Schweiz
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Der SVP Praesident Albert Roesti waehrend seinem Medien Spatziergang unter dem Motto Hintergrundgespraeche am Donnerstag, 25. Juli 2019 auf dem Ruetli. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Strahlen für die Kamera: Albert Rösti an der Schiffstation beim Rütli. Bild: KEYSTONE

Analyse

SVP-Rösti juchzt – aber die Inszenierung auf dem Rütli vermag trotzdem nicht zu überzeugen

SVP-Parteipräsident Albert Rösti nutzte das mediale Sommerloch, um auf dem Rütli über Freiheit und Unabhängigkeit der Schweiz zu sprechen. Doch statt wie von Rösti erhofft für den Rahmenvertrag, interessierten sich die Medien für die Hitzewelle. Ein Bericht in vier Szenen.



Die Besammlung

Schiffstation Brunnen SZ, kurz nach 10 Uhr morgens: SVP-Präsident Albert Rösti lächelt zufrieden und schüttelt Hände. 21 Medienvertreter – Journalistinnen, Fotografen, Kameraleute – sind gekommen, um ihn auf einem «Spaziergang mit Hintergrundgesprächen» aufs Rütli zu begleiten. Eine stolze Zahl für einen Anlass mit beschränktem Nachrichtenwert. Das Sommerloch lässt grüssen.

Bild

An der Schiffstation in Brunnen SZ.

Neben den Pressevertretern haben auch eine handvoll einfache Parteimitglieder vom Anlass erfahren. Sie lassen sich von SVP-Generalsekretär Emmanuel Waeber ein Retourbillet aushändigen und schliessen sich dem Ausflug an. Sonnenschein, eine Schifffahrt auf dem Vierwaldstättersee, die Aussicht auf ein Glas kühlen Weisswein bezahlt aus der Parteikasse? Wer pensioniert ist, Zeit hat und ein Halbtax, der kann einen strahlenden Donnerstag im Juli auf unangenehmere Weise verbringen.

Die Rede

Der Parteipräsident der kriselnden SVP mache sich Sorgen um die «Widerstandsfähigkeit» des Landes, hiess es in der Einladung. Die Kulisse und das Datum – der Jahrestag des Rütli-Rapports von General Guisan am 25. Juli 1940 – machten klar: Rösti versucht, die ins Hintertreffen geratenen Themen der SVP – das Rahmenabkommen mit der EU, die Souveränität der Schweiz – in geschichtsträchtiger Umgebung in Szene zu setzen.

Der SVP Praesident Albert Roesti bei seiner Ansprache auf einem Motorschiff vor seinem Medien Spatziergang unter dem Motto Hintergrundgespraeche am Donnerstag, 25. Juli 2019 auf dem Ruetli. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

In der MS Schwyz hält Albert Rösti eine kurze Rede. Bild: KEYSTONE

Die rund zehnminütige Schiffahrt vom Brunnen zum Rütli nutzt Albert Rösti, um in aller Eile die Gedanken loszuwerden, die er sich zum historischen Tag und zum historischen Ort gemacht hat. Denn die Hüterin über die Rütliwiese, die Schweizerische Gemeinnützige Gesellschaft SGG, duldet dort keine politischen Veranstaltungen. Die SVP-Equipe achtet darauf, nicht gegen den Buchstaben dieser Vorschrift zu verstossen – auch wenn Röstis «Medienspaziergang» dem Geist nach natürlich vom ersten bis zum letzten Moment eine politische Veranstaltung ist.

An der Wand im Innern der MS Schwyz, wo Rösti seine Kurzrede hält, steht der Rütlischwur aus Friedrich Schillers «Willhelm Tell»:

Wir wollen sein ein einzig Volk von Brüdern, in keiner Not uns trennen und Gefahr. Wir wollen frei sein, wie die Väter waren, eher den Tod, als in der Knechtschaft leben. Wir wollen trauen auf den höchsten Gott und uns nicht fürchten vor der Macht der Menschen.

Rösti versucht in seiner Rede den Kampf der SVP gegen das institutionelle Abkommen mit der EU in eine Reihe zu stellen mit dem Freiheitswillen der alten Eidgenossen und der Widerstandskraft, auf die General Guisan seine Offiziere vor genau 79 Jahren eingeschworen hatte.

Klar, seien die Umstände von 1940 nicht vergleichbar mit den heutigen. «Damals war die Schweiz angesichts der drohenden Gefahr eines kriegerischen Angriffs bereit, ihre Unabhängigkeit zu verteidigen», so Rösti. Heute drohten dem Land, wenn die Schweiz das Rahmenabkommen ablehne, höchstens «ein paar Nadelstiche durch die EU». Und trotzdem wollten Gewerkschaften, Economiesuisse, der Bundesrat und die anderen Parteien mit dem Rahmenabkommen das aufgeben, was Guisan vor 79 Jahren vertedigt hat: «Die Freiheit und die Unabhängigkeit der Schweiz».

