkontakt längst verloren haben? Die machen keine Politik. Die machen Geschäfte. Und zwar in den eigenen Sack. Sicher leben sie im Eigenheim oder verdienen so viel, dass sie sich niemals Sorgen um die Miete machen müssen. Wie schon oft gesagt: Das sind keine Volksvertreter sondern profitgeile Egomanen.
    Und weil die GLP bei solchen Boshaftigkeiten mitmischt, ist sie für mich als sozialen Menschen genauso untragbar wie FDP & Co 👎
  • Donald 14.01.2020 18:28
    Highlight Highlight Ich glaube das trägt zu einer Mehrklassengesellschaft bei. Eigentlich zum Nachteil von besser verdienenden, die nicht in solche Wohnungen dürfen. Die müssen dann im normalen Markt mehr zahlen... das macht irgendwie wenig Sinn. Gescheite massnahmen im normalen Mietmarkt wären sicher besser.
    • genauleser 14.01.2020 20:40
      Highlight Highlight Verwechselst du Genossenschaftswohnungen mit "Sozialwohnungen"...?
    • sheshe 14.01.2020 20:46
      Highlight Highlight Wieso sollten die mehr zahlen müssen? Es gibt ja sogar noch mehr günstigen Wohnraum, wenn die Ärmeren in solche Wohnungen gehen können.
  • Clife 14.01.2020 18:28
    Highlight Highlight Die Frage ist einfach, ob es die Initiative auf Bundesebene braucht oder ob sie auf kantonaler Ebene nicht sinnvoller wäre. Auf eine gewisse Art und Weise verstehe ich die Argumente der Gegner. Davon abgesehen aber wäre es durchaus sinnvoll, dass man mittels Quote auch günstige Wohnungen gewährleisten kann. Klar handelt es sich um einen Eingriff in die Wirtschaftsfreiheit, aber wenn man „wohnen“ in ein Wettbewerbsverhältnis setzt, aber Briefe bis 50g wiederum nicht, dann muss ich sehr wohl fragen, seit wann Briefe denn wichtiger sind als Wohnungen. Absurd wie es ist, es ist nunmal so
  • THEOne 14.01.2020 18:08
    Highlight Highlight was der bundesrat da von sich gibt ist ja von hohn uns spott kaum zu überbieten....

    ob die initiative da was ändern wird wage ich zu bezweifeln... schön wärs auf jeden fall
  • Batcat 14.01.2020 18:04
    Highlight Highlight Mein einziges Problem mit dem Ganzen ist tatsächlich die Frage, wem die Wohnungen zu Gute kommen. Ich habe im Umfeld mehrere Personen, die in Genossenschaftswohnungen sehr günstige Mieten bezahlen, sich aber vom Lohn her locker (!) eine "normale" Miete leisten könnten... Das mit Staatsbudget ungefiltert zu unterstützen macht für mich keinen Sinn, da kommt Sozialhilfe besser bei den richtigen an...
    • Meyer Andrej 14.01.2020 20:32
      Highlight Highlight Was glaubst Du wieviele Politiker und gut Verdiener in Zürich und Bern in billigen Wohnungen wohnen, wer hat, dem wird gegeben.
    • JaneSodaBorderless 14.01.2020 20:35
      Highlight Highlight Auch ich habe lange in einer Genossenschaft gewohnt, nicht aus finanziellen sondern aus ideologischen Gründen. Mir war ein selbstbestimmtes Wohnen wichtig, ich wollte mitreden und -gestalten.
      Die besten Genossenschaften sind jene, die explizit auf eine soziale Durchmischung achten.
      Es gibt viele Genossenschaften, die in dieser Hinsicht noch Verbesserungspotential haben.
      Mein JA zur Initiative steht trotzdem.


