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In der Luxus-Überbauung der Migros am Berner Breitenrainplatz bleiben etliche Wohnungen leer. bild: watson

Migros baut in Trend-Quartier überteuerte Wohnungen – und kriegt jetzt die Quittung

Im Herzen des Berner Breitenrains hat die Migros eine Luxus-Überbauung hochgezogen. Doch der Immobilien-Gigant hat die Rechnung ohne die Mieter gemacht. Kurz vor der Abstimmung über die Miet-Initiative sorgt dies für Diskussionen.



Der Breitenrain ist das Berner Trendquartier schlechthin. Wer dort eine coole Wohnung findet, darf den Champagnerkorken knallen lassen. Denn mit einer Leerwohnungsziffer von 0,43% herrschen im Berner Nordquartier schon fast Verhältnisse wie in der «Mieter-Hölle» Zürich.

Ausgerechnet die genossenschaftlich organisierte Migros bleibt aber auf ihren Wohnungen sitzen. Am Breitenrainplatz im Herzen des Nordquartiers hat der orange Riese eine Siedlung mit 50 Wohnungen und integriertem Supermarkt hochgezogen. Von den 50 Appartements sind aber immer noch fünf verfügbar – obschon sie seit Frühjahr 2019 ausgeschrieben sind.

Migros als Immobilien-Gigant

Was läuft da bei der Migros schief? Der Grossverteiler verlangt im «Breitsch» Preise, bei denen selbst Zürcher staunen. Eine 3,5-Zimmer-Wohnung (90 Quadratmeter/Duplex) etwa kostet 3155 Franken inkl. Nebenkosten. Eine «normale» 3,5-Zimmer-Wohnung 2985 Franken.

Was viele nicht wissen: Die Migros ist einer der grössten Player im Schweizer Immobilienmarkt. Der Detailhändler besitzt über 13'000 Wohnungen und hat eine grosse Marktmacht.

«Die Migros-Mieten liegen 500 Franken über den Marktpreisen.»

Urs Frieden quartierkommission

Dementsprechend fallen die Reaktionen der Bewohner im Breitsch aus. «Etliche Leute waren empört und protestierten gegen die hohen Mieten des Grossverteilers. Denn die Preise der Migros-Wohnungen liegen nach unseren Berechnungen über 500 Franken über dem quartierüblichen Schnitt bei Neubauten mit vergleichbarem Standard», sagt Urs Frieden, Präsident der Quartierkommission Dialog Nordquartier. Immerhin habe der «konstruktive» Austausch mit der Migros dazu geführt, dass die Aufenthaltsqualität im Innenhof für Aussenstehende verbessert werde, etwa für Picknick am Mittag.

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Fünf Luxuswohnungen warten in der Migros-Überbauung im Breitenrain noch immer auf Mieter. bild. migros

Natalie Imboden, Generalsekretärin des Schweizerischen Mieterverbandes (MIV), wohnt selbst im Berner Nordquartier. Für sie ist die Breitenrain-Überbauung exemplarisch. «Die Migros ist nicht genossenschaftlich, sondern total renditegetrieben. Die Manager wollen sich den Standort vergolden lassen.»

Und wie erklärt die Migros die hohen Preise? «Der Neubau im Breitenrainquartier sei «nach neusten Energie- und Schallschutzvorschriften sowie modernstem Ausbaustandard an einer hervorragend erschlossenen Lage erbaut» worden, so eine Sprecherin. Die Mietpreise seinen marktgerecht.

Was bringt die Mieter-Initiative?

Mit der Initaitive «Ja zu fairen Mieten», über die wir am 9. Februar abstimmen, will der Mieterverband Gegensteuer gegen Miet-Exzesse geben. Zehn Prozent der Wohnungen sollen künftig über die gesamte Schweiz genossenschaftlich gebaut werden. Ob damit die Preise tatsächlich sinken würden, ist umstritten.

Die Stadtberner haben bereits 2014 eine kommunale Wohn-Initative klar angenommen. Ab 2020 müssen bei Um- und Neueinzonungen mindestens ein Drittel preisgünstige Wohnungen gebaut werden.

Auf die Luxus-Überbauung der Migros haben beide Initiativen keinen Einfluss mehr. Würde sich aber bei solchen hochpreisigen Überbauungen bei Annahme des Volksbegehrens etwas ändern? «Grosse Immobilien-Player würden mit der neuen Regelung unter Druck geraten, mehr genossenschaftlich zu bauen», ist Imboden überzeugt.

142 Wohnungen «innert Tagen» weg

Dass öffentlicher Druck wirksam sei, zeige das Beispiel SBB. Die SBB Immobilien sei wegen den Luxuswohnungen in der Zürcher Europaallee massiv in die Kritik geraten. Bei späteren Bauprojekten haben die SBB aus den Fehlern gelernt und günstigere Wohnungen gebaut.

Wie begehrt neue Mietwohnungen im Berner Nordquartier wären, zeigt die Überbauung Schönburg beim Rosengarten. 142 Wohnungen im mittleren Preissegment sind «innert wenigen Tagen» vermietet worden, wie Besitzerin Swiss Prime Site auf watson-Anfrage sagt. Acht luxuriöse Town-Houses stehen hingegen noch leer. Die Besichtigungen sind dort aber erst ab März möglich.

