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Die Runde debattierte weniger über die Burka als über den Islam. bild: Screenshot srf

Analyse

Der Islam und das SVP-Sünneli: So verlief die neuste Burka-«Arena»

Am Ende einer turbulenten Woche wurde in der SRF-«Arena» über das Burkaverbot debattiert. Der Erkenntnisgewinn war wie erwartet gering. Den stärksten Eindruck hinterliess die einzige Muslima.



In der vergangenen Woche fand eine Bundesratswahl statt. Sie hat eine intensive Diskussion über die Konkordanz und ihre Weiterentwicklung ausgelöst, die noch lange nicht zu Ende ist. Ebenfalls in dieser Woche kam die Überbrückungsrente für ältere Arbeitslose in den Ständerat – ein emotionales Thema, das die Bevölkerung weit über die Betroffenen hinaus bewegt.

Und worüber wurde in der SRF-«Arena» am Freitag debattiert? Über die Volksinitiative «Ja zum Verhüllungsverbot», besser bekannt als Burka-Initiative.

Der Nationalrat hat sie in dieser Woche behandelt und einen indirekten Gegenvorschlag beschlossen. Die parlamentarische Beratung ist längst nicht beendet, die Volksabstimmung wird nicht vor 2021 stattfinden. Objektiv gab es keinen Grund, in der «Arena» darauf herumzureiten. Aber bei der Burka geht es nicht um objektive Fakten, sondern um Emotionen.

Keine Gags wie bei Projer

Der frühere EDU-Nationalrat und Initiativ-Befürworter Markus Wäfler hatte vor dem Start der Sendung die Hoffnung geäussert, die Sendung werde «umfangreicher» sein und sich nicht auf den islamischen Gesichtsschleier konzentrieren. Moderator Sandro Brotz tat ihm den Gefallen nicht. Über Hooligans und vermummte Demonstranten wurde höchstens ansatzweise diskutiert.

Immerhin unterliess Brotz die plumpen Gags, die Vorgänger Jonas Projer in der letzten Burka-«Arena» verwendet hatte: Keine verhüllte Schaufensterpuppe, keine Telefoneinschaltung der Nervensäge Nora Illi, Konvertitin und bekannteste Nikab-Trägerin der Schweiz. Trotzdem ging es fast ausschliesslich um den Islam, eine Religion mit gelinde gesagt beschädigtem Image.

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Video: srf

Vielleicht blieb Laura Zimmermann, Co-Präsidentin der Operation Libero, deswegen eher blass. Sie betonte, dass sie die Burka als Symbol für die Unterdrückung der Frau betrachte («ich habe heute angezogen, was ich will»), sich aber gegen Kleidervorschriften in der Verfassung wehre. Auch mit dem Gegenvorschlag tut sich Zimmermann schwer, er sende «ein falsches Signal».

«Hetzdebatte gegen Islam»

Weniger Mühe damit hatte ihr Mitstreiter auf der gegnerischen Seite, der Zürcher SP-Nationalrat Fabian Molina. Für ihn ist der Gegenvorschlag ein Mittel, um etwas für die Frauenrechte und die Gleichstellung zu tun – ein Aspekt, der im Nationalrat zu reden gab und den er weidlich betonte. Mit sichtlicher Streitlust attackierte er den Solothurner SVP-Nationalrat Walter Wobmann.

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Die Burka sei «ein wirkungsmächtiges Symbol für eine Hetzdebatte gegen den Islam», sagte Molina an die Adresse des Co-Präsidenten des Initiativkomitees und beschuldigte ihn, er wolle «auf dem Rücken der Muslime und Musliminnen Politik machen». Wirklich entkräften konnte Wobmann den Vorwurf nicht. Für ihn steht die Initiative unter dem Motto «Wehret den Anfängen».

Die Tatsache, dass es in der Schweiz nur wenige vollverschleierte Frauen gibt, konnte der Co-Präsident des Initiativkomitees nicht widerlegen. Folglich verwies er auf die Verhältnisse in anderen Ländern, etwa Frankreich. Dort könne das geltende Burkaverbot teilweise gar nicht umgesetzt werden, weil es zu viele solche Frauen gebe, «etwa in gewissen Quartieren in Marseille».

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Zu einem lockeren Moment kam es, als Sandro Brotz ihn mit als SVP-Sünneli verkleideten Tänzern konfrontierte und fragte, ob dies auch verboten werden müsse. Wobmann geriet ein wenig aus dem Konzept und meinte, dies könne bei der Ausarbeitung der Gesetze geregelt werden. «Dann nehmen Sie also einen Sünneli-Paragrafen hinein?» fragte Brotz zur allgemeinen Gaudi.

Vorwürfe an Frauenbewegung

Nicht zum Lachen fand es die Aargauer CVP-Nationalrätin Marianne Binder-Keller. Die dezidierte Burka-Gegnerin versuchte, die Debatte auszuweiten: «Es geht nicht um den Islam, sondern um den Fundamentalismus.» Binder warf der Frauenbewegung vor, das Thema unter den Tisch zu wischen und «Hemmungen zu haben, wenn es um Frauen in Parallelgesellschaften geht».

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Von den Gästen aus der zweiten Reihe kam nur vereinzelt Substanzielles. Die neu gewählte St.Galler FDP-Nationalrätin Susanne Vincenz-Stauffacher stammt aus einem der beiden Kantone (neben dem Tessin), die bereits ein Burka-Verbot haben. Dennoch lehnt sie die Initiative aus «einer liberalen Grundhaltung» ab. Sie warnte davor, Frauen «in die Isolation zu drängen».

Für das Highlight der Sendung sorgte die Basler Gymnasiallehrerin Jasmin El Sonbati, die einzige muslimische Frau in der «Arena». Die Tochter eines Ägypters, die seit 1971 in der Schweiz lebt, ist eine Verfechterin eines fortschrittlichen Islams. Der Gesichtsschleier sei ein «Degradierungssymbol», räumte sie ein: «Nichtsdestotrotz bin ich gegen die Initiative.»

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Sie habe sich mit 30 Jahren einbürgern lassen und zu diesem Land und seiner Verfassung bekannt, sagte El Sonbati in ihrem Votum: «Die Verfassung ist zu wertvoll, um Partikularinteressen von Parteien zu regeln.» Dafür gebe es Gesetze, denn gewisse Dinge müsse man regeln: «Für mich als Lehrerin wäre es nicht akzeptabel, wenn eine Frau im Nikab unterrichten würde.»

Der Weihnachts-GAU

Solche differenzierten Argumente gehen in der Burka- und Islam-Debatte zu oft unter. Letztlich wird sie von Angst bestimmt, worauf die «Arena» kaum einging. Das gilt auch für den Fall einer Schule in der Ostschweiz, die mehrere Weihnachtslieder auf den Index gesetzt hat, aus Rücksicht auf Schülerinnen und Schüler aus anderen Kulturen.

