Schweiz
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In this Tuesday, May 19, 2020, photo, health investigator Mackenzie Bray sits in her office at the Salt Lake County Health Department in Salt Lake City. Bray normally works to track contacts for people with sexually transmitted diseases, but she was re-assigned during the coronavirus pandemic. She is now one of 130 people at this county health department assigned to track down COVID-19 cases in Utah's urban center around Salt Lake City. The investigators, many of them nurses, each juggle 30 to 40 cases that can include a total of several hundred people. (AP Photo/Rick Bowmer)

Via Telefon informieren die Zuständigen in den Kantonen Corona-Infizierte über die Isolations- und Quarantänevorschriften. Bild: AP

Analyse

Gerade jetzt ist das Social-Tracing zentral: Doch die Kantone kriegen schlechte Noten

Eine weitere Hürde fällt: Die Schweiz wähnt sich beinahe wieder im Normalzustand. Doch der Kampf gegen das Coronavirus geht weiter. Das Social Tracing der Kantone ist dabei zentral. Doch das funktioniert, auch nach drei Monaten, noch immer nicht reibungslos. Das ist gefährlich.



Seit diesem Freitag befindet sich die Schweiz nicht mehr in der «ausserordentlichen Lage». Der Schritt zurück in eine neue Normalität steht kurz bevor. Doch die Covid-19-Infektionszahlen steigen seit einigen Tagen wieder an. Auch die Reproduktionszahl R, die angibt, wie viele weitere Menschen eine infizierte Person ansteckt, ist wieder auf über eins geklettert.

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Um eine zweite Welle in der Schweiz zu verhindern, müssen die Ansteckungsketten minutiös verfolgt werden. Ein Meilenstein setzt das Schweizer Parlament am Freitag mit der Genehmigung der dringlichen Änderung des Epidemigesetzes, die die gesetzliche Grundlage für die SwissCovid-App bildet. Doch die App alleine reicht nicht. Gesundheitsminister Alain Berset sagte es selbst: «Keine App kann das Social Tracing der Kantone ersetzen.»

Seit die Corona-Fallzahlen Anfang April wieder zu sinken begannen, haben die Kantone das Social Tracing wieder aufgenommen. Per Telefon weisen Kantonsärzte die Infizierten an, sich in Isolation zu begeben.

Nun wird das wichtigste Instrument im Kampf gegen das Coronavirus noch zentraler. Denn der Bundesrat hat am Freitag weitere Lockerungen in Aussicht gestellt. Die Polizeistunde wird aufgehoben, Veranstaltungen mit bis zu 1000 Personen sind wieder möglich und der Pflichtabstand wird von zwei auf 1,5 Meter reduziert.

Doch es scheint noch immer nicht alles reibungslos zu funktionieren. Seit fast zwei Monaten herrscht bei den Kantonen punkto Social Tracing Wildwuchs. Während es in einigen Kantonen noch immer an Tracing-Kapazitäten mangelt, funktioniert der Informationsaustausch mit dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) nur spärlich. Niemand weiss, wie effektiv das Social Tracing in den Kantonen tatsächlich ist.

Die Situation ist so unübersichtlich, dass sogar Matthias Egger, Präsident der nationalen Covid-19-Task-Force, öffentlich Kritik übt. Die Menge und Art der Daten sei mangelhaft, sagt er gegenüber der NZZ. Auch die Geschwindigkeit, mit denen die Kantone das Bundesamt für Gesundheit (BAG) informieren, sei ungenügend. Egger fordert eine zentrale Datenbank beim BAG, bei der die Infektionszahlen in Echtzeit eingespeist werden.

Dem widerspricht der Kanton Basel-Stadt. Eine zentrale Meldestelle sei nicht nötig, «der Informationsaustausch zwischen den Kantonen funktioniert nach unserer Erfahrung sehr gut», heisst es beim Gesundheitsdepartement auf Anfrage. Beim Kanton Zürich klingt es ähnlich: «Der Kontakt zu den anderen Kantonen findet regelmässig statt.» Das BAG erhalte alle Labormeldungen parallel zu den Kantonen, heisst es von der Zürcher Gesundheitsdirektion.

Unabhängig davon, wie die Kantone die Lage einschätzen: Solange der Task-Force-Leiter des Bundesamt für Gesundheit moniert, er wisse nicht, wie gut das Social Tracing in den Kantonen laufe, haben wir ein Problem. Der Informationsaustausch zwischen Bund und Kantonen muss reibungslos und vor allem schnell funktionieren. Nur so können Ansteckungsherde entdeckt und Konsequenzen gezogen werden. Je langsamer der Kommunikationsfluss, desto schneller schlittert die Schweiz auf eine zweite Welle zu.

