Schweiz
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Ihre Lieblingsfarbe und Markenzeichen: Camille Lothe ganz in Pink. Bild: watson / lea senn

Politik in Pink – wie Camille Lothe die SVP urban und modern machen will

Camille Lothe drängt in der SVP nach oben – und eckt dabei an. Die Präsidentin der Zürcher Jungpartei über sexistische Trolle, Missgeschicke in der «Arena» und das Clubben mit Nachttischlampe.



Fokussierter Blick, schnelle Schritte, Handy in der Hand. Camille Lothe marschiert von der Zürcher Seepromenade in Richtung Bürkliplatz, wie sie politisiert: zielstrebig und vernetzt.

Rasch kommt sie bei der «Bar am Wasser» zwischen Zürichsee und Limmat an. Das Lokal ist Lothes Lieblingsbar. «Es ist der Gin, der hat es mir angetan», schwärmt sie. Und bestellt.

Ein schwüler Sommerabend. Lothe spricht laut, locker, ohne Umschweife. Sie lacht oft. Dazu hat die 25-Jährige allen Grund. Sie gilt als Shootingstar der Schweizerischen Volkspartei und präsidiert die Junge SVP Zürich – kennen tut man sie aber auch in Bern und Basel. Denn Lothe ist überall. Sie kreuzt die Klingen in der Arena, spricht in der NZZ über den AHV-Steuer-Deal, duelliert sich auf der «20 Minuten»-Redaktion mit ihrer linken Widersacherin Tamara Funiciello und steht auf der Nationalratsliste 2019 der JSVP Zürich.

«Besonders die Junge SVP dürfte etwas urbaner und moderner auftreten.»

Camille Lothe

Kürzlich musste Lothe allerdings eine herbe Niederlage einstecken. Es reichte nicht für den Sprung in das Vizepräsidium der Jungen SVP Schweiz. Nur 30 Prozent der Delegierten stellten sich hinter sie.

Falls Lothe die Wahlklatsche nahegeht, lässt sie es sich nicht anmerken. Sie nickt, lächelt, nippt an ihrem Longdrink und sagt dann: «In der Politik kann man nicht immer gewinnen.»

Sie haben eine steile Karriere hinter sich. Man hört, viele Ihrer jungen Parteikollegen seien verstimmt, weil Sie von der Parteispitze gepusht werden.
Camille Lothe: Ich werde nicht gepusht, das stimmt so nicht. Ich packe Themen an, für die sich andere zu schade sind. Zum Beispiel den AHV-Steuerdeal oder den Frauenstreik, beides unangenehme Positionen, inner- und ausserhalb der Partei. So werde ich in diesen Punkten automatisch zur Ansprechperson für die Medien – und das wiederum schafft nationale Sichtbarkeit.

Möglicherweise fehlte den Delegierten für Lothes Wahl auch der bäuerliche Hintergrund. Sicher ist: Sie entspricht nicht dem klassischen Profil der grössten Schweizer Partei.

So besuchte sie vor ihrem Studium etwa das Kunst- und Musikgymnasium. Dort übte sie sich im Operngesang – und tut es hinter verschlossener Tür auch noch heute. In erster Linie aber ist sie jung, urban, weiblich – alles Attribute, die nicht auf den typischen SVP-Anhänger zutreffen. Die SVP gehört zu den Parteien mit dem tiefsten Frauenanteil überhaupt.

Der Parteileitung wird nicht entgangen sein, dass Sie dazu beitragen könnten, das Image der SVP zu entstauben. Sind Sie die junge Alibi-Frau der Sünneli-Partei?
Ich finde es unfair, so betitelt zu werden. Bei der SVP ist es generell egal, ob man Mann oder Frau ist. Jede Position muss man sich durch harte Arbeit erkämpfen. Meine Laufbahn habe ich meiner Arbeit zu verdanken. Ich blättere mich oft noch um zwei Uhr morgens durch Dossiers, stelle vieles hinter die Politik. Heute gegen 23 Uhr, also nach diesem Gespräch, muss ich nochmals in unser Sekretariat. Womit ich allerdings einverstanden bin: Besonders die Junge SVP dürfte etwas urbaner und moderner auftreten.

«Quotenfrau zu sein, ist degradierend und scheisse.»

Camille Lothe

Nun: Zumindest einen Karrieresprung hat Lothe, die sich vehement gegen Frauenquoten einsetzt, einer Paritäts-Überlegung zu verdanken. Und zwar derjenigen der SRF-«Arena».

Sie erzählt: «Moderator Jonas Projer hat mir damals für die Sendung «Blocher – auf zum letzten Gefecht!» aufs Band gesprochen. Die Redaktion wünschte sich noch eine Frau in der Runde.» Sie habe sich gefreut und zugesagt. «Lieber wäre es mir aber gewesen, mein Geschlecht hätte keine Rolle gespielt. Denn Quotenfrau zu sein, ist degradierend und scheisse.»

Die «Arena»-Redaktion lässt dazu verlauten, man sei immer um eine angemessene Vertretung beider Geschlechter bemüht. Ausschlaggebend sei bei der Gästewahl aber die Kompetenz.

Roger Köppel oder Andreas Glarner? Camille Lothe muss wählen.

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Video: Camille Kündig, Emily Engkent

Lothe war seither drei weitere Male in die wichtigste Politsendung des Landes geladen. Selbstbewusst im Auftreten und relativ sattelfest in der Materie hält sie dort wacker mit Politgrössen mit. Versucht der Gegner, sie auf Widersprüche in ihrer Argumentation aufmerksam zu machen, kontert sie süffisant. Jeder Satz sitzt. Lothe argumentiert nicht wie andere Mitglieder der SVP in Stammtisch-Manier. Sie spricht druckreif.