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Video: srf

Marianne Binder fand die Debatte «etwas aufgebauscht». Einmal mehr würden Religion und Kultur vermischt. Farhad Afshar, Präsident der Koordination Islamischer Organisationen Schweiz (KIOS) verwies darauf, dass in vielen islamischen Ländern Weihnachten gefeiert werde. Und Jasmin El Sonbati meinte: «Alle sollen Weihnachtslieder singen, alle sollen Hanukka-Lieder singen.»

Womit kurz vor den Feiertagen fast schon ein versöhnlicher Schlusspunkt gesetzt war. Und die nächste Burka-«Arena» kommt bestimmt.

Eine Burka für alle Fälle

St. Gallen sagt JA zum Burkaverbot

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    Alle Leser-Kommentare
  • Bildung & Aufklärung 15.12.2019 23:52
    Highlight Highlight bin abgerutscht.

    ...gebaut werden dürfen, schlafe ich schliesslich auch um Längen besser.
    Auch da, täglich hat man sich an diesen 4 Minaretten massivst gestört. Die 0.001% aller Bürger, die von diesen Türmchen überhaupt Kenntnis hatten, konnten kaum mehr leben, ob diesem "Machtsymbol"

    Ich bin froh, machen die sachliche, konstruktive Politik und hetzen nicht gegen Minderheiten, um Sie als als Sündenböcke darzustellen, zu diffamieren und von den echten Problemen abzulenken.

    (und dann kommen genau die Anhänger socher und sagen, ein Wehrmut sei ach sooo schlecht. Kann man nicht ausdenken.)
  • Bildung & Aufklärung 15.12.2019 23:48
    Highlight Highlight Fast kein Tag vergeht, an dem ich nicht von Burkas drangsaliert werde, an denen ich massenhaft davon sehe...
    Nicht zu sprechen von all den vielen Terroranschlägen, welche mit Zuhilfenahme von Burkas verübt werden.

    Ich bin froh, setzten sich unsere Rechtsnationalen für die wirklich wichtigen Dinge, für die Menschen ein.

    Seit die SVP dafür sorgte, dass nicht mehr als die vier damals bestehenden ca. 2m hohen Minarette gebaut
  • Caissa15 15.12.2019 22:08
    Highlight Highlight Unsere Moslemischen wollen offensichtlich nur eines: keine Integration, sondern Segregation und Implementation des Islamismus in EUROPA auf Kosten der europäischen Bevölkerung.
  • FITO 15.12.2019 18:39
    Highlight Highlight Also mit ihrem Schlusssatz traf Patti Basler wieder einmal den Nagel auf dem Kopf.
    😂
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  • P. Silie 15.12.2019 15:32
    Highlight Highlight Was mich an diesen Diskussionen immer wieder fasziniert ist, dass es sich nie um Juden, Buddhisten, Hindus oder anderes handelt.. es geht immer um Muslime. Wieso?
    • Bildung & Aufklärung 16.12.2019 00:00
      Highlight Highlight Ja, Rechtsnationale haben bspw. noch nie "Diskussionen" um Juden geführt... Mhm...

      Und gibt ja z.B. auch echt viele Hindus hierzulade, welche man als Sündenböcke missbrauchen kann.

      Versprochen, wenn es nur ein paar wenige Muslime gäbe (sind mit ca. 4% hierzulande auch so recht wenige, darum lässt sich gegen eine solche Minderheit, die aber trotzdem wahrnehmbar ist, so gut hetzen,) und dafür 4% Hindus, dann würden die gegen Hindus hetzen.
    • P. Silie 16.12.2019 08:57
      Highlight Highlight Sie meinen also es ist wegen der Anzahl Muslimen, dass gegen diese angeblich gehetzt wird?
  • Anna Landmann 14.12.2019 23:35
    Highlight Highlight Ach ja, was mich immer wieder erschreckt bei solchen Diskussionen, ist der Glaube, es gebe eine homogene Schweizer Kultur. Sorry, mit Herrn Wobmann teile ich wahrscheinlich extrem wenige „Schweizer Werte“. Wen bürgern wir jetzt aus, um den Volkskörper stark und rein zu halten?
    • 044 508 39 39 het sie gseit 15.12.2019 08:51
      Highlight Highlight Keine homogene Kultur also? Dann sind wir nicht säkular, haben nicht gleiche Rechte für Mann und Frau, Demokratie und Gewaltentrennung, Minderheitenschutz etc. ?
      Dies verteidigt Wobmann, auch wenn du es nicht verstehst.

      Und wenn du nicht willst, dass deine Töchter dereinst mit Verschleierung herumlaufen müssen, würdest du ihn besser unterstützen, oder zumindest still sein.
      Danke.
    • Anna Landmann 15.12.2019 12:41
      Highlight Highlight Gleiche Rechte für Mann und Frau? Etwa, in dem die SVP den Elternurlaub und Lohnkontrollen bekämpft? Gewaltentrennung verteidigen, in dem man Richter öffentlich angreift, die nicht auf Parteilinie sind? Minderheitenschutz, in dem man schon immer gegen den Diskriminierungsartikel schiesst, und sich gegen die Gültigkeit von internationalen Menschenrechte in der Schweiz einsetzt? Wobmann, du und deine Freunde sind echt die grössten Heuchler im Land. Und Burkaverbote etc. verhindern die Radikalisierung nicht, im Gegenteil, sie fördern sie.
    • 044 508 39 39 het sie gseit 15.12.2019 14:22
      Highlight Highlight Genau für alle diese Dinge, die ja Laut dir, gar nicht existieren, setzt sich Wobmann ein. In dem er es wagt, diese Religion zu kritisieren.