Der Juchzer

Nach dem kurzen Spaziergang vom Schiffsteg hoch zur Rütliwiese – immer wieder unterbrochen von Fernseh- und Radiointerviews – stellt sich Rösti unter die grosse Schweizer Flagge und lässt einen Juchzer los. Ein paar Wanderer, mit denen er kurz zuvor ein paar freundliche Worte gewechselt hat, antworten mit einem Juchzer. Ebenso eines der mitgereisten Parteimitglieder.

Der SVP-Praesident Albert Roesti waehrend einem Medienspaziergang unter dem Motto

Bild: KEYSTONE

Rösti strahlt ab dem gelungenen Überraschungsmoment verschmitzt – dann zieht er ein Taschentuch hervor und tupft sich den Schweiss von der Stirn. Er sei auch hierhergekommen, um Kraft zu sammeln für die Wahlen im Herbst, sagt Rösti den mitgereisten Journalisten. Ob es sich beim Juchzer um Röstis Kraftschrei handelt, ist nicht in Erfahrung zu bringen. Er bittet zum Apéro ins Restaurant Rütlihaus.

Das Kreuz mit der Hitze

Für seinen Medienspaziergang hat sich Albert Rösti nicht nur einen symbolträchtigen Ort ausgesucht – er hat auch den bisher heissesten Tag des Jahres erwischt. Fast in jedem Gespräch mit Journalisten wird Rösti nach den Rezepten seiner Partei im Kampf gegen den Klimawandel gefragt.

Dass dieser stattfindet, stellt er nicht in Frage. Doch was konkret dagegen zu tun sei, kann Rösti nicht im Detail verraten. Man müsse in die Forschung investieren, die Bewässerung verbessern. Die Rezepte von linksgrün seien falsch. Wenn man die Landwirtschaft mit höheren Abgaben belaste, würden die Produkte der Schweizer Bauern teurer und in der Folge würde mehr importiert: «Dann steigt der CO2-Ausstoss und wir bestrafen jene, die diese wunderschönen Landschaften intakt halten!»

Später, in einem ruhigen Moment, sagt Rösti im Restaurant Rütlihaus zu watson, die Themenlage – Klimadebatte statt «Asylchaos» wie 2015 – mache ihm keine Sorge: «Der Zweck der der SVP ist es nicht, sich nach der aktuellen Themenlage zu richten. Es geht darum, den Wohlstand und die Interessen unseres Landes zu verteidigen.»

Bild

Heisser Tag: Albert Rösti spricht am Rütli zu den Medien.

In der aktuell positiven Wirtschaftslage mit wenig Arbeitslosen und sprudelnden Steuereinnahmen sei es normal, dass der Ruf nach zusätzlichen Segnungen vom Staat – «Vaterschaftsurlaub, Frühförderung, 35-Stunden-Woche» – lauter ertöne. Es sei die Aufgabe der SVP, als« warnende Stimme» darauf hinzuweisen, dass sich die Lage in Zukunft auch wieder verschlechtern werde. «Wir müssen erklären, was die Grundlagen dieses Wohlstandes sind: unsere Freiheit und unsere Unabhängigkeit.»

Albert Rösti ist im Gespräch mit watson wie schon während des ganzen Ausflugs bemüht, die Konversation auf die Themen zu lenken, bei denen sich seine Partei wohlfühlt. Und trotz der schönen Bilder, die sein Medienspaziergang produziert hat, merkt man ihm an: Die Klimadebatte kommt für seine Partei ungelegen. Rösti hätte gerne weniger über Greta und mehr über Guisan geredet.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Ursus51 27.07.2019 11:44
    Highlight Highlight Schämen sie sich Herr Rösti, das Rütli für ihre politische Propaganda zu missbrauchen. Das Rütli ist ein symbolträchtiger Ort und gehört allen Schweizerinnen und Schweizern und ist nicht Hoheitsgebiet der SVP.
    • schn wiedr 27.07.2019 13:52
      Highlight Highlight schämen soll sich auch Watson dafür, dass sie teil dieser veranstaltung waren.
  • runthehuber 27.07.2019 08:52
    Highlight Highlight Und das ist die selbsternannte Partei des Volkes.....
    Arm, wie sich diese Hampelmänner bemühen
  • raketenpippo 27.07.2019 07:55
    Highlight Highlight Geht wählen!
  • Sonnenfeld28 26.07.2019 15:17
    Highlight Highlight Die Populisten agieren immer mit der Angst. Keine Partei in der Schweiz will in die EU. Eine Volksabstimmung für einen Beitritt hätte keine Chance. Aber die grosse Mehrheit will eine konstruktive Zusammenarbeit mit der EU. Nicht aus Liebe. Aber weil unsere Wirtschaft und damit unsere Arbeitsplätze dies brauchen. Aber eben mit der Angst vor Ausländern, Asylanten und der EU hat die SVP immer die gleichen Themen und wie immer auch keine Lösungsvorschläge als immer zu allem nein zu sagen.
    • inmi 27.07.2019 07:35
      Highlight Highlight Die Linkspopulisten von Grünen agieren mit der Angst vor dem Klimawandel
    • JoeyOnewood 27.07.2019 11:34
      Highlight Highlight Ganz ehrlich: Vom Rahmenvertrag in die EU ist es kein langer Weg mehr. Wir müssen abwägen und nicht ideologisieren, wie es die SVP tut.