Gut möglich, dass ihr das Flair für Sprache in die Wiege gelegt wurde: Lothes Eltern stammen aus dem Elsass und sie ist bilingue deutsch-französisch aufgewachsen.

«Camille, jetzt muesch öppis gschiids sägä.»

Camille Lothes «pep talk» zu sich selbst

Ganz ohne Mühe schüttle sie die Antworten aber nicht aus dem Ärmel: «Bei den ersten Tönen des «Arena»-Teasers zittert jeweils jede Faser meines Körpers. Beim ersten Auftritt habe ich deswegen sogar mein Glas ausgeschüttet.» Helfen tue dann jeweils die Introspektion – und ein bisschen an sich selbst gerichteten «pep talk»: «Ich sage mir: ‹Hopp Camille, jetzt muesch öppis gschiids sägä.›» Das klappt anscheinend gut: «Eine Jungpolitikerin, die alte Schlachtrösser das Fürchten lehrt», resümiert eine unserer «Arena»-Kritikerinnen in der wöchentlichen watson-Rezension.

Bei den Urnengängen hält Lothe weniger gute Karten. Im Frühling haben in Zürich 5,5 Prozent der Wähler ihrer Partei die Treue aufgekündigt. Auf nationaler Ebene setzte sich Lothe gegen die STAF ein, plädierte gegen die Übernahme der EU-Waffenrecht-Richtlinien und machte sich für die «No Billag»-Initiative stark. Bekanntlich vertrat die Mehrheit der Stimmberechtigten jeweils die exakt gegensätzliche Meinung.

Ist das die Politik für das Volk, wie sie die SVP anstrebt? Zum ersten Mal an diesem Abend kommt Lothe ins Stocken. Ihr Pokerface bröckelt. Sekunden vergehen. Dann versichert sie: «Ja, klar, wir machen Politik fürs Volk. Aber manchmal steht man halt auch einfach für eigene Überzeugungen ein.»

Mit Lampe an der Langstrasse

Kämpft Lothe nicht gerade für ihre Anliegen, feiert sie gerne. Da kommt es auch mal vor, dass sie mit der Nachttischlampe durch das Zürcher Nachtleben taumelt. Lothe grinst: «Long story short: Ich brauchte die Lampe für meine YouTube-Videos als Dekoration und so pendelte sie immer mit mir von meiner Wohnung ins Studio und zurück. Einmal hatte ich an einem Freitag keine Zeit, sie vor dem Ausgang in die Wohnung zu bringen – da nahm ich sie halt mit in den Club.» Inzwischen hat sie in eine Zweitlampe investiert.

In den letzten Wochen blieb Lothe wenig Zeit zum Feiern. Sie steckte mitten in der heissen Prüfungsphase an der Universität Zürich. Dort studiert sie Politikwissenschaften und BWL im achten Semester – eins davon absolvierte sie in Los Angeles. Dazu unterrichtet sie in einem 60-Prozent-Pensum Zürcher KV-Lehrlingen Wirtschaft – ein ambitioniertes Wochenprogramm neben der Politik. Was treibt Camille Lothe an? «Das ist simpel: die Überzeugung, das Richtige für mein Land zu machen», entgegnet sie.

Das Studium habe aber unter der Politik gelitten. «Ich musste zwei Semester länger studieren.» Es hätten sich Chancen geboten, die sie «einfach packen» musste: «Wie zum Beispiel eine ‹Arena›-Einladung. Auch wenn ich dann nicht darum herumkam, mehrere Tage die Vorlesung zu schwänzen, um mich auf die Sendung vorzubereiten.»

Rosa Büro, schwarze «AR-15»

Prioritäten setzen – ein roter Faden in Lothes Vita. Genauso wie eine gezielte Kommunikation. Ein Blick auf die Schweizer Mediendatenbank zeigt: In den Zeitungen kommt sie in den letzten zwölf Monaten auf 132 Nennungen. Zum Vergleich: Die Co-Präsidenten der Jungen Grünen Zürich werden gesamthaft 55 Mal zitiert, der Präsident der Jungfreisinnigen des Kantons bloss 22 Mal.

Seit knapp drei Monaten übt sich die Jungpolitikerin als YouTuberin: Ihr Format mit Namen «Uf dä Punkt» erreicht im Durchschnitt rund 3000 Aufrufe. Lothe thematisiert darin aktuelle Debatten – und provoziert gerne. Zuletzt Mitte April auf dem Höhepunkt der Waffenrechts-Debatte, als sie in einem Video mit einem Sturmgewehr hantierte. Darauf hagelte es Kritik – auch aus der eigenen Partei. Lothe eckt an.

In einem YouTube-Video erklärt Lothe den Zuschauern, weshalb gewisse Waffen weiterhin erlaubt sind und andere künftig verboten werden. bild: screenshot youtube

Im Gegensatz zur Juso-Politikerin Tamara Funiciello, die von Hatespeech eingedeckt wird, halte sich das Ausmass an Hassnachrichten aber in Grenzen, sagt die Politikerin. Diejenigen, die sie erhalte, stammten aus zwei ganz bestimmten Lagern. Sie schüttelt halb genervt, halb belustigt den Kopf: «Entweder sind es Herren ab 50 aufwärts, die in die Tasten hauen, oder junge, selbsternannte Feministinnen.»

Sie kritisieren oft den Mode- und Dekorationsstil der Politikerin, wie ein Blick auf die Kommentarspalten in den sozialen Medien zeigt. Lothe kleidet sich bevorzugt in Pink, ihrer Lieblingsfarbe. Unter dem Bartisch hat sie eine Louis-Vuitton-Tasche deponiert.

Das Studio, in dem sie ihre YouTube-Videos dreht, ist in sanften Pastelltönen gehalten. Anscheinend ein No-Go für manchen älteren Herrn und junge Feministin. «Sehr viel Pink für eine emanzipierte Frau» und «Kann man eine so rosa-durchgestylte Frau überhaupt ernst nehmen?», liest man dort etwa. Styling und Kompetenz schliessen sich offenbar auch noch im Jahr 2019 für viele aus.