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  • Kiro Striked 13.01.2020 16:25
    Highlight Highlight "Eine 3,5-Zimmer-Wohnung (90 Quadratmeter/Duplex) etwa kostet 3155 Franken inkl. Nebenkosten. Eine «normale» 3,5-Zimmer-Wohnung 2985 Franken. "

    Was zum... Ich lebe in Basel-Stadt (wir sind so klein... hier ist alles irgendwie "Zentrum") in einer 3.5 Zimmer (104m2) Wohnung für 1430.-

    Krass wie teuer Wohnungen sein können... und Noch krasser, wer sich sowas leisten möchte. Da ist Wohneigentum ja schnell günstiger.
  • karl_e 13.01.2020 12:19
    Highlight Highlight Nicht "die Migros" baut Wohnungen, sondern meine Pensionskasse, die Migros-Pensionskasse. Das sind zwei Paar Schuhe.
  • Chili5000 13.01.2020 08:03
    Highlight Highlight Ich finde die PK der Migros macht alles richtig. Der Immobilienmakrt ist das Portmonaie unserer Gesellschaft und da holt man mit abstand am meisten Geld. Leute die im IT-Quartier leben wollen sollen Zahlen. Der Markt diktiert nun mal die Preise. Wer Geld hat investiert in Immobilien. Da der Platz bei uns immer weniger wird wird der Wert immer mehr und mehr steigen. Diese 5 leeren Wohnungen sind lachhaft. Bei uns auf dem Land hat die Migros PK auch leerstehende Wohungen über Jahre gehabt. Die Kosten ja nix. Die Einahmen der anderen Wohnungen werden mehr als nur stimmen...
  • der nubische Prinz 12.01.2020 13:38
    Highlight Highlight Hä check das Problem nicht? Wenn die Preise nicht angemessen wären hätten Sie ja keine Mieter gefunden. "Trendquartier" = hohe Preise, wow, was für eine Überraschung!
  • yey 12.01.2020 12:40
    Highlight Highlight Gestern schrieb der Tages Anzeiger unter dem Titel "Die Migros schlittert in eine Krise" über den Umsatzrückgang der Migros im Kerngeschäft.

    Gut möglich, dass "goldige" Immobilien die Verzweiflungstat einer Migros ist, die nicht zwischen Coop und den neuen (günstigeren) Discountern zerquetscht werden möchte.
    • dan2016 12.01.2020 13:57
      Highlight Highlight Es geht nicht um die Migros, sondern um die Pensionkasse der Migros. Wie schwierig ist denn das zu verstehen?
  • Zinni 12.01.2020 12:22
    Highlight Highlight Was genau versteht man eigentlich unter luxus-wohnungen?
  • Zinni 12.01.2020 12:19
    Highlight Highlight Ich verstehe einfach nicht, wie man freiwillig solch freche mieten bezahlt. Nicht mal als millionär würde ich das. Einfach aus prinzip. Wenn man sich etwa die hälfte dieses mietzinses monatlich zur seite legen würde/könnte, hätte man nach etwa 10-15 jahren eine gute anzahlung für ein eigenheim. Aber so ist das einfach nur verlorenes geld. Futsch, weg. Für eine überteuerte wohnung, in der man ja eigentlich nur den feierabend verbringt und schläft. Ggf. noch das wochenende. Oder sehe ich das falsch?
    • Jekyll & Hyde 13.01.2020 07:52
      Highlight Highlight Grundsätzlich richtig ABER: Inzwischen wohnt man unter der Brücke oder wie ?