      Ich bin der Meinung, die Vorteile des Rahmenvertrags (und allenfalls auch eines Beitritts) die Nachteile überwiegen. Der Vorteil beim Beitritt wäre, dass man sich als Reformkraft etablieren könnte, um die EU demokratischer und föderaler zu machen.
  • M. Bakunin 26.07.2019 14:33
    Highlight Highlight Ein Öl-Lobbyist bezahlt die Schiffsfahrt für ein paar Rentner und die Journalisten, um seine doch eher merkwürdigen und nicht wirklich fundierten Anekdoten loszuwerden und das reicht offensichtlich um immer wieder gewählt zu werden. Verrückte Welt.
    Ein System, das solche Personen an die Macht lässt, ist meiner Meinung nach falsch konzipiert. Diese Kapitaldemokratie sollte abgeschafft werden und durch die maximale Freiheit für alle ersetzt werden.

    Keine Macht für niemand.
    Kein Staat, kein Gott
    Für Umwelt, Freiheit und Solidarität
    Für den Anarchismus.
    • Statler 27.07.2019 10:19
      Highlight Highlight «Wir forderten "keine Macht für niemand" - und jetzt haben wir keine Macht».

    • schn wiedr 27.07.2019 13:57
      Highlight Highlight anarchismus wär ja schön und gut. nur leider würde die umwelt stark darunter leiden.
    • El Vals del Obrero 27.07.2019 18:29
      Highlight Highlight Wenn man den Anarchismus wörtlich nehmen würde, gäbe es doch eigentlich gar keinen praktischen Unterschied zwischen Links-Anarchismus und Rechts-Libertären. Die einen gehen einfach davon aus, dass dann Liebe und Friede herrscht, die anderen, weiss auch nicht was, wohl irgendwas von absoluter Freiheit und Gewaltfantasien ausleben können oder so.

      Ob man aus dem Staat Gurkensalat macht oder ihn in der Badewanne ertränkt ist ja eigentlich dasselbe.

      (Ist mir aber schon klar, dass das nicht so einfach ist, wenn man etwa an die früheren Anarchisten in Barcelona oder so denkt)
  • Lowend 26.07.2019 10:46
    Highlight Highlight Die Personenfreizügigkeit in der Schweiz, die so genannte Niederlassungsfreiheit, war einer der Erfolgsfaktoren der Eidgenossenschaft und ist ein wahrer Exportschlager, der von der EU sogar fast deckungsgleich übernommen wurde und statt stolz darauf zu sein, dass fremde Völker sich an unseren demokratischen Errungenschaften orientieren, bekämpft die SVP den Export dieser genialen Idee unserer Vorfahren.

    Frei nach Obelix, einem gallischen Freiheitskämpfer, der als literarische Figuren vergleichbar mit Tell von Schiller ist, sage ich da nur: «Die spinnen, die SVPler!»
    • R. Klärer 26.07.2019 14:24
      Highlight Highlight ...und zum hundertsten Mal: Tell ist keine Erfindung von Schiller! Ich frage mich wirklich, wer diesen Unsinn in die Welt gesetzt hat. Der hält sich mittlerweile hartnäckiger als der Mythos von Tells Historizität und ist gewissermassen an dessen Stelle getreten.
    • RETO1 26.07.2019 14:27
      Highlight Highlight @ Lowend
      Die Personenfreizügigkeit ist der grösste Schwachsinn, den die Schweiz je begangen hat und leider weiterhin begeht
      Nur Nachteile ohne Ende: Umweltverschmutzung, Zubetonierung, Dichtestress, Klimasünde sind nur ein paar Beispiele von vielen.
      Demokratie und Masseneinwanderung haben nichts miteinander zu tun.
    • Lowend 26.07.2019 15:04
      Highlight Highlight Die zeitgenössische Geschichtsschreibung ist sich einig, dass Tell ein Mythos ist, weil seine Existenz ist in keinem zeitgenössischen Dokument erwähnt wird. Er entspringt einer Sage, die von Schiller aufgegriffen wurde und Ihr Glaube in Ehren, aber wissenschaftlich gesehen hat Tell vermutlich nie existiert.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Tell