      Das wiederholte Schmusen der Linken, mit diesen Religiösen ist ein Verrat an allen sozialen Errungenschaften inkl. der Gleichstellung.
      Wann begreifen dies Leute wie du einer bist?
      Wenn es zu spät ist?
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  • Anna Landmann 14.12.2019 22:52
    Highlight Highlight Was hat die SVP eigentlich für eine schlechte Meinung des Volchs, wenn sie glaubt, wegen ein paar Burkas würde irgendwann die Scharia eine Mehrheit bei einer Abstimmung finden...
    • Platon 15.12.2019 12:12
      Highlight Highlight @Anna
      Dammbruchargumente sind das einzige, was diese Partei zu bieten hat. Gleichzeitig entlarven sie, wie du richtig erkannt hast, wie wenig die SVP von unsere Gesellschaft hält. Die SVP ist offensichtlich die schweizfeindlichste Partei der Schweiz!
    • Bildung & Aufklärung 16.12.2019 00:04
      Highlight Highlight Guter Begriff - "Dammbruchargumente".
      Wusste nie recht, wie solche tituliert, klassifiziert. Merci!
      Ihre Kommentare hier gehören sowieso meist zu den qulitativen und wertvollen Repliken, weiter so.
  • Lllll 14.12.2019 18:31
    Highlight Highlight Bin ja echt kein Freund von Wobmann. Doch wie sich dieser Molina aufgeführt hat, ging so ja mal gar nicht. Total überheblich, zu laut und arrogant. So gewinnt man leider auch zukünftig keine neuen Wähler liebe SP. Zum Brotz muss ich nichts mehr grosses schreiben. Man merkt diesem Moderator seine persönliche Position in jeder Arena zu offensichtlich an. Neutral und somit professionell geht klar anders! Zum Verbot selber, bin ich dafür. Also ein klares JA meinerseits. Kann ja nicht sein, dass sich Frauen in der heutigen modernen Schweiz noch so dermassen unterdrücken lassen müssen!
    • Platon 15.12.2019 12:05
      Highlight Highlight @Lllll
      „unterdrücken lassen müssen!“ Niemand muss sich unterdrücken lassen in der CH! Daran ändert auch das sprechende Tischtuch Nora Illi nichts! Du scheinst absolut keine Ahnung von unsere Gesetzgebung zu haben, wenn du denkst, man dürfe in der CH Frauen unter einen Sack zwingen. Falls es tatsächlich Fälle solcher Unterdrückung gibt, hilft ein Burkaverbot rein gar nichts! Der Mann kann die Frau so gleich gar nicht mehr aus dem Haus lassen und die Unterdrückung bleibt für immer im Verborgenen!
    • Lllll 15.12.2019 14:42
      Highlight Highlight Sehr provokant Platon. Es geht mir hier um weit mehr als nur ein Verbot. Wir müssen anfangen klare Zeichen zu setzen wenn wir nicht auch in der Schweiz unterentwickelte, islamisiertere Ghetto‘s möchten wie in Frankreich und Deutschland! Gemäss Prognosen muss ich mir jedoch keinen Sorgen machen, die Gesetzesänderung wir klar angenommen und dann gehts weiter mit den nächsten. Ich habe keine Ahnung?! Glaube mir, so einiges mehr wie du, lieber Platon.
    • Bildung & Aufklärung 16.12.2019 00:12
      Highlight Highlight Wobman wurden endlich mal wieder die Leviten mittels Fakten und Agrumentation gelesen.

      Man sah deutlich wie unsicher er immer wieder gen Boden blickte, weil ihm natürlich haargenau bewusst ist, dass diese unsäglich aufgebauschte Burkadiskussion primär der Hetze, Sündenbockpolitik und Ablenkung dient. Das ist eiskalte Macht- und Politstrategie.

      Dass ihm ein Molina aufzeigte, dass Gesetze, Demorkatie und Menschlichkeit zählen, ist nur richtig und hat rein gar nix mit arrogant zu tun.

      Und gerade einen SVPler (der meist zettert/diffamiert) in Schutz nehmen, wegen laut und überheblich. Haha!
  • B-Arche 14.12.2019 15:38
    Highlight Highlight Der Rechtspopulismus weltweit spielt immer auf der Klaviatur der Emotionen, nie geht es um praktische Lösungen.
    Die Burkadebatte ist ein sehr gutes Beispiel. Um diese "weisse christliche Identität" in den Gefühlen zu verankern (für Wählerstimmen) wird Symbolpolitik gemacht. Das Burkaverbot in der Bundesverfassung hat keinen praktischen Nutzen ausser der Befriedigung des Gefühls "denen" es gezeigt zu haben, sie "auf ihre Plätze verwiesen" zu haben.

    • Bildung & Aufklärung 16.12.2019 00:15
      Highlight Highlight Schön forumliert und ja, es ist so endlos durchschaubar.
  • dorfne 14.12.2019 15:25
    Highlight Highlight Im Irak, im Iran, in Saudiarabien kämpfen die Frauen gegen die Zwangs-Vollverschleierung und für mehr Rechte. Und setzen dabei ihr Leben aufs Spiel. Und in der Schweiz wird die Vollverschleierung muslimischer Frauen als "Kleiderstil" verharmlost. Dabei schneiden wir uns tief ins eigene Fleisch. Geblutet wird später. Dafür umso heftiger.
    • Kruk 14.12.2019 16:07
      Highlight Highlight Ach ja, sollte ich eigentlich wissen.

      Kennen Sie die Gesetzeslage in Saudi Arabien zum Gesichtsschleier?

      Nicht dass ich die Lage der Frauen in diesen Ländern besonders toll finde.
      Aber einfach ins Blaue zu lügen, um Emotionen anzusprechen, ist genau was wir von den bürgerlichen gewohnt sind.
    • Raphael Bühlmann 14.12.2019 16:50
      Highlight Highlight Eine Vollverschleierung ist weder im Irak noch im Iran oder in Saudi-Arabien Pflicht.

      In Teilen des Irak war es zeitweise sogar verboten, sich vollständig zu verschleiern.

      Im Iran ist es ausserdem absolut unüblich, das Gesicht zu verschleiern.
    • Posersalami 14.12.2019 18:17
      Highlight Highlight Wichtiger Unterschied: Hier kann und darf NIEMAND gezwungen werden sich zu verschleiern. In SA oder Iran sieht das etwas anders aus.

      Aber das war dir sicher klar und du wolltest nur etwas dummes schreiben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lowend 14.12.2019 15:10
    Highlight Highlight Übrigens, diese Witzbolde aus dem schönen Kanton Schwyz finden das Verhüllungsverbot sicher ganz toll!

    Wetten, die haben sogar die Initiative unterschrieben?