      Günstige Wohnungen sind knapp, also bezahlt man halt etwas mehr, dieses Geld wiederum fehlt zum Sparen...ein Teufelskreis !!
    • pacoSVQ 13.01.2020 09:28
      Highlight Highlight Nun es soll Leute geben die ihr Leben schon jetzt geniessen wollen, und nicht erst in 15 Jahren. Ausserdem ist es nicht der Traum jedermanns, in einem Eigenheim Sesshaft zu werden und so an einen Ort gebunden zu sein.
    • Zinni 13.01.2020 12:39
      Highlight Highlight Mir ist die problematik durchaus bewusst. Und ja, nicht jeder strebt nach einem eigenheim. Ich wollte mit diesem beispiel nur verdeutlichen, was wir denen zuviel in den rachen werfen (fast müssen).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Loe 12.01.2020 11:44
    Highlight Highlight Ich frage mich ja immer folgendes: Wie würden wohl die meisten hier handeln, wenn sie das Kapital für ein solches Projekt hätten - und wie viele das Geld verlieren würden, weil sie sich alles zu einfach vorstellen.
    Billige Wohnung bergen ihre ganz eigenen Herausforderungen - Unbezahlte Mieten, verwüstete Wohnungen mit grossen Folgekosten.
    Viele hier würden wohl auch die einfachste, rentabelste und wohl sicherste Variante wählen. Das Problem liegt IMHO im System und der Natur des Menschen. Von aussen sagen, andere sollen es anders machen ist immer einfach.
    • Lucida Sans 12.01.2020 20:58
      Highlight Highlight Verstehe ich das richtig. Leute, die auf günstige Wohnungen angewiesen sind, sind völlige Asis. Sie bezahlen die Mieten nicht und zerstören ihre Wohnungen. Was für ein Weltbild!!!
    • Loe 13.01.2020 05:30
      Highlight Highlight Ja, sie verstehen das falsch.
      Nur leider ist es ein Fakt, dass man mit günstigen Wohnungen in der Regel mer Aufwand hat und teilweise sogar quersubventionieren muss. Das hat wenig mit meinem Weltbild zu tun...
  • Hans der Dampfer 12.01.2020 11:39
    Highlight Highlight Ach Bern.. Der neue Freund meiner Ex wohnt in Bern. Vielleicht auch in Breitenrain, vielleicht auch nicht. Ich hasse es.
    • dan2016 12.01.2020 13:55
      Highlight Highlight Vielleicht musst du dir halt auch einen attraktiven Wohnort suchen?
    • Pupsi 13.01.2020 11:16
      Highlight Highlight @ Hans
      Hört sich nach Liebeskummer an. In Bern hat es auch nette Frauen 😄 vielleicht im Breitsch vielleicht auch in Bümpliz 😉
    • Hans der Dampfer 13.01.2020 15:26
      Highlight Highlight Ja schon obwohl ich es ursprünglich selber
      beendet habe 🙈
      Da bin ich mir sogar sicher aber..
  • tinu77 12.01.2020 11:10
    Highlight Highlight Ein Trendquartier in Bern... ja klar 😂
    • flugsteig 12.01.2020 19:11
      Highlight Highlight Züri, Züri, bi eus isch am feufi scho halbi sächsi! 🤦‍♂️
  • Trollgeflüster 12.01.2020 10:03
    Highlight Highlight Wer will denn schon auf einem Platz wohnen, auf dem alle 3min ein Tram durch den Hausflur fährt, im Sommer die Besoffenen direkt vor dem Fenster die ganze Nacht rumjohlen und jedes Wochenende Fussballfans alles lahm legen... Dort wohnen nur Leute, die von auswärts kommen und keine Ahnung haben... Der "schöne Breitsch" gibts in den Seitenstrassen weg von diesem Platz in den alten Häusern, wo der Holzboden gemütlich knarzt, die Wände dick sind und die Zimmer gross und hell geblieben sind.
  • Meyer Andrej 12.01.2020 09:31
    Highlight Highlight Darum kaufe ich strikte im Ausland ein. Die Migros kassiert ab wo es geht, Grenzgänger und Lohndrückerei, dafür in jedem Kaff ein Superstore, das muss ich nicht finanzieren.
    • The Count 12.01.2020 10:04
      Highlight Highlight Ausländische Lohndrücker zu finanzieren ist wahrlich viiieeeel gescheiter...
    • Lululuichmagäpfelmehralsdu 12.01.2020 10:17
      Highlight Highlight Also noch-Migros Mitarbeiterin stimme ich dem zu. Ich wechsle zum 1. April zu Aldi. Die bezahlen mich besser.
    • Coffey 12.01.2020 10:29
      Highlight Highlight Wenn du jetzt anstatt ins Ausland zum lokalen Bio-Bauern gehen würdest, täte es sogar passen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mr.President 12.01.2020 09:09
    Highlight Highlight Danke für den Artikel! Nach diesem Inserat hier werde auch diese 5 Luxus Wohnungen wie warme Brötchen weg sein! Ich nehme mir gleich eine. (Nach dem Lotto Gewinn;)
    • Globidobi 13.01.2020 08:30
      Highlight Highlight Da empfehle ich dir mehr den Kauf eines Stadthauses, das wird so um die 3'000'000 sein und du erhälst no Mieten von den Armen.
  • Carl Gustav 12.01.2020 08:41
    Highlight Highlight Das grosse Problem an billigen Wohnungen sind nicht hauptsächlich die tiefen Einnahmen, sondern die Ausfälle und die insolventen Mieter.
    Ich war vor ca. 10 Jahren Mieter einer grossen Sudiowohnung in Bern. Schön renoviert, gute Lage, 55 m2 für 900.-
    Als ich nach 2 Jahren wieder ausgezogen bin, erklärte mir der Vermieter Folgendes:
    Seine Rendite sei eigentlich trotz des tiefen Mietzins viel zu hoch, aber er habe durch offene Rechnungen und Schäden bei Auszug ca 30 % Mehrkosten, die er halt auf den Zins raufschlägt.
  • Schneider Alex 12.01.2020 06:36
    Highlight Highlight Mit den entsprechenden Zonenvorschriften (z. B. Verbot von Luxus- und Zweitwohnungen, Reduktion der Zonen zur Neuansiedlung von exportorientierten Dienstleistungs- und Industriebetrieben, Mietdeckel) liessen sich die Renditemöglichkeiten einschränken.
  • Mbokani 12.01.2020 02:34
    Highlight Highlight Ui, dr Breitsch mit der Länggige meine absoluten Horrorquartiere.
    • chraebu 12.01.2020 18:54
      Highlight Highlight Was wäre denn genehm in bern?

      Finde beide quartiere (und die lorraine) von den lebhaftesten. Gibt auch noch gute bars und restaurants, plätze, ein öffentliches leben, badis, etc.
    • Mbokani 12.01.2020 22:30
      Highlight Highlight Als Wohngegend für mich persönlich nur der Stadtteil 6. Der Rest ist für einen Besuch auch toll, abgesehen von den zwei erwähnten. Zu sehr mögen die Anwohner dort ihre eigenen Fürze.
    • Globidobi 13.01.2020 08:34
      Highlight Highlight Ich würde mehr die Marziligegend empfehlen, ruhig und trotzdem nahe an der Innenstadt. Zudem bist du schnell im Marzili 😉
  • Jörg K. 12.01.2020 01:49
    Highlight Highlight Nur 10% Leerstand nach dieser Ausschreibungszeit zeigt, dass es sich lohnt. Die Ladenhüter werden dann von Unternehmen für ihre Expats gemietet. Oder noch realistischer von der Stadt Bern für Migranten. Wenn gar nichts geht vermietet man die Zimmer Einzeln für WGs.
  • Jekyll & Hyde 12.01.2020 01:03
    Highlight Highlight Also Rechnen wir mal nach:

    45 Wohnungen x Fr 500 zu Hohe Miete = Fr 22 500
    5 Leere Wohnungen à Fr 2 792.--* = Fr 13 960
    Fr 22 500 - Fr 13 960 = Fr 8 540.-- höhere Mieteinnahmen

    Sehe jetzt da nicht wo hier Migros die Quittung erhält

    *=Durchschnitt der Nettomieten der freien Wohnungen gemäss Homepage
    • cheeky Badger 12.01.2020 03:11
      Highlight Highlight Zudem sind die Kosten der leerstehenden wohnung weit tiefer als der verlangte Mietzinns.