      Liebster RETO. Ich sage nur, dass die Schweizerische Niederlassungsfreiheit als Personenfreizügigkeit von der EU eins zu eins auf Europa übertragen wurde und da helfen auch Ihre ideologisch gefärbten Rundumschläge nichts.
    Weitere Antworten anzeigen
  • bbelser 26.07.2019 09:19
    Highlight Highlight Man stelle sich nur vor die General-Guisan- und Anbauschlacht-Generation hätte einen Blick in die Zukunft werfen können: da gibt es 70 Jahre später eine Schweiz, die ihre kostbaren Böden und Gewässer zerstört für eine von allen Bürgern subventionierten landwirtschaftlichen Turbo-Produktion, von deren Produkten 30% geradewegs wieder im Müll landen.
    Die gleiche Generation wäre damals heilfroh gewesen um ein geeintes Europa, dass der Nazi-Diktatur frühzeitig die Stirn geboten hätte.
    Heute gibt es dieses geeinte Europa. Nur Demagogen würden heute eine EU mit der Nazi-Diktatur vergleichen.
    • RETO1 26.07.2019 11:27
      Highlight Highlight Du siehst irgendwo ein geeintes Europa?
      Meinst du etwa die heilos zerstrittene EU?
    • Ritiker K. 26.07.2019 11:55
      Highlight Highlight Und gleich noch eine weitere Behauptung von Demagogen.

      "heillos zerstrittene EU"

      Wo? – ich sehe keine zerstrittene EU. Es ist das Wesen einer Demokratie, dass es Meinungsunterschiede und Reibereien gibt. Ohne das, wäre es kein Diskurs.


      Siehe unser Stände- und Nationalrat.

      Oder sind die auch "heillos zerstritten"?

      Heillos Wortbedeutung/Definition:
      ohne nennenswerte Aussicht auf Besserung.
    • rodolofo 26.07.2019 12:45
      Highlight Highlight Ja, das glaube ich auch!
      Europa, organisiert in der "Europäischen Union", ist zur Zeit einfach das beste Angebot, das wir auf "dem Markt" finden können!
      Unter chinesischer Dauerüberwachung von anonymen Partei-Apparatschiks zum "Neuen Menschen" erzogen werden?
      Bitte NICHT!
      Unter Russischer Desinformation, Verwirrung und Doppelbödigkeit zur haltlosen und charakterlosen Amöbe degenerieren?
      Nein danke!
      Integration in eine der hunderttausend afrikanischen Stammeskulturen?
      Unmöglich.
      Aber das Gute, bzw. das kleinere Übel liegt so nah, dass wir achtlos daran vorbei gehen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Revan 26.07.2019 09:01
    Highlight Highlight "Man müsse in die Forschung investieren, die Bewässerung verbessern." - Genial, der Mann. Trockenheit ist kein Problem, man muss nur besser Bewässern ;)
    • tychi 26.07.2019 10:46
      Highlight Highlight Ganz nach der Argumentation: "Wenn sie kein Brot haben, dann sollen sie doch Kuchen essen!"

      Ist die SVP schon so tief gefallen?
  • Alphonse Graf Zwickmühle 26.07.2019 08:48
    Highlight Highlight Hat der heute auch eine verbrannte Birne?
  • MarGo 26.07.2019 07:59
    Highlight Highlight Mir kommt die ganze Aktion sehr verzweifelt vor...
  • Midnight 26.07.2019 07:05
    Highlight Highlight "Wir wollen frei sein, wie die Väter waren, eher den Tod, als in der Knechtschaft leben."

    Lieber Albert

    In der Schweiz gibt es Menschen, die von ihrem Lohn nicht mehr leben können. Schuld ist die Gier ihrer Arbeitgeber. Es sind Tyrannen, die nicht selten deiner Partei angehören!

    Menschen können sich immer öfter ihre Mieten und die Krankenkasse nicht mehr leisten. Die Vermieter und Verwaltungsräte sind nicht selten Vertreter deiner Partei!

    Du sagst, Du willst Freiheit für das Volk? Dann hör auf, mit dem Ausland abzulenken und beginne, die heute lösbaren Probleme in der Schweiz anzugehen!
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 26.07.2019 08:07
      Highlight Highlight Tausend Herzen dafür.
      Schluss mit der permanenten Ablehnung durch die SVP. Zurück zur realen Politik.
    • rodolofo 26.07.2019 12:37
      Highlight Highlight Richtig!
      Die Knechtschaft wäre kein Problem, wenn die Schweizer Bauern ihren Landarbeitern, die heutzutage meistens aus ehemaligen Ostblockstaaten kommen, einen guten Lohne bezahlen würden!
      Oder wenn die Schweiz ihren autonomen Lohnschutz gegen die knallharten, neoliberalen Verhandler der EU verteidigen und ausbauen könnte!
      Zu beidem sagt aber Rösti's SVP "Nein!"
      Rösti will also nicht, dass sich unsere Knechtschaft gegenüber einheimischen und ausländischen Ausbeutern verbessert...
  • Etniesoph 26.07.2019 06:39
    Highlight Highlight Passender Schlusssatz! Besser kann man es nicht formulieren!
  • atomschlaf 26.07.2019 01:10
    Highlight Highlight Die Hitzewelle (oder eher Hitzewellchen... in 2 Tagen ist ja schon wieder Schluss) hat weniger mit dem Klimawandel als mit der aktuell schwachen Sonnenaktivität zu tun, die zu einem oft erratischen und häufig in Nord-Süd- statt West-Ost-Richtung verlaufenden Jetstream führt.