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  • Chrigi-B 14.12.2019 14:50
    Highlight Highlight Wiso macht man nicht einfach ein komplettes Vermummungsverbot rein? Wäre ja anwendbar bei den Fussball- und Antifachaoten sowie bei denen die eigentlich nach Riad gehören 🧐
    • Watson, Parteiblatt der Linken 14.12.2019 15:28
      Highlight Highlight Das Burkaverbot ist ja ein allgemeines Verhüllungsverbot
    • Magnum 14.12.2019 15:29
      Highlight Highlight So ein Vermummungsverbot, würde das auch für Schwyzer Fasnächtler mit weissen Kutten, Spitzhauben und Keltenkreuz-Flagge gelten? Wenn ja: Warum sind Dir diese Gestalten nicht in den Sinn gekommen? Ich sag's Dir: Weil Du auf dem rechten Auge blind bist - und stolz darauf. Scheuklappen stehen aber niemandem gut.
    • Kruk 14.12.2019 16:08
      Highlight Highlight Weil dies nicht gegen den Islam wäre, um was es den Initianten ja geht.
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  • Uretsukitoshi Ruebario 14.12.2019 14:50
    Highlight Highlight Einmal mehr muss aus einem Muckenschiss ein Riesengagel gemacht werden und die arbeitende Bevölkerung soll den BS dann wieder erdulden und finanzieren (neue Gesetze, mehr Gelaber im Parlament etc) ... Das war schon bei der Minaret-Initiative so. Somit: Ausser an der Fasnacht (...) soll die Staatsmacht das Vermummungsverbot wenn immer möglich durchsetzen - egal ob es irgendwelche verwirrten AntifaFaschos oder bedepperten Hohl-Hooligans oder debile Religionsfanatiker sind, die ihren Verkleidungsfetisch ausleben und im Schutze der Anonymität uns Normalos auf den Sack gehen.
    • Die_andere_Perspektive 14.12.2019 23:23
      Highlight Highlight Antifaschistische faschos... Wer bitte soll dich ernst nehmen?
    • Uretsukitoshi Ruebario 15.12.2019 14:19
      Highlight Highlight @Die_andere_Perspektive: Wer soll eine Antifa ernst nehmen, die die direkte Konfrontation mit ihrem erklärten Gegner scheut - aber dafür regelmässig durch sinnlose Gewalt gegen Polizisten, unbeteiligte Menschen und Andersdenkende auffällt? Oder waren unsere Antifa-Freunde bisher so mutig, nach Unterwasser oder an eine PNOS-Sitzung zu pilgern? Mörgeli ein Gratis-Peeling geben ist offenbar viel spassiger und bewirkt offenbar soooo viel mehr ...
  • dorfne 14.12.2019 14:38
    Highlight Highlight Männchen verweigern Frauen den Handschlag; unbehelligt predigen ausl. Imame in der CH Hass gegen Andersgläubige und fordern die Männer dazu auf, die Frauen zu schlagen, gleichzeitig kassieren sie Sozialfürsorge; Mädchen dürfen nicht zum Schwimmunterricht; dürfen nicht mit auf die Schulreise; weg mit christlichen Symbolen. Das Alles versuchen die radikalen Penisträger und ihre naiven Helfer durch alle Gerichtsinstanzen durchzusetzen. Unsere Toleranz wird missbraucht um Intoleranz und Frauenunterdrückung zu installieren. Wacht endlich auf! Ja zum Burkaverbot!
    • Ueli der Knecht 14.12.2019 15:56
      Highlight Highlight Und darum fordert der Penisträger dorfne Kleidervorschriften in der Verfassung, um den Frauen vorzuschreiben, was sie tragen müssen, bzw. was sie nicht tragen dürfen.

      Es gibt offenbar auf beiden Seiten Scharfmacher. Penisträger, welche den Frauen Kleidervorschriften machen wollen, angeblich natürlich nur zu ihrem Schutz. Weil offenbar nur Penisträger wissen, wie man Frauen wirklich schützt.

      Die vielen Kopftuch tragenden Frauen, die ihr Kopftuch völlig freiwillig und gerne tragen, die ignorierst du geflissentlich, dorfne. Die willst du alle deinem Penis gesteuerten Zwang unterwerfen.
    • Yogi Bär 14.12.2019 16:51
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • Streuner 14.12.2019 18:11
      Highlight Highlight Das Burka Verbot ist absoluter hafechäs, ich habe in meinem ganzen Leben erst einmal eine solche Erscheinung gesehen. Das wir aber patriarchismus, handschlag verweigerer, usw nicht akzeptieren dürfen erachte ich als einiges wichtiger.
  • Magnum 14.12.2019 14:29
    Highlight Highlight «Wehret den Anfängen»: Wobmann ist ein mustergültiger, islamophober Hetzer. Mit seinem Egerkinger Komitee betreibt er nichts anderes als interkulturelle Brunnenvergiftung.

    Rund um die Verschleierung sind in einem liberalen Staat Massnahmen vorzuziehen, welche die Wahlfreiheit betroffener Frauen erhöhen. Die Wobmann'sche Herr-im-Haus-Mentalität, die damit verbundene Verbotskultur und das Ansinnen, nach Details vom Baureglement auch noch Details zur Bekleidung in die Verfassung zu schreiben, sind von Liberalen abzulehnen.
  • Lowend 14.12.2019 14:12
    Highlight Highlight Wie sich dank der Basler Gymnasiallehrerin Jasmin El Sonbati sehr schön herausstellte, sind die einzigen wirklichen Fundamentalisten jene des extrem rechten Egerkinger Komitees.

    Genau wie im Koran, den sie bekämpfen, wollen sie die Frauen mit Kleidervorschriften "befreien", indem sie ihnen ihren Willen aufzuzwingen wollen.

    Der einzige Unterschied ist, dass nicht mehr der Koran oder ein Mann ihnen Kleidervorschriften macht, nein, sie missbrauchen dafür sogar unsere Verfassung und für Musliminnen ändert sich einzig, dass sie statt religiösen, dann weltliche Strafen befürchten müssten. 🤦‍♀️
    • Hierundjetzt 14.12.2019 14:51
      Highlight Highlight Tut mir leid, Deine Aussage macht komplett keinen Sinn.

      Burka = freie Willensäusserungen?

      Das erste was Frauen nach der Befreiung vom IS gemacht haben ist diesen Sack abzulegen.

      Erinnert mich an Molina gestern, am ganz grossen Rad drehen. Entwicklungshilfe! Politische Einflussnahme weltweit! Tata! Dings!

      Nein: wie beim Minarett geht vielen einzig und allein um ein Zeichen zu setzen.

      Begreift das Endlich!
    • Lowend 14.12.2019 15:21
      Highlight Highlight Kleidervorschriften bleiben Kleidervorschriften, egal, was die Motivation dahinter ist.

      Darum gleichen sich die Befürworter des Verhüllungsverbots und die Befürworter einer Verschleierung im Grunde, wie eineiige Zwillinge.
    • Kruk 14.12.2019 16:23
      Highlight Highlight Hierundjetzt,
      "Das erste was Frauen nach der Befreiung vom IS gemacht haben ist diesen Sack abzulegen."
      erstens sind dies einfach die Bilder die Du gesehen hast, nach wie vor werden solche Kleider in der Region freiwillig getragen.
      Zweitens geht es hier nicht darum
      ein Gesetz abzuschaffen welches zum tragen dieser verpflichtet wie es diese Frauen erlebt haben.

      Die Entscheidungsfreiheit ist doch das wichtige. Keine Gesetze zum Zwang und keine zum Verbot.

      Ein Zeichen setzen, ja was für eines denn?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Henri Lapin 14.12.2019 13:51
    Highlight Highlight Da berufen sich so viele auf das christliche Europa und am Sonntag sind die Kirchen fast leer.
    • Scott 14.12.2019 14:59
      Highlight Highlight Ist ihnen ein islamisches Europa denn lieber?

      Die Moscheen in der CH sind voll!
    • Ueli der Knecht 14.12.2019 15:50
      Highlight Highlight Warum macht dir das Angst, Scott?
    • Magnum 14.12.2019 16:24
      Highlight Highlight Der Scott ist halt auch einer von denen, welche den Anteil der Menschen muslimischen Glaubens an der Bevölkerung der Schweiz massiv überschätzen und welche zwischen Islamisten und gemässigten Muslimen keinen Unterschied machen.