      Bei den extrem tiefen Zinsen (ev. sogar Negative) fallen eigentlich nur Heiz-, Wartungskosten und hie und da ein Inserat auf homegate o.ä. an.
    • Globidobi 13.01.2020 08:36
      Highlight Highlight @cheekybadger leere Wohnungen bedürfen einer Pflege, so muss die Toilette gespült werden und es muss gelüftet werden.
  • Name ungültig 12.01.2020 00:40
    Highlight Highlight Soweit ich weiss gehören die Immobilien der Migros PK. Wie alle PKs stehen diese unter Anlagedruck. Wo lässt sich sonst noch Geld verdienen? Schlimm ist, dass die tiefen Zinsen gerade für den Mittelstand und drunter solche Auswirkungen hat.
  • Frechsteiner 11.01.2020 23:58
    Highlight Highlight Die Migros ist wie der Federer:

    Mit irgendwelchen Promo-Sachen wie Kulturförderung oder Kein-Alkoholverkauf das Image eines gemeinnützigen Unternehmens kriegen.

    Und so dann gnadenlos abkassieren dürfen.

    Gehe ich lieber in den Lidl
    • Mr.President 12.01.2020 08:48
      Highlight Highlight Das war ein Treffer! Direkt ins Hirn ;)
    • Mijasma 12.01.2020 09:29
      Highlight Highlight @Kuschelweich

      Wenn sie sich mal informieren würden was wirklich gezahlt wird. Müssten sie nicht solche Vorurteile für wahr halten.

      Aldi und Lidl haben mindestens die gleichen Anstellungsbedingungen wie Migros und coop. Das selbe bei den Lieferanten.
    • Lululuichmagäpfelmehralsdu 12.01.2020 10:20
      Highlight Highlight Kuschelweich doch unbequem. Ich arbeite bei Migros gmz. Du hast keine ahnung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • P. Silie 11.01.2020 23:13
    Highlight Highlight Kleiner Payback an die ansonsten äusserst linke Wohnbevölkerung im Breitenrain nehme ich mal an. Ich musste mal 2 Jahre in Bern wohnen - ganz in der Nähe des Breitenrain. Kann mich noch sehr gut erinnern wie Bronco Security die Baustelle bzw. den Abriss bewachen musste weil ein paar Hausbesetzer immer wieder Probleme machten.
    • chraebu 12.01.2020 19:04
      Highlight Highlight Zum Glück durftest du wieder wegziehen. Ich finde die politische Ausrichtung im Breitsch super und bin deshalb bewusst dahin gezogen.

      Ist ja auch kein Geheimnis und spätestens bei der Besichtigung merkt man das eigentlich...

      Frage: Bist du jetzt in die Nähe eines Flughafens gezogen und beschwerst dich über den Fluglärm (oder Ausgangsmeile & Lärm; Land & kleines Kulturangebot; etc.) oder hast du dazu gelernt?
    • P. Silie 12.01.2020 20:26
      Highlight Highlight ..habe ich mich irgendwo in meinem Kommentar negativ über die politische Ausrichtung der Bewohner des Breitenrain geäussert?!

      Interessanter Vergleich trotzdem: Das heisst, weil der Breitenrain so links ist, geht das mit Häuserbesetzungen etc. OK? Der Rechtstaat gilt da also nicht?