Lothe in ihrem Studio.

Für grosses Leser-Feedback sorgte vor knapp zwei Jahren auch ein «20 Minuten»-Artikel, der Lothes Instagram-Profil unter die Lupe nahm. Die Schweiz sah Lothe im Bikini auf einer Yacht, Lothe mit einem Drink in der Hand, Lothe im Dirndl.

Wie haben Sie das erlebt?
Ich habe nur noch geheult. Stellen Sie sich mal vor, wie man sich dabei fühlt. Der Artikel stellte ein völlig verzerrtes Bild von mir dar. Ich mache in meiner Freizeit vieles anderes – nur poste ich natürlich seltener ein Bild von mir an der Uni als in den Ferien oder beim Feiern, das ist doch normal. Von über 200 Bildern wurden aber gezielt nur die Bilder abgebildet, bei denen ich am wenigsten Stoff am Körper hatte. Das fand ich irgendwie sexistisch.

«Die Leute, die so eingeschränkt denken, sterben langsam aus.»

Camille Lothe über Sexismus in der Gesellschaft

Am 14. Juni sind zigtausende Schweizerinnen auf die Strassen gegangen, um unter anderem gegen Sexismus zu protestieren. Sie haben sich mehrfach gegen die Forderungen des Frauenstreiks ausgesprochen ...
Ja. Denn mit zahlreichen Punkten bin ich nicht einverstanden. Zum Beispiel mit der Forderung nach mehr Lohngleichheit. Wer sich mit den Statistiken beschäftigt, sieht, dass die reine Lohndiskriminierung aufgrund des Geschlechtes ein Mythos ist. Wichtig ist, dass Frauen und Männer die gleichen Chancen haben eine Position zu erreichen. Es ist aber klar: Wer etwas erreichen will, muss sich auch selber ins Füdli kneifen.

Mit einem latenten Sexismus habe aber auch sie zu kämpfen. «Klar, wenn ich mit meinem goldrosa Laptop und hochhackigen Pumps in eine Sitzung laufe, betiteln mich gewisse Männer als Tussi.» Meistens würden sie die Herren trotzdem ernst nehmen. Und wenn nicht, bleibe immer noch die Konfrontation: «Ich sage: ‹Guys, so geht das nicht›.» Das funktioniere bestens. Was sonst noch an Macho-Gehabe in der Gesellschaft existiere, sei eine Frage der Zeit, ist Lothe überzeugt: «Die Leute, die so eingeschränkt denken, sterben langsam aus.»

Lothe und das Ausländerproblem

Ein wichtiges Anliegen des Frauenstreiks war es auch, gegen die hohe Anzahl Gewaltdelikte an Frauen zu protestieren. Lothes Kernbotschaft deckt sich hierzu – wenig überraschend – mit einem Papier der SVP-Frauenfraktion im Parlament. Sie holt aus: «Die Statistiken zeigen klar: Gewalt an Frauen in unserem Land hat einen Namen; nicht integrierte Männer mit Migrationshintergrund. Es gibt Kulturen mit einem gestörten Frauenbild, die westliche Frauen als unehrenhaft sehen. Es ist wichtig, dass wir offen darüber diskutieren, auch wenn das meine linken Kolleginnen nicht gerne hören.»

Der Anteil ausländischer Täter ist laut Bundesamt für Statistik tatsächlich überdurchschnittlich hoch. Doch einige Faktoren verzerren das Bild: So werden in der Statistik etwa auch Kriminaltouristen erfasst. Ausschlaggebend für Straffälligkeiten ist laut Bund zudem nicht die Staatsangehörigkeit, sondern in der Statistik nicht erfasste Faktoren wie soziale Schicht oder Bildungsstand. Doch diese Punkte rütteln nicht an Lothes Überzeugung.

430'000 Frauen – ungefähr so viele Menschen, wie in der Stadt Zürich leben – wurden in der Schweiz Opfer von sexueller Gewalt. Wäre das nicht ein Grund gewesen, am 14. Juni zu protestieren?
Doch. Dagegen sprach, dass ich nicht hinter all den anderen Forderungen stand – und die Frauenstreik-Komitees liessen den Eindruck entstehen, bürgerliche Frauen seien eher ungebetene Gäste. Ausserdem ist das Streiken eigentlich nicht mein Stil. Aber über beides hätte ich hinwegsehen können. Ich habe mir in den Tagen davor ernsthaft überlegt, teilzunehmen.

Was hat Sie schlussendlich davon abgehalten?
Ich erhielt zahlreiche Nachrichten von sogenannten Feministinnen, die mir vordiktierten, ich solle zurück an den Herd, wie es die Männer meiner Partei von mir verlangten, anstatt mich öffentlich zum Thema zu äussern. Ich sollte mir sogar einen Kurzhaarschnitt zulegen oder zuerst Mutter werden. Da hat es mir ‹abgelöscht›.

«Kä Zit» für den Klimawandel

Viel zu reden gab in den letzten Wochen nebst dem Frauenstreik auch der Klima-Kurs der SVP. Lange ignorierte Lothes Partei die Diskussion, jüngst flatterte ein SVP-Extrablatt in drei Millionen Schweizer Briefkästen. Dessen Titelseite ziert nicht das altbekannte Sünneli, sondern ein Klimateufel.

Die Spitze der Partei mit grünem Logo hält die Klima-Debatte für einen Medienhype. Als grossen Klimasünder prangert sie allerdings die Zuwanderung an. Im Magazin «Weltwoche», unter den Fittichen von SVP-Nationalrat Roger Köppel, bezweifeln derweil regelmässig Chef und Redaktoren, dass die Klimaerwärmung der letzten Jahrzehnte von uns Menschen verursacht wird.