      Der Schätzfehler, der Scott unterläuft, ist Folge einer rechtspopulistischen und medialen Fixierung auf Muslime und den Islam - siehe die Übersicht unten. Die Politik sollte sich im Idealfall um Probleme kümmern, die gesamtgesellschaftlich relevant sind. Und die Gesetzgeber sollten sich bei ihrer Arbeit an den Grundsatz der Verhältnismässigkeit halten.
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  • SörgeliVomChristophNörgeli 14.12.2019 13:49
    Highlight Highlight Diese unnütze Symbol-Politik hatten wir doch schon mit der Minarett-Initiative. Hei, was wurde das gestritten und für ein Theater veranstaltet.
    Jetzt wieder dasselbe.
  • Platon 14.12.2019 13:10
    Highlight Highlight Leute, die glauben man müsse unsere Kultur durch Kleidervorschriften in der Verfassung schützen, haben den glauben an unsere Kultur verloren!
    • Ueli der Knecht 14.12.2019 13:31
      Highlight Highlight Vorallem haben sie nicht verstanden, dass unsere Kultur sich vorallem durch die kulturelle Vielfalt auszeichnet.

      Unsere Kultur ist vielfarbig. Viele Farben, die sich deutlich voneinander unterscheiden. Wie in einem Regenbogen.

      Wenn man alles zu einer Farbe vermischt, dann wird es braun und eintönig. Das ist nicht unsere Kultur, sondern die der "Leitkultur-Rassisten", die glauben, ihre "Leit-Kultur" sei allen anderen überlegen, und die daher ihre braune und eintönige Kultur allen anderen aufzwingen will.
    • Platon 14.12.2019 17:28
      Highlight Highlight @Ueli
      Unsere Kultur ist aber nicht stark aufgrund der Vielfalt an sich. Das ist Multikultigeschwafel und würde der Burka einen kulturellen Wert zuschreiben. Burkas sind doof und wer gezwungen wird eine zu tragen, muss Schutz erhalten. Unsere Kultur ist stark, weil sie es schafft durch Rechtsstaatlichkeit und Demokratie der Vielfalt einen Rahmen zu geben. Dabei muss man auch aushalten können, falls einem mal ein sprechendes Tischtuch begegnet oder sonst irgendjemand etwas Dummes tut.
    • Ueli der Knecht 14.12.2019 18:22
      Highlight Highlight Platon: "Das ist Multikultigeschwafel und würde der Burka einen kulturellen Wert zuschreiben."

      Die Burkas dienen hier nur als Platzhalter für den gesamten Islam.

      Da geht's definitiv um kulturellen Rassismus, bzw. um eine mehrbessere, nämlich die "abendländisch-christliche Leitkultur", die angeblich allen anderen Kulturen überlegen sei, um damit die Diskriminierung der Angehörigen anderer Kulturen zu rechtfertigen, weil das sind keine Menschen sondern Barbaren.

      Doch, Platon: Unsere Kultur ist stark wegen ihrer Vielfalt. Ohne diese Vielfalt würde sie aussterben.
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  • Ueli der Knecht 14.12.2019 12:46
    Highlight Highlight Ich vermisse in der watson-Rezension das Protokoll von Patti Basler.
    • dorfne 14.12.2019 14:22
      Highlight Highlight War wieder mal genial. Alles aus dem Stegreif heraus. Sensationell und vor allem lustig.
  • Siru 14.12.2019 12:15
    Highlight Highlight Einschaltquoten, Einschaltquoten, Einschaltquoten. Dabei gäbe wirklich wichtige Themen zu diskutieren.
  • Neruda 14.12.2019 11:43
    Highlight Highlight Schade, dass Frau Keller-Messahli nur kurz eingeblendet wurde, diese Frau ist wirklich sehr kompetent und vertritt mit ihrer liberalen Haltung am ehesten die Muslime in der Schweiz. Ebenfalls sebr interessant zu diesem Thema ist die von Frau Binder erwähnte Seyran Ates, die die erste liberale Moschee in Deutschland gegründet hat und dafür Polizeischutz braucht.
    • dievobern 14.12.2019 23:55
      Highlight Highlight Nichts für ungut Neruda aber gerade Frau Keller-Messahli und Seyran Ates vertreten (meiner Meinung nach) überhaupt nicht die Mehrheit der muslimischen Bevölkerung! Ich bin eine Konvertitin und habe mittlerweile doch ein relativ breites muslimisches Umfeld. Nichts gegen die zwei Frauen aber wirklich anfangen kann ich nichts mit ihnen! Sie sind beide viel zu islamkritisch um eine muslimische, gläubige Mehrheit zu vertreten. Ich bin sehr liberal, jedoch fühle ich mich nicht repräsentiert.
      Schade an solchen Diskussionen finde ich, dass immer über die Leute gesprochen wird und nicht mit ihnen.
    • Rabbi Jussuf 15.12.2019 07:31
      Highlight Highlight Neruda
      Leider hat dievobern absolut recht.
      Die neiden Frauen, und noch ein paar mehr, sind eine kleine Minderheit im islamischen Bereich.
      Aber die beiden kennen die Probleme bestens, sowohl jene unter Muslimen, als auch jene zwischen dem Islam und der westlichen Kultur. Zu diesem Thema, so man denn wirklich eine Lösung will, müssten beide unbedingt angehört werden!
    • dievobern 15.12.2019 22:07
      Highlight Highlight Rabbi Jussuf für was aber sollen sie angehört werden? Ich behaupte jetzt mal, beide sind für ein Burka-Verbot, da es die Frau unterdrückt und fertig. Ich wünsche mir feinfühligere Menschen, die Vor- und Nachteile eines Verbotes gründlich abwiegen und nicht einfach blind gegen „das Symbol der Unterdrückung“ wüten. Ich halte auch nichts von der Burka - jedoch gibt es Frauen, die tragen sie freiwillig. Und die, die gezwungen werden, werden dann einfach nicht mehr rausgehen und so nur noch mehr abgeschottet...
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  • Magnum44 14.12.2019 11:42
    Highlight Highlight Wer sich gegen "Kleidervorschriften in der Verfassung" wehren möchte, sollte am besten gar nicht mehr in eine politische Sendung eingeladen werden, bis sie verstanden hat, dass die Gesetzesinitiative auf Bundesebene gescheitert ist und somit nur die Teilrevision der BV verbleibt, wenn das Parlament nicht will.

    Zur Sache selbst kann eig. nur gesagt werden, dass religiöse Symbole an "Amtspersonen" und in öff. Einrichtungen nichts verloren haben, Privatpersonen aber selbstverständlich in den Genuss der Religionsfreiheit/persönlichen Freiheit kommen. Zwangsburka ist schon heute verboten.