      Dann möchte ich Ihnen von Herzen gratulieren, dass Sie aufgrund der politischen Ausrichtung der Umgebung ihr zu Hause gefunden haben. Darf ich aber darauf hinweisen, dass in der real-existierenden Welt die Migros, Coop und wie sie alle heissen, halt einfach keine Kolchosen-Lädeli sind und Geld verdienen sollten?
  • djohhny 11.01.2020 23:11
    Highlight Highlight Sind die Immobilien der Migros nicht auch Genossenschaftswohnungen? Somit würden sie sogar zu den erforderlichen 10% im Falle einer Annahme der Initiative?!? 🤪
  • Inri 11.01.2020 22:43
    Highlight Highlight Nach den Ghetto-Zügen schreibt er über Luxus-Überbauungen...
  • yey 11.01.2020 22:40
    Highlight Highlight Bei Leerständen in Zentrumsnähe sollten irgendwann Abgaben als „Motivator“ anfallen. Die Öffentlichkeit hat die Kosten für die zentrale Infrastruktur getragen. Es ist nicht angemessen, dass kommerzielle Verwaltungen aus reiner Gewinnsucht hohe Leerstandsquoten in Kauf nimmt und so die allgemeine Attraktivität mittelfristig senkt.
  • Randalf 11.01.2020 22:19
    Highlight Highlight
    Migros ghört dä Lüüt, für mich und dich.🤣🤣🤣
    • Mr.President 12.01.2020 08:51
      Highlight Highlight Coop ist besser! Da schöner, sauberer und luxuriöser! Spricht teuerer;)
  • humpalumpa 11.01.2020 22:06
    Highlight Highlight Migros gehört nicht den Leuten. Die Migros ist wie jedes andere Unternehmen Gewinn orientiert, also Geld geil!!
  • häxxebäse 11.01.2020 21:32
    Highlight Highlight 3155 franken.. selbstreinigend? Kapitalismus in allen ehren....
  • AdiB 11.01.2020 21:25
    Highlight Highlight Das sind keine luxuswohnungen, die werden nur als solche verkauft. Viele neubauten sind nichts anderes als billigbauten. Jeder handwerker kann es bezeugen.
    Deshalb sind die preise erst recht eine riesen frechheit.
  • Franz v.A. 11.01.2020 21:02
    Highlight Highlight Für diese Miete kann man ja schon bequem im Hotel wohnen und bekommt erst noch Frühstück dazu, und muss die Betlacken nicht selber Waschen. Augeräumt wird auch noch.
    • Franz v.A. 12.01.2020 02:56
      Highlight Highlight @ The Emperor : Man muss ja meinen Kommentar nicht wirklich umsetzen! Eigentlich war es mehr als Vergleich gedacht. Ob es mir persönlich gefallen würde im Hotel? Unter gewissen Umständen ja. :)
      Nun, leider habe ich aber eine massiv günstigere Wohnung, als ein Hotel kosten würde.
    • eldorak 12.01.2020 03:16
      Highlight Highlight @The Emperor:
      Wenn man arbeitsmässig nicht gebunden ist wärs vielleicht sogar eine Überlegung wert. Man könnte ohne grosse Mehrkosten überall hin.
    • Mijasma 12.01.2020 09:34
      Highlight Highlight Ich habe mal in einem Hotel gearbeitet und wir hatten ältere Leute die ein Appartement dauer bewohnten.
  • Evan 11.01.2020 21:01
    Highlight Highlight Mir ist eigentlich egal, dass es teure Wohnungen gibt. Das Problem ist, dass es nur sehr wenige bis keine günstige Wohnungen gibt. Und ich sehe ehrlich gesagt nicht ganz ein, warum nicht. Was verursacht solch enorme Kosten?
    • Selbst-Verantwortin 11.01.2020 21:15
      Highlight Highlight Warum bietest du keine solchen günstigen Wohnungen an?
      Falls Du das nicht kannst, kennst du nun den Grund, warum es das wenig gibt.
    • xlt 11.01.2020 21:15
      Highlight Highlight Warum nicht? Weil man mit hohen Mieten mehr Geld verdienen kann. Viel rentabler kann man sein Geld wohl nicht mehr anlegen.
    • SeboZh 11.01.2020 23:22
      Highlight Highlight Die Kosten sind nicht unbedingt der Grund für die hohen Mieten.... Da kommt eher noch gier dazu. Warum 90qm für 1800.- anbieten wenn ich leute finde die 3100.- oder ähnliches bezahlen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mooogadelic 11.01.2020 20:57
    Highlight Highlight Dutti rotiert gerade im Grab
  • Chris86 11.01.2020 20:32
    Highlight Highlight Ein neuer Supermarkt wurde eröffnet mit Wohnungen? Bin mir sicher die Mitarbeiter die dort arbeiten können sich die Wohnungen nicht leisten, es sei den sie geben den ganzen Lohn für die Miete aus. Das ist eine Frechheit. Asozial wie das ganze Wirtschaftssystem.
    • Dominik Treier 12.01.2020 01:05
      Highlight Highlight Wie sich ein Angestellter im Verkauf mit läpischen 4000.- Monatslohn eine Wohnung für 3200.- leisten können soll? Gar nicht! Da macht man schon mit einer durchschnittlichen Miete von vielleicht 1500-2000 keine grossen Sprünge und viele haben nicht mal die läppischen 4000... Das ist leider so und auch absolut gewollt, denn 100% zu arbeiten ist schon lange kein Garant mehr anständig leben zu können und statt für bessere Löhne zu sorgen, treten gewisse Kreise lieber nach unten und machen das Leben für die Menschen die Sozialleistungen beziehen müssen noch schlechter...
    • dan2016 12.01.2020 09:54
      Highlight Highlight Ja das blöde Wirtschaftssystem hat den Breitsch so klein gemacht, dass nur 35000 Leute dort wohnen können. Aber die Migros PK kann ja beim Personal nachfragen, ob sie bereit sind, auf 15% der Pension zu verzichten, damit einige andere Leute im Breitsch wohnen können
    • Lucida Sans 12.01.2020 21:39
      Highlight Highlight Dominik
      Mit Fr. 4000.- pro Monat bekommst du keine Whg für 1500.- Die Verwaltungen verlangen, dass der Mietzins nicht höher als 1/3 des Einkommens ist. Mit 4500.- pro Monat ginge es dann so knapp.
  • Lustiger Baum 11.01.2020 20:29
    Highlight Highlight Die Migros ist schon lange keine Genossenschaft mehr im Gedankengut. Die Boomergeneration hat auch hier mit ihrer unermesslichen Geldgier und grenzenlosem Egoismus alles zerstört!
    • PeteZahad 11.01.2020 21:32
      Highlight Highlight Jaja, immer diese bösen Boomer. Mal schauen wie sich die nächste Generation in 20 Jahren verhält. Habsucht und Gier ist keine Frage des Jahrgangs sondern des Charakters und da gibt es in jedem Jahrgang die verschiedensten.
    • dä dingsbums 11.01.2020 21:41
      Highlight Highlight Schön können wir mit dem Finger auf jemand zeigen.

      eute aktuell: die Boomer.