Angesprochen auf das Thema Nummer eins dieses Jahres bleibt Jungpolitikerin Lothe wortkarg. Was sie von der Klimapolitik der SVP halte, möchte die Journalistin von ihr wissen. Lothe entgegnet: «Ich muss zugeben, ich habe die Artikel nicht gelesen – und bin auch sonst nicht sattelfest im Thema.» Es gebe in ihrer Jungpartei Leute, die das Dossier in- und auswendig kennen. Sie selbst habe 2019 zwischen STAF und EU-Waffenrecht «kä Zit» für das Klima gehabt. Bis zu den Wahlen sei sie aber für den Kampf auf den Podien bereit.

SVP-Abstimmungsplakate

Blocher: «Wir haben der Klima-Walze nichts entgegenzusetzen»

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129Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ha End 06.07.2019 06:27
    Highlight Highlight Klug ,attraktiv, eigenwillig ... Pink?
    Gehört definitiv nicht ins Beuteschema eines Quotenhühnerstalls.
    Zum Klima keine Zeit ? Ja und ?
    Klima ist zwar in aller Munde, aber nicht in allen Köpfen.
    Die Realität ist die steigende Zahl der SUV Fahrzeuge .
    Die Realität ist , dass auch linke Versprechungen selten gehalten werden und zuviel grün und rot mit der Zeit eher langweilig wird ( oder etwa nervt ?).

    Chears
  • Reinrassiger Mischling SG 85 05.07.2019 13:44
    Highlight Highlight Ich finde es schön, dass mal wieder etwas positives über die SVP berichtet wird. Jung, weiblich, pink und urban? Why not! Gebt ihr eine Chance. Ich würde mir allgemein mehr Junge in der CH-Politik wünschen.
  • Neruda 05.07.2019 10:38
    Highlight Highlight Gerade als Frau sollte man von ihr erwarten können, dass sie begreift, dass die, im Verhältnis zu klassischen Männerberufen, tieferen Löhne in den traditionellen Frauenberufen auch Teil der Lohnungleichheit sind. Nicht nur Statistiken anschauen, auch Gehirn einschalten und hinterfragen.
  • ThePower 05.07.2019 10:04
    Highlight Highlight Feministinnen sahen einer Frau, sie solle zurück an den Herd. Genau mein Humor😂
  • leu84 05.07.2019 08:58
    Highlight Highlight Eine urbane Junge SVP. Das ist für manche nicht-städtische junge SVPler ein Fluchwort. Im Entlebuch würde man Frau Lothes Gedanken grundlos aus dem Saal gröhlen.
  • KnechtRuprecht 04.07.2019 21:04
    Highlight Highlight Da sind viele Parteiphrasen dabei. Muss sie ja schon fast bei einem Interview mit einer der grössten nationalen Zeitungen...
    Sonst kriegen die grauen Eminenzen in der Partei noch ein Herzchriesie.
    Würde gerne mal mit ihr bei 1-2 Gin in eine Bar sitzen und richtig diskutieren.
    Ich glaube da würden einige Ansichten auftauchen, die nicht auf Parteilinie sind.
    Call me 😉
    • Rellik 05.07.2019 01:51
      Highlight Highlight Bin das nur ich, oder sind solche "Anmachen" mega creepy?
  • Daniel Caduff 04.07.2019 18:42
    Highlight Highlight Der Klimawandel ist zwar nicht von Menschen verursacht, aber von Zuwanderern....
    • grünergutmensch 04.07.2019 19:02
      Highlight Highlight Hahahaaa hä was?!?
    • d.r. 04.07.2019 19:14
      Highlight Highlight Der war sehr böse und sehr gut.
      Und wie unten schon angemerkt wurde: mal spielt die Mini-Schweiz keine Rolle für die Klimaproblematik, mal sind v.a. die Ausländer schuld an der CH-Klimabilanz - was man gerade braucht für die „Argumentation“.
  • FrancoL 04.07.2019 17:49
    Highlight Highlight Man kann sich oder Lotte kann sich für die Wahl dann kurz ins Klimadossier einlesen und natürlich dann auch bei diesem weiten und komplexen Thema voll informiert sein.
    Nein auch wenn man jung ist sollte man seine Grenzen kennen und dies zeigt wie sträflich sie mit diesem Thema umgeht.
    Noch selten eine ungeschicktere Antwort zu einem wichtigen Thema gehört. Und wenn keine Wahlen wären würde sie sich das Einlesen gleich auch noch schenken.
    • flying kid 04.07.2019 19:06
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • RicoH 04.07.2019 21:35
      Highlight Highlight Wirklich guter Kommentar. Auf den Punkt gebracht.
    • FrancoL 04.07.2019 22:42
      Highlight Highlight @Kid; Du kannst mich gerne prüfen, aber ich gehöre nicht zu denen die der Ansicht sind, dass man sich kurz vor den Wahlen mit einem so wichtigen Thema erst befassen sollte. Wenn etwas wichtig ist, dann sollte es nicht so nebenher betrachtet werden.
      Über die Themen die ich anspreche bin ich ordentlich sattelfest, dass muss ich auch, da ich im Gegensatz zu Deiner Meinung (wie auch immer diese begründen machst weiss ich nicht) mehr mit Menschen ausserhalb der SP-Kreise unterwegs bin und ob Du es glaubest oder nicht ein guter Teil mit SVPlern.
  • ujay 04.07.2019 17:34
    Highlight Highlight Pardon, aber jung und urban beissen sich mit SVP!
    • Rellik 05.07.2019 01:58
      Highlight Highlight Ich sehe was du meinst, bin aber nicht ganz einverstanden. Wir Linksliberalen (hoffe das wir geht für dich in Ordnung) haben weder das Jung noch das Urban sein gepachtet. Auch Konservative und Rechte dürfen in die Stadt ziehen...
    • ConcernedCitizen 05.07.2019 08:28
      Highlight Highlight Warum?
  • Fredz 04.07.2019 17:30
    Highlight Highlight Die jungen Leute sind aufgewacht und gehen abstimmen und wählen, weil der Klimawandel sie beunruhigt. Zeit für die SVP einen neuen PR-Coup zu landen: Lothe. Leider haben die SVP-Strategen und ihr Guru einen Strategiefehler übersehen: Lothe hat keine Zeit für's Klima.
  • R. Peter 04.07.2019 17:28
    Highlight Highlight „In erster Linie aber ist sie jung, urban, weiblich – alles Attribute, die nicht auf den typischen SVP-Anhänger zutreffen. Die SVP gehört zu den Parteien mit dem tiefsten Frauenanteil überhaupt.“