Coronakrise: Entwicklung in der Schweiz
Behörden werden aktiv: Im Januar reagieren die Schweizer behörden, sie erlassen unter anderem eine Meldepflicht für Verdachtsfälle.

Erster positiver Fall in der Schweiz: Am 25. Februar wird ein Tessiner positiv getestet.

Besondere Lage: Am 28. Februar 2020 ruft der Bundesrat die «besondere Lage» gemäss Epidemiengesetz aus.

Ausserordentliche Lage: Am 16. März 2020 ruft der Bundesrat die «ausserordentliche Lage» aus.

Erste Lockerung: Ein Grossteil der Notmassnahmen wurden am 11. Mai 2020 wieder aufgehoben.

Zweite Lockerung: Ab 6. Juni werden weitere Massnahmen gelockert. Per 19. Juni soll wieder die besondere Lage gelten.
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53Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Bongj 21.06.2020 00:23
    Highlight Highlight Solche Situationen zeigen, dass Demokratie und Föderalismus nicht nur Vorteile haben... Auf den Föderalismus könnte ich jedenfalls in weiten Teilen verzichten!
  • JP del Grano 20.06.2020 19:58
    Highlight Highlight Der aktuellste Wert der Reproduktionszahl ist 1.18 (berechnet für 8. Juni als Zeitpunkt der Infektion). Das bedeutet, dass sich die Neuinfektionen rund alle 10 Tage verdoppeln.
    Bitte also nicht verharmlosen sondern:
    ABSTAND halten - dicht besetzte INNENRÄUME vermeiden - wenn möglich MASKEN tragen
  • Amadeus 20.06.2020 16:07
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach fehlt bei dieser Analyse die Analyse. Warum gibt es diese Probleme mit dem Informationsfluss?
  • Noblesse 20.06.2020 13:57
    Highlight Highlight Schnupfen oder Corona. Was hab ich? Und jetzt via Hausarzt? Zu kompliziert. Ein reicher Staat sollte den Bürgern jetzt raschen Zugang zum Test ermöglichen und publizieren. In jeder grossen Stadt z. B halbtags eine unkomplizierte Station führen, ohne 4 Hürden via Hausarzt, BAG usw. Die Landmenschen müssten halt einen Ausflug in die Stadt machen! Aber ich lese von keinen Ideen oder raschen Zugängen!!! Je rascher Testergebnisse desto griffiger Folgemassnahmen. Kommt mir nicht mit Kosten!! Lockdowns sind teuer.
    • Garp 20.06.2020 14:39
      Highlight Highlight Die Landmenschen sollen zu ihrem Hausarzt. Und der soll unkompliziert testen und bis man das Resulat hat, bleibt man zu Hause.
    • Noblesse 20.06.2020 17:41
      Highlight Highlight Mir sagte der Hausarzt im April: Tel ans BAG - er mache keine Tests. Die Leute haben Schiss den Hausarzt anzustecken...Dieser Virus gehört rasch in Spezialzentren getestet.
  • Garp 20.06.2020 13:47
    Highlight Highlight Und ihr Journalisten könnt nicht die Kantone abklappern um herauszufinden, wie es da steht, mit Konzepten, Personal, Fällen, Isolation, Quarantäne, Dauer der Datenübertragung etc.?
  • Gubbe 20.06.2020 13:28
    Highlight Highlight Was mich mehr Mühe macht, ist diese Langsamkeit in der Bundeszentrale. Da wird scheinbar noch mit FAX gearbeitet und abgeheftet. Diese Tracing-App lässt warten. Zu guter Letzt, können wir in der Schweiz unsere Schutzmasken welche die neuen Maschinen produzieren, nicht homologieren. ?
    • Garp 20.06.2020 14:36
      Highlight Highlight Die Tracing App ist nur Ergänzung. Das telefonische Tracing ist bei so tiefen Zahlen zentral. Wie es funktioniert und gehandhabt wird, von den Kantonen, da halten sich die Kantone bedeckt. Ob gescannt wird um welche Covid19 Viren es sich handelt, wissen wir auch nicht.