    • Mamasita 14.01.2020 22:30
      Highlight Highlight Oh davon könnte ich ein Liedchen singen. Kenne ebenfalls mehrere Haushalte, u.a. eine 5.5 Zimmer Wohnung welche als 3-er WG geführt wird. Dies - notabene - im Kt. Zug für läppische 2300.-, während alle drei einem 100% Job nachkommen und das monatliche Haushaltseinkommen summa summarum ca. 15-18'000 Franken beträgt. Da komm ich mir doof vor wenn ich für eine 3.5 Zimmer mehr zahle aber nicht mal die Hälfte davon verdiene (WG-Kostenteilung hin oder her). Hier fehlt einfach ein Kontrollorgan, denn diese Wohnungen sollten wenn schon denen zu Gut kommen, die sie wirklich brauchen! Deshalb "nein".
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  • der Denker 14.01.2020 18:04
    Highlight Highlight Es gibt jetzt schon in der Stadt Zürich 20% Gemeinnützige Wohnungen. Und die Mieten in der Stadt sind alles andere als tief. Die Initiative verspricht etwas was sie nicht halten kann. Vor allem werden die Preise nicht sehr tief sein wenn die Stadt ein Vorkaufsrecht genisst.
    • Binnennomade 14.01.2020 18:10
      Highlight Highlight Vergleiche mal Mietpreise von Genossenschaftswohnungen und anderen in Zürich. Warum denkst du, ist man bei sämtlichen Genossenschaften zig Jahren auf der Warteliste, bevor man eine Wohnung bekommt?
    • Garp 14.01.2020 18:19
      Highlight Highlight Die meisten Genossenschaften führen keine Wartelisten mehr, sie wären zu lang.
    • der Denker 14.01.2020 18:39
      Highlight Highlight @Binnennomade: Vergessen Sie nicht das Eigenkapital welches Sie einbringen müssen bei vielen Genossenschaften. Meine Grossmutter musste 20'000.- CHF. Schlussendlich können sich die "Armen" diese Wohnungen also trotzdem nicht leisten.
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  • PC Principal 14.01.2020 18:02
    Highlight Highlight Mietpreise hängen Angebot und Nachfrage ab, deshalb bringt es durchaus etwas, wenn der Staat investiert und so das Angebot in Grosstädten ausweitet. (Ist auch sinnvoll gegen Zersiedelung)

    Gegenüber Genossenschaften bin ich etwas skeptisch. Die meisten sind ja nicht wirklich gemeinnützig: Sie haben das Ziel, für ihre Mitglieder möglichst günstige Wohnungen zu ermöglichen und nicht unbedingt, mehr günstige Wohnungen (für mehr Leute) zu bauen. Wenn eine Genossenschaft also ein Stück Land erhält, baut sie tendenziell zu wenige Wohnungen, weil das für die Mitglieder billiger ist.
    • der Denker 14.01.2020 18:11
      Highlight Highlight Der Staat müsste in so gut wie keiner Stadt weitere Wohnungen bauen. Es gibt in den meisten Städten genügend Gemeinnützige Wohnungen. Die Initiative bringt also genau nichts.
    • Schubidubidubid 14.01.2020 18:17
      Highlight Highlight Wieso ist das billiger? Du finanzierst ja mit dem Genossenschaftskapital quasi das Eigenkapital der Hypothek. Mehr Wohnungen heisst mehr GenossenschafterInnen, dann kann auch mehr gebaut werden. Natürlich nicht in Prime Tower Höhe aber es ist sicher nicht billiger winzige Häuschen zu bauen. Unsere Genossenschaft hat gerade eine riesige neue Überbauung erstellt.

      Es stimmt, Genossenschaften sind nicht per se sozial. Aber sie stellen nicht gewinnorientierten Wohnraum zur Verfügung. Und es gibt genügend sozial ausgerichtete Genossenschaften. Der mix mit staatlichen Angeboten machts.
    • PC Principal 14.01.2020 18:17
      Highlight Highlight Konkretisierung: Ich bin skeptisch, wenn der Staat einfach den Genossenschaften Geld oder Land gibt. Das führt tendenziell dazu, dass es nicht genügend Wohnungen gibt und dass nur einige wenige mit guten Beziehungen eine günstige Wohnung erhalten.