    Und darin liegt euer Missverständnis: man wählt nicht Menschen, die den eigenen Attributen entsprechen, sondern welche die eigenen Positionen teilen. Ob sie jung weiblich oder Bäuerin ist, spielt schlicht keine Rolle. Aber das werden die linken Stereotypendenker wohl nie verstehen...
    • DonChaote 05.07.2019 09:03
      Highlight Highlight @R. Peter
      Wieso ist jeder, der die SVP kritisiert immer gleich ein linker?
      So von wegen stereotypendenker...
  • ArcticFox 04.07.2019 17:26
    Highlight Highlight Was ich von ihr in der Arena gesehen habe war auch nur die übliche SVP Phrasendrescherei. Wenn der Moderator ein bisschen mehr Tiefe und Details erfragt hat, kam da nichts Konkretes.
    Die angeblich rhetorischen Fähigkeiten sehe ich nicht. Aber die Parolen und Schlagworte hat sie gut auswendig gelernt.
  • Raembe 04.07.2019 16:20
    Highlight Highlight Wieso wird hier die Aussage zum Klima ins CH Deutsch übersetzt?


    Ansonsten ein gutes Interview.
  • Ziasper 04.07.2019 16:19
    Highlight Highlight "Wer sich mit den Statistiken beschäftigt, sieht, dass die reine Lohndiskriminierung aufgrund des Geschlechtes ein Mythos ist."

    Eine der ganz wenigen Frauen, welche den Statistikbericht auch einmal durchgelesen hat.
    • Shlomo 05.07.2019 06:38
      Highlight Highlight Äh, nein.
      Sorry, wer von Statistik Ahnung hat und unter anderem den Bericht des Bundesamts für Statistik durchgelesen hat, kommt zum Schluss, dass immer noch eine erhebliche Lohnungleichheit herrscht.
    • Neruda 05.07.2019 10:47
      Highlight Highlight Dass klassische Frauenberufe so schlecht bezahlt werden, ist auch Teil der Lohndiskriminierung. Nur um dies zu erkennen, muss man auch mal über seine Nasenspitze hinausdenken.
  • paulinapalinska 04.07.2019 16:01
    Highlight Highlight 🤷‍♀️
    Benutzer Bildabspielen
  • Neunauge 04.07.2019 15:32
    Highlight Highlight All das Pink. Erinnert mich an Dolores Umbridge.
  • FITO 04.07.2019 15:23
    Highlight Highlight Haben die ausbleibenden Hate Speeches eventuell damit zu tun, dass diese Shitstorms vor allem aus einer politischen Ecke kommen?
    Ist halt alles eine Frage des Niveaus.
    • Magnum44 04.07.2019 15:56
      Highlight Highlight Was, der 50 Jährige Wutbürger aus dem Kaff ist kein Linker?!
  • Chrigi-B 04.07.2019 15:05
    Highlight Highlight "Ausschlaggebend für Straffälligkeiten ist laut Bund zudem nicht die Staatsangehörigkeit, sondern in der Statistik nicht erfasste Faktoren wie soziale Schicht oder Bildungsstand."

    Es ist mir doch sch*** egal aus welcher Schicht oder welche Ausbildung ein Krimineller hat! Immer dieses relativieren, mimimi ja war nicht so privilegiert, hat keine gute Lehrstelle gefunde minimi, spinnts eigentlich?