      Wie einfach doch die Welt sein kann!
    • Bin nur wegen der Kommentare hier 11.01.2020 21:52
      Highlight Highlight In etwa so schwarzweiss wie ein Dalmatiner beim Schachspiel. Nicht alle Boomer denken so
    Weitere Antworten anzeigen
  • p3kko 11.01.2020 20:26
    Highlight Highlight Wenn sie 500 fr zu teuer pro Wohnung sind und dennoch 90% der Wohnungen vemietet haben, ist das für die Migros ein toller Wert.
  • Colelmrr 11.01.2020 20:23
    Highlight Highlight Die rund 30 Milliarden Umsatz und der entsprechende Gewinn müssen ja irgendwo hin wenn nicht zu den Mitarbeitern xD
  • Thomas Bollinger (1) 11.01.2020 20:19
    Highlight Highlight Ich habe 12 Jahre im Breitsch gewohnt und wollte bleiben. Habe Eigentumswohnung gesucht. 2016 gab es drei passende Angebote. Bestes war eine Dachstockwohnung ohne Balkon und Lift für 1.1 Mio. Jetzt wohne ich in Köniz und habe gleich lang zum Bahnhof Bern. Mit Balkon und Dachterrasse. Für 40% weniger. Heisst: Die Mietpreise der Migros halte ich für sehr hoch, aber standortgerecht.
  • Ökonometriker 11.01.2020 20:05
    Highlight Highlight Offenbar gibt's Leute, die es nötig haben, 4000 Franken im Monat fürs Wohnen auszugeben. Habe auch solche Arbeitskollegen... aber verstehen tu' ich das nicht.
    So lange es aber Leute gibt die so viel zahlen, wird es auch Anbieter geben die für dieses Segment bauen.
    • Likos 11.01.2020 21:52
      Highlight Highlight Warum auch nicht? Wir verbringen den grössten Teil unseres Lebens in der Wohnung.
      Ich zahle auch mehr als ich sollte, aber Platz, guter Ausbaustandard und eine eigene Waschmaschine (und nicht am A. der Welt) sind halt sehr angenehm.
      Andere brauchen dafür nur ein Bett und sind immer unterwegs.
    • Randalf 11.01.2020 22:54
      Highlight Highlight
      Die Hälfte meiner Zeit verbringe ich bei der Arbeit und auf dem Weg dorthin und zurück.
      Den grössten Teil meiner Zeit in der Wohnung verbringe ich mit schlafen.
      Aber wer ey, wer es sich leisten kann, warum nicht?
    • versy 12.01.2020 02:17
      Highlight Highlight Und wenn du dir dann eine solche Wohnung leisten kannst, überlege dir doch gleich Wohneigentum.
      Gerade bei den aktuellen Zinsen (wird wohl noch ein paar Jahre so bleiben), zahlt man weniger für eine ähnlich moderne Wohnung/Haus.
  • Sauäschnörrli 11.01.2020 20:05
    Highlight Highlight „Bezug Wohnungen: frühestens Herbst 2019“

    Und Januar 20 stehen noch ganze 5 Wohnungen leer, da haben sie die Quittung aber gekriegt.

    https://breitenrain.migros.ch/de/ueberblick.html
  • Selbst-Verantwortin 11.01.2020 20:01
    Highlight Highlight 10% der Wohnungen sind noch frei.
    Das ist nicht besonders viel.
    Wenn Wohnungen verfügbar sind, ist das den Initianten auch nicht recht? Finde den Widerspruch...
    Wer den Wohnungsmarkt einschränkt, sorgt langfristig für weniger verfügbare gute Wohnungen. Siehe Städte, die das schon taten (zB Genf).
    • Hirngespinst 11.01.2020 22:35
      Highlight Highlight Ja. Nur leider sind 5 unerschwingliche Wohnungen frei und 0 für Otto-Normal-Verdiener (so habe ich es zumindest verstanden).
  • Google 11.01.2020 19:59
    Highlight Highlight Ich finde es komisch das über 5 Wohnungen berichtet werden. Klar hab ich den Artikel freiwillig angeklickt aber trotzdem.
    Ist meine Meinung
    • djohhny 11.01.2020 23:24
      Highlight Highlight Ist es nicht einfach ein Beispiel für ein vorherrschendes Problem in den Schweizer Städten (und übrigens auch ausserhalb der Schweiz 😉)?!? Heisst Gentrifizierung. Lebendige und zentrale Gegenden werden so teuer, dass in den Innenstädten nur noch grosse Firmen und überteure Wohnungen sich niederlassen können.
      Kleine Boutiquen, Und lokale Länden können die Preise nicht zahlen und die jungen Leute, die Kulturschafenden, die Leute die das Quartier lebendig machen ziehen weg.
  • Yippie 11.01.2020 19:58
    Highlight Highlight Die Migros hat nicht die Quittung bekommen, sondern hat aus ihrer finanziellen Sicht alles richtig gemacht. Hier das Rechenbeispiel mit den ungefähren Zahlen aus dem Artikel:

    Fall 1: marktübliche Preise
    50 x 2'500 = 125'000 CHF/Monat

    Fall 2: 500 CHF über Marktpreis
    45 x 3'000 = 135'000 CHF/Monat

    Die Migros erzielt also mit den überhöhten Preisen 10'000 CHF an Mehreinnahmen auch wenn sie 10% der Wohnungen nicht vermietet hat.
  • Mimimimi 11.01.2020 19:39
    Highlight Highlight Was bedeutet "Duplex"?
    • Herr Noergler 11.01.2020 19:55
      Highlight Highlight Das ist eine mehrstöckige Wohnung.
    • problemfall 11.01.2020 20:14
      Highlight Highlight Zweigeschossig
    • Mooogadelic 11.01.2020 20:56
      Highlight Highlight Früher sagte man dazu Maisonette-Wohnung.
  • N. Y. P. 11.01.2020 19:37
    Highlight Highlight Wie bitte ?