    Ausserdem sollten wir froh sein, dass die warme Luft wenigsten recht trocken ist, so ist es durchaus auszuhalten.
    • Dominik Treier 26.07.2019 01:55
      Highlight Highlight Ja und das solche Hitzewellen jetzt bald jedes Jahr auftreten, statt einmal in 10 hat auch gar nichts mit dem Klimawandel zu tun. Auch das es jetzt wie im Mittelmeerraum im Sommer kaum regnet, dafür im Winter schüttet und in Bern das gleiche Klima wie in Mailand herrscht, hat gar nichts mit dem Klimawandel zu tun... Den gibt es ja laut Öllobbyisten wie Rösti gar nicht und falls doch ist der Mensch sicher nicht schuld... Deswegen hat sich das Klima seit der Industrialisierung auch gleich viel erwärmt, wie sonst in zehntausenden von Jahren!... An Lächerlichkeit kaum noch zu überbieten...
    • Makatitom 26.07.2019 02:04
      Highlight Highlight Ich glaube, du hast einen wichtigen Watson-Artikel verpasst, atomschlaf_
      https://www.watson.ch/international/schweiz/954356442-forscher-widerlegen-gaengiges-argument-der-skeptiker-zum-klimawandel
    • The Count 26.07.2019 05:16
      Highlight Highlight Ich habe auch beide geblitzt, Polemik blitze ich immer.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Tom 26.07.2019 00:33
    Highlight Highlight So etwas wie der Rütlischwur wäre undenkbar für die SVP. Dort haben sich Völker Zusammengeschlossen. Habt ihr euch das schon mal überlegt?
    • Luzifer Morgenstern 26.07.2019 09:56
      Highlight Highlight Drei Kleinstaaten in den Bergen haben einen kleinen, spezifischen Verteidigungspakt gegen einen anderen Staat geschlossen.

      Das ist, wie wenn die Niederlande, Luxemburg und Belgien beschliessen würden, dass sie sich gegenseitig helfen, wenn sie von Andorra angegriffen werden.

      Das war nicht einmal eine grosse Heldentat.
    • karl_e 26.07.2019 10:30
      Highlight Highlight das waren keine Völker, sondern Bewohner einiger Innerschweizer Talschaften, die sogar ungefähr dieselben mittelhochdeutschen Dialekte sprachen.
  • Posersalami 25.07.2019 23:21
    Highlight Highlight Ich bin mittlerweile auch eher gegen eine Co2 Steuer, aber aus ganz anderen Gründen.

    Wir sollten zuerst jede Subvention und jede Steuer prüfen auf Umweltverträglichkeit. Erst wenn wir alle schädlichen Subventionen gestrichen haben, kann man über Steuern diskutieren, falls sie dann überhaupt noch nötig sind.

    Es ist mir zB nicht klar, wieso Autofahren subventioniert wird (zB mit Steuergeld Strassen bauen, öffentliche PP unterhalten, etc.) und gleichzeitig immer mehr Steuern erhoben werden sollen für Autofahren. Das will nicht in meine Birne rein.
    • Purscht 26.07.2019 07:54
      Highlight Highlight Bei den Steuern geht es darum zu steuern. Man will die Leute dazu bringen sparsamere Autos zu kauffen, in dem man grosse, verschwenderische Autos mehr besteuert.
      Leider sind viele Leute und viele Betriebe auf das Auto angewiesen, somit würde eine flächendeckende Streichung der Subventionen die falschen treffen.
    • Posersalami 26.07.2019 09:28
      Highlight Highlight Absolut nicht verstanden was ich geschrieben habe. Es ist wohl zwecklos..
    • Platon 27.07.2019 09:36
      Highlight Highlight @Posersalami
      🤦🏻‍♂️ Voll in die SVP-Propaganda bzw. ihr finanzpolitisches Unwissen getappt! Die CH kennt keine CO2-Steuer, wir haben eine CO2-Abgabe! Im Gegensatz zu Steuern sind Abgaben sehr sozial, da sie rückverteilt werden. Für die SVP sind jegliche finanzpolitischen Instrumente aber dasselbe, da sobald der Staat interveniert alles falsch ist. Das ist nicht nur ökonomischer Unsinn, es ist schlichtweg dumm und täuscht über die gezielte und sozialverträgliche Wirksamkeit von Abgaben weg!
  • Tom T. 25.07.2019 23:16
    Highlight Highlight Das 70-jährige Friedensprojekt EU
    mit der massenmordenden Hitler-Diktatur gleichzusetzen verhöhnt Millionen von Opfer, verspottet jeden Schweizer Soldat an der Grenze, macht sich über den Kampf der Zivilbevölkerung lustig.