    Es gibt keine guten Gründe um in der Schweiz irgendwelchen kriminellen Machenschaften nach zugehen.
    • Lamino 420 04.07.2019 15:13
      Highlight Highlight Dir ist also egal, wie Kriminalität entsteht? Dann kannst du auch nicht dagegen angehen...
    • d.r. 04.07.2019 15:19
      Highlight Highlight Das ist kein Relativieren, das ist Ursachenforschung, die alleine dazu führen kann, ein Phänomen wirksam zu bekämpfen. Und das ist viel sinnvoller und effektiver als für alles immer nur Ausländer, Muslime, Frauen, Schwule, Rothaarige, Glatzköpfige, Sozialarbeiter, Blondinen (Zutreffendes je nach Weltbild ankreuzen) pauschal verantwortlich zu machen.
    • Magnum44 04.07.2019 15:49
      Highlight Highlight Tja, in der Kriminologie werden halt alle potentiellen Faktoren in Betracht gezogen, nur so lässt sich ein Phänomen der Kriminalität erklären. Aber mir schon klar, dass du auch Delikte gegen das AuG oder die Kriminaltouristen mit in die Statistik einbeziehen möchtsest, um dann gegen die nicht viel kriminellere ausländische Wohnbevölkerung zu schiessen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ursus der Rächer 04.07.2019 14:54
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • Pisti 04.07.2019 14:41
    Highlight Highlight Interessant wie sie hier von vielen als Quotenfrau abgestempelt wird. Obwohl sie ihre Bekanntheit durch gute rhetorische Fähigkeiten und vor allem
    durch Leistung erlangt hat. Ganz im Gegenteil zu den Linken wo eine Quote für Frauen schon fast Pflicht ist und die Qualifikation sekundär.
    Ich wünsche ihr alles gute für die Zukunft, solche Leute wie Frau Lothebringen unser Land vorwärts.
    • d.r. 04.07.2019 14:54
      Highlight Highlight Ja, für einmal nicht back to the future, sondern vorwärts in die Vergangenheit.
    • Ursus der Rächer 04.07.2019 14:55
      Highlight Highlight Sie meinen, wer laut durch die Medien grölt, hat schon gewonnen. Der Inhalt der Botschaft wird trotzdem nicht besser!
    • äti 04.07.2019 14:59
      Highlight Highlight @pisti. Tatsächlich ist genau das Gegenteil der Fall. Die Frauenkonkurrenz in der SVP ist gleich Null. Sicher weisst du das und was es heisst. Frau Lothebringen wünsche ich eine eigene Meinung und für die Schweiz zu sein und kein SVP-Maskottchen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mladjo86 04.07.2019 14:33
    Highlight Highlight Pinkige Einrichtung, schwarz-weisse Vorstellungen.
    • baBIELon 04.07.2019 23:25
      Highlight Highlight Man könnte sagen, ihr Gedankengut ist ein Abbild ihres eintönigen Stils.
  • Marco86 04.07.2019 14:14
    Highlight Highlight Was soll der Zwischenkommentar von Watson: "Der Anteil ausländischer Täter ist laut Bundesamt für Statistik tatsächlich überdurchschnittlich hoch... etc." Watson schafft es nicht mal ein einigermassen neutrales Interview durchzuführen. Wo bleiben die eingeschobenen Relativierungen wenn ihr einen linken Jungpolitiker interviewt?
    • Froggr 04.07.2019 14:36
      Highlight Highlight Linke sind keine Linken. Sie sind „gemässigt“, oder auch „die Mitte“. Alles rechts davon ist „rechtsextrem“.
    • Magnum44 04.07.2019 14:55
      Highlight Highlight @Foggr: in was für einer komischen rechts/links Welt lebst du eigentlich?
  • FrancoL 04.07.2019 14:06
    Highlight Highlight Ich sage es etwas provokativ; Lotte und urban vertragen sich nicht, ausser man wolle dem Wort "urban" eine neue Bedeutung beimessen eine Bedeutung die von der SVP Sichtweise abgeleitet ist.
    • d.r. 04.07.2019 14:26
      Highlight Highlight Richtig, "urban" bedeutet nicht nur "in der Stadt lebend, zur Stadt gehörig", sondern schliesst auch andere Qualitäten mit ein, die eine moderne, sich ständig wandelnde und prinzipiell heterogene Gesellschaft ausmachen. Und das ist nun mal nicht kompatibel mit der SVP, die eben nicht konservativ, sondern in sehr vielen gesellschafts- und umweltpolitischen Bereichen zunehmend reaktionär agiert und den Anschluss an die moderne Schweiz zu verlieren droht. Was z.B. die Klimathematik angeht, hat man den Schuss überhaupt nicht gehört, was sich bei den Wahlen zunehmend zeigen wird.
    • FrancoL 04.07.2019 14:39
      Highlight Highlight Bin genau gleicher Meinung. Leider ist auch das Wort "urban" etwas abgelutscht. Erinnert mich an der Wort "Ambiente" das vor vielen Jahren bei jeder Gelegenheit falsch eingesetzt wurde.

      Ob der Schuss nach Hinten losgeht, da bin ich mir nicht so sicher. Ich kenne zu viele sich "urban" gebärdenden Bürger die erschreckend reaktionär sind und dies nicht einmal merken.
    • Victor Brunner 04.07.2019 15:54
      Highlight Highlight Immerhin läuft Lothe mit dem Nachttischlämpli durchs Quartier und geht damit in Clubs. Neuste Definition von URBAN!
  • Hans Jürg 04.07.2019 14:03
    Highlight Highlight SVP pink und urban?

    Was bliebe denn da von der SVP übrig? Nichts.

    Von daher: toi toi toi.

    Aber ich fürchte, die will die SVP nur imagemässig pink und urban machen. Dann ist es Etikettenschwindel und ich hoffe mal, dass das Volch nicht darauf reinfällt.
  • TanookiStormtrooper 04.07.2019 14:02
    Highlight Highlight Die SVP hat ausser Parolen gegen Ausländer nicht viel zu bieten. In den Städten leben nun mal auch relativ viele Leute mit Migrationshintergrund und da sieht man, dass das Zusammenleben kein grosses Problem ist.
    Wer eine Wirtschaftsliberale Partei wählen will, der hat hier die FDP oder die Grünliberalen, die immerhin nach Lösungen suchen und nicht nur Probleme bewirtschaften.
    Die SVP ist auch selber schuld, kommt sie in den Städten nicht an, zelebriert sie ihr Bild vom Schweizer Bauern aus dem 19. Jahrhundert ja immer noch, ist hier einfach sehr weit von der Realität entfernt.
    • Jiri Lala 04.07.2019 18:47
      Highlight Highlight Den Bauern tut sie ja mit ihrer Klimapolitik sehr viel Gutes für die Zukunft. Die Folgen der Klimaerwärmung, Ernteausfälle durch extreme Naturereignisse und Trockenheit etc. werden dann ein weit grösseres Preisschildli geben als dieses des Klimaschutzes, welches die SVP nun im Volk in der Gegenkampagne nutzen möchte.
  • Lowend 04.07.2019 13:48
    Highlight Highlight Nett lächelt sie ihr gespieltes Unwissen bezüglich Klima weg, aber hey, was sind schon ein paar kleine Notlügen, wenn man den Inhalt ihres Extrablattes anschaut.

    Man darf aber bei diesem netten Lächeln nie vergessen, wie weit rechtsaussen die SVP politisiert. Einfach nur krass!