    Die Migros besitzt über 13'000 Wohnungen ?

    Was ist der Wert dieses Immobilienportfolios ?

    Bis jetzt dachte ich, die Migros sei eine Genossenschaft, deren Zweck ausschliesslich ist, uns mit günstigen und guten Lebensmitteln zu versorgen. So irrt man sich.

    Aber, wie es scheint, hat die Migros ziemlich Schotter, den es anzulegen gilt.
    • Platon 11.01.2020 20:14
      Highlight Highlight @N. Y. P.
      Günstige Lebensmittel?! In welcher Migros kaufst denn du ein?
      Die Migros hat so viel Schotter, gerade WEIL sie eine Genossenschaft ist. Da werden Gewinne einfach akkumuliert und fliessen nicht ab, was zur Folge hat, dass sie in alles mögliche Investiert und in jeglichen Sektoren der Wirtschaft tätig ist.
    • N. Y. P. 11.01.2020 20:32
      Highlight Highlight @Platon

      ..deren Zweck ist..

      habe ich geschrieben.

      Dass die Migros günstig ist, habe ich nicht geschrieben.

      😉
    • Neruda 11.01.2020 20:32
      Highlight Highlight Die Armen können ihre Milliardengewinne eben nicht den paar Superreichen in den Arsch schieben, so müssen sie halt Wohnungen bauen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jacques #23 11.01.2020 19:28
    Highlight Highlight Die Migros ist in Wahrheit ein richtiges Wirtschaftsmonster, die sympa Werbungen der pure Hohn im Kontrapunkt.

    Immobilien, Landwirtschaft, Warenfluss. Im Sinne der Anhängikeiten wahrlich nicht für die Region.
    • SwissWitchBitch 11.01.2020 21:13
      Highlight Highlight AdR ist sowieso ein Witz wenn man mal schaut woher das Zeug wirklich kommt. "Region" wird bei der Migros sehr generös definiert.
    • dä dingsbums 11.01.2020 21:49
      Highlight Highlight Der grösste Arbeitgeber der Schweiz mit einem anständigen GAV, Kulturprozent und ohne Gewinnabschöpfung durch Aktionäre oder Millionen-Boni wie bei den Banken.

      Ansichtssache.
    • SwissWitchBitch 12.01.2020 01:46
      Highlight Highlight @dä dingsbums was denkst du denn wie der Chef seinen Jaguar finanziert?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wendy Testaburger 11.01.2020 19:26
    Highlight Highlight Okay, der Breitsch ist beliebt, aber jetzt trotzdem nicht gerade DAS Trendquartier schlechthin.
    • Bambulee 11.01.2020 21:59
      Highlight Highlight Nach der länggasse sicher auf platz zwei aber was weiss ich scho als geborener stadtberner und immobeschäftigter...
    • Kruk 11.01.2020 22:30
      Highlight Highlight Wenn Auswärtige eine Wohnung in Bern wollen dann suchen sie im Breitsch weil sie gehört haben es sei ein Hipquartier.

      Völlig überbewertet, eigentlich.
    • Grohenloh 12.01.2020 19:33
      Highlight Highlight Breitsch ein Hipquartier?
      Da gibt es nichts!
  • Berner_in 11.01.2020 19:21
    Highlight Highlight Was die Migros da macht, wirkt wie Verrat an der Genossenschaftsidee... ein Schlag ins Gesicht der Migroskinder...
    • dä dingsbums 11.01.2020 21:56
      Highlight Highlight Die Migros ist nicht und war nie eine gemeinnützige Wohnbaugenossenschaft.
    • Doppelhorn 12.01.2020 01:17
      Highlight Highlight Es gibt ein grosses Spektrum an Preisen bei den Migros-Immobilien, und es wäre ungerecht, nur aufgrund des obersten Bereiches zu urteilen. Ich wohne günstig an einem attraktiven Ort und bin der Migros dafür sehr dankbar.
  • tolgito 11.01.2020 19:20
    Highlight Highlight Danke für den Tipp!! 👌🏻👌🏻 Ich zieh da sofort ein damit ich die Korken knallen lassen kann
  • S.Potter 11.01.2020 19:15
    Highlight Highlight 5 von 50 leer, das ist jetzt noch kein "bleibt auf den Wohnungen sitzen" Bei den Zinsen ist Wohnungsbau noch dae einzige einigermassen rentable Geschäft.
  • sweeneytodd 11.01.2020 19:13
    Highlight Highlight Von 50 Wohnungen sind bei diesen Preisen nur 5 noch nicht besetzt? Sieht eher danach aus, dass die Wohnungen gut weggegangen sind. Leider wird sich diese Preispolitik bei Wohnungen durchsetzen, auch bei mir auf dem Land werden die Wohnung extrem teurer, obwohl in gewissen Gebäuden 50% leerstehen.
    • Selbst-Verantwortin 11.01.2020 21:16
      Highlight Highlight Tja, wenn dir Bevölkerung steigt, die Fläche aber nicht, wird ein Gut knapp, also teurer.
    • Kruk 11.01.2020 22:22
      Highlight Highlight Gut weg gegangen, ja für einen solchen Preis kann man das sagen.
      Auch wenn sonst im Quartier die Leerwohnungsziffer bei 0,43% liegt.