    Herr Rösti bringt Schande über das Andenken unserer Vorfahren.
    • Tom T. 26.07.2019 13:04
      Highlight Highlight Hat je 1 EU- Land ein anderes EU-Land bombardiert ? Nein .

      Musste die Schweiz 1940 mit der totalen Zerstörung rechnen ? Ja. Mit der Hinrichtung Aller, die Wiederstand leisten . Ja. Mit der gewaltsamen Unterwerfung der Bevölkerung? Ja.

      Wer diesen Horror mit heute verwechselt, begeht vorsätzlich und schändlich gröbste Geschichtslüge.

      Der Umgang mit der EU ist nicht schicksalshaft, sondern Juristenfutter. Wir können die Verträge so gut oder so schlecht einhalten wie deren Mitglieder.

      Und selbst wenn wir sie künden, niemand wird uns massakrieren.
  • Magnum44 25.07.2019 22:42
    Highlight Highlight Rösti glaubt wohl auch, dass die Schweiz am 1. August 1291 auf dem Rütli gegründet worden ist.
    • karl_e 26.07.2019 10:35
      Highlight Highlight Er hat halt Landwirtschaft studiert und nicht Geschichte. Die $VP ist jedoch Spitze in Sachen Geschichtsklitterung. Ihr Guru, der Herr Dr. iur. Ch. Blocher, versucht sich ja immer wieder vergeblich als Hobby-Historiker.
    • karl_e 26.07.2019 11:06
      Highlight Highlight Gemessen an der Anzahl Blitze hab ich hier einen Hit gelandet. :-D
  • Gleich 25.07.2019 22:41
    Highlight Highlight Das Argument mit der Landwirtschaft ist einfach falsch. Wach auf Rösti!
    Landwirtschaft ist grundsätzlich schädlich für die Natur und erhaltet unsere schöne Landschaft nicht sondern zerstört sie. Sie ist aber nötig für unsere Nahrungsgrundlage und soll deshalb möglichst umweltschonend betrieben werden.
    Dafür braucht es leider Auflagen.
    • Maese 26.07.2019 07:11
      Highlight Highlight Ich denke nicht, dass Landwirte die Lanfschaft zerstören. Es handelt sich dabei grösstenteils um ihre Existenzgrundlage. Klar, rein ökologisch gesehen ist jede Bewirtschaftungsform mehr ein "nehmen" als "geben" von der Natur..
      Aber ins Zeitalter von Jäger und Sammler will wohl niemand mehr zurück. Und wenn doch, wären wir wohl zu viele Menschen...
  • Adremos 25.07.2019 22:22
    Highlight Highlight Krass das Gewitter hier in den Kommentaren. Würde mich interessieren, ob ihr via IP analysieren könnt, woher diese Blitze alle kommen?
    • Klaus07 25.07.2019 22:39
      Highlight Highlight Einer ist von mir....
    • Magnum44 25.07.2019 22:40
      Highlight Highlight Aus der Schweiz, dafür reichen ein paar Personen aus einschlägigen Foren.
    • JackMac 25.07.2019 22:48
      Highlight Highlight Mein VPN sagt, dass ich aus Russland komme 😁🤟
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  • kyoryu 25.07.2019 22:07
    Highlight Highlight Wer im Kapitalismus von unserer Freiheit und unserer Unabhängigkeit spricht, will mich für dumm verkaufen. Es wird Zeit, dass Freiheit und Unabhängigkeit nicht nur für Rösti und die Finanzelite wahr werden. Nehmen wir unser Leben wieder selber in die Hand - für die Anarchie!
    • Klaus07 25.07.2019 22:41
      Highlight Highlight Was hat Anarchie mit Freiheit und Unabhängigkeit zu tun? Da ist mir der Kapitalismus und ein funktionierenden Staat aber lieber.