    Die NYT hat dazu eine erschreckenden Artikel gebracht!
    https://www.nytimes.com/interactive/2019/06/26/opinion/sunday/republican-platform-far-right.html
    • Mooogadelic 04.07.2019 19:13
      Highlight Highlight Danke für den Artikel!
    • Aurum 05.07.2019 08:02
      Highlight Highlight die svp ist rechter als die afd und front national?
      das will ich gar nicht glauben.
  • Snowy 04.07.2019 13:45
    Highlight Highlight Wenn schon eine ete petete-Bar, dann die Bar am Wasser.

    Hier beweist die Frau Stil - ansonsten leider gar nicht.
  • reactor 04.07.2019 13:45
    Highlight Highlight Pink, Weiblich, Jung, aber ansonsten das gleiche SVP Gedöns. Gut für die Quote, wenn denn die älteren Herren mitspielen würden... Das dort nicht die Hellsichtigsten sitzen, wird sie auch noch merken. Aber nein, wird sie nicht, ansonsten wäre sie in einer andern Partei, passt.
  • Magnum44 04.07.2019 13:37
    Highlight Highlight Schlussendlich unterschiedet sie sich lediglich durch Geschlecht und Alter von ihrer Partei, der Inhalt ist plus minus austauschbar. Entsprechend kann auch sie diese Bauernpartei, welche in erster Linie wirtschaftliche Interessen und ganz bestimmt nicht diejenige der Wähler verfolgt, nicht der modernen, urbanen Bevölkerung schmackhaft machen. Die hat nämlich ein wenig wichtigere Sorgen als die Magazingrösse eines Gewehres.
  • inmi 04.07.2019 13:31
    Highlight Highlight Gute Frau. Durchsticht die Watson-SP Bubble, in der die SVP schlimmer als der Teufel ist, noch nicht. Aber was noch nicht ist, kann ja noch werden.
    • FrancoL 04.07.2019 14:09
      Highlight Highlight Ich stehe der SP nahe, was mir hier immer wieder Kritik einbringt und nun sprichst Du von einer Watson-SP Bubble?

      Bezüglich schlimmer als der Teufel; das erinnert mich immer an die Auftritte der SVPler zuerst mal schön nach links wettern, die Linken als unfähig hinstellen und dann folgt, meistens nichts mehr. Wobei zu bemerken ist dass die SVP links schon ab ihrer linken Flanke weg sieht, also GLP, CVP, BDP bereits zu den Linken gezählt werden.
    • Dan Ka 04.07.2019 14:42
      Highlight Highlight Aus diesem Grund ist ja fast jeder politische Artikel hier zur SVP, gell inmi?

      Wenn du schon „Systempresse“ antriggerst... Wer kauft Zeitung um Zeitung und „kauft“ sich die Online-Portale mit Anzeigen? Mir kommen da keine pösen Linken in den Sinn. Dir?
    • äti 04.07.2019 16:00
      Highlight Highlight @inmi. Was stört dich jetzt an der Frau? Ist SVP, drinkt Gin, fühlt sich grossartig etc was passt nicht?
    Weitere Antworten anzeigen
  • RicoH 04.07.2019 13:22
    Highlight Highlight "Kä Zyt" fürs Klima heisst auch "Kä Luscht".
    Passt doch perfekt ins Bild der SVP.

    Was daran neu sein soll, entgeht mit vorerst komplett.
    • karl_e 04.07.2019 16:01
      Highlight Highlight Klima ist im BWL-Studium nicht vorhanden. Braucht so ein BWLer auch nicht, der interessiert sich höchstens für die Klimanlage im Grossraumbüro
  • Hosesack 04.07.2019 13:21
    Highlight Highlight Mit einem Longdrink intus nochmals ins Sekretariat.

    Schade, hat sich grad selber ins Knie geschossen.
    • äti 04.07.2019 16:02
      Highlight Highlight Verstehe sie voll und ganz, gewisse Jobs erträgt man nur mit Drinks. Meine es ernst.
  • Platon 04.07.2019 13:15
    Highlight Highlight „Ausschlaggebend für Straffälligkeiten ist laut Bund zudem nicht die Staatsangehörigkeit, sondern in der Statistik nicht erfasste Faktoren wie soziale Schicht oder Bildungsstand. Doch diese Punkte rütteln nicht an Lothes Überzeugung.“
    Die SVP hat keine Statistiken, sie hat Überzeugungen. Genau so wie beim anthropogenen Klimawandel🤦🏻‍♂️
    • d.r. 04.07.2019 13:24
      Highlight Highlight Das nennt man Ideologie, wenn Fakten ein vorgefasstes Weltbild nicht mehr erschüttern können. Ganz rechts und ganz links haben sehr viel gemeinsam.
    • Dominik Treier 04.07.2019 13:40
      Highlight Highlight Ignoranz ist eben auch eine Überzeugung... Genau wie ein Weltbild, das bei der eigenen Nasenspitze schon aufhört...
    • das Geflüster 04.07.2019 13:44
      Highlight Highlight Falsch meine lieben Freunde.
      Ihr habt offenbar euer Extrablatt noch nicht gelesen?