  • Baba 11.01.2020 19:12
    Highlight Highlight Unschön, Migros. Sehr unschön. Und unsympathisch.
    • Wendy Testaburger 11.01.2020 19:28
      Highlight Highlight Vor allem weil die Migros ja laut Werbung "de Lüt" gehört. Offenbar nicht allen "Lüt".
    • Chrigu91 11.01.2020 19:29
      Highlight Highlight Und vor allem sehr Migros-untypisch. Dutti würde sich im Grab umdrehen
  • ingmarbergman 11.01.2020 19:11
    Highlight Highlight Man wünscht sich, dass die Immobilienmogule bald auf die Schnauze fallen.
    Das Problem ist nur, dass wir da aller mitdranhämgrn, weil unsere Pensionskassen in diese unsinnigen, überteuerten Immobilien investieren.
    Eine Reform der 2. Säule täte not.
    • Platon 11.01.2020 20:09
      Highlight Highlight @ingmarbergman
      Ein Ende der Negativzinsen täte not, damit nicht das ganze Kapital in Immobilien fliesst. Wenn die 2. Säule endlich reformiert würde, und die Quersubventionierung von Jung zu Alt aufhörte, hätten sie ja noch mehr Geld, das sie in Immobilien anlegen müssten. Das verstehe ich jetzt nicht.
    • ingmarbergman 11.01.2020 20:56
      Highlight Highlight Ende der Negativzinsen ist Unsinn. Zinsen auf dem Sparkonto haben sich nach Abzug der Inflation noch nie gelohnt. Nur haben die normalen Leute das nie verstanden, weil Inflation nicht direkt sichtbar ist.
      Die zweite Säule hat ein Problem, weil PKs per Gesetz in so genannt „sichere“ Anlagen anlegen müssen, sprich Immobilien. Gleichzeitig müssen sie einen Mindestzins garantieren.
      Die Anlagebegrenzungen müssten weg, damit PKs mehr am Markt investieren dürfen. So müssten sie nicht in schwache 2% Rendite in Immobilien investieren wo sie auch noch die nächste Blase aufpumpen.
    • RAZZORBACK 12.01.2020 01:43
      Highlight Highlight Danke. Sie haben es genau auf den Punkt gebracht. Bravo!
  • Onkel Jenny 11.01.2020 19:09
    Highlight Highlight 90% der Wohnungen über Marktpreis vermietet. So eine Quittung hätte ich auch gern.
  • dommen 11.01.2020 19:02
    Highlight Highlight Die Mieten liegen 500.- über dem marktüblichen Preis und trotzdem sind von den 50 Wohnungen nur noch 5 übrig? "Die Quittung kriegen" sieht anders aus...
    • troop5444 12.01.2020 18:30
      Highlight Highlight Was sagt uns das? "Der Markt" hat die Mietpreise bestätigt.

      Es erstaunt mich, wie offenbar die Leute wieder Geschmack an planwirtschaftlichen Ideen bekommen.

      Wenn wir das Wachstum wollen und werden zentrale Wohnungen halt teurer.
    • herrkern (1) 13.01.2020 10:37
      Highlight Highlight troop5444 hat's verstanden. Marktpreis ist, was der Mart bezahlt. Das ist ja nur der Anfang, da geht noch mehr. Kann man in Zürich mitverfolgen, Bern ist halt nun als nächstes dran.
  • mbr72 11.01.2020 19:01
    Highlight Highlight Im Steuerhorrorort 3500.- für eine 3.5er? Jegliche Verhältnissmässigkeit winkewinke... Wir sollten Trailerparks aufziehen...
    • Lustiger Baum 11.01.2020 20:28
      Highlight Highlight Haben wir bereits. Aber die wenigsten davon erlauben dauerhaften Aufenthalt. Diejenigen welche es erlauben werden überrannt. Wer hätte gedacht das die Armut immer mehr zunimmt...
    • Grohenloh 12.01.2020 19:38
      Highlight Highlight Lustiger Baum:
      Schon wieder du? Du scheinst ja ein sehr engagierter zu sein. Gut. Aber bitte auf realistischen Denkgrundlagen.
      Es gibt immer weniger Armut. In der Schweiz, wie weltweit.
    • Lustiger Baum 13.01.2020 08:38
      Highlight Highlight Die Armut steigt seit 2014 mit konstanten 3.4% an. Siehe Bundesamt für Statistik. Gemäss Caritas waren es 10% mehr im 2019 also noch 2018. die Sozialhilfebezüge steigen ebenfalls.

      Diese Trends sind zudem in Deutschland, Frankreich, England oder USA ebenfalls vorhanden.

      Nein die Armut steigt permanent. Die Löhne sind stagniert und die Lebenskosten (Krankenkasse, Miete bei Wechsel z.B.) steigen.
  • TocK 11.01.2020 18:56
    Highlight Highlight 5 von 50 sind leer. Ja da braucht es ein Aufhänger. Skandal! Die Böse Migros!

Diskriminierungsgesetz kommt durch + Wohninitiative nicht + «Homophobie geht nicht weg»

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Die Gemeinden in der Schweiz dürfen die Abstimmungsergebnisse zu den beiden eidgenössischen Vorlagen am heutigen Sonntag neu frühestens um 12:00 Uhr veröffentlichen. Das hat der Bundesrat im vergangenen Jahr beschlossen. Vor allem Aargauer kleine Gemeinden sind betroffen.

Im Kanton Aargau schliessen die Urnen für die persönliche Stimmabgabe am Sonntag vielerorts um 09:30 Uhr, spätestens jedoch um 11:00 Uhr. Die Auszählung der hauptsächlich per Post …

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