    • dorfne 14.12.2019 14:46
      Highlight Highlight "Zwangsburka ist schon jetzt verboten," schreiben Sie! Die Männer einer Grossfamilie befehlen den Frauen die Burka. Die Frauen sagen: wollen wir nicht. Was glauben Sie, wie die Männer darauf reagieren? Was glauben Sie, wie die Männer erst reagieren, wenn die Frauen mit einer Anzeige drohen! Im besten Fall sagen die Männer zur Polizei, niemand zwinge die Frauen. Aussage gegen Aussage. Im schlimmsten Fall werden die Frauen gefügig geprügelt.
    • Hierundjetzt 14.12.2019 14:52
      Highlight Highlight Merci.
  • Clife 14.12.2019 11:40
    Highlight Highlight Die Initiative kommt vors Volk. Natürlich muss man drüber diskutieren. Anstatt also die Diskussion zur Initiative zu kritisieren müsste man also die kritisieren, die überhaupt auf die Idee gekommen sind, dass es eine solche Initiative benötigt...Über eine solche Initiative zu diskutieren ist nicht nur wichtig sondern sogar notwendig. Es geht darum, ob wir ein Minarettverbot 2.0 haben möchten oder nicht (und nein, die Ausmasse von Minaretten wären weiterhin nicht dieselben gewesen wie in muslimischen Ländern, zumal man über die Höhe und Lage etc. ohnehin eine Bewilligung benötigt...)
  • Calvin Whatison 14.12.2019 11:38
    Highlight Highlight Einmal mehr konnte man auch diese Arena wieder nicht bis zum Schluss schauen.

    Dieses unmögliche und unsachliche Gehetze Molinas, und diese unsägliche Arroganz des Moderators Brotz machten dem Zuschauer einen Strich durch die Rechnung.🙄
    • dorfne 14.12.2019 14:50
      Highlight Highlight Molina hat mich enttäuscht. Seine Aussage, die Burka werde missbraucht um gegen den Islam zu hetzen ist Wasser auf die Mühlen einer Nora Illi, und leugnet den Fakt, dass die Burka Symbol,der Unterdrückung ist. Ich könnt ihn ohrfeigen dafür.
    • Mutzli 15.12.2019 10:38
      Highlight Highlight @Wander Kern

      Gemäss der Schwyzer Justiz sind ja auch Ku-Klux-Klan-Kutten inkl. Verbindungen zu militanten Gruppen wie Combat18 ja kein grosses Problem...

      Ich für meinen Teil fände ja eine Umfrage unterhaltsam, wie viele Leute die sich in diesem Kontext (in der Schweiz ja praktisch nichtexistenen Niqab, geschweige denn Burka) so sehr Sorgen um Symbole und ihre Wirkung machen, denn z.B. auch für ein konsequentes Verbot von extremistischem zu haben wären.

      Die Partei von Wobmann mutiert ja beim Thema von Hitlergrüssen und ähnlichem ja zu Befürwortern von radikaler Meinungsäusserungsfreiheit...
  • Dr.Master of Disaster 14.12.2019 10:02
    Highlight Highlight Für mich ist es absolut unverständlich, dass man bei so viele wichtige Themen worüber man diskutieren könnte, den Fokus auf 10 Burkaträgerin lenkt. Überbrückungsrente für Arbeitslose Ü55 (nicht Ü60); EU Verhandlung usw
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 14.12.2019 11:35
      Highlight Highlight Emotionen heißt das Zauberwort.
      Nutze Themen, welche die Menschen wütend machen, und irgendwann setzt der Herdentrieb ein und die Massen gehören dir.
      Die Burkadiskussion ist wirklich mehr als nur lächerlich.
  • Gubbe 14.12.2019 09:53
    Highlight Highlight Mir missfällt, dass Leute an Diskussionen, gleich welcher Art, teilnehmen, die nicht wissen was Arbeit ist. Die Rechte wird oft gescholten, es ist aber die Linke, die solche Bubenpolitiker hervorbringt.
    Das Thema Burka ist für mich gelaufen. Ich denke nicht, dass dieses Verhüllungsstück in die Schweiz gehört.
    • Lord_ICO 14.12.2019 10:47
      Highlight Highlight Schön wenn du entscheidest was Arbeit ist und was nicht. Da du ja sehr offensichtlich auf Bastien Girod anspielst. Dieser arbeitete bei SusTec an der ETH Zürich, ist jetzt Teamleiter bei South Pole und Präsident der VBSA.

      So und jetzt du...zählt das alles nicht als Arbeit?
    • geissli 14.12.2019 11:24
      Highlight Highlight Ich glaube da ist eher ein molina gemeint. Er mag ein gewählter nationalrat sein, ist für mich aber auch ein bubenpolitiker. Ich muss sehr viel schmunzeln ab seiner argumentationen.
    • Erba 14.12.2019 12:48
      Highlight Highlight Ach du bist der einzige der weiss was Arbeit ist. Wenn all die Linken im unserem Land nicht arbeiten hätten wir ja 30-40% Arbeitslosigkeit.
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  • Vecchia 14.12.2019 09:42
    Highlight Highlight "Weihnachts-GAU"

    Bereits 2006 nahmen CHer Muslime klar Stellung zu Weihnachten, nachdem Schulen Weihnachtsbräuche abschaffen wollten. Das Communique* selbst und die Tatsache, dass hinter diesen weihnachtsfeindlichen Aktionen meist Atheisten, die Religiöses aus der Schule verbannen wollen oder politische Hintergründe stecken, wurde in den Medien stiefmütterlich behandelt. So kann die SVP ihr Sündenbocksystem ungeniert bewirtschaften.
    Molina hat sich zur Entwicklung der Hetze sehr treffend geäussert

    *https://vioz.ch/wp-content/uploads/2014/06/20061218_VIOZ_Communique_Weihnachten.pdf
  • Saerd neute 14.12.2019 09:24
    Highlight Highlight Eigentlich wäre das gar keine Diskussion. Wir sind kein islamischer Staat, bei uns tragen Frauen keine Burka und alle die hierher kommen wissen das und können sich freiwillig entscheiden; will ich in dieses Land oder nicht.
    Bei Demonstrationen und Krawallen ist es eigentlich auch selbstverständlich dass ein Vermummungsverbot Sinn macht.
    Eigentluch alles klar, wenden wir uns wieder wichtigerem zu.
    • Magnum44 14.12.2019 11:24
      Highlight Highlight Genau, wir sind nämlich ein demokratischer Rechtsstaat, in dem persönliche Freiheit und Religionsfreiheit gross geschrieben werden.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 14.12.2019 11:40
      Highlight Highlight Wir sind ein keltischer Staat, also gehören die verdammten Kirchen und ihre gestohlenen Bräuche auch verbannt.
    • Ueli der Knecht 14.12.2019 11:55
      Highlight Highlight "Bei Demonstrationen und Krawallen ist es eigentlich auch selbstverständlich dass ein Vermummungsverbot Sinn macht."