      Besser, wenn der Staat direkt gemeinnützige Wohnungen baut, so kann die Wohnungsnot in Grossstädten behoben werden.
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  • Binnennomade 14.01.2020 17:52
    Highlight Highlight Ich glaube, dass Linke die Initiative unterstützen, ist klar. Aber auch ich als Liberaler werde Ja stimmen, denn Wohnraum ist ein knappes Gut ohne Substitutionsgut. Bei solchen kommt es klassischerweise zum Marktversagen, wie man hier sehr schön erkennen kann anhand des massiven Preisanstiegs im Verhältnis zur Teuerung.
    Also bitte, liebe Mitte, tut es mir gleich!
    • Xapillon 14.01.2020 18:42
      Highlight Highlight Ich finde es gut haben Sie sich entschieden Ja zu stimmen. Sie müssen jedoch nicht pseudowissenschaftlich argumentieren. Es gibt sehr viele Güter ohne Substitutionsgut. Das ist jedoch nicht entscheidend, ob der Markt funktioniert. Oder stellen Sie bei Kleidern, Zahnpasta, etc. auch ein Marktversagen fest? Es gibt einige Gründe weshalb die Preise bei Mieten gestiegen sind. Der Hauptgrund ist vermutlich, dass viel Neubauten einen hohen Ausbaustandard haben und Wohnungen teuer renoviert werden. Dadurch gibt es mehr teurere Wohnungen und somit auch weniger billigen Wohnraum.
    • Smeyers 14.01.2020 18:57
      Highlight Highlight @Bienennomade, Du irrst dich, der Markt funktioniert sehr wohl. Das Problem liegt darin, dass alle in den Städten wohnen möchten und dann am liebsten im Zentrum zu Aglo-Mieten.

      In der Stadt Zürich gibt es genug günstigen Wohnraum, nur befindet sich der in Schwamendingen oder Leimbach und nicht in den Kreisen wo alle Hypster hinwollen. Auch Schlieren, Dietlikon, Stettbach, Dietikon alles günstiger und in 10 min. in der City.

      Und sind wir ehrlich, wäre es erlaubt mehr Hochhäuser in den Städten zu bauen, gebe es auch mehr Wohnraum.

      zum Glück gibt’s ja den Staat der solche Wünsche erfüllt.


    • cpu 14.01.2020 20:49
      Highlight Highlight Ihre Aussage ist fachlich falsch. Marktversagen entsteht bei asymmetrischer Informationsverteilung, Externalitäten, öffentlichen Gütern oder bei natürlichen Monopolen. Keines der genannten Elemente passt auf den Wohnungsmarkt. Zudem muss ein Gut per Definition knapp sein, damit überhaupt ein Markt entstehen kann. Die Substituierbarkeit eines Gutes hat dann wiederum nur einen Einfluss auf die Preiselastizität der Nachfrage. Des Weiteren zeigt ein Preisanstieg, welcher höher als die Teuerung ist, nur auf, dass auf diesem Markt die Nachfrage stärker gestiegen ist als auf anderen Märkten.
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  • N. Y. P. 14.01.2020 17:50
    Highlight Highlight Stimme auf jeden Fall JA

    Ich hätte gleich 20% reingepackt.

    Detail am Rande. Vor 20 Jahren reichte der Lohn des Mannes, um die Miete zu stemmen. Heute müssen beide arbeiten, um die 2500 - 3000.- im Monat abzudrücken.

    Wieso Mietpreise und Krankenkassenprämien nicht im Konsumentenpreisindex zu finden sind, dürfte auch jedem klar sein.
    • PC Principal 14.01.2020 18:35
      Highlight Highlight Mietpreise sind im Index, sogar einer der wichtigsten Faktoren. Der Grund, warum die KK-Prämien nicht drin sind: Es sind keine Güter oder Dienstleistungen, sondern eine Transferzahlung, mit welcher Güter und Dienstleistungen (Medis und Artztleistungen) bezahlt werden. Diese sind hingegen im Index.

      Wenn also die Medikamentenpreise steigen, hat dies einen Einfluss auf die Inflation. Wenn hingegen die KK-Prämien steigen, weil die Leute mehr Medikamente brauchen, dann ist das keine Inflation.
    • Madison Pierce 14.01.2020 19:14
      Highlight Highlight Das ist nicht die ganze Wahrheit: früher benötigte man dafür einen wesentlich grösseren Teil des Einkommens für den Einkauf von Lebensmitteln. Man hatte geringere Ansprüche und eine 3.5-Zimmer-Wohnung hatte keine 100qm.

      Die Initiative könnte aber trotzdem helfen: bei uns auf dem Land werden genügend Wohnungen gebaut, aber fast nur so Luxuszeug für über 2500 Fr./Monat.
    • N. Y. P. 14.01.2020 20:48
      Highlight Highlight @PC Principal

      Du weisst Bescheid. Danke.


      @Madison Pierce

      Ja, unsere Ansprüche. Je mehr Ansprüche, desto teurer. Auf jeden Fall bin ich sehr gespannt, wie diese Abstimmung ausgeht.
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