      Je mehr Leute, desto höher die Umweltbelastung.
      (Zahlen vom BFS)
      Benutzer Bild
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  • Kruk 04.07.2019 13:12
    Highlight Highlight Pink oder doch eher altrosa.
    Die Aktion mit dem Sturmgewehr zeigt, dass sie eine würdige Nachfolgerin für die heutigen Helden dieser Partei ist.
  • Thomas Melone (1) 04.07.2019 13:06
    Highlight Highlight Eine Partei, die den Klimawandel abstreitet hat keine Wahllegitimation mehr. Das lässt sich auch mit noch so viel rosa gefärbter Wahlwerbung wieder gutmachen.
    • Hier Name einfügen 04.07.2019 13:51
      Highlight Highlight Und der Herr Melone sagt uns jeweils wer zur Wahl zugelassen wird und wer nicht?
      Warum dann überhaupt noch wählen?
    • äxgüsi 04.07.2019 14:17
      Highlight Highlight Machen sie aber nicht, ich mag die SVP auch nicht, aber bei den Fakten sollten wir dann schon bleiben. Laut der Parteizeitung, die vor einem Monat in die Schweizer Haushalte geflattert ist, wird meiner Meinung einfach der Hebel am falschen Ort angesetzt.. darum unwählbar.
  • d.r. 04.07.2019 13:05
    Highlight Highlight Chicks with guns - wie bei Tarantino.
    • Bits_and_More 04.07.2019 14:08
      Highlight Highlight Fehlen aber die Nahaufnahmen von Füssen...
  • freddy.k 04.07.2019 12:59
    Highlight Highlight Philipp Amthor der Schweiz?
    • panaap 04.07.2019 13:11
      Highlight Highlight Freddy du alter Zerstörer....
    • CableTiger 04.07.2019 13:18
      Highlight Highlight hahaha, hat was... ;)
  • mirimimi 04.07.2019 12:58
    Highlight Highlight ich mag sie nicht. macht auf hip, jung (ist sie faktisch ja auch) und modern - hat jedoch genau die gleiche alte leier der alten männer im peto... quotenfrau ihrer partei ist sie, ob sie es so sehen will oder nicht...
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 04.07.2019 12:56
    Highlight Highlight Die SVP tut gut daran, Lothe zu fördern, nur schon aus Oopportunismus.
    Die Medien lieben junge Frauen, und wenn sie Rechts sind, ist das nur interessanter.
    Auch muss die SVP darauf achten, genügend Junge anzusprechen.
    Auch ein wichtiger Punkt, wenn ein alter Mann sagt, es gäbe keinen Lohnunterschied und wenn eine junge Frau das sagt, sollte es das gleiche sein, in der Logik der Medien und der Politik ist es das aber nicht. Gewisse Reflexe funktionieren bei einer jungen Frau nicht.
    Vergleich in die USA, die Por-Life-Bewgung achtet zB sehr gut darauf, viele weibliche Gesicher zu haben.
  • Viktor mit K 04.07.2019 12:46
    Highlight Highlight Cleverer Schachzug der SVP!
    • d.r. 04.07.2019 13:01
      Highlight Highlight Nicht besonders originell. Es wird versucht, eine Rickli 2.0 aufzubauen.
    • Dominik Treier 04.07.2019 13:42
      Highlight Highlight Alter Wein in pinken Schläuchen... Eher billig als clever...
  • atorator 04.07.2019 12:44
    Highlight Highlight Sie will nicht Quotenfrau sein, ist aber ind der SVP. Chasch der nöd usdänkä....
    • atorator 04.07.2019 13:30
      Highlight Highlight Habe mir gerade ihren Twitter-Account angesehen. Aha. Sie engagiert sich stark gegen ein Beerpong-Verbot, das es so gar nicht gibt. Und sie inszeniert sich selbst ganz in rosa, also der ganze Raum inkl. Computer, um selbstorganisierte Pressekonferenzen ganz ohne Presse zu zeigen.

      Momol, eine wahrliche Kapazität...
    • Dominik Treier 04.07.2019 14:17
      Highlight Highlight Wenn man seine Weiblichkeit und Modernität so stark überbetonen muss, um von seinem höchstens mittelalterlichen Welt- und Menschenbild noch irgendwie ablenken zu können...
    • eldorak 04.07.2019 21:14
      Highlight Highlight Das mit der Quotenfrau in der SVP versteh ich nicht. Gerade die Linken Parteien sind ja die, die immer Quoten anpreisen
  • El Vals del Obrero 04.07.2019 12:44
    Highlight Highlight Wirkliche inhaltliche Unterschiede zu echt- oder pseudo-ländlichen Männern kann ich keine erkennen.

    Ich glaube, da werden Äusserlichkeiten überschätzt.
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 04.07.2019 13:01
      Highlight Highlight Ich denke sie unterschätzen diese und haben ein idealistisches Bild von Politik.
      Die Medien lieben Junge Frauen und wenn sie noch rechts sind, macht es sie nur interessanter.
      Und viele Reflexe im Zusammenhang mit Männer, greifen bei Frauen nicht.
      Wenn ein Mann den Umgang mit Statistiken bezüglich Lohnungleichheit kritisiert, ist man sehr schnell beim Punkt, er als priviligierter Mann, habe da nichts zu sagen. Das ist kein Argument, funktioniert politisch aber sehr gut.
      Wenn da aber ein junge Frau steht...
      In der USA achten die Abtreibungsgegner darauf, viele Frauen zu zeigen...
    • d.r. 04.07.2019 13:07
      Highlight Highlight Wobei in Fragen Abtreibung kann ich das nachvollziehen, da sollten sich Männer wirklich besser zurück- bzw. den Latz halten.
    • E7#9 04.07.2019 13:59
      Highlight Highlight d.r.: Männer sollen den Latz halten? Wenn er nicht mal mitreden darf, dann soll er aber auch nichts bezahlen müssen und keine Verantwortung tragen. Bei der Zeugung waren ja auch beide in der Verantwortung, aber danach soll er den Latz halten. Schon klar. Und zusätzlich kriegt sie dann das Sorgerecht, er soll einfach blechen (übrigens für sie gleich mit, weil sie ja erziehen „muss“) und für sie die Altersvorsorge auch gleich finanzieren, weil sie wegen der Bürde der Sorgepflicht ja benachteiligt ist. Es wird echt höchste Zeit für echte Gleichstellung. Er soll den Latz halten geht gar nicht.
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