      Die Demonstrierenden in Hongkong sehen das jedenfalls anders. Praktisch 100% von ihnen sind vermummt. Mit guten Gründen.

      Die Meinungsfreiheit ist eines der wichtigsten Grundpfeiler jeden offenen, freien, pluralistischen und demokratischen Gesellschaft. Wenn man seine Meinung nicht mehr anonym äussern darf (wie zB. die Demonstrierenden in Hongkong), dann geht's mit der Meinungsfreiheit bergab und der Staat wird totalitär.
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  • luegeLose 14.12.2019 09:23
    Highlight Highlight Die SVPler. Ich gehe gelegentlich an unsere Gemeindeversammlungen, sehr entlarvend.
  • Pümpernüssler 14.12.2019 09:07
    Highlight Highlight Den stärksten Eindruck hinterliess die einzige Muslima. Hat Sie denn keinen Namen?
  • 044 508 39 39 het sie gseit 14.12.2019 08:57
    Highlight Highlight Wir müssen lernen, zu unserer Kultur zu stehen.
    Sonst verlieren wir unsere Freiheit.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 14.12.2019 11:44
      Highlight Highlight Das hatten wir schon.
      Lies mal ein bisschen über das Mittelalter nach.
      Die katholische Kirche hat jeden gefoltert und abgeschlachtet, der sie angezweifelt hat.
      Und es gibt heute noch genug christliche Faschisten, deren größter Traum ein rein weißer Gottesstaat ist, in welchem alle nicht weissen ihnen zu Diensten zu sein haben.
    • GraveDigger 14.12.2019 11:48
      Highlight Highlight Haben wir schon verloren... Wir sind Sklaven des Geldes....
    • Count Suduku 14.12.2019 11:50
      Highlight Highlight Unsere Kultur muss sich ein die Multikulturalität des 21 Jh einfügen, sonst wird sie nicht überleben. Und indem wir Frauen vorschreiben, was sie nicht anziehen dürfen stehen wir für vieles aber sicher nicht für Freiheit ein.
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  • Maracuja 14.12.2019 08:40
    Highlight Highlight Dass bürgerliche und nationalistische Politiker lieber über Burkas sprechen als z.B. über die Überbrückungsrente liegt auf der Hand, letztere wurde ja im Ständerat von diesen Reichtumsvertretern so zusammengestrichen, dass sie kaum etwas bringt. Diese Arenasendung war eine willkommene Plattform für die Initianten aus der SVP, der äusserste schwache Gegenvorschlag ein Geschenk. Bin mit Frau Sonbati einer Meinung, dass sinnvolle Änderungen auf Gesetzesebene nötig gewesen wären. Leider hat das Parlament dies verpasst.
    • Rabbi Jussuf 14.12.2019 10:14
      Highlight Highlight Leider ist es so, dass wenigstens eine Basis in der Varfassung stehen muss um neue Gesetze darauf abstützen zu können.
      Das Problem war ja schon beim missglückten Kopfbedeckungsverbot in Walliser Schulen ein Thema.

      Ein Kopftuchverbot in Schulen wäre weitaus wichtiger, dringender und zielführender als "nur" ein allgemeines Burkaverbot.
    • Magnum44 14.12.2019 11:26
      Highlight Highlight @Rabbi Jussuf: das ist einfach nur falsch.
    • Ueli der Knecht 14.12.2019 12:04
      Highlight Highlight Du hast in deinem Eifer wohl vergessen, auch den Handschlagzwang in Schulen zu fordern, Jussuf. Der gehört nämlich in die gleiche Kategorie wie das Kopftuchverbot. In die Kategorie Kulturrassismus.

      Kulturrassismus (i.S. einer sogenannten "Leitkultur") gehört meines Erachtens nicht in die Schule. Die Schulen und unser Staatswesen hätten neutral zu sein. So steht im Artikel 1 und 2 der Bundesverfassung deutlich,

      "das Schweizervolk [...] fördert die kulturelle Vielfalt des Landes."

      Ich fände es besser, wenn du dich an die schweizer Verfassung halten und diese pflegen würdest, Jussuf.
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  • Hitschokrat 14.12.2019 08:33
    Highlight Highlight Wieder mal eine sehr bedeutungslose Arena. Man kanns wohl nicht mehr an einer Hand abzählen, wie manche Arena nun bereits zum ein und demselben Thema abgehalten wurde...
  • ujay 14.12.2019 08:29
    Highlight Highlight Von Wobmann kam, was kommen musste: Nichts ausser Sprüche!
  • Marat 14.12.2019 08:28
    Highlight Highlight “Nervensäge Nora Illi“ Danke, Herr Blunschi, you made my day!
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 14.12.2019 11:48
      Highlight Highlight Ich bin wirklich für Frieden zwischen allen Menschen, aber Nora Illi ist die größte Nervensäge aus der Szene der Möchtegernislamisten.
      Wirklich Möchtegernislamisten. Nicholas Blancho war ein Neonazi und seine Frau eine Strassenzecke.
      Die versuchen einfach auf einfache Art Aufmerksamkeit und Geld zu bekommen.
      Der IZRS geht mir ohnehin unvorstellbar auf die Nerven.
    • Rabbi Jussuf 14.12.2019 15:58
      Highlight Highlight Wie gesagt: Ich bin für ein Burkaverbot - ausser für Nora Illi, da fordere ich eine Burkapflicht. Dass die Burka schalldicht zu sein hat, muss dann nicht unbedingt in die Verfassung.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 14.12.2019 16:56
      Highlight Highlight Nicht mal mit 50mg Valium und einem Liter Starkbier bin ich dermaßen naiv dass ich auch nur im entferntesten auf die Idee kommen könnte, dass Symbolpolitik auch nur das geringste positive bewirken könnte.
      Selbst wenn ich noch 250mg Codein einwerfen würde, würde ich das nicht glauben.
      Das ist Politik für bescheuerte Idioten.
  • Purscht 14.12.2019 08:13
    Highlight Highlight Wir haben so wichtige und spannende Probleme in der Schweiz und die diskutieren über Burkas. Schon wieder.
    • Firefly 14.12.2019 09:55
      Highlight Highlight Brot und Spiele... funktoniert immer noch und Herr und Frau Schweizer spielen mit.
    • Conflux 14.12.2019 11:18
      Highlight Highlight Danke, genau das wollte ich auch schreiben als ich den Header gelesen haben. Das Thema ist so unglaublich belanglos und frage mich wirklich, wie man auf die Idee kommt, darüber in der Arenasendung zu debattieren.
    • Scenario 14.12.2019 12:35
      Highlight Highlight @Purscht... du hast doch keine Ahnung... Ein Burkaverbot, macht alle Schweizer zu Millionären, saniert die AHV und gleich noch das gesamte Gesundheitswesen und schafft ein kluges und faires Steuersystem.
      ^^
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kari Baldi #WirallesindCorona 14.12.2019 08:07
    Highlight Highlight Wir schlagen den Sack und meinen den Esel. Anstatt Symbolpolitik zu machen, sollten wir dringend eine Debatte über die Ausbreitung des Islam in unserer freiheitlichen Gesellschaft machen.