    • Midnight 26.07.2019 07:07
      Highlight Highlight Anarchie: Nein!
      +1 für den Rest 😉
    • rodolofo 26.07.2019 07:28
      Highlight Highlight Ich kenne einen solchen saufrechen Anarcho!
      Er ist Beizer und Musiker, also sowohl Bachus, als auch Bach gleichermassen zugetan.
      Der hat in seinem Zuhause in einer Altliegenschaft dermassen künstlerisch gewütet, dass es sogar einem ebenfalls alternativen, sehr lockeren und Italien-freundlichen Nachbarn reichte und aushängte!
      Trotzdem bleibt dieser Anarchist, der nach Frankreich orientiert ist, mein (zum Glück unerreichbares) Idol!
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  • Nelson Muntz 25.07.2019 22:06
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • banda69 25.07.2019 22:05
    Highlight Highlight Die SVP, diese volks- und umweltfeinfliche Partei schadet unserem schönen Lande.
  • Barracuda 25.07.2019 22:04
    Highlight Highlight Sweet, die SVPler haben auch watson für sich entdeckt, wenn man so die Blitze anschaut 😄 Härzig, als würde das irgendeine Sau interessieren ausser die SVP-Wähler selbst 😉
  • Lowend 25.07.2019 21:59
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Nachbarino 25.07.2019 21:48
    Highlight Highlight Auffällig viele Blitze bei SVP kritischen Kommentare. Wurde wieder die Kommentarfunktion vom Blick umgeleitet?
    • The Count 26.07.2019 05:19
      Highlight Highlight Ich blitze als SP-Sympathisant, auch dich, wegen Mängel an sachlichem Inhalt. Deal with it!
    • Nachbarino 26.07.2019 06:27
      Highlight Highlight Nur zu, dafür gibt es die Funktion. Ein paar Pixel kratzen nicht an meinem Ego.
    • The Count 26.07.2019 09:30
      Highlight Highlight ❤ Zum Glück nicht
  • rodolofo 25.07.2019 21:29
    Highlight Highlight Der "Mann der freien Schweiz" darf nicht einmal während dieser Hitzewelle in kurzen Hosen erscheinen...
    Armer Rösti!
    Der schwitzt ja, wie ein Raclette-Käse!
    • karl_e 26.07.2019 10:43
      Highlight Highlight Es gibt viele, die keine schönen Beine haben und sie darum nicht der Oeffentlichkeit darbieten sollten. Im übrigen erschliesst sich mir nicht, warum eine lange leichte Sommerhose unbequemer sein soll als eine kurze.
    • rodolofo 26.07.2019 12:25
      Highlight Highlight Du hast den Clou der Geschichte also immer noch nicht begriffen...
      Ich versuch's Dir nochmals verständlich zu machen:
      Rösti tritt -wie übrigens viele Politiker- auch im heissesten Sommer mit langer Hose und langem Hemd auf, weil das wohl professioneller/seriöser wirken soll.
      Dazu schwitzt Rösti dann immer sehr stark, was seinen -auch sonst gezeigten- gequält säuerlichen Gesichtsausdruck noch verstärkt.
      Jedenfalls wirkt der "Vertreter der Freien Schweiz" in solchen Momenten alles andere, als frei auf mich, sondern im Gegenteil als Gefangener von altmodischen Konventionen...
      Alles klar jetzt?
    • jinglejanglee 26.07.2019 13:09
      Highlight Highlight rodolofo, bitte, herr rösti schwitzt vor lauter freude, einen juchzer geschafft zu haben!