      Die Kantone sind schon nicht den Vorderungen des Epidemieplans nicht nachgekommen. Die Kantone arbeiten einfach oft schlecht.
  • 75 Caprice 20.06.2020 13:03
    Highlight Highlight Efifizientes Tracking hat nix mit dem Meldefluss von Kantonen und Bund zu tun... sondern mit der Trackingaufgabe der Kantone... sprich der Nachverfolgung von Infektionsketten und dem Unterbrechen selbiger... und das funktioniert mindestens in 2 Kantonen (1st hand experience aus dem Unternehmen) sehr bescheiden... aber da ja die Fälle dem BAG direkt von den Ärzten gefaxt werden, werden wirs schon merken 😁
  • Phrosch 20.06.2020 10:59
    Highlight Highlight Die Veranstaltung liegt nun bei den Kantonen. Umso wichtiger wäre, dass sie uns allen zeigen, dass sie ihr gerecht werden.
    Neben Social tracing ist aber ebenso zentral, dass wir alle uns weiter die Grundmassnahmen einhalten: Abstand halten, Hygiene, und wohl auch nicht unnötig viele Kontakte.
    Da hege ich leider bei beidem erhebliche Zweifel. Dabei können wir Corona nur im Griff haben, wenn Wir alle ein wenig zurückstecken im Interesse aller. Das gilt für Einzelne, für Kantone, für Parteien.
    • Hier Name einfügen 20.06.2020 11:45
      Highlight Highlight Ich glaube wir haben genug zurückgesteckt, das Leben muss jetzt weiter gehen und zwar so wie vorher.
    • Phrosch 20.06.2020 16:21
      Highlight Highlight Ohje, Name, genau drum mache ich mir Sorgen 🤦‍♂️
  • Scaros_2 20.06.2020 10:49
    Highlight Highlight Warum spannen Kantone bei sowas nicht zusammen und nutzen die Mittel des Militärs. Come on, wie viele Leute gehen in WK's und machen diversen MIst oder drehen däumchen?

    Das ist genau etwas wo der föderalismus und die "Ich mach das anders" Mentalität einfach in die Quere kommt.

    Es ist schade das man hier teils einfahc nicht solide zusammenarbeiten kann, zusammen an 1 strang und 1 weg begehen.
    • Garp 20.06.2020 12:06
      Highlight Highlight Um ein gutes Traicing zumachen, muss mann schon geschult sein, von einer erfahrenen Person.
    • Andi Weibel 20.06.2020 12:41
      Highlight Highlight Ich glaube nicht, dass ich eine sicherheitsrelevante Aufgabe wie das Contact Tracing in die Hand des Militärs geben würde.

      Wer schon selbst Militärdienst geleistet hat, weiss, wie chaotisch der Laden organisiert ist...
    • madu 20.06.2020 17:29
      Highlight Highlight Weil die Soldaten das nicht können. Insbesondere ie motivation reicht be den Soldaten nicht aus, um einen zuverlässigen Job zu machen. Wnn man eine Brotjob nicht gut macht, dann droht einem keinen Brotjob ju haben. Was droht einem Soldaten, wenn er seinen Job unmotiviert und ohne zu denken macht? Das hin muss man im militär ja ausschalten, um diese Trödlertruppe überhaupt zu ertragen ;)
  • Silvio_soy_yo 20.06.2020 10:34
    Highlight Highlight Bei diesem Titel wünschte man sich dann auch eine Liste mit Noten - wie beim Fussball 😊
  • easy skanking 20.06.2020 10:29
    Highlight Highlight socialtrace yourself
  • lilie 20.06.2020 10:22
    Highlight Highlight Die Kantone haben in dieser Geschichte tatsächlich bisher nicht geglänzt. Da ist noch deutlich Luft nach oben.

    Gut aber ist ja jetzt zusätzlich die Lungenliga in der Hälfte der Kantone am CT beteiligt. Die Mitarbeitenden begleiten die Betroffenen auch während der Isolation:

    https://www.lungenliga.ch/de/specials/coronavirus.html (runterscrollen)

    Dass die Meldungen ans BAG nicht effizient funktioniert, ist auch eine bekannte Baustelle. Allerdings ist ja das BAG auch nicht mehr zuständig für das Verhängen von Massnahmen, sondern neu die Kantone.

    Trotzdem sollte das natürlich funktionieren.
    • Wolfman 20.06.2020 11:32
      Highlight Highlight @lilie
      Es wäre wirklich zu empfehlen, das wir das CT gut im Griff haben, schliesslich ist das eigentlich die einzige Möglichkeit, wie wir einen grossen Ausbruch wieder verhindern können. Andere Möglichkeiten wie Abstand, Hygiene und Masken sind ja entweder immer mehr am Schwinden oder werden gar nicht genutzt. Bleibt zu hoffen, dass es besser wird.
    • lilie 20.06.2020 11:40
      Highlight Highlight @Wolfman: Ich komme gerade vom Einkaufen. Die Mehrheit der Leute haben sich vor dem Ladeneingang die Hände desinfiziert. Als die Kundenlimite erreicht war, warteten die nächsten geduldig vor dem Eingang.