    "Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Freiheit des Anderen beginnt." Immanuel Kant (1724-1804).
    • rodolofo 14.12.2019 14:52
      Highlight Highlight Wie "freiheitlich" die Leute bei uns tatsächlich sind, sehe ich bereits anhand einiger Nachbarn.
      Dazu brauche ich "DEN Islaaaam" als Feindbild gar nicht!
      Unsere eigenen, kleinbürgerlichen "Taliban-Sittenwächter" wollen nämlich, dass wir uns genauso ehrenvoll (mit "Lätsch") abplagen, wie sie selbst!
      Und wenn Du es wagen solltest, mit Blick auf die Ökologie bei Deiner gärtnerischen Umgebungsgestaltung auf ständiges in die Form schnippseln, jäten und aufräumen zu verzichten, werden sie Dir schon Beine machen!
      "Dafür gibt es Regeln!" krächzt dann die freiheitliche Frau Füdlibürger...
    • Obey 14.12.2019 15:28
      Highlight Highlight Unsere freiheitliche Gesellschaft schützt nunmal auch die Religionsfreiheit und das Recht auf freie Meinungsäusserung. Und ihr Zitat spricht dafür, dass sich Menschen frei zum Islam bekennen dürfen, wenn sie das wollen. Die Ausbreitung des Islam ist kein Problem, welches uns etwas angehen würde, die Radikalisierung jedoch sehr wohl. Dies ist aber vielmehr eine Frage des sozioökonomischen Statuses als der Religion.
    • Rabbi Jussuf 14.12.2019 16:16
      Highlight Highlight "Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Freiheit des Anderen beginnt."
      Unwahrscheinlich, dass das Zitat von Kant ist.

      Leider haben wir kaum Möglichkeiten ausser Symbolpolitik zu machen angesichts des abwesenden Problembewusstseins vieler Mitbürger wie Molino, fast der gesamten Linken und den "neuen" Feministinnen.
  • rodolofo 14.12.2019 07:27
    Highlight Highlight Dass sich autoritäre Rechtsextreme für Burkas interessieren, kann ich (ohne jedes Verständnis) durchaus nachvollziehen.
    Ich selber ziehe allerdings den klassisch-traditionellen Kartoffelsack vor.
    Aber nur für Kartoffeln!
  • dracului 14.12.2019 06:57
    Highlight Highlight Die Anwesenheit von Sandro Brotz und die Abwesenheit von Nora Illi sorgten sicher für einen maximalen Informationswert dieser Arena für alle, welche die festgefahrenen Parteiprogramme noch nicht kannten. Trotzdem ist es erschütternd, dass solche Initiativen den Blick auf wichtigere Themen verschleiern. Mehr Sünneli-Energie für reale Herausforderungen der Schweiz wäre wünschenswert!
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 14.12.2019 10:01
      Highlight Highlight Ein Glück war die nicht dabei.
      Ich habe nicht das geringsten gegen Muslime.
      Was ich aber auf den Tod nicht ausstehen kann, sind solche Möchtegern-Islamisten.
      Wenn ich jetzt nichts verwechsle, war Quassim Illi ein Neonazi und die prinzipielle Burkaträgerin Nora Illi war extrem lange eine Strassenzecke. Ich hab grundsätzlich nichts gegen Punks, aber die war wirklich eine Strassenzecke.
    • Vecchia 14.12.2019 12:15
      Highlight Highlight Illi und Konsorten sehe ich nur als Extremisten-Gruppe, die leider den Islam für ihren Namen (IZRS) missbraucht.

      Basel hat dies längst erkannt
      Play Icon
      ;-)
    • Scenario 14.12.2019 12:37
      Highlight Highlight @Bambusbjörn:
      Ich sehe ehrlich gesagt keinen grossen unterschied zwischen einem Möchtegern-Islamisten und einem Möchtegern-Nazi und einer Möchtegern-Anarchistin.... same shit different ideology
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bert der Geologe 14.12.2019 06:50
    Highlight Highlight Ich bin für ein Sombreroverbot in Strassenbahnen. Ist zwar bisher kein Problem, könnte aber theoretisch eines werden.
    • Adam Smith 14.12.2019 11:01
      Highlight Highlight Die mexikanische Kultur bringt etwas positives in unser Land, wie zum Beispiel das Essen. Das macht der Islam nicht. Ausser Hass und Radikalismus trägt er nichts zur Gesellschaft bei.

      PS. Geologie ist keine richtige Wissenschaft.
    • Neruda 14.12.2019 12:05
      Highlight Highlight Nur wird niemand gezwungen Sombrero zu tragen 😉 Und Vorsorge ist besser, als vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden. Man muss einschreiten, wenn das Problem noch minim ist. Wohl das einzige vernünftige, was Wobmann gestern von sich gab.
    • Ueli der Knecht 14.12.2019 12:16
      Highlight Highlight Du hast vergessen zu erwähnen, dass diese Sombreroträger ein Symbol für die Macht der mexikanischen Drogenkartelle sind, die offensichtlich unsere westlichen Gesellschaften unterwandern und uns ihrer kriminelle Kultur unterwerfen wollen.

      Ich finde auch, man sollte das Sombrero-Tragen generell verbieten, noch bevor es zu spät ist.
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  • Schneider Alex 14.12.2019 06:31
    Highlight Highlight Burka-Zwang: Viel Glück bei der Anzeige!

    Ich wünsche der Ehefrau und der Tochter bei der Anzeige des Ehepartners respektive Vaters bei der Polizei viel Glück.
    • Barracuda 14.12.2019 13:15
      Highlight Highlight Das sagt ja alles aus über die Unterdrückung und menschenverachtende Stellung der Frau im Islam. Natürlich würden unterdrückte Frauen nie eine Anzeige wagen, wenn ihnen ihre Gesundheit lieb ist. Und die Burka ist eben genauso ein Instrument der Unterdrückung.
    • dorfne 14.12.2019 15:11
      Highlight Highlight Genau. Zuerst der Gang zur Polizei und als Nächstes ins Spital, auf die Notfallstation.

Jede 5. Frau erfährt sexuelle Gewalt – jetzt handeln 6 Politikerinnen aus 6 Parteien

Jede zweite Frau in der Schweiz wurde schon einmal sexuell belästigt. Jede fünfte Frau hat in ihrem Leben schon einmal ungewollt sexuelle Handlungen erlebt. Jede achte Frau wurde schon einmal gegen ihren Willen zu Sex gezwungen. So lauten die Zahlen einer Umfrage von gfs.bern, die im Auftrag der Nichtregierungsorganisation Amnesty International durchgeführt wurde und deren Ergebnisse Ende Mai dieses Jahres veröffentlicht wurden.

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