      Denn das warme Wetter gilt es gemäss seiner Partei zu geniessen, deswegen auch die Einladung für einen Spaziergang! 🙃
    Weitere Antworten anzeigen
  • piatnik 25.07.2019 21:19
    Highlight Highlight weiss nicht was ihr habt...? mich hat es überzeugt!
    • NinjaGaiden 26.07.2019 10:56
      Highlight Highlight @Aldi: Ja, aber ich glaube piatniks Aussage war einfach sarkastisch ;)
  • TheRabbit 25.07.2019 20:47
    Highlight Highlight Die Co2-Steuer ist zu teuer für unsere Bauern und es führe zu mehr Import. Warum dann nicht Co2-Steuern auch auf Importprodukte?
    Und natürlich Vaterschaftsurlaub ist zu teuer. Aber gleichzeitig mit der EO die WK-Ferien finanzieren geht wieder.
  • Tom T. 25.07.2019 20:39
    Highlight Highlight Die Klimakatastrophe ist die weltweite Herausforderung unserer Zeit - so wie der 2. Weltkrieg die bedrohliche Katastrophe für unsere Ur- und Grosseltern war.

    Ob und wie wir Verträge mit der EU schliessen oder nicht, einhalten, brechen oder kündigen ist nicht schicksalshaft, sorry SVP, sondern business as usual.
  • FITO 25.07.2019 20:25
    Highlight Highlight Wenn es an Themen fehlt bleibt einem wenigstens noch das Jodeln.
    Zur Motivation ihrer verbliebenen Wählern im Herbst empfehlen wir der svp eine Jodelmaschine falls es mit den "Büezer Bubis" nicht klappt.
    Benutzer Bildabspielen
  • Maya Eldorado 25.07.2019 20:21
    Highlight Highlight "Wir sind ein einzig Volk von Brüdern."
    Aber, aber Herr Rösti! Wo sind die Schwestern? Haben Sie die einfach unterschlagen.
    In welchen Jahrhundert leben Sie?
    • Randalf 25.07.2019 22:28
      Highlight Highlight @Aldi
      Auf dich kommt es auch nicht mehr darauf an. Schau mal das Blitzgewitter
    • Maya Eldorado 25.07.2019 22:38
      Highlight Highlight Ich kann mit den Blitzen gut leben.
      Möglich, dass meine Aussage polarisiert.
      Oder, was auch möglich ist: Meine Aussage wurde nicht verstanden.
      Heute nähern wir uns der Gleichberechtigung, früher und eben bei Rösti immer noch wird von den Brüdern geredet, die Schwestern sind keine Silbe wert.
    • Posersalami 25.07.2019 23:29
      Highlight Highlight Nein, Herr Rösti. Sie und ich sind ganz sicher keine Brüder!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lowend 25.07.2019 20:15
    Highlight Highlight Geschichte scheint für Rösti aus Mythen zu bestehen? Rösti unterschlägt bei seinem Vergleich mit der Zeit um 1940, dass die Vorgängerpartei der SVP, der BGB, zu diesen Zeiten eher auf Seiten der deutschnationalen Frontisten war und es ihnen nur durch die Zersplitterung in verschiedene, sich teilweise bekämpfende Gruppen bei den Wahlen 1935 nicht gelang, eine schlagkräftige Partei nach deutschem Vorbild auf die Beine zu stellen. Ebenso gelang es ihnen zum Glück nicht, die Bundesverfassung nach ihrem Gusto zu ändern.

    C. Arber; Kapitel 2
    https://www.bezg.ch/img/publikation/03_1/arber.pdf
    • Heyyda! 25.07.2019 23:30
      Highlight Highlight Danke!
    • Astrogator 26.07.2019 00:00
      Highlight Highlight Auf Infosperber ist ein gut recherchierter Artikel wie Exponenten der SVP auch heute noch rechtsextremen Themen nachhängen und auch die Nähe von Rechtsextremen suchen.

      Aber selbstverständlich ist die SVP nicht rechtsextrem - man hat nur zufällig dieselben Werte...
  • Miikee 25.07.2019 20:13
    Highlight Highlight Wenn die SVP schlau wäre, könnten sie ja gerade mit diesem Thema die Schweiz, ja vielleicht sogar die Welt retten.

    Fördern der Universitäten mit Schwerpunkt erneuerbare Energien, Markführer und Vorzeigeland CH in erneuerbare Energien und Naturschutz, Fördern von Bio und vermeiden von Pestiziden. Usw...
    Dies würde unser Wohlstand und Ansehen wahren. Wäre schlussendlich gut für den Tourismus und die Natur und wer richtig investiert für den eigenen Geldbeutel.

    Aber Neeein wir halten lieber an der Zeit von 1940 fest. Fördern fossile Brennstoffe und verehren Donalds und Borises. 🤦🏽‍♂️🤦🏽‍♂️
    • iltdoow 25.07.2019 22:53
      Highlight Highlight Besser kann man es fast nicht sagen.
      Vielleicht noch die kleine und regionale Wirtschaft fördern. Beim Bauer einkaufen, lokale Dorfläden und Kleinfirmen unterstützen. Wir hätten nicht mehr alles der Welt sofort zur Verfügung, aber immer noch mehr als genug.
  • postscriptum 25.07.2019 20:08
    Highlight Highlight lässt der einen gugus raus. und das an so einem geschichtsträchtigen ort. wenn das unsere vorväter wüssten ...
  • Ganesh LXIX 25.07.2019 19:57
    Highlight Highlight Die SVP geht den Bach ab, langsam aber so sicher wie das Amen in der Kirche.
    • Midnight 26.07.2019 07:13
      Highlight Highlight Die Geschichte lehrt leider, dass totgeglaubte länger leben...

      Hoffen wir mal, dass das in diesem Fall nicht zutrifft.
  • Oigen 25.07.2019 19:54
    Highlight Highlight Unabhängig?
    Ich glaube er meint öl abhängig...
    • Dominik Treier 26.07.2019 01:51
      Highlight Highlight Nun so lange man von den "Guten", das heisst von den eigenen Lobby- und Vetterliwirtschaftskollegen sowie Geldsäcken aus der Wirtschaft abhängig ist, stört das Rösti anscheinend kein Bischen...

Kurdin, Jesidin, Deutsche: Warum Düzen Tekkal nicht mehr schlafen kann

Düzen Tekkal (41) ist derzeit die wichtigste Stimme der Kurden in Deutschland. Im Interview sagt sie, dass es noch nicht zu spät ist, Rojava zu retten. «Aber jetzt muss schnell gehandelt werden.»

Wenn Düzen Tekkal einmal loslegt, dann gleich richtig. Die Deutsche mit kurdisch-jesidischen Wurzeln nimmt kein Blatt vor den Mund. Seit Wochen kritisiert sie den türkischen Angriffskrieg in Rojava öffentlich und in einer scharfen Deutlichkeit: dass der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan völkerrechtswidrig handelt, dass er eine ethnische Säuberung vornimmt, dass er mit seinem Handeln dem Islamischen Staat zu neuer Kraft verhilft.

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