      Jetzt sitze ich im Bus. Alle sitzen mit Abstand, jemand trägt sogar Maske, obwohl die Abstände gewahrt werden können.

      Allgemein sehe ich mehr Masken als noch vor 4 Wochen.

      Ich kann die Wahrnehmung also nicht bestätigen, dass die Grundmassnahmen nicht mehr eingehalten werden.
    • Garp 20.06.2020 12:03
      Highlight Highlight Vor dem Laden klappt die Distanz, meist auch an der Kasse. Hände desinfiziert sich in meinem Laden kaum jemand. Im Laden schaut kaum wer auf die Distanz. Beim Plaudern kucken auch immer weniger. ist wohl überall anders.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hana Meier 20.06.2020 10:19
    Highlight Highlight Ich kann nicht ganz nachvollziehen, warum man jetzt plötzlich auf übethaupt nichts mehr achten muss, und es nicht so schlimm ist, wenn nichts mehr eingehalten wird. In meiner Nachbargemeinde kam es erst gerade zu einem Fall in einer Primarschule. Trotzdem ist nur die Schwester des Kranken in der Quarantäne.

    Ich sehe drei Möglichkeiten:

    1. Der Virus wurde von Anfang an Massiv überschätzt und man ist zum Schluss gekommen, dass der Schaden der Massnahmen eigentlich grösser ist, als der Virus.

    2. Der Virus ist aus irgendeinem Grund plötzlich weniger ansteckend.

    3. Wir machen einen Fehler
    • Gondeli 20.06.2020 11:23
      Highlight Highlight Es wird Option 3 sein, leider...
    • lilie 20.06.2020 11:29
      Highlight Highlight @Hana: Woher kommt diese Idee, dass man auf "nichts mehr achten muss", nur weil der Notstand aufgehoben wurden? Das wussten wir doch alle, dass das eine begrenzte Zeit sein wird.

      Die Massnahmen gelten weiterhin. Sämtliche Betriebe müssen auf die Massnahmen achten. Tun sie es nicht, droht ihnen eine Betriebsschliessung.

      Somit ist es:

      4. Wir haben uns bereits so sehr an die Massnahmen gewöhnt, dass wir gar nicht mehr merken, wie sehr sich unser Alltag in den letzten Monaten verändert hat.
    • du_bist_du 20.06.2020 11:31
      Highlight Highlight Variante 4:
      Es gibt kein wir wenn eine Krise nicht gerade auf dem ultimativen Höhepunkt ist. Es gibt nur Interessengruppen.

      Bei Deiner Variante 1 ist halt die Frage wo man ethisch und wo wirtschaftlich die Grenze zieht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • insider 20.06.2020 10:13
    Highlight Highlight Wie gestern schon geschrieben: Sehr, sehr schade.
    Ganz zu Beginn des Tracings hat, glaube ich, der Aargau mal mitgeteilt, wie viele Personen in einer Woche aufgrund der neuen Fälle in Quarantäne geschickt wurden. Seit da habe ich nichts mehr davon gelesen.
    Bei diesen tiefen Zahlen wäre es interessant oder gar zwingend, jeweils auch zu kommunizieren, wie viele positive Tests einen bekannten Vorgänger haben und wie viele Personen daraufhin isoliert wurden. Aber wahrscheinlich kennt man diese Zahlen gar nicht!
    Instinktiv hätte ich für dieses Problem eine Graph-Datenbank empfohlen.
    • Olifant 20.06.2020 11:24
      Highlight Highlight Im täglichen Lagebericht des BAG wird auch dargestellt, wie viele Personen pro Kanton sich in Isolation, bzw. in Quarantäne befinden.
    • lilie 20.06.2020 11:34
      Highlight Highlight @insider: Wer googelt, der findet: Das BAG veröffentlich in ihrem epidemiologischen Bericht täglich die Daten, in welchem Kanton wieviele Personen isoliert bzw. in Quarantäne sind.

      Guckst du hier:

      https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/krankheiten/ausbrueche-epidemien-pandemien/aktuelle-ausbrueche-epidemien/novel-cov/situation-schweiz-und-international.html#1981486371

      Der Stand von heute:
      Benutzer Bild
    • Asho 20.06.2020 13:28
      Highlight Highlight Das BAG veröffentlicht die Zahlen zu Isolation und Quarantäne
      Benutzer Bild
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